Welcome to the Kimgdom of Cambodia

Tag 2 – von Bangkok nach Siem Reap

Suasday,

heute war der erste richtige Tag unserer Entdeckungsreise durch Indochina. Es ging für uns von Bangkok nach Siem Reap. Das hieß früh aufstehen.
Nachdem wir gestern Abend super lecker Thailändisch gegessen haben sind wir auch früh ins Bett. Durch den Jetlag hatte ich das aber auch bitter nötig.
Um 5:30 hieß es aufstehen, 6:00 Frühstück und 6:30 Aufbruch nach Kambodscha.
Die Straßen in Thailand um Bangkok sind super gut. Was vielleicht nicht viele wissen ist, dass hier Linksverkehr herrscht.
Die 4- stündige Fahrt bis zur Grenze haben wir fast alle durchgeschlafen. Sie ging also super schnell vorbei.
Als wir ausgestiegen sind hat uns erst einmal ein Hitzeschock getroffen. In den Bussen und Zimmern merkt man davon nichts. Es ist hier einfach alles klimatisiert.
Nachdem wir durch den Zoll sind, hat und wirklich halber der Schlag getroffen. So etwas habe ich noch nie erlebt. Natürlich sind wir hier als einzigste Touristen total aufgefallen. Aber die ganze Stimmung hier ist so anders, als wir es von zu Hause kennen. Hier bin ich wirklich in einer anderen Welt. Um ehrlich zu sein war ich beim Grenzübertritt auch wirklich froh in einer Gruppe zu sein. Alleine hätte es sich hier keiner von uns zugetraut. Nicht einmal ein Bild zu machen haben wir uns in dem Moment getraut. Ein Grenzübertritt über Land ist auch wirklich etwas ganz anderes als wenn man mit dem Flugzeug einreist. Dennoch war es nicht so „busy“ wie erwartet und wir sind gut und zügig nach Kambodscha gekommen.

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Von hier an sind wir mit dem nächsten Bus weiter zum Lunch gefahren. Man hat einfach sofort den Unterschied zu Thailand bemerkt. Die Straßen sind schlechter, es herrscht Rechtsverkehr, die Menschen sind viel ärmer und allgemein auch etwas verschlossener als die Thais.
Das Land ist noch sehr vom Krieg geprägt. Vor dem Krieg lebten ca. 7,5 Milionen in Kambodscha, in kürzester Zeit nur noch 3 Millionen. Davon sind viele weitere durch Krankheiten gestorben.
Weitere wirklich super interessante Dinge hat uns der Guide über das Land erzählt. Für uns meinte er sehen alle Asiaten gleich aus. Ob Thailand, Kambodscha, Vietnam, Laos, Myanmar, Malaysia und so weiter. Für und sind alle Menschen hier klein, haben dunkle haare, eine flache Nase, braune Augen und braune Haut. Für die Asiaten sehen wir Europäer, Amerikaner, Australier, etc. alle ähnlich aus (same same, but different). Für sie sind alle hellhäutig, groß, blond, etc. Wirklich verrückt. Die Khmer (so nennt man die Menschen in Kambodscha) haben wirklich eine braun gebrannte Haut (hier sagen sie schwarze Haut), schwarze Haare, sie sind recht klein und dünn und wie gesagt haben sie eine flache Nase. Der Guide hat uns erklärt das sie sich durch ihre flach liegende, wie plattgedrückte Nase schneller und einfacher runterkühlen können. Noch verrückter ist die Tatsache das ein Wort in Kambodscha nicht immer die selbe Bedeutung hat. Je nach Tonlage ändert sich die komplette Bedeutung. So heißt ein Wort z.B. Mutter, Wange, Essen, Straße, … je nachdem in welcher Tonhöhe man es ausspricht. Crazy!

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Zum Mittagessen sind wir in ein typisches Khmer Restaurant. Um ehrlich zu sein gibt es hier aber auch nicht so viele gute Optionen. Dennoch war das Essen wirklich sooo gut. Egal ob vegetarisch, vegan, glutenfrei, laktosefrei, Fleisch, scharf oder mild, hier wurde jeder Zufrieden gestellt. Es gab Green Curry (with Chicken), Red Curry (with Beef)  (nicht auf dem Bild), Gemüse und Reis. Egal ob Früshtück, Mittag- oder Abendessen, Reis gibt es immer!

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Und nach zwei Stunden weiterer Fahrt sind wir nun hier in Seam Reap im Hotel. Wir wurden wieder super freundlich begrüßt und die Zimmer sind auch echt mega großzügig und sauber. Danach haben wir uns ein bisschen am Pool entspannt.

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Heute Abend hatte ich dann meine erste Tuk Tuk Fahrt. Der Verkehr hier ist wirklich wahnsinnig. Aber es funktioniert.
Abendessen waren wir bei einem von G Adventures unterstützten Projekt. Im New Hope haben wir wieder wirklich leckeres lokales Essen probieren dürfen. Insekten zu essen ist hier ganz normal. Aber vor allem der Bananaflower- Salad war echt gut und was ganz Anderes.

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Anschließend haben wir noch den Nachtmarkt in Seam Reap besucht. Hier kann man wirklich alles an Souvenirs und Klamotten kaufen. Man muss aber auf jeden Fall um den Preis handeln. Und wie man sieht: Christmas is everywhere!

Und morgen geht es dann auch schon wieder früh los. Um 4:30 werden wir abgeholt! Das wird wieder eine kurze Nacht. Aber es wird sich bestimmt lohnen.

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