The capital city of Cambodia

Tag 4 – Phnom Penh

Heute bestand der Tag eigentlich fast nur aus Busfahren und Essen. Trotzdem haben wir wirklich mehr erlebt als gedacht.
Um 10 Uhr ging es für uns los. Auf eine 7-stündige Fahrt hatte ich jetzt wirklich nicht besonders Lust. Überraschenderweise kann man aber auch da vieles erleben. Auf dem Weg haben wir aber einige Stopps eingelegt, wodurch mir die Fahrt super kurz vorkam.

CCDDAFF8-C965-46E0-A6D7-653DC9197B9A.jpeg
Der erste Stopp war bei einem Restaurant zum Mittagessen. Die Location war wirklich ein Traum. Keiner hat damit gerechnet das es so schön am Tonle Sap liegen wird. Zum Trinken gab es wieder Kokosnuss. Die bekommt man hier an jeder Ecke für nur 1 Dollar. In Kambodscha zahlt man als Tourist übrigens meistens mit Dollar. Nur kleine Summen, wie 0,5 Dollar bekommt man in der einheimischen Währung zurück.

CD87EEA6-75C1-472E-8172-EC8DD406F9AE07D2A28B-E85A-484D-BFF2-B586742B795B9EDED961-82DD-4476-B686-E54689672ADF16A60E4A-14A7-4B31-970A-8F4E8A578226

Dann ging es weiter. Der nächste Halt war bei einem lokalen Markt. Naja.. so appetitlich anzusehen war es nicht gerade. Aber Spinnen, Käfer, Frösche, Mehlwürmer oder Heuschrecken zu essen ist hier normal. Man konnte sich also wie eine Süßigkeitentüte seine Insekten zusammenstellen lassen. Eine lebende Spinne konnte man sich auch noch über den Arm laufen lassen. Aber nein, Danke!

Dann ging die Fahrt weiter. Alleine wenn man aus dem Fenster geschaut hat, hat man so viel entdeckt und gesehen. Ich habe mich wie in die Vergangenheit zurückversetzt gefühlt. Wir sind an ewig weiten Wiesen, bzw. Feldern vorbeigefahren, an Seen, Dörfern, Tempeln und Märkten. Überall waren abgemagerte weiße Kühe verstreut. Wirklich überall. Auf den Feldern hat man Einheimnische arbeiten sehen. Auch in den Dörfern konnte man Khmer im alltäglichen Leben beobachten. Aber es war wirklich erschreckend zu sehen, wie arm die Menschen oft sind, wie der Lebensstandart aussieht und das die Kinder nicht zur Schule gehen sondern Touristen versuchen Souvenirs und Früchte zu verkaufen. Die Holzhäuser auf Stelzen, indenen die Familien leben, waren auch sehr speziell. Der Verkehr war natürlich auch wieder verrückt, wie man es schon gewohnt ist. Aber auf dem Land hier ist es wirklich noch so das z.B. Kühe die Karren mit Holz oder anderen Dingen ziehen. Wirklich wie im Mittelalter. TheDo, unser Guide, meinte, dass man um in Kambodscha fahren zu können, drei Dinge braucht. 1. eine Hupe, 2. eine Bremse und 3. viel Glück! Das beschreibt den Zustand hier echt gut.

F642041E-63A2-422F-8165-BC458A76A2E4.jpeg

In Phnom Penh angekommen, hat man das Feeling einer größeren Stadt gleich bemerkt. Hier ist es natürlich enger, lauter, dreckiger und überfüllter. Die Hauptstadt Kambodschas ist zwar wirklich interessant, aber um ehrlich zu sein gefällt sie uns, im Vergleich zu Siem Reap, nicht so sehr. Hier ist es recht dreckig, kriminell und einfach speziell. Alleine sollte man hier auch nicht unbedingt durch die Straßen laufen. Phnom Penh wird zudem auch „Ghoasttown“ genannt, weil es Abends wie ausgestorben sein soll. Creepy! Man merkt hier einfach wie gut es uns zu Hause geht.

3E5B4CB0-1C73-4146-8595-EE7689D65CACA9C1AA99-BBB4-4D22-9060-6168C85755AB

Nachdem wir einen kurzen Orientierungswalk gemacht haben, ging es zum Abendessen. Heute zur Abwechslung mal nicht Asiatisch. Die Tagine war, wie das ganze Essen bisher, mega lecker.

Morgen werden wir den Tag dann hier verbringen, denn nach Angkor Wat gibt es in Kambodscha noch eine Sehenswürdigkeit, die man unbedingt gesehen haben sollte. Lasst euch überraschen!

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s