Winter in Ha Noi

Tag 18 – Ha Noi

In diesem Hotelzimmer hätte ich es noch länger ausgehalten. Ich glaub so gut geschlafen haben wir bis jetzt selten während der Tour. Aber es hieß schon wieder Goodbye HaLong.

C26F4005-3F13-4323-9EEB-2C2DF9F975AFAD17D8EB-0FE0-4114-A2F0-027F80154E143056617C-C1B9-4DAC-A98D-C7CA1767F3B9A64F2258-5884-4B96-A8C8-FC3CE3DE433C89333EC7-18F6-451F-982E-B1A9FCC87BE84BBC84F6-567E-4138-B669-1750DB4E3EA4

Nachdem Frühstück im Hotel sind wir um 8:30 Uhr wieder mit dem Bus abgeholt worden. Denn der letzte Ort in Vietnam steht nun vor der Tür. Es ist Ha Noi. Die Fahrt kam mir diesmal so ewig vor. 4 Stunden sind wir wieder einmal gefahren. Draußen ist es zwar echt frisch, aber hinter der Scheibe im Bus bin ich fast zergangen. Nach der Hälfte gab es dann wieder einen Stop. Super oft sehen wir hier große Stände bzw. Geschäfte, die super viele verschiedene Statuen bauen und verkaufen. Unser heutiger Stop war auch irgendwie besonders. So viele Asiaten saßen da und haben wunderschöne Bilder gewebt. Echt faszinierend wie detailreich die Gemälde sind.

83C2878A-E969-4ABB-B318-03B30AFA3076.jpeg

Als wir dann endlich in Ha Noi angekommen sind ging es erstmal zum Lunch in eine Kanadische Bäckerei. Für die meisten von uns gab es Hummus mit Veggies oder Wraps. Man kann auch nicht immer asiatisch essen. Danach gab es dann einen kleinen Orientierungswalk durch die Altstadt Ha Noi ´s.
Ha Noi ist im Gegensatz zu Saigon eine wirklich alte und historische Stadt. Schon jetzt ist mir die Stadt echt sympatisch. Man fühlt sich hier wirklich wohl, auch wenn es natürlich eine Großstadt ist und wirklich immer viel los ist. Trotzdem erscheinen mir die Leute hier einfach freundlicher, entspannter und nicht so aufdringlich. Ganz besonders hier sind die Verkaufststraßen. Jede Straße ist einem bestimmten Gut zugeordnet. So gibt es eine Straße, die nur Silber verkauft. In der anderen werden nur Schuhe verkauft. Die nächste bietet nur Spielwaren an. Und wieder eine andere spezialisiert sich auf Elektronik. Das ist wirklich verrückt.

56CC485B-B839-4CE7-8F57-A4F5FF2C3C66B39BE88D-851C-4717-806C-E3D76248A50FC690E0B2-5F58-43F4-8E03-BBE36937B11B54C0AAE4-52FB-4A3F-8034-BA3A0586A22440DBB3CF-58FC-46E4-B7DC-C785E81ABD86B86D8699-65B9-46FE-8183-F6318BCD08B4365463CE-88E2-4AB3-A0CC-853353DA8FE6C430D5F4-D7E3-467E-9A9C-94B1281B3EBA702A9A01-0902-4D8E-8261-24EDE3CE94EE

Den Nachmittag haben wir dann also ein bisschen am See verbracht. Den Tempel, den man über eine rote Brücke erreicht, haben wir auch besucht. Allerdings waren unsere Erwartungen etwas größer, als die Realitiät dann schlussendlich war. Morgens früh um 6 Uhr findet am See Tai Chi, ein Lachkurs oder andere Dinge statt. Mal sehen ob ich mir das noch anschauen werde.

104343A6-A9DA-44B0-8C36-898BF361BFD9B6385611-6170-409A-8853-0A035E6AEE10D5808DA2-FB92-437F-9AA6-9687DA828C2D529322BE-CC93-4414-98D3-E31D3CE593DA

Nachdem wir dann im Hotel eingecheckt haben bin ich mit zwei weiteren meiner Gruppe in ein Kaffee im oberen Stockwerk gegangen. So konnten wir uns den See und vor allem den Verkehr einmal von oben anschauen. Der Verkehr ist im Vergleich zu Saigon wirklich harmlos. Dennoch weiß man manchmal wirklich nicht in welcher Welt man sich gerade befindet. Autos, Scooter, Fahrräder, Busse, Obstwägen und Fußgänger teilen sich die Straße. Es gibt keine wirklichen vorgegebenen Richtungen. Jeder fährt oder läuft dahin wo er gerade möchte und versucht nicht überfahren zu werden. So oft sehen wir ganze Familien auf einem Scooter. Der kleine Sohn ganz vorne, dahinter der Papa, dann die kleine Tochter und zum Schluss die Mama. Unvorstellbar aber wahr. Dennoch scheint es irgendwie zu funktionieren.

D4C2CB9B-D0B9-4F83-AA4E-83211ABD20B878698AA0-D65F-42C5-BB4A-DEED43127516F913114A-8DA1-4F3D-B429-22B1555BA29DE7801F06-3F15-42C6-BBC4-D601FE7E27B7B1DB8754-45D6-4FD6-9BFF-A25920A6FABB59947848-7D7E-4979-968C-2AA58887A6D3ACF9BC1A-D735-4AFB-8FAB-622CFA3A2BA92F840658-FE45-402A-994C-BD29B0EA685B

Später wollte ich dann mal nach einem Handyshop Ausschau halten, um gegebenfalls mein Display zu reparieren. Denn lange wird mein Handy das nicht mehr mitmachen. In den kommenden Ländern hätte ich dann wirklich gar keine Chance um es reparieren bzw. Austauschen zu können. Morgen werde ich aber lieber noch einmal mit meinem Guide dort vorbei schauen. Man weiß ja nie was die da so vorhaben und ob man den Leuten vertrauen kann. Laundry stand für mich dann auch heute noch auf dem Programm. Hier geht das aber wirklich super easy. Man bringt seine Wäsche einfach in einem Plastikbeutel zur Laundry und kann sie morgen (hoffentlich) wieder abholen. Pro Kilo bezahlt man dann einen bestimmten Preis.

A5FE3F68-3C65-4905-AC4B-48CB569A37C9.jpeg

Um 19 Uhr haben wir uns dann wieder zum Dinner getroffen. Abends ist es dann wirklich frisch draußen wenn die Sonne nicht mehr da ist. Hier ist es eben doch auch Winter. Das Abendessen war wieder super lecker. Für mich gabs heute mal ein Curry. Heute war der letzte Abend für 3 Mitglieder unserer Gruppe. Wirklich super schade. Gerade die zwei Deutschen verlassen die Gruppe morgen. Mal sehen wie es dann wird, so niemaden zu haben, mit denen man sich mal richtig austauschen kann. Aber man wird es sehen. Gerade eben waren wir dann noch in der Pubstreet unterwegs.

Morgen werden wir den ganzen Tag hier in Hoi An verbringen. Es gibt ja noch vieles mehr hier zu sehen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s