Last day in Vietnam

Tag 19 – Ha Noi

Heute ist Mittwoch, der 20. Dezember 2017 und damit der 19. Tag der Indochina Entdeckungstour. Gerade befinde ich mich noch in Ha Noi, aber schon morgen werden wir Vietnam verlassen.

Dieser Tag began wieder mit einem super Frühstück im Hotel. Die Unterkunft hier ist mir super sympatisch. Es ist total gemütlich eingerichtet und das Personal ist so übertrieben freundlich. Die Lage ist auch echt super. Eigentlich hatte ich mich gestern schon mit zwei meiner Gruppe zum Sightseeing verabredet. Da die aber gestern doch noch länger feiern waren bin ich dann schließlich alleine los. Das erste Mal hier in Asien. Ich war heute wieder etwas früher wach und dann hat es echt keinen Sinn gemacht noch länger im Zimmer zu warten und Zeit zu verschwenden.

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Vom Hotel her habe ich mir ein Taxi Richtung Nordwesten gerufen. Am Mausoleum bin ich dann schließlich ausgestiegen. Zu Beginn war ich einfach nur überfordert. In der Gruppe verlässt man sich so oft auf den Guide oder andere Personen. Da kommt es oft vor das man einfach blind hinterherläuft. Jetzt musste ich selber schauen wie ich zurecht komme. Wie gesagt war ich am Anfang etwas überfordert. Als ich ausgestiegen bin stand einfach eine kilometerlange Schlange von Chinesen vor mir. Super! Ich hab erst einmal versucht mir einen Überblick zu schaffen, aber so einfach ist das auch nicht. Überall standen Security Personen rum. Die habe ich dann nach dem Weg zum Mausoleum gefragt. Die einen haben mich in die eine Richtung geschickt, die anderen wieder in eine komplett andere. Englisch konnten auch nur die wenigsten. Ich hab mir schon fast gedacht das die kilometerlange Schlange… und ich übertreibe nicht… zum Mausoleum gehört. Das viel für mich dann gleich weg. Das Mausoleum ist übrigens das Gebäude, in der die Leiche Ho- Chi- Minhs ruht. Darauf war ich eh nicht scharf. Aber eigentlich dachte ich das man das, sowie die Padagode, das Museeum und weiteres, auch nur von außen betrachten kann. Irgendwann dann habe ich auch den Eingang gefunden. Der sah definitiv nicht aus wie ein Bereich, den man betreten darf. Überall stand die Security oder bewaffnete Soldaten. Als ich dann aber drinne war war es echt schön. Man war auf einmal weg vom ganzen Trubel. Wirklich wenige Leute waren in dem Areal. Das Ho- Chi- Minh Museum habe ich mir nicht angeschaut. Dafür gab es in dem Park die „One pillar pagoda“ und weitere Gebäude, die ich mir angesehen habe.

Wenn man alleine unterwegs ist, ist man wirklich auf sich alleine gestellt und vielleicht auch schneller aus der Ruhe zu bringen. Aber man nimmt so viel mehr wahr, ist aufmerksamer, offener und kann komplett selber entscheiden was man machen möchte, wie lang man wo sein möchte und nach was einem gerade ist. Das habe ich genossen. Klar, irgendwie stellt es auch eine Herausforderung dar. Aber es gibt so viele nette Menschen, die einem weiterhelfen können.

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Als ich dann fertig mit diesem Abteil war bin ich wieder zum Eingang bzw. Ausgang zurück. Die Schlange war jetzt im Vergleich zu vorher wirklich winzig. Ich wusste, dass es hier noch mehr zu sehen gibt, nur schien einfach alles ummauert bzw. eingezäunt. Deshalb habe ich mich dann einfach angestellt. Ob das so gut war wusste ich in dem Moment echt nicht. Aber wenn das so viele Leute sehen wollen, dann muss ja was dran sein. Zu Beginn musste ich durch Sicherheitskontrolle, wie am Flughafen. Flüssigkeiten durfte man nicht mitnehmen und die Kamera musste ich später auch noch abgeben. In dem Moment war mir das nicht so geheuer, einfach eines meiner Wertsachen herzugeben. Aber es schien alles seriös abzugehen. Die Schlange hat sich dann noch ganz schön hergezogen, aber es ging dann doch relativ schnell vorbei. Die Zeit, die man dann schlussendlich im Mosuleum verbracht hat waren vielleicht 30 Sekunden. Um ehrlich zu sein war es schon ein bisschen gruselig, da einfach ne Leiche liegen zu sehen. Aber das ganze drum herum war wirklich eine Erfahrung wert. Ich fand es nur echt erstaunlich, wie viele Menschen das sehen wollen.

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Es war aber definitiv eine gute Entscheidung, denn erst von dort aus ist man zu weiteren Sehenswürdigkeiten gekommen. Die Kamera hab ich auch wieder bekommen. Zum Glück! Der nächste Stop war dann die „Ho-Chi-Minh´s Vestige in the presidential Palace area“. Das ist der Ort, an dem er gelebt und gearbeitet hat. Für diesen Ort musste man dann auch Eintritt bezahlen. Das Areal war echt groß, aber auch wirklich schön und bescheiden. Das einzigste was genervt hat, waren natürlich die ganzen selfiemachenden Asiaten um mich herum.

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Als ich dann auch dies gesehen habe, habe ich mich auf den Weg zurück zum Hotel gemacht. Unterwegs wollte ich noch den Temple of Literature mitnehmen. Das ist der bedeutendste Litertaurtempel Vietnams und die erste Akademie des Landes. Hier bin ich durch die verschiedenen Innenhöfe geschlendert und habe mir weitere Zeremoniehallen angeschaut. Die Tempel sind auf einer Art und Weise alle gleich, aber dann auch doch total unterschiedlich. Eben „same, same, but different“! Das einzigste verwirrende war dann, als die asiatischen Frauen angefangen haben „We wish you a merry Christmas“ zu spielen. Why?

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Dann bin ich aber wirklich zurück ins Hotel. Man muss halt echt schauen irgendwie heil über die Straßen zu kommen, aber man gewöhnt sich daran. Es ist schon irgendwie normal für mich auf der Straße rumzulaufen und mir den Weg zwischen allen Scootern zu suchen.

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Um 13.30 Uhr habe ich mich dann schon wieder mit meinem Guide getroffen. Mein Handy musste endlich repariert werden. Und was soll ich sagen, es hat geklappt! Wuhuu! Der Shop war echt seriös und ich konnte sogar zu sehen, wie er mir innerhalb von 15 Minuten mein Handy repariert hat. Eigentlich gibt man seine Wertsachen ja nicht so gerne in fremde Hände, aber in dem Fall war das echt super ok. Ich war aber auch froh das der Guide dabei war und mir alles gut vermitteln konnte. Und jetzt habe ich wieder einen ganzen Bildschirm und keine komischen schwarzen Flecken auf dem Display. Dennoch wird es wahrscheinlich immer noch gleich langsam sein. Aber besser als nichts. Als Souvenir durfte ich auch noch meinen alten Bildschirm mitnehmen. Man lässt ja nicht alle Tage sein Handy in Vietnam reparieren.

Zurück im Hotel musste ich mich dann von dem deutschen Paar verabschieden. Es ist echt so schade, dass gerade die zwei gehen. Ich hab wirklich super viel mit den Beiden unternommen und sie total liebgewonnen. Durch sie fiel es mir auf jeden Fall leichter. Aber ich hoffe, ich werde auch so gut zurecht kommen. Jetzt wird mein Englisch noch mehr auf die Prüfung gestellt.

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Kurz darauf bin ich dann mit einigen anderen meiner Gruppe losgezogen. Wir wollten nach einem speziellen Zug Ausschau halten. Ich konnte mir wirklich nichts darunter vorstellen, war aber umso mehr davon überrascht. Es sah wirklich so cool aus! Aber uns wurde echt allen anders, als der Zug dann kam und wir uns eng an die Hauswand stellen mussten, um nicht mitgerissen zu werden. Natürlich wollte man davon auch noch ein Bild schießen. Aber dann ging alles so schnell. Es sah aber echt super cool und einfach unvorstellbar verrückt aus, wie der Zug durch die enge Gasse durchgefahren ist. Echt cool! Danach ging es einfach noch in einigte Geschäfte und ab ins Hotel. Ich bin jetzt schon total müde und k.o. Man läuft halt doch immer einiges in einer Großstadt. Eigentlich wollte ich noch meine Wäsche abholen vom Shop gegenüber. Das Problem ist nur, dass der heute natürlich irgendwie geschlossen haben muss. Oh man! Hoffentlich klärt sich das noch. Aber ich bleib da zuversichtlich.

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Um 19 Uhr haben wir uns wieder zum Abendessen getroffen. Heute stand Hotpot ans Barbecue auf dem Programm. Ich konnte mir echt nicht viel darunter vorstellen. Aber das war wirklich eines der besten, wenn nicht sogar das beste Essen, dass ich bis jetzt hier hatte. Wirklich! Man bekommt ein großen Topf mit super geiler Brühe und dazu ein riesige Platte Gemüse, Tofu, Fleisch oder/ und Fisch. Man gibt die Dinge je nach Garzeit nacheinander in die Brühe. Dazu isst man Nudeln oder Reis, Ich dachte eher es schmeckt etwas langweilig. Aber nein! Am Schluss kann man in die Brühe Instantnudeln geben und hat gleich Ramen. Aber auch so schmeckt die Brühe so unglaublich gut. Keine Ahnung wie die das so hinbekommen. Aber jetzt bin ich einfach nur super satt.

Jetzt freu ich mich aber gleich auf mein Bett. Morgen werden wir dann unseren ersten Inlandsflug antreten. Ob ich mir davor noch etwas hier in Ha Noi anschauen möchte entscheide ich dann spontan.

Gute Nacht!

 

 

 

 

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