Merry Christmas from Luang Prabang

Tag 23 – Luang Prabang

Heute ist der 24. Dezember, Heiligabend. Naja, für mich fällt der eher ins Wasser. Es ist eigentlich ein ganz normaler Tag für uns. Irgendwie komisch!

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Heute morgen gabs wieder ein etwas abgespecktes Frühstück. Wenigstens Bananen gab es. Um 9:30 Uhr ging’s dann schon wieder in den Bus. Das heutige Ziel lautete Luang Prabang. Der Weg dorthin war wirklich nicht der einfachste. Wir haben 7 Stunden gebraucht bis wir schlussendlich dort waren. Aber das lag mal wieder eher an den Straßenverhältnissen. Unser Bus ist gefühlt jede 10 Meter halber stehen geblieben, um Schlaglöchern auszuweichen oder Tieren den Vortritt zu lassen. An einer Ecke kommt dir eine Kuhherde entgegen, an der anderen steht auf einmal ein Schwein im Weg. Dann stehen plötzlich Ziegen und Hühner vor dir oder Babykatzen streunen durch die Gegend. Man hat wirklich immer was zu beobachten.

Um den Ort Luang Prabang hier zu erreichen, mussten wir auch einen Berg überqueren. Dadurch war die Aussicht wirklich immer super schön. Man hatte die komplette Zeit über eine herrliche Aussicht auf die Berge, die Klippen und die Felder. Wir sind auch super oft durch kleine, arme Dörfer gefahren, wodurch wir das Leben der Einheimischen hier mitbekommen konnten. Manchmal ist es schon erschreckend zu sehen, unter welchen Bedingungen sie leben. So oft sieht man auch kleine Kinder arbeiten. Dennoch scheinen die Menschen hier glücklich zu sein, mit dem was sie haben.

Das blöde an langen Busfahrten ist die Tatsache, dass man viel zu viel Zeit zum nachdenken hat. Gerade an Heiligabend geht einem da einiges durch den Kopf. Eigentlich würde man jetzt lieber zu Hause bei seiner Familie sein, als hier im Bus zu sitzen und eine gratis Massage durch unebene Straßen zu bekommen. Aber daran konnte man in dem Moment ja nicht viel ändern.

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Nach 3 Stunden haben wir dann den ersten Stop, an einem wunderschönen Aussichtspunkt gemacht. Sogar im Klo hatte man ein wahnsinniges Panorama. Sowas habe ich wirklich auch noch nicht gesehen. Die Berge waren wirklich der Wahnsinn. Wunderschön! Dort oben haben wir dann auch zu Mittag gegessen, bevor es dann wieder weiter in den Bus ging. Durch den Stop haben wir trotz langer Fahrt trotzdem noch ein Highlight gesehen.

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Nach weiteren 4 Stunden und einer kleinen Pause sind wir dann in Luang Prabang angekommen. Ich weiß gar nicht ob ich schon erzählt habe, dass wir für Laos einen zusätzlichen Guide bekommen haben, der aus Vang Vieng stammt. Der kann uns dann noch mehr von Laos erzählen. Luang Prabang wurde auch von der UNESCO ausgezeichnet. Die Stadt ist das Zentrum des Buddhismus in Laos. Mehr als 1000 Mönche leben hier in den Tempeln verteilt.

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Nachdem wir eingecheckt hatten ging es auch gleich zum kurzen Orientierungswalk in die Stadt. Es ist wirklich sehr leicht, sich hier zu orientieren. Das kann man wirklich von wenigen Städten behaupten.

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Wir sind dann gleich zum Tempel hochgestiegen, um den Sonnenuntergang von oben zu genießen. Man musste wirklich einige Stufen gehen, um den Aussichtspunkt zu erreichen. Aber das war im Gegensatz zu gestern echt ein Klacks. War schon lustig zu sehen, wie die Chinesen vor mir schon nach 10 Stufen kaum mehr Luft bekommen haben. Oben angekommen ist man erstmal erschrocken, wie viele Menschen hier sind. Wir haben halt echt die Topzeit des Tages erwischt. Wir kamen perfekt zum Sonnenuntergang. Vielleicht lag es auch daran, dass heute Sonntag ist. Die Touristen waren echt etwas nervig und penetrant. Auf jeden Fall war die Aussicht aber wirklich schön. Man hat die Sonne wunderschön hinter den Bergen untergehen sehen.

Danach wollte ich aber unbedingt zurück zum Hotel, um mit meiner Familie zu skypen. Man war das ein Akt, bis ich den richtigen Ort gefunden habe, wo das WLAN einigermaßen ging. Aber es hat dann geklappt. Zum Glück! Das war mir schon wichtig. So viel Zeit hatte ich aber leider gar nicht. Um 19:00 Uhr haben wir uns schon wieder zum Abendessen getroffen.

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Heute Abend stand Streetfood auf dem Plan. Und omg das war echt ein Paradis. Wir sind zu einem Stand gegangen, wo sich jeder seine Schale zusammenstellen konnte und dafür dann einen bestimmten Preis zahlt. Es war ein Traum für Veggies, aber auch für Fleischliebhaber. Streetfood kann man wirklich nicht überall essen. Aber der Guide zeigt uns da schon die Orte, an denen wir unbedenklich essen können. Streetfood ist halt auch einfach super günstig. Eine Veggieschale hat 15.000 Kip gekostet. Das sind nicht mal 2 $, also vllt. Gerade einmal 1,50€. Fleisch musste man dann extra zahlen. Die Portion war auch echt ordentlich dafür. An den anderen Ständen gab es auch echt ungewöhnliches Essen. Das sag ich lieber: „Nein, Danke“. Danach gab es noch super frisches Obst, Coconuspancakes oder andere Leckereien.

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Danach sind wir noch durch den Nachtmarkt geschlendert, um vor allem unsere Geschenke für Morgen zu besorgen. Wir machen nämlich so etwas ähnliches wie Wichteln. Jeder hat eine Person gezogen und kauft etwas für einen gewissen Preis. Auf dem Markt gibt es so viele schöne selbstgemachte Dinge. Schade das man, wenn man mit dem Backpack reist, immer sehr auf den Platz achten muss. Das Geschenk habe ich aber erfolgreich besorgt.

Morgen verbringen wir den ganzen Tag hier. Wir haben allerdings wieder einen Ausflug vor uns. Darauf bin ich schon gespannt. Klar wünschte ich, zu Hause Weihnachten feiern zu können, aber das geht ja nicht. Das ich wenigstens Skypen und schreiben kann, freut mich wirklich sehr.

 

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