Sightseeing in Vientiane

Tag 21 – Vientiane

Um 6:50 Uhr hat der Wecker heute geklingelt. Dann ging es nach dem zusammenpacken der Backpacks auch schon zum Frühstück in den 12. Stock. Das Hotel ist echt super gewesen. Das Frühstück und das Personale waren echt toll. Und ich glaube wir haben noch nie in so einem bequemen Bett geschlafen. Leider haben wir wirklich nicht viel vom Hotel selber. Wir sind ja nur eine Nacht hier geblieben. Nach dem Auschecken ging dann schon unsere Sightseeing-Tour durch Vientiane los. Unser Guide hat extra einen Van für uns organisiert, der uns zu den 4 Top Sehenswürdigkeiten hier gebracht hat.

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Laos ist ein super armes Land. Umso mehr hat mich dann aber gewundert, dass hier wirklich die Mehrheit mit Autos fährt. Auch die Häuser am Straßenrand scheinen im Vergleich zu Kambodscha oder auch Vietnam echt gut zu sein. Mal sehen ob das überall so ist.

Der 1. Stopp war der Buddha Park. Wir mussten ein ganz schönes Stück fahren, bis wir dort angekommen sind. Er liegt etwas außerhalb von der Innenstadt. Da die Straßen hier außerhalb des Zentrums nicht gerade der Börner sind, ging das eine ganze Weile. Man wurde echt ganz schön durchgeschüttelt. Das Wetter heute war echt super. Wir hatten einen strahlend blauen Himmel. Es war zwar nicht so warm, aber dafür, dass wir eh Knie und Schultern bedeckt haben mussten, perfekt. Außer im Van bin ich wegen der Klimaanlage halber erfroren. Der Weg zum Buddha Park hat sich aber auf jeden Fall gelohnt. Ich war echt beeindruckt. So viele Kunstwerke auf einem Fleck. Gerade der riesige Buddha war echt der Wahnsinn. Extrem! Auf das eine Gebilde konnten wir sogar hochklettern und die Aussicht von oben genießen. Aber mit hochklettern mein ich auch hochklettern. Das war wirklich nicht ohne. Erstens musste ich aufpassen, dass ich mir nicht an jeder Ecke den Kopf anschlage. Zweitens war es echt nicht einfach die schmalen Treppen hochzukommen, ohne gleich alle wieder runter zu rutschen. Und drittens hat man gehofft nicht noch stecken zu bleiben. Aber wir haben es dann doch noch geschafft. Und die Aussicht war es das auch echt Wert. Man hatte so den Überblick über den ganzen Park. Trotzdem war man froh wieder heil unten angekommen zu sein.

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Dann ging es auch schon wieder in den Van und zum nächsten sehenswerten Punkt. Jetzt habe ich mich wirklich nicht mehr wie in Asien gefühlt. Das Memorial Patuxai hat mich total nach Frankreich versetzt. In Laos ist wieder sehr viel französisch beeinflusst. Der Bogen war echt enorm groß und hat einen wirklich sehr an den Arc de Triomphe in Paris erinnert. Das war einfach der komplette Gegensatz zum Buddha Park und den anderen Tempeln, die wir bisher gesehen haben. Cool, auch das mal gesehen zu haben. Viel Informationen über dieses Teil hab ich allerdings nicht. Wir konnten halt auch wirklich nicht so viel Zeit an den jeweiligen Stationen verbringen. Aber es hat ausgereicht um alles in Ruhe zu bewundern und Fotos zu schießen.

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Schließlich ging es wieder weiter zu meinem persönlichen Highlight der Tour heute. Die goldene Stupa Pha That Luang, das Wahrzeichen Vientianes, stand auf dem Programm. Und omg, diese Farbe hat einen echt geflasht. Das ganze Gebilde war durchgehend gold und sah so prachtvoll aus, schon fast unreal. Man wurde halber geblendet von der goldenen Farbe. Aber irgendwie war es wieder einmal wirklich komisch, dass einfach Mitten zwischen normalen Häusern der Stadt diese Sehenswürdigkeit steht. Um die Stupa verteilt waren auch noch weitere Gebäude, die man besichtigen konnte. Das ganze glich also eher einem größeren Areal. Auch hier wurde ich wieder um ein Selfie gebeten. Wirklich strange, dass das für die so etwas besonderes ist, jm. Hellhäutiges, großes und hellhaariges zu sehen. Jetzt musst ich auch einfach mal ein Bild mit ihr machen, damit man das auch glauben kann.

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Der letzte Stopp der Sightseeing-Tour war das COPE. Um ehrlich zu sein hatte ich gar keine Ahnung was das sein sollte. Wir haben also uninformiert das COPE Visitor Center betreten und uns etwas umgeschaut. Es war eigentlich wie ein Museeum aufgebaut. Dort wurde etwas über die Geschichte Laos erzählt und vor allem die Tatsache angesprochen, dass Laos das am meisten zerbombte Land der Welt ist. Ob das jetzt wirklich stimmt stell ich mal in Frage.
Ansonsten soll diese Vereinigung den Menschen im Lande helfen, die kein bzw. zu wenig Geld haben, um sich gesundheitlich gut zu versorgen. Der Bund hat sich vor allem auf Prothesen spezialisiert, so wie ich das verstanden habe. Es war zwar wirklich gut das alles gesehen zu haben und die Vereinigung zu unterstützten, dennoch habe ich wieder gemerkt das mich Museen oft nicht so extrem unterhalten und ansprechen. Aber das kommt ja auch immer aufs Thema und die Art des Museeums an.

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Danach haben wir noch in der Innenstadt Vientianes angehalten, um uns noch Lunch to Go zu besorgen. Die Idee war in eine Bäckerei zu gehen. Neben dieser war aber zufällig auch ein veganes Kaffee. Das hat einige von uns natürlich gefreut. So hat die eine ihre glutenfreie Pasta, die andere ihr Steak-Cheese-Sandwich und die nächste ihren Salat bekommen. Ich hab einen Quinoasalat ergattern können. Da war dann echt jeder happy.
Zurück ging’s dann wieder ins Hotel. Um 13:00 Uhr wurden wir nämlich schon wieder vom nächsten Bus abgeholt, der uns nach Vang Vieng bringen sollte. Die Fahrt bis nahen dauerte 4 Stunden. Und jetzt ratet mal für wie viele Kilometer…
Wir haben 4 Stunden für ca. 150 km gebraucht. Der Wahnsinn! Wir waren wirklich im Schneckentempo unterwegs. Aber das konnte man bei den Umständen der Straße auch nicht ändern. Es hieß dann für alle gratis Ganzkörpermassage. Jetzt kann man sich vielleicht besser vorstellen, wie das hier so läuft. Laos ist ja dafür bekannt das alles ganz langsam, friedlich und relaxt zugeht. Das genießen wir jetzt schon. Nach dem super stressigen und bevölkerungsreichen Vietnam tut es gut, ein bisschen die Ruhe hier zu spüren. Mal kein ständiges gehupe, kein Herzstillstand wenn man die Straße überquert und keine Personen die einen dauernd fragen ob man ihnen etwas abkaufen möchte. Man merkt einfach, dass hier so viel weniger Touristen sind. Manchmal kommen wir uns so vor, als wenn wir die einzigsten sind. An den Straßen ist es übrigens auch ganz normal das mal eine Herde Kühe auf einen zukommt oder auf einmal ein Büffel (oder was auch immer das war) vor einem steht. Willkommen in einer anderen Welt!

Nach der Hälfte der Fahrt haben wir einen kleinen Stop eingelegt. Da konnten wir uns super leckeres Obst kaufen: Mango, Ananas, Melone oder Papaya.
Und schließlich sind wir dann auch hier angekommen. Vang Vieng! Ein kleines Städtchen, was aber super beliebt bei Backpackern ist und auch als kleine Partystadt gilt. Die Stadt liegt direkt am Fluss. Da gab es aber auch schon einige heftige Stories, von Touristen, die beim Tubing ums Leben gekommen sind. Das kam echt nicht selten vor. Vor allem lag das an den zahlreichen Bars direkt am Fluss entlang, die jede einen Freeshot um sonst angeboten hat. Da brauch man sich nicht wundern. Jetzt konnte sie ihren Ruf aber wieder verbessern.

Schließlich sind wir dann im Hotel angekommen. Aber das versprochene WLAN geht natürlich nicht. Super! Das nervt mich echt! Deswegen sind wir dann ein bisschen die Straße hoch und runter gelaufen und haben uns die wahnsinnig schöne Landschaft am Fluss angeschaut. Die Berge und Klippen im Hintergrund sind wunderschön und erinnern einen fast ein bisschen an die Halong-Bucht. Wunderschön! Hier wird auch das Heißluftballonfliegen angeboten. Das wird aber nicht empfohlen, da die Sicherheitsmaßnahmen wirklich nicht so das Wahre sind. Ein Windstoß und man landet im Felsen.

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Um 19:00 Uhr haben wir uns dann wieder zum Dinner getroffen. Und omg, hier gibt es so viele Mosquitos. Da kriegt man halber Angst bei der Größe.Ich hoff mal die wollen mein Blut nicht.
Bevor wir ins Restaurant gegangen sind haben wir uns noch für die optionalen Aktivitäten für morgen entschieden und angemeldet. Was ich da genau mitmache, werde ich im nächsten Blogbeitrag erzählen. Zum Essen gab es für mich heute Curry. Da kann man eigentlich nie was falsch machen.

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Jetzt bin ich gerade im Zimmer und ärger mich das wir kein WLAN haben. Och man! Dann muss ich wohl auf die nächste Unterkunft warten. Hoffentlich wird es da welches geben. An Weihnachten wäre das schon ganz schön.

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