The Kuang Si Waterfall

Tag 24 – Luang Prabang

Der Tag heute begann wie so oft mit dem Frühstück im Hotel. Begeistert war nicht jeder davon. Aber was man gratis bekommt, sollte man in meinem Fall auch wahrnehmen. Nachdem ich mich dann fertig gerichtet habe, ging es für die meisten meiner Gruppe zum Kuang Si Wasserfall. Meine Zimmerkameradin ist hier im Hotel geblieben, da sie sich nicht so hundertprozentig gefühlt hat.

Ein Tuk Tuk hat uns dann abgeholt, um uns zum Wasserfall zu bringen. Dieser liegt ca. 30 km außerhalb von Luang Prabang. 1 Stunde haben wir gebraucht um dahin zu kommen. Die Fahrt in dem riesigen Tuk Tuk ist jetzt nicht gerade die bequemste, aber auf jeden Fall ein Abendteuer. Man wird ganz schön durchgeschüttelt. Auf dem Weg kam uns wieder eine Herde Büffel entgegen. Das die hier einfach so frei rumlaufen ist total abartig. Aber das scheint hier ganz normal zu sein.
Das Wetter hier ist irgendwie super schlecht einzuschätzen. Abends und morgens kann es super frisch sein. Mittags wird es dann aber richtig warm.

Um 11:00 Uhr sind wir dann schließlich angekommen. Wir hatten erst die Befürchtung so enttäuscht zu werden, wie in Vang Vieng bei der blauen Lagoone. Aber nein! Es war wirklich wunderschön.

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Zu Beginn durchläuft man das Rescue Center der Bären. Dort werden aus der Gefangenschaft befreite Bären gepflegt. Bei unserem Besuch waren auch wirklich einige der Bären zu sehen.

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Wenn man dann weiter gelaufen ist, ist man schon zum ersten Naturpool gekommen. Schon dort waren wir geflasht, wie glasklar das Wasser ist. So blau und wunderschön haben wir uns auch die Bluelagoon vorgestellt. Hier konnte man sich auch eine erste Abkühlung gönnen. Das Wasser ist allerdings wirklich eiskalt.
Wenn man weiter nach oben läuft, kommt man an vielen weiteren schönen Stellen vorbei. Man läuft quasi in Etappen und sieht an jeder Stelle etwas neues wunderschönes. Irgendwann kommt man dann zum Highlight, der 60 Meter hohe Wasserfall des Kuang Si Parks. Uns wurde erst gesagt, dass der Wasserfall in dieser Jahreszeit nicht so beeindruckend ist, wie man es sich erhofft. Wir befinden uns nämlich gerade in der Trockenzeit, wo der Wasserfall natürlich weniger Wasser hat als in der Regenzeit. Aber das haben wir gar nicht so wahrgenommen. Der Wasserfall war wunderschön und das Geräusch des Wassers total beruhigend. Klar, waren wieder einige Touristen da. Dennoch war es nicht so penetrant und man konnte die Natur hier genießen.

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Weiter konnte man dann noch den Berg hoch wandern. Das hab ich dann auch noch gemacht. Allerdings war die Aussicht oben nicht die beste. Das hätte man sich auch sparen könne. Dafür waren wir wenigstens etwas sportlich aktiv und hatten oben unsere Ruhe von den anderen Leuten.

Um 13:00 Uhr haben wir uns dann wieder für die Rückfahrt getroffen. Die eine Stunde Fahrt ist der Tat Kuang Si wirklich wert. Unsere Vorstellungen wurden wirklich eingehalten oder sogar übertroffen.

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Am Nachmittag wollte ich mir dann unbedingt noch den Tempel hier anschauen. Da Luang Prabang das Buddhistenzentrum hier in Laos ist gehört das auf jeden Fall dazu. Auf der Stadtkarte schien es mir, als wenn der Tempel vllt 5 Minuten vom Nachtmarkt entfernt sei. Aber nein. Ich bin eine halbe Ewigkeit gelaufen, bis sich endlich dort war. Zwischendurch musste ich auch erst einmal nachfragen, ob ich mich überhaupt noch in der Nähe befinde und auf dem richtigen Weg bin. Aber irgendwann hab ich es dann auch geschafft. Auf einmal kamen so viele Tempel hintereinander. In kleinere Anlagen durfte man einfach so gehen. Die berühmte, große Tempelanlage hat mich 20.000 Kip gekostet. Das sind vllt. 2 Euro.
Die Tempelanlage war wirklich riesig. Es ist immer wieder beeindruckend zu sehen wie detailreich die Gebäude verziert sind und aus welchen Farben sie bestehen. Irgendwie ist es aber dann doch immer ähnlich.
Super cool und irgendwie auch komisch fand ich, dass die Mönche direkt neben dir zum Beispiel den Hof gefegt haben. Jeder der hier lebt, sollte einmal in seinem Leben ein Mönch gewesen sein. Die kürzeste Zeit beträgt 1 Woche, die längste das ganze Leben.

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Danach hab ich mich wieder auf den Weg Richtung Hotel gemacht. Ich kam mir fast so vor, als wenn ich der einzigste Tourist war. Hier ist es wirklich super ruhig. Außer bei den Sehenswürdigkeiten oder auf den Märkten begegnet man wieder super vielen Touristen. Den Weg zurück bin ich am Mekong River spaziert. Da bin ich auch perfekt zum Sonnenuntergang gekommen. Und diesmal konnte ich ihn mir ganz alleine und in Ruhe ansehen. Keine Chinesen, die vor dir versuchen das perfekte Bild zu schießen. Ich war wirklich komplett für mich alleine. Schließlich bin ich dann aber wieder ins Hotel, bevor wir uns um 19 Uhr wieder zum Abendessen getroffen haben.

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Ach ja, und diesen Hotelschlüssel darf ich euch auch nicht vorenthalten. Ich habe noch nie in meinem Leben so einen riesigen Zimmerschlüssel gehabt. Den kann man auf jeden Fall nirgendswo liegen lassen.
Bevor wir uns dann zum Weihnachtsabendessen in die Stadt begeben haben, haben wir unsere Wichtelgeschenke ausgepackt. Das war echt cool. So hatten wir doch ein ganz kleines bisschen die Weihnachtsstimmung hier.
Unsere Dinnerkulisse war auch echt schön. Aber Weihnachten zu Hause kann halt nichts übertreffen.

Morgen geht es schon super früh wieder los. Mein Wecker klingelt um 4:45 Uhr! Ahhhhh…. Wieso und weshalb erzähle ich dann ein anderes mal. Auf jeden Fall werde ich die nächsten zwei Tage kein Strom und kein Internet haben. Ob ich das so super finden soll, weiß ich noch nicht. Aber dann sag ich schonmal bis in 2 Tagen.

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