A day full of tempel

Tag 27 – Chiang Mai

Um 6:30 Uhr wurden wir heute abgeholt. Das frühe Aufstehen scheint nie ein Ende zu nehmen. Mit unserem kleinen Van ging es dann los Richtung Chiang Mai. Das Wetter war zum Glück besser als gestern. Zwar immer noch total bewölkt, aber es war zumindest bis dahin noch trocken. Es ist ganz untypisch das es um diese Jahreszeit hier regnet. Aber in ganz Thailand, ob im Süden oder im Norden, regnet es im Moment. Und das obwohl gerade die Trockensaison ist. Da merkt man wieder, was der Klimawandel so alles anstellt. Auch der heftige Sturm in den Philippinen ist sicher dem zu verdanken. Wir merken hier zum Glück nichts davon. Aber im Süden Vietnams soll es im Moment deshalb super stark stürmen. Gut das wir da schon vorbei sind. Dennoch ist es einfach etwas Schade zu sehen, was für einen Einfluss dieser Wandel hat.

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Nach 2 Stunden haben wir einen Stop eingelegt. Schon zu Hause habe ich mir so viele Bilder von dieser Sehenswürdigkeit angeschaut. Es heißt, es sei der schönste Tempel ganz Thailands. Und das ist er meiner Meinung nach auch. Der weiße Tempel in Chiang Mai! Klar, habe ich noch lange nicht alle Tempel hier gesehen. Aber ich denke langsam kenne ich schon einige Tempel hier in Südostasien. Da sieht man die Unterschiede dann schon. Der weiße Tempel fällt allerdings völlig aus der Reihe. Er ist wirklich komplett unterschiedlich zudem was ich bisher an Tempeln gesehen habe. Normalerweise sind die Gebäude in warmen Farben, wie gold, rot, orange oder braun gehalten. Dieser aber strahlt in einem edlen weiß. Aber nicht nur die Farbe unterscheidet sich. Das ganze Erscheinungsbild von außen ist anders. Man sagt, der Tempel ist der einzige, der aus dem Kopf her erschaffen worden ist. Deshalb erinnern einige Details des Tempels an das Nervensystem des Gehirns.

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Als man über die Brücke in den Tempel gelaufen ist, sind einem erst die schon fast gruseligen ausgestreckten, nach Hilfe bettelnden Arme aufgefallen. Wirklich total verrückt. Es sah aus, als wenn eine Masse an Menschen gerade versinkt und nur noch ihre Arme zu sehen sind. Total strange war, dass einige Nägel in rot lackiert waren. Der Rest war wie der komplette Tempel ganz in weiß. Weiß scheint immer eine so positive, unschuldige, ehrliche und edle Farbe zu sein. Diese Figuren hätte ich nie damit in Verbindung gebracht. Das ganze Äußere ist einfach so detailreich und super fein ausgearbeitet.

Bevor man dann in das Hauptgebäude eintreten durfte, mussten natürlich Schuhe ausgezogen werden. Im Tempel selber durften dann leider keine Bilder gemacht werden. Im Inneren war natürlich wieder ein Buddha zu sehen. Es war aber fast alles in gold gestaltet. Die Wände waren super besonders bemalt mit einem riesigen Drachenkopf, auf dem ein Totenkopf lag und auf dem wiederum ein kleiner Buddha saß.

Dadurch, dass wir schon um ca. 8:30 Uhr hier waren, haben sich die Touristenzahlen wirklich in Grenzen gehalten. Da hatten wir großes Glück. Normalerweise ist hier die Hölle los. Das kann ich aber auch verstehen. Der Tempel hat mich wirklich nicht enttäuscht. Echt toll mal etwas komplett anderes zu sehen. Ein Tempel der völlig aus der Reihe tanzt. Wir hatten allerdings etwas zu wenig Zeit, um wirklich alles anzuschauen und uns auch die Zeit zu nehmen, die Eindrücke aufzunehmen. Nach 30 Minuten mussten wir wieder parat stehen.

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Bevor wir wieder in den Van gestiegen sind, ging es natürlich noch kurz auf die Toilette. Und ich glaube wir haben noch nie eine schönere gesehen. Alleine die war schon ein kleines Kunstwerk in Tempeloptik.

Ach ja. Meine Kreditkarte hat nun übrigens funktioniert. Ich denke es lag einfach an diesem kleinen Ort Chiang Khong. Eine meiner Gruppe hatte das selbe mit ihrer Karte. In Chiang Rai lief dann alles wieder perfekt. Man ist hier ohne halt einfach aufgeschmissen.

Um ca. 12:45 Uhr sind wir dann an unserem Hotel in Chiang Mai angekommen. Unsere Zimmer waren allerdings noch nicht fertig, weswegen es erstmal zum Mittagessen ging. Ich habe mir eine Tom Yum Soup bestellt. Das ist eine thailändische süß, scharf und saure Suppe mit zum Beispiel Shrimps. Dazu wurde Reis serviert. Das Essen war einfach köstlich. Das Thai- Essen ist einfach genial und so aromatisch. Danach waren unsere Zimmer dann auch bereit und wir konnten einchecken.

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Kurz darauf haben wir beschlossen etwas die Stadt zu erkunden und einige der empfohlenen Tempel anzuschauen. Ja, heute war ein richtiger Tempeltag. Aber ich glaube alleine Chiang Mai besitzt um die 300 Tempel. Der erste Tempel heißt Wat Chedi Luang. Im Inneren hat uns ein riesiger Buddha erwartet. Wirklich wunderschön und beeindruckend. Dort ging es auch viel um den chinesischen Kalender. Ich bin da übrigens ein Hase.

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Der zweite Tempel war der Wat Phra Sing Tempel. Hier hat mir vor allem das prächtige goldene Gebilde gefallen. Es ist immer schön einen Tempel zu besichtigen. Aber irgendwann kommt einem alles gleich oder wenigstens sehr ähnlich vor. Und es war super nervig hundertmal seine Schuhe an und abzuziehen. Da sind Chucks vielleicht doch nicht die beste Wahl. Luxusprobleme!
Danach ging es auch schon wieder zurück ins Hotel. Denn unser nächster Programmpunkt stand schon vor der Tür. Cooking class! Wuhu! Ich hab mich wirklich sehr darauf gefreut. In Vietnam habe ich den Kochkurs ja nicht mitgemacht. Dafür aber jetzt diesen!

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Zu Beginn hat uns eine super nette Lady abgeholt. Dann sind wir erst einmal noch in ein anderes Hotel gefahren, um ein Pärchen aus New York abzuholen. Chiang Mai ist echt riesig. Wir sind eine gefühlte Ewigkeit gefahren. Von dort aus ging es dann zu einem lokalen Markt, wo wir einige Zutaten für unser Dinner gekauft haben. Im TukTuk wurde uns schon einmal erzählt, was auf dem Menü steht. Jeder kann aber individuell zwischen verschiedenen Arten der Gerichte wählen. Der Markt war echt cool. Alles war so frisch! Vor allem die Meeresfrüchte waren der Hammer. Unsere Lehrerin hat uns einige Zutaten gezeigt, die für uns neu waren. Hier wird mit so vielen verschiedenen Kräutern und Gewürzen gekocht. Die Dinge findet man bei uns so gar nicht.

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Anschließend sind wir dann in die Kochschule gefahren. Da durften wir uns zuerst Mal eine sexy Kochmütze aufsetzen und eine Schürze anziehen. Und dann ging es auch schon mit der Vorspeise los. Wir haben die Suppe zubereitet, die ich heute auch zum Mittagessen hatte. So cool! Man konnte zwischen der Tom Yum Soup und der Tom Kap Soup wählen. Der Unterschied besteht eigentlich nur darin, dass die eine noch mit zusätzlich Kokosnussmilch hergestellt wird und öfter mit Chicken gegessen wird. In die Tom Yum Goong kamen Wasser, Zitronengras, Prawns, Limettenblätter, Chilipaste, Limettensaft, Fischsauce, Pilze, Tomaten, Zwiebeln, Zucker, etwas Koriander und Chili. Ich denke das wars. In jedes asiatische Gericht wird übrigens Zucker hinzugefügt. Das wurde uns auch in Vietnam bewusst.
Die Suppe ging so unglaublich schnell. Und der Geschmack war so perfekt. Mit so einfachen, frischen und gesunden Zutaten lassen sich so leckere Gerichte zaubern.

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Das zweite Gericht war ein Curry. Wir konnten zwischen Green-, Red- oder einem Masaman-Curry wählen. Ich habe mich diesmal für ein Masamancurry entschieden, da ich das Green- und das Redcurry bereits schon einige Male während der Reise gegessen habe. In das Masamancurry kommen Kartoffeln, Erdnüsse, gelbe Currypaste, Kokosnussmilch, Beef/Chicken/Shrimp/Pork, etc. In die anderen Curry kamen grüne bzw. rote Currypaste, kleine Auberginen, viele Kräuter und weiteres. Auch das war ruck zuck gemacht. Gegessen werden die Currys natürlich mit Reis. Und ich muss sagen, dass mir das Massamancurry fast besser geschmeckt hat, als die Currys die ich bisher hatte. So gut!

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Dann stand Pad Thai auf dem Speiseplan. Darauf war ich am meisten gespannt. Alle schwärmen immer von Pad Thai und ich habe es noch nie probiert. Pad Thai sind Stir Fried Noodles. Die Vorbereitung hier hat am längsten gedauert. Trotzdem ging es ruck zuck. Für Pad Thai werden Reisnudeln verwendet, Knoblauch, Shrimps oder Chicken, Ei, Sprossen, Tofu, Oystersauce, Soyasauce, Tamarindensaft, Rettich, getrocknete Shrimps, etc. Garniert wird das Nudelgericht mit Erdnüssen. Und omg! Wie lecker kann nur etwas sein.

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Als Dessert gab es Mango Stickyrice, ein super typisches Gericht hier in Thailand. Dafür wird Stickyrice in Kokosnussmilch, Palmzuckern und etwas Salz gegeben und mit Mango zusammen gegessen. Ein Traum! Man kann sagen, dass der Nachtisch ein bisschen wie Kokonussmilchreis/ Kokosnussmakronen schmeckt. Zusammen mit der Mango nicht zu süß und einfach perfekt.

So viel Essen an einen Abend. Aber das thailändische Essen ist einfach genial. Die Zubereitungszeit ist super schnell, die Zutaten extrem frisch und die Aromen sehr intensiv. Man isst hier extrem auch extrem scharf. An fast jedes Gericht wird Chili oder/und Chilipaste gegeben. Zu Hause bin ich immer die die an alles Chili gibt und es super scharf mag. Hier muss ich aber immer dazu sagen, dass ich es etwas weniger scharf haben möchte. Ansonsten kann man sich da ganz schön schnell mit der Schärfe verschätzen. Das unterscheidet Thailand auch von vielen anderen asiatischen Ländern. Gerade in Vietnam wird ganz uns gar nicht scharf gegessen. Dort ist es schon fast etwas so wie in Japan, total subtil, dezenter und leichter. Auch in Laos, Kambodscha und Myanmar wird nicht so scharf und aromatisch gegessen. Das meiste hier bzw. in ganz Südostasien ist auch gluten- und laktosefrei. Das war auch super für einige von uns in der Gruppe. Das Thai- Essen ist einfach super gesund und lecker. Ich mag es sehr!

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Zum Abschluss haben wir dann noch ein kleines Kochbuch mitbekommen, damit wir auch zu Hause diese leckeren Dinge nachkochen könne. Die Kurs war wirklich toll und ein super Erlebnis. Die Lehrerin hat uns auch noch begleitet zu unserem Hotel. Sie war so nett und extrem gesprächig! Auch hier haben wir wieder gemerkt, dass irgendwie keiner Chinesen mag. Es klingt ein bisschen komisch, aber das ist wirklich so. Jeder Guide den wir begegnen erzählt uns davon. „Überall sind Chinesen. Geht da besser nicht hin, es ist alles voller Chinesen.“ Die können aber auch echt penetrant sein. Nur gut das auch die Einheimischen hier das so sehen.
Jetzt bin ich wieder im Hotel und freue mich auf mein Bett! Morgen werde ich mal noch sehen was ich so machen werde. Da steht noch nichts auf dem Plan!

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