Exploring Chiang Mai

Tag 28 – Chiang Mai

Gerade befinden wir uns noch in Chiang Mai. Heute hatten wir den ganzen Tag zur freien Verfügung. Da wir in den letzten Tagen immer super früh wach waren, und wir morgen wieder früh morgens weiterreisen, wollte ich heute einfach mal etwas länger schlafen. Das war dann so bis um 8:15 Uhr. Auch nicht so super lange wenn man bedenkt, dass wir relativ spät erst ins Bett sind. Naja, was soll’s. Heute morgen musste ich auf jeden Fall das warme Wasser in der Dusche ausnutzen. Das lernt man dann wirklich zu schätzen. Und dann bin ich auch schon zum Frühstück. Das Essen war echt super. Endlich mal wieder ein gutes Frühstück im Hotel. Die letzten waren ja nicht so optimal. Aber ich muss fast sagen, dass wir noch nie eine größere Auswahl hatten wie hier. Da konnte man dann natürlich nur zuschlagen.

Um 11 Uhr habe ich mich dann mit der Kanadierin aus meiner Gruppe getroffen. Wir wollten zusammen zum Doi Suthep Tempel gehen. Der Tempel ist eigentlich das Must See in Chiang Mai. Er liegt auf einem Berg etwas außerhalb, wodurch man einen tollen Blick über die ganze Stadt haben soll. Ein Taxi dorthin wäre wirklich nicht billig gewesen, da im Moment „High Season“ ist. Da waren wir uns dann gar nicht sicher, ob wir überhaupt noch gehen möchten. Schlussendlich haben wir uns dann entschieden ein Red Cap zu nehmen. Ich konnte den Preis dann auf 250 THB pro Person herunterhandeln. Das haben wir dann akzeptiert. Die Fahrt dorthin hat sich wirklich gezogen. Chiang Mai ist riesig und einfach eine Großstadt. Das habe ich gar nicht so erwartet. Als wir dann den Berg hinaufgefahren sind haben wir schon gemerkt, dass wirklich viel los ist. Irgendwann standen wir auch noch im Stau. Der Weg dorthin war zudem super kurvig. Als wir nach einer gefühlten Ewigkeit angekommen sind, hatten wir um ehrlich zu sein schon gar keine richtige Lust mehr. Es war abartig, wie viel dort einfach los war. Und dreimal dürft ihr raten wer dort wieder massenweise auf uns gewartet hat. China lässt Grüßen!

23D5D094-918B-47EF-9E62-EE50E8CD76E321D10575-DACD-4200-84B7-B27FA818A34A69709B14-0C3A-493E-A31D-84C6D6A10EC56DEC9233-3A8F-4D79-BFA3-01CBA8674BC3D8BACA05-DF7E-4BC4-8933-4F6B33BD4CECB7F065F8-8D36-4534-A40B-D56EB2D5F6E1FA7D22FA-EBFD-4683-9AC9-6FB271BA3F18AEA103EC-150A-4FF4-8CF8-C7F88A6FD4DEFEF7AAA5-4096-4AD2-8EE6-E7F6E393ED379B83CF47-6B3B-4AA3-BF43-A44CB0AA70526431708C-F0EB-45AE-8D47-10B9F48E306EAAFBF3D7-AF79-438D-9D97-C1BF3F155F9D

Um den Tempel zu besichtigen muss man allerdings erst einmal eine ewig lange Treppe hinaufsteigen. Oben angekommen wird natürlich erst noch ein Ticket gekauft. Um den Tempel selber sind viele weitere Dinge, die man bewundern kann. Das ganze Areal war wirklich super schön. Dennoch haben die Massen an Menschen den Tempel einfach nur runtergezogen. Was mir sehr gut gefallen hat, war die Aussicht auf die Stadt. Natürlich wäre die schöner gewesen, wenn das Wetter etwas aufgemacht hätte. Aber wir müssen schon zufrieden sein, dass es nicht wieder geregnet hat. Die mit Blumen geschmückten Buddha fand ich auch super schön. In den Tempel selber wurden dann wieder die Schuhe ausgezogen. Dort war es dann einfach wieder überfüllt. Es schien so, als wenn es in Chiang Mai nichts anderes zu besuchen gäbe. Man kam sich fast wie auf einem Rummelplatz vor. Es hat irgendwie alles etwas ins negative gezogen. Alleine Mönche kamen um hier Fotos mit ihrem iPhone zu schießen und Selfies zu machen. Irgendwie lächerlich. Wieso? Dennoch muss man wirklich sagen, dass das Areal wirklich schön liegt und super schön aufgebaut ist. Da waren uns aber weniger berühmte Tempel mit weniger Leuten lieber. Tempel bleibt halt dann doch irgendwie Tempel.

Nach einer guten Stunden sind wir dann auch wieder zurück in die Stadt. Von dort aus wollte ich unbedingt einmal in die Altstadt, um den Treffpunkt meines Elefantenprojekts schon einmal zu besuchen. Das „Elephant Nature Park Office“ liegt extrem zentral. Wir haben es super gut gefunden. Nebenan war auch gleich ein Hostel, welches ich mir näher angeschaut habe. Die Lage und der Preis sind perfekt. Ich brauche nämlich für den Tag vor Beginn des Projekts noch eine Unterkunft für eine Nacht. Da das Hostel direkt neben an bietet es sich super an. Außerdem gibt es direkt gegenüber und nebenan echt gute Lokale. Deshalb habe ich mir gerade auch ein Bett dort reserviert! Für eine Nacht sind meine Ansprüche dann auch wirklich nicht hoch.

FCDDE6B3-6415-4CC2-97EB-F970B7531FA7405A82C3-D3E2-4D1A-B249-18997DCE4297

Nachdem wir in einem Café vorbei sind, wo die Kuchen komischerweise in Deutsch angeschrieben waren, sind wir Richtung River. Dort gab es einige Märkte. Diese waren echt riesig. Das coole, wenn man einfach ungewiss durch die Stadt läuft ist, dass man ungeplant so viele neue Dinge sieht. So sind wir auch zufällig in China Town gelandet. Am River selber hab es auch noch ein Flower Market. Allgemein muss man aber einfach sagen, dass Chiang Mai eine Großstadt wie jede andere ist. Eigentlich haben wir uns den Norden Thailands etwas ruhiger vorgestellt. Aber der Tourismus und auch die westlichen Einflüsse hier steigen.

76C68A56-31BA-4110-A0B5-A99E395A8FFA41AFDAE7-7CAD-4325-93F4-7A14349A931BFCFCC630-8A32-4D7A-9A61-8DA37C6453A05650C402-CFB7-4964-9E8D-C9EE0A60DAB82059A429-BE01-401D-9004-0D14C2789EB78DB06ED6-D732-4B0C-A260-220B3B7FF2D4123F72E2-90FB-4C2C-B25F-DCCDCB352E6651C964AB-381F-46A2-8621-7BB5C44C0BE7

Am Fluss weiter unten haben wir uns dann ein ruhiges Plätzchen gesucht, um uns mal eine kleine Pause zu gönnen. Man rennt schon immer viel im Zeug umher. Wir konnten uns wirklich super unterhalten. Sogar ich mit meinem Englisch. Wir finden den Trip wirklich super organisiert. Man sieht einfach so viel in so kurzer Zeit. Allerdings waren wir uns auch einig, dass es oft einfach zu schnell geht, um den Ort wirklich genießen und entdecken zu können. Es kommt einem oft wie eine Checkliste vor, die man nach und nach abarbeitet. Zudem haben wir uns Südostasien in einigen Orten einfach etwas „unentdeckter“, natürlicher, untouristischer und einfach noch nicht so entwickelt vorgestellt. Dies hat sich aber vor allem in den letzten Jahren geändert. Und das wird es immer mehr. Auf jeden Fall sind wir schon auf unser nächstes und letztes Land gespannt. Darauf freuen wir uns fast am meisten.

Und dann sind wir auch wieder zurück Richtung Hotel. Davor gab es für mich aber noch meine erste Massage. Jeder von meiner Gruppe hat sich heute oder auch schon gestern eine Massage gegönnt. Und jeder meinte, ich muss wenn ich in Thailand bin auf jeden Fall auch eine ausprobiert haben. Es gibt ja nichts typischeres als in Thailand eine Thai Massage zu bekommen. Außerdem hatten wir das nach der ganzen Backpackschlepperei auch nötig. Somit sind wir zusammen zu einem von Trip Advisor empfohlenen Platz gegangen. Hier gibt es an wirklich jeder Ecke eine Möglichkeit für Massagen. Und dann ging die Thai Massage auch schon los. Die kostet hier nur 200 THB. Das sind so um die 5 Euro. Ich denke das bekommt man bei uns zu Hause nicht so gut und definitiv nicht in dieser Preisklasse. Deshalb musste ich es ja fast einmal ausprobieren. Das Personal dort war so extrem freundlich. Zu Beginn konnte man die Massage echt genießen. Aber wie vielleicht die meisten wissen, ist die Thai Massage echt intensiv und halber schmerzhaft. Ich bin zwischendurch fast gestorben. Davor hat die Masseusin noch spaßeshalber gemeint: „Bitte nicht weinen“. Aber danach hat man sich wirklich hundertmal besser gefühlt. Die Leute wissen einfach was sie tun.

Im Hotel wurde dann auch schon auf uns gewartet. Denn um 19 Uhr haben wir uns wieder zum Dinner getroffen. Heute war es ganz besonders. Denn viele viele neue Personen sind zu uns in die Gruppe gekommen. Diese machen die Tour nur 2 Wochen für ein bestimmtes Land mit. Irgendwie haben wir uns alle schon etwas gefreut, dass die Gruppe wieder etwas aufgemischt wird. Von 3 Leuten ist allerdings der Flieger ausgefallen, weswegen sie anscheinend erst später dazukommen können. Super ärgerlich! Die anderen sind aber auf den ersten Eindruck super nett. Ein Pärchen kommt aus der Schweiz (Luzern), zwei Schwestern kommen aus Deutschland (München und Heidelberg), zwei Freunde aus Australien (Melbourne und Brisbane), eine Frau aus Neuseeland, ein Mann aus Deutschland (Köln) und ja ich glaube das wars. Jetzt kann ich mich mal wieder richtig gut mit einigen verständigen. Das ist wirklich cool. Auch wenn ich es super fand, mal nur auf mein Englisch angewiesen zu sein. Einfach drauf los sprechen zu können tut manchmal auch gut. Mal sehen wie es dann aber wird, auf einmal so eine große Gruppe zu sein. Das werde ich ja dann sehen.

Zum Abendessen sind wir zum Nachmarkt gefahren. Ich habe mich für Pad Thai und einen Papaya Salad entschieden. Der ist hier auch super typisch. Deshalb musste ich ihn mal probiert haben. Und ich war echt überrascht das er mir so gut geschmeckt hat. Allerdings ist er super scharf! Aber echt gut und was total anderes. Danach sind einige noch zur Ladyboy Show gegangen. Ich bin mit den deutschen Schwestern und dem Schweizer Pärchen aber wieder zurück ins Hotel. Die Visaformulare musste ich auch noch ausfüllen und der Backpack sollte auch noch gepackt werden. Dort sind wir dann aber noch kurz etwas Wasser und Snacks einkaufen gegangen. Morgen wird nämlich ein sehr langer Tag. Und deshalb sollte ich auch dringend ins Bett.
Gute Nacht!

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s