Burmese cooking class

Tag 33 – Inle Lake

Ein Tag voller gutem Essen! Das kann ich heute auf jeden Fall sagen. Nachdem ich ausgecheckt habe ging es zum Frühstück. Heute musste ich noch die Shan-Noodles ausprobieren, die hier ähnlich wie in Vietnam auch zum Frühstück gegessen werden. Wenn man zum Frühstück ein Buffet hat, isst man einfach viel zu viel.

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Um 8:45 Uhr haben wir uns schon für den Kochkurs heute getroffen. Am lokalen Markt haben wir den Lehrer getroffen. Aber wie nicht anders zu erwarten, hat es natürlich wieder super angefangen zu regnen. Meine weißen Chucks haben mir im Schlamm schon wieder Leid getan. Arghhh..! Auf dem Markt gab es wieder alles, was man sich nur wünschen konnte. Der Markt gestern hat allerdings noch ein höheres Niveau und ein breiteres Spektrum gehabt. Der Ort hier ist einfach viel kleiner. Als wir dann aber zur Fleisch- und Fischabteilung gekommen sind ist uns halber der Appetit vergangen. Klar, ich hab schon echt viel hier gesehen. Das die Menschen wirklich alles vom Tier verwenden ist mir nicht neu. Aber so etwas habe ich noch nie erlebt. Man konnte den Fischen zusehen, wie sie noch geatmet haben. Sie lagen einfach so auf Tisch herum. Das muss ein schrecklicher Tod sein! So weiß man zwar, dass sie super frisch sind. Aber das sie noch atmen und rumzappeln? Das war dann irgendwie doch zu viel.

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Anschließend sind wir mit dem Tuk Tuk zur Kochlocation gefahren. Es wurde wieder im Freien gekocht. Zum Glück war aber alles überdacht! Sonst wär auch das heute ins Wasser gefallen. Zu Beginn haben wir schon super leckere Reiscracker mit einem heißen Erdnuss-Kokosnuss-Dip bekommen. Dann wurden uns die verschiedenen Speisen auf eine Tafel aufgeschrieben. Jeder durfte eine Vorspeise und eine Hauptspeise zubereiten. Zur Vorspeise standen viele Salate zur Auswahl. Tomaten-, Avocado-, Teeblatt-, Bananenblumen- und gegrillter Auberginensalat. Außerdem konnte man auch Frühlingszwiebel-Dumplings zubereiten. Zur Hauptspeise standen viele Curry zur Wahl. Erdnusscurry mit Gemüse, Kürbis-Basilikum-Curry, Kartoffelcurry, Fischcurry und Hühnchen-Zitronen-Kokosnusscurry. Super viel! Jeder von uns hat sich für etwas anderes entschieden. Und dann ging es auch schon ans zubereiten. Ich habe mich für den Tealeafsalad und das Peanutcurry with Vegetables entschieden. Über offenem Feuer bzw. über Kohle haben wir die Curry zubereitet. Eigentlich hat jeden Curry die gleiche Basis. Man brät in Erdnussöl Zwiebeln, Ingwer und Knoblauch an. Dazu gibt man etwas Kurkuma und je nach Schärfegrad scharfes Paprikapulver. Bei unserem Curry wurde zum Schluss noch grobes Erdnussmehl hinzugefügt. Das blanchierte oder rohe Gemüse wurde dann später in das Curry gedippt. Beim Teeblattsalat war mir klar, dass man das nicht wirklich zu Hause nachkochen kann, da man die Zutaten einfach nicht bekommt. Dennoch hat mich die Zubereitung interessiert. Ich mein Tomatensalat oder Avocadosalat bekommen ich auch so hin. Für den Tealeafsalad musste ich Tomaten und Kohl in feine Streifen schneiden. Dazu kamen dann die ich glaube fermentierten Teeblätter, etwas Salz, ein Mix aus frittierten Linsen, Bohnen und Erdnüssen, Sesamöl, crunchy Knoblauch und Sesam. Ich hab bestimmt etwas vergessen. Der Geschmack ist auf jeden Fall sehr besonders und unvergleichlich.

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Am Tisch haben wir dann das ganze Essen verteilt. Jeder konnte von allem nehmen und probieren. Omg, das war so viel Essen. Natürlich wollte jeder von allem probieren. Dementsprechend sah dann auch der Teller aus. Es war so gut! Wirklich! Wir müssen echt alle sagen, dass das burmesische Essen bisher das Beste ist, was wir in unserer Reise gegessen haben. Damit habe ich überhaupt nicht gerechnet. Ich dachte Thailand und Vietnam werden meine absoluten Favoriten. Klar, das Essen dort ist auch super lecker. Aber das burmesische Essen ist wirklich gut. Vielleicht bin ich auch einfach nur überrascht, weil ich mir davor nicht wirklich viel darunter vorstellen konnte. Aber ja! Das beste am Kochkurs ist für mich auch, dass zu 90% alles vegetarisch/vegan ist. Die anderen meiner Gruppe haben sich auch darüber gefreut, dass kein Gluten und keine Laktose zu finden war. Da hat man in Südostasien wirklich überhaupt keine Probleme. In Europa und Amerika wird so viel mit Mehl, Brot, Nudeln, Käse, Fleisch oder Milch gegessen. Davon ist hier echt keine Spur zu sehen. Klar, in diesen Ländern wachsen auch einfach Dinge, die es bei uns nicht gibt. Trotzdem sieht man einfach, wie viele Möglichkeiten man ohne diese Zutaten hat. Es ist wirklich alles andere als langweilig!

Am Schluss gab es noch einen kleinen Nachtisch. Ich bin mir gar nicht sicher was das war. Eine Mischung aus flüssigem Reisbrei, Palmzucker und Kokosnuss glaube ich. Als Geschenk wurde jedem von uns ein Beutel mit Gewürzen überreicht. So nett! So muss ich auf jeden Fall auch mal etwas zu Hause nachkochen. Jetzt stellt sich nur die Frage, wo dieses Geschenk noch Platz in meinem Backpack findet.

Die Rückfahrt ins Hotel war sehr abenteuerlich. Zu 12. haben wir uns in ein TukTuk gequetscht. Bei jeder Kurve dachte ich, dass wir gleich umkippen. Das kleine Auto hat es aber dann doch sicher ins Hotel geschafft.

Heute Mittag stand dann nichts mehr auf dem Programm. Viele von uns sind um 16:00 Uhr zur Weinprobe gefahren. Da ich aber überhaupt kein Weintrinker bin, lasse ich das ausfallen. Die anderen wurden eh schon gewarnt, dass der Wein hier nicht der Beste ist. Mit Italien oder Frankreich sollte man den nicht vergleichen. Eine schöne View sollte es dort zwar geben. Da es aber immer noch stark regnet denke ich nicht, dass ich so viel verpasse. So kann ich einfach etwas in der Lobby sitzen, meinen Blog schreiben (auch wenn ich den im Moment nicht hochladen kann), Fotos anschauen und aufs IPad ziehen, mit den anderen reden und das „super“ WLAN nutzen.

Heute Abend geht es in den ersten Nachtbus dieser Tour. Oh mann! Auf diese Nacht freue ich mich ganz und gar nicht. Ich hoffe ich kriege wenigstens ein Auge zu und bin nicht die komplette Nacht wach. Das wär schlecht. Morgen kommen wir dann um 4:30 Uhr am nächsten Ort an! Hoffentlich mit besserem Wetter! Aber wir müssen es nehmen wie es kommt! Hoffen kann man ja trotzdem!

 

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