Time to Cycle

Tag 31 – Inle Lake

Heute ist der 1. Januar! Wahnsinn, dass schon wieder ein Jahr vorbei ist. Das Jahr 2017 war wirklich ein besonderes. Es ist so viel passiert: Führerschein, Abitur, mein 18. Geburtstag, tolle Wettkämpfe, viele Reisen und jetzt dieser Trip. Dieses Jahr wird mir zu hundert Prozent noch lange in Erinnerung bleiben. Das nächste Jahr wird aber mit Sicherheit auch wieder spannend für mich. Schon am 1. Tag des Jahres 2018 habe ich wieder viele neue Eindrücke bekommen.

Den Morgen hatten wir zum Glück frei. Trotzdem konnten wir nicht wirklich ausschlafen, wenn man bedenkt das es gestern Abend doch etwas später geworden ist. Das Frühstück wollten wir dann ja doch nicht verpassen. Und dieses ging wieder nur bis 9:30 Uhr. Aber auf jeden Fall schon mal besser als sonst. Wir sind noch lange unten am Tisch gesessen, haben geredet und das einigermaßen gute WLAN ausgenutzt. Später bin ich dann in mein Zimmer um mal noch einen Blogbeitrag zu schreiben. Im Moment kann ich allerdings wirklich schlecht welche hochladen. Das WLAN ist einfach zu schlecht, um irgendwelche Bilder hochzuladen. Wirklich ärgerlich! Trotzdem möchte ich wenigstens den Text schon einmal schreiben, damit ich nicht gleich wieder die Hälfte vergesse von dem was wir so gemacht haben. Das kann schnell mal passieren, wenn man jeden Tag etwas Anderes erlebt.

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Um 13:00 Uhr haben wir uns dann zur Fahrradtour getroffen. Zum Glück hat es aufgehört zu regnen. Das wär dann wieder echt blöd gewesen. Die Sonne hat sich leider trotzdem nicht blicken lassen.
Als dann jeder ein Fahrrad hatte ging es auch schon los. Alle hintereinander in einer Reihe sind wir zu unserem ersten Stop gefahren. Das war, Überraschung, ein Tempel und eine Stupa. Dieser Tempel war aber wieder ganz anders, als die die wir bisher so gesehen haben. Der Name dieses lautet „Buddha ´s Scripture Shweyanpyay Monastery“. Der Tempel war von Außen ganz aus Holz. Besonders waren die ovalen, großen, offenen Fenster. Er war daher, im Gegensatz zu den meisten anderen, nicht so protzig und kitschig. Das Holz hat ihm etwas Bodenständiges verliehen. Die Stupa war von außen natürlich wieder ganz gold. Das Besondere war aber nicht diese an sich, sondern das Areal um sie herum. Man konnte wie durch einen Tunnel gehen. In den Wänden saßen überall, für jeden Land, kleine Buddha ´s. Sowas hatten wir zuvor auch noch nicht gesehen.

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Weiter ging es mit dem Fahrrad wieder in die andere Richtung. Wir sind wirklich eine gefühlte Ewigkeit gefahren. Es war ab und zu gar nicht so einfach. Die Straßen und Wege sind hier ja auch nicht die Besten. Dennoch hat es Spaß gemacht. Vor allem die Leute hier sind einfach so nett. Jeder der an einem vorbei fährt oder läuft grüßt und winkt einem zu. Ganz besonders cool waren die Trucks, auf denen eine ganze Gruppe Mönche saßen. Auch die haben sich total gefreut uns zu sehen! Die Stimmung in Myanmar ist bisher wirklich toll. Während der Fahrt sind wir an vielen Feldern vorbeigefahren. Auf dem einen wachsen Bananen, Kokosnüsse oder Papayas. Auf dem nächsten wird Drachenfrucht angebaut. Hier wächst einfach alles!
Irgendwann sind wir dann endlich am See angekommen. Hier war wirklich einiges los. Das lag aber daran, dass die Einheimischen heute auch Ferien hatten. An Neujahr gehen die Kinder somit nicht zu Schule. Auch viele Erwachsene haben frei. Somit sind viele Familien mit dem Boot zu ihrem Dorf ans andere Ende des Sees gefahren. Besonders an diesem Ort hier ist die, ich meine, 200 Jahre alte Holzbrücke. Darüber sind wir zu einem kleinen Lokal gelaufen. Dieses war natürlich ein Holzhaus auf Stelzen. Alleine der Weg dorthin hat uns einige schöne Fotospots geliefert. Im Lokal haben wir dann etwas Getrunken oder/und auch etwas Gegessen. Außerdem wurde uns auch eine typische Speise der Fischer vorgestellt. Da diese oft ein-zwei Tage auf dem Wasser unterwegs sind, haben sie ihren Stickyrice in Bambus mitgenommen. So blieb er auch mehrere Tage frisch. Die dünne Hülle des Bambus darf man mitessen. Und man muss echt sagen, dass es überraschend gut geschmeckt hat. Wir hatten uns davor nämlich schon gefragt, was das für Röhren sind, die die Einheimische auf der Straße und auf Märkten verkaufen. Jetzt wissen wir es! Die Toilette auf dem Wasser war übrigens auch ein Abenteuer für sich.

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Nach einiger Zeit ging es dann wieder zurück. Es hat dann echt ganz schön abgekühlt. Das tut es hier Abends aber immer. Später hat es dann auch noch angefangen ein bisschen zu regnen. Super! Vorbei sind wir auch an einer Privatschule gefahren. Wow! Die sah echt toll aus. Es war eigentlich ein ganzes Areal, auf dem verteilt wunderschöne Holzhäuser standen. Das sah wirklich ganz edel aus. Und schließlich sind wir dann auch am Hotel angekommen. Endlich! Die Tour ging über 16 km. Damit haben wir zu Beginn eigentlich nicht wirklich gerechnet. Aber wir haben es ja geschafft!

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Nach einer Runde Skypen ging es dann auch wieder zum Abendessen. Heute sind wir natürlich Burmesisch Essen gegangen. Und ich muss echt sagen, dass das Essen der Hammer war. Ich sag ja hier wirklich oft, oder fast immer, dass das Essen super lecker ist. Man stellt mich schon schnell zufrieden. Aber heute Abend war es wirklich genial. Zur Vorspeise gab es bei mir einen Avocadosalat mit Tomaten und Sesam. Den hat auch der Guide empfohlen. Super lecker! Die Salate hier sind wirklich besonders. Seetangsalat, Tomate-Erdnuss-Salat, Avocadosalat, Teeblättersalat, Kartoffelsalat, und und und. Danach gab es für mich dann Fisch. Den sollte man hier probieren, da er direkt aus dem Inle-Lake stammt. Und omg! Wir konnten nicht mehr aufhören mit schwärmen. Als er kam, sind wir zwar alle etwas erschrocken. Aber ich glaube wir konnten alle sagen, dass das der beste Fisch war, den wir je gegessen haben. Und das ist nicht übertrieben. Ich habe keine Ahnung wie die den zubereitet haben könnten. Aber auf jeden Fall habe ich diese Wahl nicht bereut. Dazu gab es natürlich Reis.

Und dann ging es auch ab ins Hotel. Wir sind echt jeden Abend immer tot müde! Und wenn man weiß, dass man am nächsten Tag wieder früh raus muss umso mehr!

 

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