Mingalaba Mandalay

Tag 36 – Mandalay

Heute morgen hieß es schon wieder Tschüss Bagan und Hallo Mandalay.

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Wir hatten die Option noch einmal den Sonnenaufgang zu betrachten. Heute sollte er nämlich glücken und all die wunderschönen Heißluftballons zum Vorschein kommen. Ich wollte sie unbedingt sehen. Wirklich! Das ist einfach das typische Bild, dass man von Bagan kennt. Das Problem war nur mein Zustand und die Tatsache, dass ich dann schon wieder um 4:45 Uhr aufstehen hätte müssen. Davor wäre auch noch das Auschecken auf dem Plan gestanden. So vernünftig wie ich auch bin, habe ich mich also dagegen entschieden. Ich hatte einfach den Schlaf nötig. Da war mir meine Gesundheit dann doch etwas wichtiger. Auch wenn es super super Schade war. Von unserer Gruppe haben sich allerdings eh nur 5 Leute dafür entschieden, den Sonnenaufgang zu betrachten. Der Rest hat sich auch für das 2 Stunden längere Schlafen entschieden. Für mich war es die richtige Entscheidung, auch wenn die anderen so davon geschwärmt haben. Es soll das Beste in ganz Bagan gewesen sein. Ärgerlich! Ich habe mich aber dank des Schlafs schon etwas besser gefühlt. Natürlich immer noch nicht halbwegs gut, aber besser. Langsam hatte ich es aber auch wirklich satt, gar nichts genießen zu können. Gerade hier verpasst man halt an einem Tag schon relativ viel. Zu Hause bin ich glücklicherweise wirklich selten krank. Und auf keinen Fall so wie hier. Der Guide meinte aber auch, dass es ein Wunder wär, wenn man hier nicht mindestens einmal krank wird. Anscheinend ist das ja mehr als üblich. Unser Magen verträgt hier einfach doch nicht alles. Wie auch immer. Auf jeden Fall hab ich mich dann gerichtet, geduscht und ausgecheckt.

Dann ging es auch schon wieder in den Bus und ab zum G-Adventures unterstützen Projekt, indem wir heute Gefrühstückt haben. Allerdings bin ich jetzt immer noch etwas vorsichtiger mit dem Essen als zuvor. Ich mein, wenn man eine Busfahrt vor sich hat, will man kein Risiko eingehen.

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Nach weiteren ca. 4,5 Stunden sind wir in Mandalay angekommen. Hallo heißt in Myanmar übrigens Mingalaba. So grüßt dich hier jeder Einheimische, ob morgens, mittags oder abends. Dieses Wort werde ich bestimmt nicht so schnell wieder vergessen. Um 13:15 Uhr waren wir dann im Hotel. Ich muss echt sagen, dass ich noch in keinem Land nettere Menschen kennengelernt habe wie hier. Alleine der Service im Hotel ist so extrem lieb. Sie stehen schon alle am Eingang und winken dir zu, wollen dir gleich mit dem Gepäck helfen, bieten dir etwas zu Trinken an und geben dir ein frisches, gekühltes Handtuch. Extrem lieb! Die Zimmer waren auch schon bereit! Aber wir mussten erst einmal eine Kleinigkeit zu Mittag essen. Manche sind von uns in eine einheimische Bäckerei gegangen, bei der Käsekuchen wirklich Kuchen mit Käse ist. Der Rest, inklusive mir, sind direkt runter in das Hotelrestaurant gesessen. Danach konnte ich mich ein bisschen ausruhen. Mein Zimmer war wirklich super schön, großzügig und hatte alles was man so braucht. Es gab sogar warmes Wasser und die Betten konnte man diesmal wirklich als bequem bezeichnen.

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Um 16:00 Uhr haben wir uns aber schon wieder getroffen. Heute Abend wollten wir die U-Bein-Bridge besichtigen. Die Brücke ist ein Fußgängerweg über den Taungthaman-See. Die 1,2km lange Brücke wurde im Jahre 1850 gebaut und gilt als die älteste und längste Teakholz-Brücke der Welt. Als wir angekommen sind war schon mal ganz schön viel los. Man hat so viele Deutsche hier gehört. Wahnsinnig! Da ist man schon so weit weg von zu Hause und hat trotzdem noch so viele Leute um sich, die die gleiche Sprache sprechen wie man selber.
Natürlich sind wir dann über die Brücke gelaufen. Die Holzbalken sind manchmal wirklich super schmal und sehen nicht unbedingt so stabil aus. Aber sicher ist hier in Myanmar ja eigentlich eh fast nichts. Auf der Brücke gab es sogar einige Stände, die Essen oder Souvenirs verkauft haben. Das Essen würde ich hier aber lieber nicht kaufen. Streetfood wird auf keinen Fall empfohlen. Auch wenn es die Locals essen, wir vertragen das auf gar keinen Fall. Die Hygienestandarts sind komplett anders, bzw. nicht vorhanden. Da kommt man auch gar nicht erst auf die Idee. Ich mein, in Vietnam und Laos waren wir bei ausgewählten Streetfoodcourts oder Streetfoodständen. Aber das war etwas komplett anderes. Ich glaube ohne Guide wären wir dort auch nicht hin.

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Auf jeden Fall haben wir uns dann hier einige Zeit lang aufgehalten. Der Sonnenuntergang konnten wir auch noch genießen. Gruselig waren nur wieder die Chinesen, die mit ihren riesigen Kameras und Obiektiven auf dich zukommen und Bilder von dir machen. Penetrant!
Der beste Spott vom Wasser aus habe ich leider verpasst. Wir waren am Anfang der Brücke und sind auch noch etwas drum herum gelaufen. In der Mitte wäre eine Stelle gewesen, von der man die Brücke aus Seeperspektive gesehen hätte. Auch hier ist gerade Trockenzeit. Ansonsten kommt man nur mit dem Boot dorthin. In der Regensaison wird die Brücke sogar öfters gesperrt, da der Wasserspiegel bis zum Fußgängerüberweg reicht. Verrückt. Das kann man sich gar nicht vorstellen. Auf jeden Fall war der Sonnenuntergang trotz falscher Perspektive und Menschenmassen wunderschön.

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Die Realität neben Brücke, Seen und Felder sieht aber leider auch noch anders aus. Direkt auf dem trockenstehenden Platz ist wie ein kleiner Rummel aufgebaut. Das hat gar nicht gepasst. Ein Riesenrad, welches handbetrieben ist und die Menschen selber ganz nach oben klettern, ein beleuchteter kleiner Eifelturm und noch viele weitere verrückte Figuren. Ob das wirklich sein müsste weiß ich nicht. Ich finde es eher abschreckend, als einladend.

Um 18:00 Uhr sind wir weiter zum Abendessen gefahren. Um hier von A nach B zu kommen braucht man schon ein Tuk Tuk, ein Taxi oder ein Bus. Einheimische nehmen natürlich den Scooter. Mandalay ist wirklich riesig. Die Stadt ist die Zweitgrößte hier in Myanmar. Das Restaurant war wieder super von unserem Guide gewählt. Jeder hat was gefunden. Abends, ok auch Mittags und Morgens, gibt es hier Unmengen an Mosquitos. Wirklich super viele! Die Guides meinen aber alle, dass Südostasien kein Malariagebiet mehr ist.

Danach sind wollten wir einfach nur wieder ins Hotel. Mir geht es wirklich schon etwas besser. Trotzdem hoffe ich, dass es mir morgen wieder vollkommen gut geht und ich die anstehende Tour in Mandalay genießen kann. Das wäre schön!

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