Time to say Goodbye

Tag 40 – Bangkok

Heute morgen hat der Wecker schon wieder um 5:30 Uhr geklingelt. An der Rezeption haben wir uns um 6:00 Uhr zum Auschecken getroffen. Dann ging es auch schon ab Richtung Flughafen. Auf dem weg dorthin hat eine meiner Gruppe bemerkt, dass ihre Kreditkarte noch im Safe des Hotels liegt. Deshalb sind wir noch einmal zurück gefahren. Und zum Glück hat sie sie noch bekommen. Das ist wirklich immer so ein Thema mit seinen ganzen Sachen. Jeden Tag muss man schauen, dass man all seine Sachen bei sich hat. Bei jedem Auschecken muss man sein ganzes Zimmer durchsuchen, damit man auch wirklich nichts liegen lässt. Und wenn dann etwas fehlt, bricht Panik aus! In diesem Fall ist es ja noch einmal gut gegangen.

Am Flughafen angekommen mussten wir erst einmal wieder durch unzählige Sicherheitskontrollen. Nach der Immigration Station haben wir dann auch schon unser Gepäck aufgegeben. Ich war echt gespannt, wie viel mein Backpack heute wiegen wird. Bei AirAsia, die Airline mit der wir fliegen, darf das Gepäck höchstens 20 kg wiegen. Mir ist dann echt ein Stein vom Herzen gefallen, als die Waage 18,5 kg angezeigt hat. Auf meinem Boardingpass waren es dann nur noch 16 kg. Glück gehabt. Dann hab ich ja noch Gewicht übrig für Shoppingeinkäufe. Dafür fehlt aber leider einfach der Platz.

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Um 8:45 Uhr war dann Boarding. Davor haben wir uns einfach etwas im Café aufgehalten. Dann ging es auch schon in den Flieger. Langsam ist das ganze Flughafendrama schon zur Routine geworden. Es war irgendwie komisch Myanmar zu verlassen. So schnell ist die Zeit hier vergangen. Das Land ist mir irgendwie ans Herz gewachsen. Vor allem die Menschen haben mich voll und ganz mitgenommen. In keinem anderen Land sind die Einheimischen so unglaublich freundlich. Das überträgt sich auf die ganze Stimmung hier im Land. Es ist super Schade sich jetzt schon davon zu verabschieden. Myanmar hat noch so viel anderes zu bieten. Wir haben nur einen kleinen Teil gesehen. Aber schon davon waren wir beeindruckt. Ich denke ich werde hier auf jeden Fall wieder zurückkommen. Auch wenn das erst in einigen vielen Jahren sein wird. Bis dahin wird sich einiges verändert haben. Goodbye Mayanmar!
Der Flug nach Bangkok ging super schnell. Wahnsinnig, dass man innerhalb von einer Stunde wieder wo ganz anders ist. Als wir angekommen sind, hat es geregnet. Super! Das Wetter von Yangon hätten wir gerne mitgenommen. Aber was soll’s. Mit einigen Taxis sind wir dann wieder zum Hotel gefahren.

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Jetzt standen wir dort, wo vor 40 Tagen alles angefangen hat. Verrückt! So verrückt! Irgendwie ein komisches Gefühl. Die Zeit ist so schnell vorbei gegangen. Jetzt wieder am gleichen Ort zu sein, wie vor 6 Wochen ist einfach unbeschreiblich. Vor 6 Wochen saßen wir hier in der Lobby und haben aufgeregt auf unser erstes Zusammentreffen gewartet. Wir konnten uns noch genau daran erinnern, wie es war und wer wo gesessen ist. Wer wird in meiner Gruppe sein, wer wird unser Guide und wie wird die Tour werden??? Jetzt stehen wir hier zusammen, kennen uns In und Auswendig, haben so viel Zeit zusammen verbracht, so viel schöne und nicht so schöne Dinge erlebt, haben so viel gelacht und geweint und sind einfach wie eine kleine Familie zusammengewachsen.
Jetzt haben schon die nächsten G-Adventures Gruppen darauf gewartet, dass ihr Abenteuer beginnt. Da meint man irgendwie immer, dass das was man macht, etwas besonderes und ungewöhnliches ist. Dabei machen das so viele Menschen, Tag für Tag.

Auf jeden Fall sind wir erstmal zusammen Mittagessen gegangen. Wir hatten einen ganz schönen Hunger. Auch das war lustig, dass wir genau in das Lokal gegangen sind, bei dem Sofie (meineZimmerkameradin) und ich am ersten Tag zu Mittag gegessen hatten. So ein Zufall! Es war, wie zu erwarten, super gut. Das Thai-Essen habe ich schon ein bisschen vermisst gehabt. Das burmesische Essen war sehr lecker. Allerdings bin ich froh, wieder etwas anderes die nächste Zeit essen zu können. Ich habe genug Zeit alles leckere der Thai Küche auszuprobieren. Pad Thai, scharfe Currys, Tom yum Soup, Seafood, Rice, Noodles, und und und! Einfach nur lecker!

Um 14 Uhr konnten wir dann einchecken. Die Zimmer hier sind einfach gut. Vor allem der Ausblick ist in Bangkok super. Im Zimmer habe ich dann wirklich einiges erledigen können. Ich wollte heute gar nicht wirklich etwas machen. Einfach mal im Zimmer sein und mein Zeug erledigen. So konnte ich meine Bilder übertragen, einige meiner Blogs schreiben, fertigstellen und hochladen, zwei Flüge für die nächste Zeit buchen und eine Unterkunft in Chiang Mai reservieren. Das ist doch schonmal was. Dann habe ich mich ein bisschen über Bangkok informiert. Jetzt habe ich bald keinen Guide mehr, der mir alle Sehenswürdigkeiten aufschreibt, die man besuchen sollte. Man muss sich nun schon etwas selber damit auseinandersetzen.
Bevor ich aber den ganzen Tag nur drinnen gesessen wäre, habe ich mich doch noch etwas nach draußen bewegt. Ich wollte eh noch zur Laundry. Deshalb habe ich mir erstmal meine Wäsche zusammengesucht und bin dann los. Der kleine Laden war auch gar nicht weit weg vom Bangkok Centre Hotel. Echt perfekt! So viel Zeit hatte ich dann auch nicht mehr, bevor wir uns fürs letzte Abendessen getroffen haben. Deshalb bin ich, anstatt noch weiter rumzulaufen, lieber wieder ins Zimmer, um mich zu richten.

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Um 18:30 Uhr stand dann unser letztes gemeinsames Treffen an. Wir haben natürlich noch ein Gruppenbild zusammen gemacht. Das musste einfach sein. Zum Abendessen sind wir in ein Restaurant, mit tollem Blick über den Fluss, gegangen. Die Preise waren zwar etwas höher, aber die Aussicht hat das auf jeden Fall verziehen. Wenn in der Nacht alle Lichter an sind, funkelt und leuchtet die Stadt einfach wie in einem Traum. So schön! Auf das Essen mussten wir einige Zeit lang warten. Ich dachte ich habe Halluzinationen, als auf einmal ein Cro- Lied im Radio lief. Das konnte ja wohl wirklich nicht sein! Aber doch! Es schien so, dass wirklich ein deutsches Lied nach dem anderen angespielt wurde. Ok, es schien nicht nur so, es war so! OMG! Wir konnten es gar nicht fassen. Sogar der Moderator hat deutsch gesprochen. Und das in Bangkok. Wieso? Das hat mich einfach so glücklich gemacht, Musik zu hören, die mir vertraut vorkommt und bei der man den kompletten Text auswendig kennt. Mein Abend war schon gerettet.

Nachdem wir alle gut gegessen haben, gab es die letzte Rede unseres Guides. Er meinte, dass er uns niemals Tschüss sagen wird. Er sagt immer: See ya later! Man hofft immer sich noch einmal wieder zu sehen. Den Kontakt sollte man auf jeden Fall aufrecht erhalten. Es war so toll, wie er seine letzte Rede gehalten hat. Allgemein, hätte ich mir kein besseren Guide vorstellen können, als diesen! Wir haben ihn alle so liebgewonnen. Seine Lache, seine Witze, seine Sprüche, sein Wissen, seine Hilfsbereitschaft, sein Bemühen und einfach seine ganze Art waren phänomenal. Wirklich! Er hat mir bei so vielem geholfen. Ob es das Reparieren meines Handys war, Krankheiten, Heimweh, Reiseinformationen, Tipps, Probleme mit der Zimmernachberin, und und und. Er war einfach immer für einen da. The Do hat sich wirklich um einen gekümmert! Für ihn war ich schon wie eine kleine Schwester. Wahrscheinlich weil ich einfach mit Abstand die Jüngste war. Aber wie auch immer, ich konnte ihn einfach immer um Hilfe bitten. Für die ganze Gruppe war er nicht nur ein toller Guide, sondern auch der beste Freund.
Deshalb war der Abschied umso schwerer. Ich fand es wirklich traurig. Mir wurde erst jetzt wirklich bewusst, dass morgen alles vorbei sein wird. Jeder wird seinen eigenen Weg gehen, jeder wird nun alleine weiterreisen oder wieder nach Hause fliegen und der Guide wird mit der nächsten Gruppe eine tolle Reise vollbringen. Ich fand es einfach nur traurig! Man hat sich so langsam wirklich aneinander gewöhnt. 6 Wochen sind eine lange Zeit. Diese werde ich bestimmt nie wieder vergessen!

Jetzt wollte ich noch kurz etwas über die Tour allgemein sagen. Was hat mir gefallen und was nicht? War das die richtige Entscheidung? Würde ich es nochmal so machen? Es gibt viele positive aber auch einige negative Aspekte, die ich nennen möchte. Beginnen wir mit den negativen Dingen.

Die Tour war wirklich kein Erholungsurlaub. Aber das wusste man davor. Man ist wirklich fast jeden Tag an einem anderen Ort, sitzt oft eine lange Zeit im Bus, Zug, Flugzeug oder Boot. Fast jeden Tag ist man neuen Umständen ausgesetzt. Man schläft immer in einem anderen Bett, hat ein anderes Zimmer, isst jeden Tag wo anders und das Wetter schlägt je nach Region auch gewaltig um. Die meiste Zeit mussten wir auch einfach super früh aufstehen. Klar, wenn man etwas vom Tag haben will, ist das auch gut. Aber nach 41 Tagen ist man dann auch mal froh, etwas ausschlafen zu können.
Was oft auch Schade war, war die begrenzte Zeit. Das habe ich mir von Anfang an gedacht. Aber wir waren eben wirklich nur 1-2 Tage an einem Ort. Am Inle Lake kam es einmal vor, dass wir drei Nächte im gleichen Hotel waren. Wenn man so eine begrenzte Zeit hat, hat man auf jeden Fall immer ein straffes Programm. Man möchte ja auch etwas von dem Ort sehen, indem man sich befindet. Es kam aber dann öfters vor, dass wir so ein volles Programm hatten, dass man die schönen Dinge gar nicht wirklich genießen und aufnehmen konnte. Wir haben eben wirklich „nur“ die Tourispotts abgeklappert. Gerade in Mandalay sind wir einfach blind dem Guide gefolgt. „Das ist eine Sehenswürdigkeit. Mach hier ein Foto. Mach da ein Foto. Und weiter geht’s zum nächsten Punkt“. Ich habe keine Ahnung wie Mandalay auf der Karte aussieht, wo sich was befindet oder wie man von A nach B kommt. Das ist etwas Schade. Dennoch muss ich sagen, dass ich selbstständig an einem Tag natürlich niemals so viel gesehen und erfahren hätte. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Aber ich denke ihr wisst was ich meine. Beim langsamen Reisen kann man sich mehr auf den Ort einlassen, sich selber informieren, ein Programm aufstellen und die Zeit genießen.
Das gleiche gilt eigentlich auch für die anderen Länder. Ich kann zwar jetzt sagen, dass ich in Thailand, Kambodscha, Vietnam, Laos und Myanmar war. Dennoch habe ich noch lange nicht alles gesehen. Wir haben einfach die Hauptsehenswürdigkeiten gesehen, die Touristenorte. Gerade in Vietnam haben wir den nördlichen Ort Sapa aus Zeitgründen ausgelassen. Das soll mit der schönste Ort in ganz Vietnam sein. Jedes Land hat noch so viel mehr zu bieten. Es ging einfach zu schnell! Ich hätte mir mehr untouristische Orte gewünscht. Die Menschenmassen waren oft wirklich unerträglich.
Ein weiterer negativer Punkt ist für mich das Geld. Die Tour an sich war wirklich nicht billig. Das finde ich ja verständlich, wenn man bedenkt wie viele Tage man unterwegs ist. Dennoch hätte ich niemals gedacht, dass ich noch so viele Nebenkosten haben werde. So viele Dinge waren einfach nicht im Preis mit Inbegriffen. Trinkgeld, Mittagessen, Abendessen, Tuk Tuk Fahrten, Eintritte, viele Aktivitäten, und und und! Da kommt dann wirklich einiges zusammen. Einige Mittagessen oder Abendessen waren inklusive. Das war toll. Aber ich hätte einfach erwartet, dass Eintritte, manche Aktivitäten oder Tuk Tuk Fahrten im Preis mit inbegriffen sind. Es ist ja klar, dass jeder von uns in die Altstadt Hoi Ans möchte. Es ist doch klar, dass jeder von uns den Inle Lake sehen möchte. Es ist doch klar, dass jeder von uns mit dem Tuk Tuk zum Restaurant kommen muss. Aber das musste man alles selber zahlen. Das Kochkurse, Ziplining, Kayak fahren, Heißluftballonfahrten oder andere Aktivitäten optional sind und extra bezahlt werden müssen sehe ich ja mehr als ein. Aber gut!
In der Gruppe selber hätte ich mir vielleicht ein bisschen mehr Zusammenhalt gewünscht. Anfangs war es für mich wirklich schwer, mich zu integrieren. Gerade am Tisch beim Abendessen konnte ich zu Beginn nicht mitreden. Wenn mich ein Gruppenmitglied etwas auf Englisch fragt, kann ich ohne Probleme antworten. Auch mir fällt es nicht schwer, eine Person etwas zu fragen. Ein Gespräch zu zweit klappt gut, ist allerdings immer etwas oberflächlicher, als wenn man in seiner Sprache redet. Wenn es am Tisch aber dann losgeht, und alle Muttersprachler auf englisch diskutieren, hat man keine Chance. Bis man da sein Satz rausgebracht hat, sind die schon beim nächsten Thema. Mit der Zeit ging das aber immer besser. Wie die Gruppe aussieht und wie man miteinander zurecht kommt, kann G Adventures ja nicht wissen. Ich habe mich aber um ehrlich zu sein gewundert, dass so viele „ältere“ Reisenden in der Gruppe waren. Ich war wirklich mit riesigem Abstand die Jüngste. Aber das war dann am Schluss auch kein Problem mehr.

Jetzt komme ich aber mal zu den positiven Dingen. Und die haben die Tour auch geprägt. Zu allererst muss ich einfach sagen, dass wir den besten Guide hatten, den ich mir hätte vorstellen können. Aber das habe ich ja oben schon erwähnt. Er war einfach super! Auch unser Guide in Laos hat uns so bereichert und sich unglaublich Mühe gegeben.
Die Tour war einfach ein tolles Erlebnis. Wir haben so viele Länder in einer so kurzen Zeit bereist. Ich habe so viel neues gesehen, so viele schöne Orte bewundern dürfen, ich habe extrem viel neues gelernt und erlebt, habe andere Kulturen haut nah miterlebt und bin einfach ein ganz schönes Stück selbstständiger geworden. Auch wenn wir noch lange nicht alles in diesen Ländern gesehen haben, habe ich einen Überblick und viele Eindrücke gewinnen können. Ohne eine Gruppe hätte ich niemals so eine Reise machen können. Gerade in einigen Orten, wie Kambodscha, war ich so froh, nicht alleine zu sein. Auch in Laos und Myanmar hätte ich es mir nicht vorstellen können, ohne Gruppe zu reisen. Gerade die Grenzübertritte waren nicht so ohne. Wir hatten immer einen Einheimischen an unserer Seite, der uns bei all unseren Fragen helfen konnte und uns wertvolle Informationen über das jeweilige Land gegeben hat.
Ganz besonders toll fande ich auch die Aufenthalte in den Homestays. Auch diese Erfahrung hätte ich ohne G Adventures nicht machen können. Das alltägliche Leben konnten wir so haut nah miterleben. Egal ob in Vietnam oder in Laos, es war toll diese Erfahrung machen zu können.
Unsere Unterkünfte muss ich auch noch einmal ansprechen. Wir waren wirklich oft in guten Hotels untergebracht. Klar, hatten wir oft kein warmes Wasser und die Zimmer waren auch nicht immer die Schönsten. Dennoch hätte ich mir viel öfter vorgestellt, in Hostels untergebracht zu werden. Ich kann mich somit überhaupt nicht beklagen. Wir hatten es in diesem Sinne wirklich gut!
Die Tour war einfach spitzenmäßig organisiert. Alles war auf die letzte Kleinigkeit abgestimmt und geplant. Das benötigt bei solch einer Reise wirklich einiges. Das war aber auch unserem Guide zu verdanken. Ob Unterkünfte, Busfahrten, Nachtzüge, Flüge, Boottouren, Homestays, optionale Aktivitäten, Grenzübertritte, Visa oder das gemeinsame Essen. Alles war super gut organisiert. Das wäre nicht besser gegangen.
Für mich war es absolut die richtige Entscheidung! Die Tour hat mir den Start einfach um einiges erleichtert. Ich habe jetzt schon so viele Erfahrungen gesammelt, ein ganz anderes Gefühl fürs Reisen entwickelt und weiß einfach schon, wie es hier so abläuft. Alleine wäre das wirklich um einiges schwieriger geworden.
Durch die Tour hat man so viele neue Menschen aus aller Welt kennengelernt, konnte somit Kontakte knüpfen und einfach die Zeit zusammen genießen und sich gegenseitig helfen. Es war schön, nicht alleine auf sich gestellt zu sein. Wenn man eine Frage hatte, hatte man immer jemanden, der einem weiterhelfen konnte.
Ok, genug geschwärmt! Ich habe sicher einiges vergessen. Abschließend kann ich nur sagen, es war eine gute Entscheidung für den Einstieg und einfach eine grandiose Erfahrung.

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Jetzt aber zurück zum letzten Abend. Nachdem Abendessen haben sich die meisten, inklusive mir, noch entschieden in die Khao San Road zu gehen. Diese Straße ist super bekannt unter Touristen und Backpacker. Man kann sagen, es ist die Party- und Pubstreet hier in Bangkok. Hier geht Abends der Punk ab. Normalerweise bin ich ja nicht diejenige, die so auf Partys steht. Aber heute war der letzte gemeinsame Abend und da musste ich einfach mit. Außerdem wollte ich unbedingt diese bekannte Straße Bangkoks erlebt haben. Ich bin zwar noch einige Tage hier. Dennoch bezweifle ich, dass ich nachts alleine dort hingegangen wäre. Also lieber jetzt noch die Chance nutzen.
Mit dem Tuk Tuk sind wir vom Restaurant an die Khao San Road. OMG! Wir haben noch nie so ein Tuk Tuk erlebt. Der Sound des Motors klang wie ein Rennwagen. Unser Fahrer hat so Gas gegeben, dass wir an allen anderen Autos und Tuk Tuks nur so vorbeigebrettert sind. Wir dachten uns nur: „Gut festhalten“! Zwischendurch hatten wir echt mal etwas Panik, dass wir auch heil ankommen. Aber hier heißt es einfach Augen zu und dem Fahrer vertrauen. Und am besten nicht mitbekommen, dass dieser gerade ein Video auf dem Handy anschaut. Verrückt!
An der Partymeile angekommen, kamen einen erstmal Massen an Backpackern und Touristen auf uns zu. Hier waren wir also! Jede Bar hat andere Musik abgespielt. Auf der Straße wurden Pad Thai, Mango Sticky rice, Obst, Insekten und anderes Streetfood verkauft. Hier war echt gute Stimmung. Unsere Gruppe ist dann in eine Bar mit Lifemusik gegangen. Der Abend war wirklich schön. Der Sänger und Gitarrist hat einen guten Job gemacht. Auf jeden Fall war es die richtige Entscheidung mitzukommen und das Nachtleben Bangkoks miterlebt zu haben. Nach einiger Zeit ist die Hälfte von uns wieder ins Hotel. Wir waren einfach so müde. Man hat wieder gemerkt, dass wir heute einen langen Tag hatten. Aber gut! Der letzte Abend war noch einmal ein toller Abschluss!!!

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