Back to Bangkok

Tag 41 – Bangkok

Irgendwie cool wieder hier zu sein. Ich fühle mich fast wie zu Hause. Trotzdem ist es einfach ein komisches Gefühl. Plötzlich ist man wieder da, wo das ganze Abenteuer vor 41 Tagen angefangen hat. Verrückt! Ich kann gar nicht fassen, wie viel in den letzten 6 Wochen passiert ist. Mir kommt es vor, als wäre erst 1 Woche vergangen. Zu Beginn der Reise verging die Zeit wirklich langsam. Alles war noch so neu, aufregend und total anders. Aber dann ging es immer schneller und schneller. Auf einmal waren wir schon in Vietnam, dann kam Weihnachten in Laos und schließlich auch schon Silvester in Myanmar. Gerade die letzten zwei Wochen sind wie im Flug vergangen. Und jetzt hat alles ein Ende!

Einige von uns sind heute früh schon zum Flughafen gefahren. Mit den anderen haben wir uns aber noch einmal zum Frühstück getroffen. Ich war tot müde nach gestern Abend. Aber das ging fast jedem so. Und dann mussten wir uns auch schon endgültig von unserem Guide verabschieden. Davor haben wir ihm noch unser Trinkgeld überreicht. In 6 Wochen kommt da schon was zusammen. Auf jeden Fall war es wirklich traurig, so wie Abschiede eben sind. Anschließend haben wir uns dann auch untereinander noch einmal Tschüss gesagt. Die deutschen Schwestern Nina und Claudia, sowie Matthias gehen wieder zurück nach Deutschland. Lidia ist heute morgen schon nach London zurück geflogen. Das Schweizer Pärchen Elvira und Samuel haben sich schon auf den Weg nach Phuket gemacht. Danach geht es für sie aber auch wieder nach Hause. Stefanie und Jonas verbringen noch 2 Wochen in Vietnam, bevor sie zurück in die Schweiz fliegen. Johanna, die Schwedin, wird morgen von ihren Eltern besucht. Sie verbringt mit Ihnen noch eine Zeit in Thailand. Für Lucinda, Williams und Justin geht es in ihre Heimat nach Australien. Auch Sofie fliegt zurück nach Sydney, nachdem sie hier noch ein paar Tage verbringt. Die Kanadierin Erin nimmt heute einen Zug hoch nach Ayutthaya, um dort noch ein paar Tage zu verbringen. Danach geht auch sie zurück nach Toronto. Kai trifft sich heute zum ersten mal nach 2 Monaten wieder mit seiner Freundin. Auch sie gehen nach Phuket. Danach reist er mit seinem Vater erneut durch Kambodscha, Vietnam und Laos. Und dann gibt es noch Gemma. Sie nimmt heute einen Zug Richtung Südthailand. Für sie geht die Reise auch noch lange weiter. Erst möchte sie die thailändischen Inseln erkundigen, dann geht sie weiter nach Bali, Australien, Neuseeland und Südamerika, bevor es wieder zurück nach London geht. Unser Guide hat jetzt ein paar Tage frei, bevor es wieder zur nächsten Tour, diesmal alleine durch Vietnam, geht. Ich denke jetzt habe ich niemanden vergessen. Ach ja, und ich bleib erst einmal noch ein paar Tage hier, bevor es dann weiter nach Chiang Mai zurück geht.

Nachdem Frühstück habe ich mich in mein Zimmer zurückgezogen, Blogbeiträge geschrieben und hochgeladen, mich über die Sehenswürdigkeiten Bangkoks informiert, mir herausgeschrieben was ich an welchem Tag sehen möchte, YouTube Videos angeschaut und einfach noch etwas die nächste Zeit geplant. Das war wirklich nötig und tat auch mal gut.

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Gegen 12:30 Uhr habe ich mich dann aber doch einmal auf den Weg gemacht. Ich wollte diesem Tag hier ja noch ausnutzen und nicht nur in meinem Zimmer sitzen. Zu Beginn bin ich erst mal in den 7 Eleven gegangen, um mir Wasser zu holen. Theoretisch liegt der genau gegenüber meines Hotels. Man muss aber erst mal über die riesige Straße kommen, ohne überfahren zu werden. Es war so ein unglaublicher Verkehr. Das glaubt man gar nicht. Ich wusste wirklich nicht, ob das normal ist, oder ob heut irgendwas Besonderes ist. Na gut! Danach wollte ich mir ein Taxi oder ein Tuk Tuk besorgen, welches mich zum Grand Palace bringt. Die Taxis hatten allerdings mehr als genug zu tun. Dann viel meine Wahl auf ein Tuk Tuk. Ich fand es aber so unverschämt, wie viel diese für eine kurze Fahrt Richtung Palast verlangt haben. 200 THB wollten sie. Das hätten sie wohl gerne. Total unverschämt. Allerdings wollte keiner unter 150 THB gehen, „because of traffic jam!“! Da blieb mir ja dann nichts anderes übrig.

Endlich bin ich dann angekommen, am Grande Palace. Und natürlich haben mich wieder meine guten alten Freunde begrüßt, die Chinesen. Ich bin dann einfach mal so einer Gruppe hinterher gedackelt. Ich meine, die wissen sicher wo der Eingang ist. Und so war es auch. Man war hier viel los. Unglaublich! Als ich den Eintrittspreis gesehen hatte, ist mir fast die Kinnlade runtergefallen. 500 THB! Na super, und ich dachte Thailand ist billig. Falsch gedacht! Aber jetzt war ich ja schon hier und habe die Fahrt bis dorthin auch schon bezahlt. Also, was soll’s.
Der Palast war wirklich gigantisch. Eigentlich hatte ich ja genug von Tempeln, Pagoden und Stupas. Aber das muss man einfach in Bangkok gesehen haben. Und die Anlage war wirklich gigantisch. So viele unterschiedlich gestaltete Gebäude auf einem Areal. Die Details sind wirklich einzigartig und bewundernswert. Der berühmteste Tempel hier ist der „Tempel of Emerald Buddha“. Der Smaragd Buddha besteht allerdings gar nicht, wie der Name sagt, aus Smaragd, sondern aus Jade. Er ist nur 66 cm groß, also wirklich klein. Dennoch ist er hier so bedeutend und jeder möchte ihn sehen. Der Grande Palace ist wirklich einen Besucht wert. Dennoch ist er einfach viel viel viel zu überfüllt. Das komischste fand ich wieder, wie oft ich nach Fotos gebeten wurde. Gerade hier fand ich es komisch. Ich meine, hier waren so viele Westler, Europäer und Deutsche unterwegs. Wieso gerade ein Foto mit mir? Naja, aber ich bin dann auch nicht so das ich Nein sagen kann. Also stand ich da vor dem Grand Palace, ein Koreaner links, ein Koreaner rechts von mir und musste von mir Fotos machen lassen. Schon die Europäer haben mich komisch angeschaut, so alla „Muss man die kennen?“. Auch vor dem Tempel ging es schon wieder los: „You are so tall. Can we take a picture with you?“. OMG. Haben die noch nie einen größeren Menschen als sie gesehen? Im Tempel, wo man sich die Schuhe ausziehen muss, haben sie mir erst mal alle auf die Füße geschaut, um zu überprüfen, ob ich wirklich keine Absätze oder sonst was trage. Da komm ich mir manchmal echt wie ein Alien vor.

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Nach dieser Sehenswürdigkeit Bangkoks bin ich zur nächsten gelaufen. Und auf diese habe ich mich schon gefreut. Der Wat Pho! Hier hat der Eintritt 100 THB gekostet. Natürlich waren wieder einige Menschen da. Aber im Gegensatz zum Grande Palace war es viel angenehmer. Besonders habe ich mich hier auf den riesigen liegenden Buddha gefreut. Er war wirklich mächtig. Super beeindruckend. Man bekommt ihn gar nicht auf ein Bild, so riesig ist er. Sonst ist das Areal zwar auch ganz schön, kann aber auf keinen Fall mit dem Grande Palace mithalten.

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Dann war auch schon 15:15 Uhr. Um den Wat Arun besichtigen zu können, musste ich mich auf den Weg machen. Dieser schließt nämlich schon um 16 Uhr. Deshalb habe ich mich auf den Weg zum Fluss gemacht, um mit einem Boot, diesen zu überqueren. Das ging super easy und problemlos. Nur 4 THB hat ein Weg gekostet. Das ist wirklich nichts. Am Wat Arun angekommen, musste ich mir erst einmal ein Ticket für 50 THB kaufen. Dann durfte ich rein, und mir diesen Tempel einmal genauer anschauen. Die Details waren wirklich der Wahnsinn. So viele Steine haben den Tempel geschmückt. Er sah so verspielt und wunderschön aus. Wirklich hübsch!
Anschließend musste ich aber einfach mal eine kleine Pause einlegen. Ich habe mir also frische Mango gekauft, mich auf eine Bank gesetzt, mal etwas getrunken und einfach kurz entspannt. Man läuft schon immer ein ganzes Stück hier in der Stadt. Und den Menschenmassen muss man einfach mal ausweichen.

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Dann musste ich aber ja doch wieder über den Fluss kommen. Deshalb habe ich mich diesmal für eine andere Bootlinie entschieden, die mich näher zu meinem nächsten Punkt bringen sollte. Wir mussten aber eine halbe Ewigkeit anstehen. Und das ist nicht übertrieben. Ich stand da wirklich sicher 50 Minuten rum. Da wäre zu ja zu Fuß schneller gewesen. Aber was soll’s. Dort habe ich mich dann noch mit zwei anderen Backpackern unterhalten. Die Mädels kamen aus den USA. Für sie war es keine Überraschung, dass ich aus Deutschland komme: „Of course“! Aber es stimmt wirklich. Deutschland ist zwar so ein kleines Land, hat aber eine ermorde Zahl an Reisenden. Wenn man hier europäische Touristen hört, dann sind es zu 80 % Deutsche. Irgendwie verrückt. Endlich konnten wir dann aufs Boot steigen. Als ich eingestiegen bin, wurde mir erst mal gratuliert. Ich war die letzte Person, die auf das Boot durfte. Die anderen Backpacker musste ich hinter mir zurück lassen. Oh man, ich war so froh nicht noch länger warten zu müssen. Was ein Glück!

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Drüben angekommen bin ich erstmal über eine Brücke gelaufen. Dort wollte ich noch den Blumenmarkt anschauen. Wenn ich schon einmal hier bin. Die Zeit hat auch relativ gepasst. Der Blumenmarkt öffnet erst am Abend, weil es Mittags einfach zu heiß ist. Als ich da war, haben viele Händler aber erst angefangen aufzubauen. Trotzdem war es wirklich schön anzusehen. Dann habe ich mich wieder auf den Rückweg gemacht. Diesmal wollte ich laufen. Noch einmal einen unverschämten Preis zahlen kam für mich nicht in die Tüte. Außerdem erlebt man die Stadt noch einmal ganz anders, wenn man sich selber seinen Weg sucht. Man sieht so viele Dinge, die man mit einem Taxi gar nicht mitbekommen würde. Auch der Kontrast war wieder so enorm. Gerade habe ich mich noch in Massen von Touristen befunden. Jetzt spazierte ich, als Einzigste durch die Stadt.
Ich kam dann auch gerade rechtzeitig, um meine Wäsche abzuholen. Die durfte ich auch nicht vergessen. Aber auch hier hab ich dann wieder Geld liegen lassen. Nebenan war dann auch gleich das Lokal, indem wir schon öfters gegessen hatten. Das kam dann auch gerade richtig. Für mich gab es dann diesmal ein Green Thai-Curry mit, Überraschung, Reis. Aber es war wirklich super lecker! Beim Straßenstand nebenan habe ich mir dann noch etwas Ananass geholt und habe es mir im Zimmer gemütlich gemacht, Bilder angeschaut und mit meiner Familie geskypet. Über das WLAN kann ich mich hier wirklich nicht beschweren.

Ich muss echt sagen, dass ich heute wieder viel von Bangkok gesehen habe. Meine Planung ist 1A aufgegangen. Es war ein schöner, aber auch ein, für thailändische Verhältnisse, teurer Tag. Das krieg ich morgen auf jeden Fall besser hin.

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