Chiang Mai again

Tag 44 – Chiang Mai

Heute gibt es nicht viel zu berichten. Im Grunde genommen ist nichts spannendes passiert. Dennoch befinde ich mich jetzt wieder im Norden Thailands. Ja, ich war zwar mit meiner Tour in Chiang Mai. Aber diesmal bin ich nicht wegen der Stadt an sich hier. Morgen beginnt nämlich das nächste spannende Projekt.

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Aber jetzt erzähl ich erst einmal, wie mein Tag heute ausgesehen hat. Wie die letzten Tage auch habe ich im Hotel gefrühstückt. Heute war aber, wieso auch immer, viel viel mehr los als die letzten Tage. Keine Ahnung an was das genau lag. Vielleicht weil heute Sonntag ist? Man weiß es nicht. Danach bin ich wieder in mein Zimmer, hab meine ganzen Klamotten schon eingerollt und in meine Packwürfel geschichtet. Es hat schon einige Zeit lang gedauert bis ich alles zusammen hatte und der Backpack verschlossen war. Das ist jedes Mal ein kleiner Kampf. Dann habe ich noch die Dusche ausgenutzt, mich gerichtet und das letzte Mal meinen Blick aus dem Zimmer fotografiert. Jetzt hieß es wirklich endgültig: „Tschüss Bangkok“. Ich glaube hier kann ich wirklich sagen, dass ich mich einigermaßen auskenne. Man weiß einfach, wie es hier so abläuft. Die Tage hier vergingen wirklich schnell. Dennoch muss ich sagen, dass ich diese gut ausgenutzt und all das gesehen habe, was ich mir vorgenommen habe. Wenn nicht habe ich sogar noch mehr erlebt, als gedacht. Die Stadt ist super easy und sicher alleine zu erkundigen. Ich habe so viele unterschiedliche Gegenden kennengelernt. Wenn ich noch länger geblieben wäre, hätte ich vielleicht noch ein Tagesausflug zum floating market gemacht. Aber ansonsten hätte ich hier nur noch meine Zeit totgeschlagen. Die Tage hier waren genau richtig so wie sie abgelaufen sind. Mal sehen, ob ich irgendwann wieder zurück kommen werde. Das kann ich jetzt noch gar nicht sagen. Die Welt ist so groß und es gibt so viele Orte, die ich einmal gesehen haben möchte. Aber wer weiß!

Bevor ich dann runter an die Rezeption zum Auschecken gegangen bin, habe ich noch einen Brief an meiner Tür entdeckt. Und wer hätte es gedacht, in dem Brief war mein Boardingpass und das Fährenticket. Na ganz toll! Gestern hieß es noch sie haben kein Drucker. Und jetzt liegen die Tickets vor der Tür? Die kommen jetzt auch zu spät. Dann hätte ich mir die Mühe mit dem Internetcafé gestern gar nicht machen müssen. Aber was soll’s. Besser zwei Kopien als gar keine.
An der Rezeption habe ich schnell meine Zimmerkarte abgegeben und mir ein Taxi rufen lassen. Ich wusste gar nicht genau wie viel Zeit ich einplanen soll, um an den Flughafen zu gelangen. Mein Guide meinte, man sollte lieber eine Stunde mehr einplanen. Hier ist der Stau manchmal wirklich abnormal. Er hat seinen letzten Flug hier somit verpasst. Außerdem gibt es am Flughafen selber auch oft lange Warteschlangen. Ich wollte einfach nicht in Stress geraten und bin deshalb direkt nach dem Auschecken zum Flughafen. Ich meine ob ich jetzt hier rumsitze oder dort spielt auch keine Rolle.
Als das Taxi dann das Taximeter eingeschaltet hat, war ich schonmal beruhigt. Jetzt hieß es nur noch hoffen, dass er mich an den richtigen Flughafen bringt. So gut wie die hier englisch sprechen bin ich öfter mal am zweifeln. Das beste an der Taxifahrt war auch noch, dass ich die Autobahngebühren auch noch bezahlen musste. Zweimal sind wir durch solche Schalter gefahren. Jipi! Da habe ich mich wieder gefreut. Das wichtigste war aber einfach, dass ich am richtigen Punkt ankomme. Und das bin ich! Mein Fahrer war zwar wirklich etwas komisch und ist kreuz und quer in der Gegend rumgefahren, aber ich habe es überlebt. Sogar an das richtige Terminal hat er mich gebracht. Gratulation!

Am Air Asia Schalter wollte ich dann mein Gepäck aufgeben. Man musste seinen CheckIn Kleber aber selber ausdrucken. Oje! Da hatte ich schon so meine Zweifel. Nicht das mein Backpack nachher nach Phuket oder sonst wohin fliegt. Glücklicherweise kam gleich eine Mitarbeiterin und hat mir die Arbeit abgenommen. Und dann war mein Gepäck auch schon weg. Das hat also schonmal geklappt. Dann ging es durch die Sicherheitskontrolle und ab aufs Gate. Der Don Mueang Flughafen ist zwar nicht so klein, hat aber wirklich wenig zu bieten. Bis auf einige Kaffees, Restaurants und Shops gibt es hier nicht. Damit konnte ich mich also schonmal nicht beschäftigen. Ich hatte noch 2 Stunden Zeit um also am Gate zu warten. Das Gute war, dass der Flughafen WLAN hatte. Ich habe mir dann auch damit die Zeit vertrieben, den nächsten Blogbeitrag zu schreiben und hochzuladen. Das beansprucht wirklich immer mehr Zeit, als man vielleicht denkt. Dadurch ging die Zeit aber dann doch wie im Flug vorbei. Um 15:05 Uhr hat dann das Boarding angefangen. Unser Abflug war um 15:45 Uhr. Und dann hieß es auch schon ab in die Luft. Ich liebe dieses Gefühl, wenn das Flugzeug vom Boden abhebt und man die Welt dann aus einem ganz anderen Blickwinkel sieht. Ich könnte mir gar nicht mehr vorstellen, nie fliegen zu können. Auch wenn ich das jetzt wirklich oft tue, bleibt es jedes Mal etwas Besonderes. Und das soll es für mich auch bleiben.
Unser Flug ging wirklich rasend schnell vorbei. Nach 1h 15min sind wir in Chiang Mai gelandet. Bei der Gepäckausgabe stehe ich jedes Mal da und hoffe, dass mein Backpack auch kommt. Aber ich konnte durchatmen, als das blaue Gepäckstück auf dem Laufband auf mich zu kam. Zum Glück! Das Blöde wenn man alleine verreist ist, dass man überall sein ganzes Gepäck mitnehmen muss. Man kann nicht mal schnell sagen: „Kannst du mal schnell auf mein Gepäck aufpassen?“. Nein! Das gestaltet sich alleine dann schwerer.

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Draußen angekommen habe ich auch bemerkt, dass die einzige Möglichkeit, in die Stadt zu kommen das Taxi ist. Mein Hostel soll nur 7 Minuten mit dem Taxi entfernt sein. Das wäre ja bestimmt nicht teuer gewesen. Allerdings verlangen die hier Festpreise für das Auto. Also hatte ich keine andere Wahl. Nach einer halben Ewigkeit warten bin ich dann an der Reihe gewesen. Der Taxifahrer hat mich total ausgefragt. Ob wir uns richtig verstanden haben mag ich zu bezweifeln. Aber solange er mich an mein Ziel bringt war mir das auch egal. Dann meinte er ich soll aussteigen und die restlichen Meter alleine laufen. Die Gasse sei zu schmal für das Auto. Ich habe ihm natürlich geglaubt und bin kurz in die Richtung gelaufen, die er mir vorgeschrieben hatte. Um das zu überprüfen habe ich sicherheitshalber mal meine Karte eingeschalten. Und wer sagt es denn. Das war die komplett falsche Richtung. Mein Hostel liegt nicht in einer verwinkelten Gasse. Man wäre wunderbar mit dem Auto an das Guesthouse gekommen. Aber nein! Dann bin ich eben gelaufen. So weit war das dann auch nicht von meinem jetzigen Standort entfernt.

An der Rezeption habe ich dann für meine Übernachtung bezahlt, bin eingecheckt und musste noch einige Fragen beantworten. Wo ich davor war, was ich danach mache, ob ich hier schon einmal war. Keine Ahnung wieso sie das wissen wollte. Aber ich konnte dann in das Mehrbettzimmer. Nicht besonders schön, aber sauber und für eine Nacht ausreichend. Ich habe nur gesehen, dass auf den Betten neben mir Klamotten lagen. Aber meine Zimmerkameraden sind bis jetzt noch alle außer Haus. Auch gut. Das einzigste was mich hier stört sind die Steckdose. Die laden irgendwie nicht mein Handy, etc. auf. Aber da finde ich sicher auch noch eine Lösung.

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Zum Abendessen bin ich gleich in ein vegetarisches und Veganes Restaurant gleich in meiner Straße gegangen. Das hat auch super Bewertungen auf Trip Advisor. Das hat sich perfekt angeboten. Hier gibt es aber wirklich super viele Essensmöglichkeiten in meiner Nähe. Da findet man auf jeden Fall etwas. Die Speisekarte war ein Traum. Ich hätte am liebsten alles bestellt. Man konnte sich gar nicht entscheiden. Aber endlich konnte ich mal was trinken. Die ganze Anreise auf dem Flughafen und dem Flug selber konnte ich ja nichts Trinken. Das wurde jetzt dann echt Zeit. Zur Vorspeise gab es dann einen super leckeren Papayasalat. Ich hatte bis jetzt noch keinen besseren. Danach hab ich mir noch Stir Fried Kürbis mit Tofu bestellt. Der war o.k. Aber da gab es auf jeden Fall bessere Optionen. Dazu gabs noch Reis. Ich denke ich werde hier an meinem letzten Tag bestimmt wieder herkommen. Es gibt noch vieles zu probieren. Die Preise waren auch gut. 210 THB habe ich für alles zusammen gezahlt. Das sind etwas mehr als 5 Euro. Also wirklich empfehlenswert.

Danach habe ich mich noch auf die Suche nach einem kleinen Drogeriemarkt und einem Supermarkt gemacht. Heute morgen habe ich nämlich gemerkt, dass meine Zahnpasta und das Duschgel einen Abgang macht. Und ich hatte wirklich nicht vor mir die nächste Woche keine Zähne zu putzen und nicht zu duschen. Außerdem wollte ich noch Wasser kaufen. Und als hätte es nicht besser sein können, war direkt um die Ecke ein 7Eleven. Da habe ich alles bekommen was ich brauchte. Nachdem ich dann noch etwas herumgelaufen bin, habe ich mich auch wieder hier in das Hostelzimmer gesetzt. Mal sehen wie die Nacht hier so wird, wenn meine Zimmerkameraden irgendwann kommen. Hoffentlich nicht mitten in der Nacht. Aber das werde ich ja sicher mitbekommen. Ich bin mir gerade nur nicht sicher was ich mit meinen Wertsachen machen soll. Aber da wert ich mir auch noch was einfallen lassen für die Nacht. Ich denke eigentlich nicht, dass das hier riskant ist. Aber man kann ja nie wissen. Ich freue mich jetzt auf jeden Fall schonmal auf morgen. Hoffentlich klappt alles!

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