A Ferry to Koh Samui

Tag 56– Koh Samui

Schon relativ früh hat mein Wecker geklingelt. Heute hieß es Abschied nehmen vom Paradis. Es ist so schade, dass ich schon gehen muss. Auch Tatjana und Eric heulen halber rum, dass ich schon gehen muss. Wir haben uns einfach so gut verstanden. Manno! Ich hätte wirklich noch länger hier bleiben können. Koh Tao ist mir einfach so sympatisch. Aber daran kann ich jetzt nichts ändern. Meine Fähre sollte schon um 9:00 Uhr morgens gehen. Deshalb auch das frühe Aufstehen.
Tatjana war schon vor mir wach und hat mich noch verabschiedet. Dann habe ich alles fertiggepackt und ausgecheckt. Da die Lokale erst um 8:00 Uhr aufgemacht haben, konnte ich nicht wirklich frühstücken. Ich hab mir dann aber ein Smoothie To-Go mitgenommen. Das war echt perfekt.
Mit dem ganze Gepäck bin ich dann hoch an die Hauptstraße gelaufen, um mir ein Taxi zum Hafen zu besorgen. Dort habe ich auch gleich einen Taxifahrer gesehen. Über die Preise hätte ich mich wieder aufregen können. Ich konnte schlussendlich dann von 300 THB auf 200 THB runterhandeln. Besser als nichts!

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Als ich dann am Hafen angekommen bin, musste ich zuerst zu einem Schalter, um mein Ticket zu zeigen. Danach hieß es warten. Wie bei der Hinfahrt auch wurde ich auf eine andere Fähre umgebucht. Diese ging erst um 9:30 Uhr. Schlussendlich wurde es dann eh wieder später.
Heute war es wieder so abnormal heiß. Ich bin beim Warten halber zergangen. Wirklich brutal. In der Fähre war es dann angenehm klimatisierte. Ob das für meine Erkältung das Beste ist mag ich zu bezweifeln. Aber daran kann ich ja schlecht etwas ändern. Allgemein geht’s s mir etwas besser als gestern Abend. Dennoch sind mein Hals, meine Ohren und mein Kopf alles andere als gesund. Aber ich werde es überleben.

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Nach 2 Stunden Fahrt sind wir endlich in Koh Samui angekommen. Ich konnte meinen Augen nicht trauen, kurz bevor ich ausgestiegen bin. Da standen auf einmal Gemma und Johanna, die zwei Mädels aus meiner G-Adventures Tour. So ein Zufall! Verrückt! Es tat auf jeden Fall gut die beiden wieder zu sehen. Allerdings konnten wir leider nicht miteinander reden. Bei dem Trubel ist das nichts so easy. Aber alleine sie gesehen zu haben war schön.

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Schon in der Fähre konnte man sich ein Taxiticket besorgen. Das war echt das einfachste. Gleich als ich ausgestiegen bin, hat auch schon der kleine Bus auf mich gewartet. Ich war nicht die einzige, die in diese Richtung musste. In meinem Van waren sogar noch zwei andere deutsche Mädels, die ins gleiche Hostel wie ich gegangen sind. Super praktisch.
Als wir dann nach ca. 40 – 50 Minuten Fahrt angekommen sind, mussten wir erst noch einen kleinen Weg bis zum Hostel laufen. Dort konnten wir dann einchecken und gleich in unsere Zimmer gehen. Das dumme war, dass wir die Unterkunft nur bar bezahlen konnten. Und mein Bargeld hat natürlich nicht gereicht. Super! Aber egal. Ich bin erst einmal ins Zimmer, hab mich etwas ausgeruht, das WLAN ausgenutzt und mich dann fertig gemacht.

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Für heute hatte ich eigentlich keinen Plan. Dennoch wollte ich etwas die Gegend erkunden und an den Strand gehen. Am Strand waren wirklich kaum Menschen. So komisch! Ich bin erst ein Stück am Strand gelaufen, bevor ich mich hingesetzt habe. Aber da hab ich mich echt gefragt, ob man sich überhaupt hier hinlegen darf, wenn sonst kein anderer da ist. Ich hatte den Strand wirklich fast für mich alleine. Ich weiß ja, dass ich nicht am beliebtesten, touristischsten und schönsten Strand bin. Für mich war es nur wichtig, nahe am Flughafen zu sein. Trotzdem dachte ich, dass es überlaufener sein wird. Aber zum Glück war es nicht so!

Ich hab mich also in den Sand gelegt, mein Reiseführer durchgelesen und die Sehenswürdigkeiten der nächsten Destination herausgeschrieben. Zwischendurch habe ich mir noch etwas zu trinken und einen Snack im 7eleven geholt. Als ich dann ins Meer zum Baden bin, habe ich auch noch einen Argentinier kennengelernt. Eigentlich ist das hier ja nicht so der Platz um Leute kennenzulernen. Aber anscheinend gibt es ja doch Menschen hier, die nicht nur in ihren Hotels abhängen. Also gut. Mit dem habe ich dann auch noch einige Zeit lang geredet. Man hat sich schon viel zu erzählen, wenn beide unterwegs sind. Zum Baden fand ich es hier aber nicht halb so schön wie in Koh Tao. Auf dieser Seite waren einfach viele Boote, das Wasser nicht so extrem sauber und der Boden voller Korallen. Ich hab mich sogar an einer geschnitten, als ich draufgesattelt bin. Die sind wirklich scharf. Trotzdem ist es hier hundertmal schöner als irgendwo im überfüllten Europa.

Später bin ich dann wieder zurück ins Hostel, habe mich geduscht und dann wieder geskypet. Ich hatte in der letzten Zeit wirklich viel zum Nachholen. Aber jetzt bin ich denke ich wieder den meisten gerecht geworden. Außerdem finde ich es auch immer schön mit Menschen reden zu können, die ich wirklich jetzt schon ewig nicht mehr gesehen habe. Fast 2 Monate bin ich jetzt schon von zu Hause weg. Jetzt kommt es mir gar nicht so lange vor.

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Nachdem das dann auch erledigt war, bin ich endlich zum Abendessen. Ich hatte wirklich einen Bären Hunger. Das kann man sich nicht vorstellen. Auf TripAdvisor wurde ein Lokal, direkt am Meer und gar nicht weit von mir weg, gut bewertet. Deshalb bin ich dann auch dort hin. Die Mitarbeiter waren so extrem nett. Zum Essen gab es für mich ein Red Curry Tofu mit Sticky Rice und zum Trinken eine Kokosnuss. Was auch sonst! Aber mein letztes Abendessen in Thailand musste einfach noch einmal gut werden. Und das war es auch! Auch wenn das Lokal im Vergleich zu den anderen billig war, ist es im Vergleich zu allen anderen Orten bisher teuer. Koh Samui ist einfach ein Touristenort. Als ich mich wieder auf den Rückweg gemacht habe, bin ich noch an einem Obststand vorbei gelaufen. Dort habe ich mir noch zwei Mango mitgenommen. Die Frau hat sich so gefreut, dass ich etwas von ihr gekauft habe. So süß.

Im Hostel angekommen hab ich einfach nur noch gechillt, YouTube Videos angeschaut, Unterkünfte gebucht, mich informiert, mit Freunden geschrieben und was man halt sonst so macht. Da vergeht die Zeit auch wie im Nu. Plötzlich war schon 23:30 Uhr. Deshalb ging es dann auch ins Bett! Hoffentlich kann ich morgen mal etwas länger schlafen. Aber an dem zweifel ich immer mehr.

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