Gardens by the Bay

Tag 60 – Singapore

Mamas Pflege ist die Beste! Heute morgen bin ich so fit wie schon lange nicht mehr aufgestanden. Mir ging es schon so viel besser. Was ein Glück. Ich habe die ganze Nacht durchgeschlafen. Das gab es bisher wirklich extrem selten. Das tat aber echt gut. Auch Mama und Stephan haben die Nacht gut geschlafen. So konnten wir alle energiegeladen in den Tag starten.
Nachdem wir uns alle gerichtet haben ging es wieder zum Frühstück. Eigentlich dachten wir, dass wir heute wieder zum asiatischen Frühstücksbüffet gehen, um einfach eine Abwechslung zu haben. Heute hatte das aber nicht geöffnet. Deshalb sind wir wieder zum gigantischen Buffet auf der linken Seite. Da waren wir wirklich nicht böse drum. Ich glaube man könnte hier jeden Tag frühstücken und immer etwas Neues finden. Mir fällt garnicht wirklich ein, was man noch anbieten hätte können. Nachdem wir wieder richtig zugeschlagen haben ging es zurück ins Hotelzimmer. Die Routine behalten wir denke ich so bei. Hier haben wir uns nur noch kurz mit Sonnencreme eingeschmiert und unsere Sachen geschnappt. Das Wetter war wirklich der absolute Oberhammer. Blauer Himmel, fast keine Wolke, aber echt super super heiß. Für mich also einfach perfekt! Wir waren aber froh, dass wir heute keine Sightseeingtour vor uns hatten.

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Unser Ziel für heute morgen war Sentosa Island. Das ist eigentlich die „Abenteuerinsel“ Singapurs. Am Wochenende befindet sich die halbe Stadt hier, um zu baden, Bahnen zu fahren oder die Universal Studios zu besuchen. Wir wollten einfach noch eine andere Seite Singapurs sehen. Das Besondere war die Seilbahn, mit der man die Insel erreichen konnte. Die wollten wir auf jeden Fall mitnehmen. Deshalb sind wir mit der MRT zu „Harbour Front“ gefahren und von dort aus mit der Seilbahn nach Sentosa Island. Die View von dort oben war wirklich toll. Wir hatten einen super Blick über Sentosa, den Hafen, die riesigen Schiffe und die Stadt. Es war super unkompliziert und hat sich wirklich gelohnt.

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Dort angekommen sind wir gleich zur nächsten Seilbahn gelaufen, die uns Richtung „Merlion“ gebracht hat. Auf Sentosa gibt es den größten Merlion in ganz Singapur. Ich hab ihn mir wirklich nicht so groß und so cool vorgestellt. Ich fand es wirklich toll, wenigstens diesen sehen zu können. Der richtige steckt ja immer noch in der Renovierung. Das finde ich immer noch so Schade. Aber jetzt haben wir ja diese Mischung aus Fisch und Löwe sehen dürfen.
Wenn man die Treppen nach oben gelaufen ist, hat man noch viele weitere Singe entdecken können. Alles in allem war es aber schon relativ kitschig. Man merkt schon, dass die Insel künstlich geschaffen ist. Dennoch hat man wirklich viele Möglichkeiten, was aktionsreiche Aktivitäten angeht. Das war für uns aber heute nicht wirklich der Plan. Wir wollten uns Sentosa einfach mal im Allgemeinen anschauen.

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Deshalb sind wir auch gleich weiter runter an den Strand, um eine Kleinigkeit zu trinken. Schon der Wahnsinn, dass man sich jetzt schon wieder am Strand befindet, obwohl man gerade eigentlich in einer Weltmetropole ist. Die Möglichkeiten in dieser Großstadt sind wirklich unbegrenzt. Wir haben es heute aber wirklich gut erwischt. Auf der Insel war fast nichts los. Wir waren gefühlt die einzigsten Menschen auf der ganzen Insel. Naja, nicht ganz. Aber wir mussten nirgends anstehen und konnten wirklich das tun wozu wir Lust hatten. Am Wochenende ist hier ja anscheinend die Hölle los. Da wäre es bestimmt nicht so angenehm gewesen. So war es einfach perfekt. Auch bei dem Wetter konnte man es hier am besten aushalten. Wenn wir jetzt in Chinatown gewesen wären, wären wir nichtmehr am leben. Entweder hätten wir einen Hitzeschlag bekommen oder wir wären am Geruch der Durian erstickt. Unsere Entscheidung war schon Richtig so.

Mit dem kostenlosen Zug hier sind wir zurück zu Seilbahnstation gefahren. Dort haben wir noch eine Gruppe richtig süßer Mädchen aus Japan kennengelernt. Die waren wirklich so lieb! Ich hab erst gar nicht gecheckt, wie sehr die mich angestarrt hatten. Ich weiß wirklich nicht, ob sie noch nie eine so große Person gesehen haben oder ob es an was anderes lag. Auf jeden Fall waren sie noch mehr überrascht, als sie meine Mami auch noch gesehen haben. Die Mädels waren wirklich super süß. Sie sind zwischen 17/18 und machen einen 5-tägigen Schulausflug hier in Singapur. Das hätte ich aber auch gerne gehabt. Einfach mal ne Woche Singapur von der Schule aus. Läuft bei denen. Als sie mich gefragt haben wie alt ich bin und ich mit 18 geantwortet haben, waren sie noch viel mehr aus dem Häuschen. Echt witzig, wie die manchmal drauf sind.

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Vom Zug ging es wieder in die Seilbahn und damit ans andere Ende auf Sentosa. Das war der Badeort hier auf der Insel. Hier haben wir uns einmal Kokosnussei gekauft. Das war schon in Thailand auf dem Chatuchak Markt so beliebt. Die Eiskugel wird in einer Kokosnuss serviert und mit beliebigen Toppings bestreut. Dazu haben wir sogar kostenloses Kokosnusswasser bekommen. Damit sind wir vor an den Strand gelaufen. Es war wirklich alles in der prallen Sonne. Dort konnten wir es auf keinen Fall länger als ein paar Minuten aushalten. Deshalb sind wir über eine Brücke zu einer winzig kleinen Insel gelaufen. Dort konnten wir problemlos Schatten finden. Wie bestellt haben dort einfach 3 Stühle auf uns gewartet. Witzig! Mit Blick auf die riesigen Schiffe haben wir uns hier etwas hingesetzt, geredet und die Pläne für den restlichen Tag geschmiedet. Später sind wir wieder zurück. Über unsere Köpfe hinweg sind auch Leute mit einer Art Seilbahn gefahren. Das hat wirklich spaßig ausgesehen. Auch der Sandstrand auf dieser Seite von Sentosa war wirklich schön. Dennoch wirkt es einfach etwas künstlich und aufgesetzt. Das ist es im Grunde genommen ja auch. Für einen Tagesausflug ist es allerdings ausreichend und wirklich schön. Für eine Woche Badeurlaub fände ich es unpassend.

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Jetzt wollten wir auch wieder zurück in die Stadt. Es war cool die Insel gesehen zu haben. Für uns war es eine tolle Abwechslung und eine perfekte Beschäftigung bei dem Wetter. Zudem war überhaupt nicht viel los. Dennoch habe ich mir vielleicht etwas mehr oder vllt. auch einfach etwas Anderes darunter vorgestellt. Wenn man wirklich darauf aus ist hier einen actionreichen Tag mit seinen Kindern zu verbringen und zum Beispiel zusammen in die Universal Studios geht, kann man hier bestimmt einen super tollen Tag verbringen. Für Erwachsene finde ich die Insel nicht so geeignet. Sie ist mir etwas zu kitschig und künstlich. Dennoch gibt es wirklich einen schönen Strand. Für einen Tag war es perfekt. Vor allem war es ein Erlebnis mit der Cable Car zu fahren und die Aussicht genießen zu können.

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Bevor wir dann mit der MRT weiter gefahren sind haben wir uns im Foodcourt der Shoppingmall noch etwas kleines zu Essen besorgt. Danach ging es dann aber auch schon weiter Richtung Orchard Road. Ja, da waren wir in den letzten Tagen schon einmal. Bei der Hitze hat sich das aber am besten Angeboten noch etwas in den Geschäften zu stöbern. Vor allem wollten wir uns eh noch ein Andenken von Singapur mitnehmen. Das gute war, dass das Hardrock Café nicht weit weg von dem Shoppingcenter, in der die U-Bahn Station zu finden ist, ist. Deshalb wollten wir unbedingt dort hin. Wir haben uns alle drei mit einem T-Shirt eingedeckt und haben sogar noch eins gratis dazu bekommen. Das ist wirklich ein nützliches, cooles und wirklich schönes Andenken. Das haben wir jetzt auch erledigt. Später haben wir uns dann runter in den Food Court gesetzt und einen Café getrunken. Besser gesagt haben meine Mum und mein Bruder einen getrunken. Ich hatte einen frisch gepressten Orangen-Karotten-Apfel-Saft. Der war wirklich extrem lecker und super erfrischend. Direkt vor dir entsaften sie das Obst und das Gemüse. Wirklich toll! Danach sind wir hier nur noch etwas herumgelaufen und dann gleich zum nächsten Stop gefahren. Eigentlich hatten wir vor noch einmal zurück ins Hotel zu gehen. Es war dann aber doch schon später als gedacht. Deshalb ging es gleich weiter.

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Zum Abendessen haben wir das Lau Pa Sat angesteuert. Dafür mussten wir zur Station „Downtown“ fahren. Von dort aus war es auch gar nicht mehr weit. Das Lau Pa Sat ist eine Halle, mit vielen verschiedenen Essensständen. Ob indisch, singapurisch, thailändisch, vietnamesisch oder japanisch. Man findet hier wirklich viel. Auch italienisch und andere europäische Speisen kann man finden. Aber dafür waren wir nicht hier. Mein Bruder hatte ein Green Curry, meine Mum Chicken Fried Rice und ich musste typisches Laksa aus Singapur probieren. Es war wirklich gut. Dennoch bin ich mir sicher, dass es definitiv bessere Laksa gibt. Es war ok. Die Preise hier sind aber für singapurische Verhältnisse wirklich unschlagbar. Nicht nur viele Touristen, sondern auch Einheimische kommen hier her zum Essen. Das kann ich auch voll und ganz verstehen. Das Feeling ist ein ganz anderes, als wenn man in einem der unzähligen Foodcourts in Kaufhäusern isst.

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Anschließend mussten wir heute Abend noch einmal zum Gardens By the Bay. Gestern hatten wir die Lichtshow ja verpasst. Heute durften wir uns sie nicht entgehen lassen. Außerdem ist der Stadtteil „Marina Bay“ einfach das, was für uns Singapur ausmacht. Wir waren relativ früh dran. Dennoch waren schon einige Leute da. Im Park haben wir uns dann wie alle anderen auch auf den Boden gesetzt. Von dort aus wollten wir die Lichtershow anschauen. Nach und nach wurde es dunkel. Das geht hier aber wirklich immer schnell, da Singapur recht nah am Äquator liegt. Schließlich begann auch die Show. Die Bäume waren wunderschön beleuchtet. Dazu wurde asiatische Musik gespielt. Ich fand es wirklich toll und wunderschön. Die Stimmung war einfach ganz besonders. Man sitzt hier Abends in Singapur auf dem Boden in Sommerklamotten zwischen hunderten von Asiaten und schaut sich die Lichtershow im Gardens by the Bay an. Einfach nur WOW! Ich fand es toll.

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Ca. 15 – 20 Minuten später war das Spektakel auch schon vorbei. Daraufhin sind wir dann auch wieder zurück ins Hotel. Der Tag heute waren wirklich wieder lang. Wir sind viel gelaufen und haben wieder einiges erlebt. Das es auch schon wieder der letzte Tag hier war, kann man gar nicht wirklich glauben. Ich könnte in dieser Stadt noch viel länger bleiben. Das ist klar! Ich habe mich schon ein kleines bisschen in sie verliebt. Jetzt weiß ich wirklich, wieso immer alle davon schwärmen. Ich finde wirklich, dass jeder Mensch mindestens einmal in seinem Leben hier her kommen sollte und diese Stadt mit seinen eigenen Augen erleben muss. Unser Hotel hat sicher auch eine große Rolle zu unserem Aufenthalt beigetragen. An dieser View kann man sich nicht satt sehen. Deshalb sind wir auch diesen Abend noch einmal draußen auf dem Balkon gestanden und haben die Aussicht genossen. Das Beste daran war, dass auch hier noch eine kleine Lichtershow für uns geboten wurde. Ein perfekter letzter Abend hier in einer der schönsten Städte, die ich bisher sehen durfte.

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