Rough sea

Tag 61 – Pulau Bintan

Unsere letzte Nacht in diesem Wahnsinns Hotelzimmer. Ich glaube wir hatten noch nie ein Schöneres. Wirklich unvorstellbar, dass wir ein Upgrade bekommen haben. Wir haben es hier wirklich genossen. Jetzt ist aber schon wieder die Zeit gekommen, um Singapur zu verlassen. Das aber nur für eine kurze Zeit. Schon in einer Woche darf ich hier noch zwei weitere Nächte verbringen. Von diesem Hotel müssen wir uns aber heute schon verabschieden.
Die Nacht konnte ich wieder wie ein Stein schlafen. Besser wäre es nicht gegangen. Danach musste wir natürlich alle noch einmal die Regendusche ausnutzen. Habe ich euch schon erzählt, dass wir eine beheizbare Toilette haben, bei der auch sonst alles automatisch funktioniert? Es ist wirklich der Wahnsinn.

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Nachdem wir uns dann auch fertig gerichtet haben sind wir erst einmal zum Frühstück. Das letzte Frühstück mit dieser gigantischen Auswahl. Der Kellner hat mich sogar schon gekannt und wusste genau was ich zum Frühstück möchte. So lieb. Das Essen war auch wie immer wirklich gut. Anschließend ging es auch wieder ins Zimmer. Packen stand noch auf dem Programm. Ihr wollt gar nicht wissen, wie meine Ecke des Zimmers aussah, in der sich mein Backpack befunden hat. Bis ich das alles wieder eingepackt hatte, hat es schon seine Zeit gebraucht. Es war wirklich eine kleine Explosion im Zimmer. Ich hab mich riesig darauf gefreut, alles wieder einzupacken. Nicht! Deshalb musste Musik her. Die macht immer alles ein großes Stück besser. Das Singen fehlt mir hier wirklich sehr. Hier musste ich das wirklich mal ausnutzen. Es war gar nicht so einfach alle Klamotten, Waschsachen und Souvenirs aufzuteilen. Aber wir haben dann doch alles unterbringen können.

Um 11:40 Uhr waren wir fertig um an die Rezeption zu gehen. Das Auschecken ging wie immer super flott. Und schon jetzt hat unser Fahrer auf uns gewartet. Eigentlich sollten wir um 12 Uhr abgeholt werden. Umso besser das er jetzt schon parat war. So mussten wir nicht unnötig in der Lobby warten. Mit einem kleinen Van für uns alleine wurden wir dann an das Fähren-Terminal gebracht. Das befindet sich ganz in der Nähe des Flughafens. Das haben wir bei der Hinfahrt auch bemerkt. Wir konnten einige Flieger beim Start beobachten. Nach kurzer Zeit sind wir dann aber schon am Hafen angekommen. Mich hat es halber gewundert, dass auch hier alles wie ein Flughafen aufgebaut war. Ganz anders wie in Thailand. Zuerst musste man einchecken und sein Gepäck aufgeben. Es war ja klar, dass wir Übergewicht hatten. Danach ging es durch die Sicherheitskontrolle und anschließend direkt zum Gate. Wirklich wie vor einem Flug. Davor haben wir unser Bargeld noch in US-Dollar umgetauscht, da der Taxi-Fahrer meinte, dass man in Bintan am besten mit Dollarn zahlt. Das das aber nicht der Fall ist, hat sich erst später herausgestellt. Der hat uns wirklich einen Scheiß erzählt. Vertraue niemals, was ein Taxifahrer dir sagt!

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Am Gate selber mussten wir noch einige Zeit lang warten. Wir waren natürlich wieder viel zu früh dran. Aber besser zu früh, als zu spät. Hier hab ich dann wieder meinen Blog weitergeschrieben. Ich bin im Moment ja wirklich fast pünktlich mit dem Hochladen. Aber nur fast. Um 14 Uhr sollte unsere Fähre dann losfahren. Das hat nicht wirklich hingehauen. Ich glaube wir durften dann erst einsteigen. Fähren sind wirklich immer zu spät. Immer! Bis wir dann losgefahren sind ging es noch mal eine halbe Stunde. Aber dann! Wir hatten einen Platz ganz vorne und dadurch wirklich viel Platz. Die Fahrt ging mir ziemlich schnell vor. Ich denke wir sind so eine Stunde lang gefahren. Zwischendurch war es wirklich super wackelig. Die Wellen auf der See waren echt massiv und riesig. Da merkt man auf dem Boot mal wieder, wie viel Kraft das Wasser hat. Auf dem Meer ist man dann wirklich ausgeliefert. Aber man konnte es auf jeden Fall aufhalten. In dem Moment haben wir aber gemerkt, wieso die ganzen Sitze Innen stationiert sind. Die Fähre ist wirklich schnell unterwegs. Dazu ist es einfach zu windig draußen.

Und schon waren wir in Indonesien. Besser gesagt auf der indonesischen Insel Bintan. Krass. Eine Stunde Fähre fahren und man ist in einem anderen Land. Auch hier mussten wir wie am Flughafen durch die Passkontrolle und konnten danach unser Gepäck abholen. Irgendwie ist es ja schon logisch, wenn man ein neues Land betritt, dass man das ganze Verfahren mitmachen muss. Da haben wir zuvor nicht wirklich drangedacht. Auf unser Gepäck musste wir auch eine Weile warten. Aber solange es kommt bin ich schon einmal glücklich. Danach ging es zum Bus unseres Hotels. Nachdem dann alle Leute zusammen waren ging es in nur 15 Minuten auch schon zum Hotel.
Dort angekommen wurden wir erst einmal super nett von dem Personal begrüßt. Jeder hat ein Erfrischungshandtuch, etwas zu Trinken und sogar einen kleinen Snack bekommen. Super lieb. Auch hier scheint Gastfreundlichkeit noch einen hohen Stellenwert zu haben. Davon kann man sich bei uns zu Hause öfters mal eine Scheibe abschneiden.

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Nachdem das Einchecken auch erledigt war, durften wir in unsere Zimmer. Das Zimmer ist wirklich großzügig eingerichtet und hat alles, was man eben so braucht. Für uns reicht es wirklich gut aus. Sogar ein Balkon, mit Blick auf den Pool und das Meer, haben wir.
Draußen war es relativ stürmisch. Aber das ist ja oft so am Meer. Viel los war auch nicht. Hoffentlich wird das die nächste Woche auch so sein. Aber das werden wir ja dann sehen. Jetzt haben wir uns einfach etwas im Zimmer und auf dem Balkon aufgehalten. Das komische hier ist, dass wir wieder eine Stunde vor Singapur sind. Es sind jetzt nichtmehr 7 Stunden Zeitverschiebung, sonder nur noch 6 Stunden, wie auch zum Beispiel in Thailand. Das kapiere ich immer noch nicht genau. Aber die eine Stunde macht mir jetzt auch nichts aus.

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Kurze Zeit darauf hatten wir schon einen Bären Hunger. Ist ja klar, wenn man seit dem Frühstück nichts zu Essen hatte. Deshalb sind wir schon relativ früh in das Restaurant des Hotels gegangen. Die Auswahl hier lässt wirklich nichts zu wünschen übrig. Es gibt aus allen asiatischen Küchen etwas. Aber auch europäische Küche haben sie im Angebot. Es gibt vietnamesische, thailändische, indonesische, malaysische und italienische Gerichte. Ob Nudeln, Reis, Fleisch, Fisch, Suppe, Burger, Pasta oder Wraps. Ich denk hier ist für jeden etwas dabei. Ganz billig ist es allerdings nicht. Ich habe mich heute für indonesische gebratene Glasnudeln entschieden. Die waren wirklich lecker. Auch die Portion war ordentlich.

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Anschließend wollten wir noch etwas an den Strand laufen und uns einfach umschauen. Bisher haben wir ja noch nichts von der Anlage gesehen. Wir haben schon einiges entdecken können. Ich bin mir aber sicher, dass wir hier morgen besser zurecht finden. Super nett war auch noch die Bekanntschaft mit einem Mitarbeiter hier. Ich glaube die sind ganz froh, wenn sie mal jemanden zum Reden finden. Er hat uns aber wirklich einige neue Informationen geben können.
Jetzt wollten wir aber auch wieder ins Zimmer, noch etwas chillen und dann auch schon schlafen. Ab jetzt heißt es entspannen!

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