Dinner with a view

Tag 63 – Pulau Bintan

Keine Ahnung ob es heute ansatzweise etwas Spannendes zu berichten gibt. Ich befürchte nicht. Es ist nämlich wirklich Nichts passiert heute. Aber dennoch! Ich kann hier ja nicht einfach einen Tag auslassen. Auch wenn Tag 63 in Pulau Bintan nicht der aufregendste Tag war, wird das Reisetagebuch weitergeführt.

Auch heute haben wir wieder super geschlafen. Ich glaube es kam auf der ganzen Reise noch nie so vor. Nachdem wir uns dann schnell fertig gemacht haben sind wir auch wieder zum Frühstück. Wenn man so viel zur Auswahl hat, isst man einfach so viel mehr. Bei mir gab es ein Omelette, Reis, ein bisschen Gemüse und später noch Obst und Müsli. So konnte der Tag doch starten.
Danach ging es wieder aufs Zimmer. Dort haben wir uns erst einmal dick mit Sonnencreme eingeschmiert. Wir sehen ja immer noch dezent errötet aus. Eigentlich dürften wir heute so keine Sekunde in die Sonne. Unsere Mission war, niemals den Schatten zu verlassen. Und das ist uns wirklich gut gelungen.

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Als wir von oben bis unten eingeschmiert waren, ging es runter an den Pool. Dort haben wir alle unsere Bücher weitergelesen. Jeder lag unter einem Sonnenschirm, und ganz wichtig, komplett im Schatten. Nach einiger Zeit haben wir aber gemerkt, wie das Wetter umschlägt. Zum Glück haben wir noch rechtzeitig reagiert. Wir haben unser Zeug schnell wieder zusammengepackt und sind rauf aufs Zimmer. Kurz darauf hat es total angefangen zu stürmen und zu regnen. Gut, dass wir schon im Trockenen waren.

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Unsere Lesestunde haben wir dann hier drinnen bzw. auf dem Balkon fortgesetzt. Ich bin erstmal eingeschlafen. Ich meine, wir sind hier so unter Stress. Da ist es ja klar, dass man mitten am Tag einfach einschläft. Als ich aufgewacht bin, hat es immer noch geregnet. Eigentlich ist es hier üblich, dass es mal eine halbe Stunde regnet und dann die Sonne wieder zum Vorschein kommt. Heute schien es aber anders zu sein. Der Regen hat einfach kein Ende gefunden. Wir konnten uns auch im Zimmer, mit lesen und dem Blog schreiben, beschäftigen. Irgendwann fällt einem dann aber die Decke auf den Kopf.
Wenn man Badeurlaub auf einer einsamen Insel macht, ist man schon sehr vom Wetter abhängig. Man ist einfach eingeschränkt, wenn es den ganzen Tag regnet. So viel zu machen gibt es hier nämlich nicht. Das war ja auch von Anfang an nicht der Plan. Dennoch wäre es schön, noch eine Ausweichmöglichkeit für schlechtes Wetter haben.

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Wir haben uns deshalb auf den Weg vor in die Lounge gemacht. Dort gab es dann erst einmal Kaffe, Tee und Kuchen. Mit Essen und Trinken kann man sich immer beschäftigen. In der Lounge haben wir uns dann zu erst aufgehalten. Anschließend wollten wir noch kurz den Spa- Bereich anschauen gehen. Auch ans Meer musste ich heute wenigstens einmal gewesen sein. Der Regen hat zu dem Zeitpunkt zum Glück auch nachgelassen. Die Wellen waren wirklich nicht ohne. Man hat richtig gesehen, wie wild das Meer getobt hat. So viele Algen hat es schon an den Strand gespült gehabt. Gemütliche Stimmung war was anderes. Deshalb ging es lieber wieder rein.

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Neben dem Fitnessstudio gibt einen überdachten Bereich mit Sitzsäcken, wo man auch Billard und Tischtennis spielen kann. Das war wirklich eine gute Idee. Ich will nicht wissen, wie lange es her ist, seitdem ich das letzte Mal Tischtennis gespielt habe. Eine Ewigkeit. Es hat wirklich Spaß gemacht, mal wieder mit meinem Bruder und meiner Mama ein kleines Match zu spielen. So konnten wir uns wirklich gut die Zeit vertreiben. Zum Glück sind wir auch zum richtigen Zeitpunkt dort gewesen. Kurze Zeit darauf, kamen schon die Nächsten.

Irgendwann war es dann auch Zeit, um uns fürs Abendessen zu richten. Vorher habe ich uns noch einen Tisch im Restaurant des Nachbar Hotels reserviert. Von unserem Hotel aus hat uns dann ein kleiner Golfwagen um 18:30 Uhr abgeholt. Das ging wirklich problemlos. Mit dem sind wir drei dann durch die regnerische Nacht zum Restaurant gebracht worden. Das Nachbarhotel ist gar nicht weit von uns entfernt. In ca. 3 Minuten war wir auch schon da. Dort wurden wir wieder super nett begrüßt. Allgemein sind die Mitarbeiter hier so extrem freundlich. Das fällt uns wirklich jeden Tag auf. Sie sind immer positiv drauf, grüßen einen immer, sie sind immer bemüht und es ist Ihnen einfach nichts zu viel.

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Uns Mädels wurde zu Beginn eine Blume ins Haar gesteckt. Anschließend gab es sogar eine Hand-Wasch-Zeremonie. Echt cool. Das Restaurant ist wirklich besonders. Alleine die Lage ist einmalig. Das Thai- Lokal liegt direkt am Meer. Man hat einen großartigen Blick auf den Strand und das Wasser. Allerdings war es für den schönen Blick schon etwas zu dunkel. Aber auch die Einrichtung und die Stimmung waren toll. Man hat sich sofort wohl gefühlt. Sogar mit traditioneller Musik wurden wir unterhalten. Irgendwann ging einem diese aber dezent auf die Nerven.
Aber jetzt zum Essen. Ich habe in der letzten Zeit wirklich oft Thai-Food gegessen. In einem so edlen Restaurant war ich zuvor aber nicht. Die Essensauswahl reichte von einfachen, traditionellen Thai-Klassikern wie Pad Thai, bis zu außergewöhnlichen und etwas nobleren Gerichten. Auch ein 4 oder 6 Gänge Menü stand zur Auswahl. Wir konnten uns erst gar nicht entscheiden. Schlussendlich haben wir uns einen Papaya Salat, ein vegetarisches Green-Curry, ein Chicken Green- Curry und Ente, mit rotem Curry und Gemüse bestellt. Bevor das aber alles kam, gab es noch etwas vorne weg. Wir haben alle eine Art Reiscracker mit verschiedenen Dips bekommen. Danach gab es auch noch für jeden eine Frühlingsrolle bzw. eine Sommerrolle und eine Art Kartoffel in Thai- Chilisauce. Mit so einem Verwöhnungsprogramm hatten wir nicht gerechnet. Dann kam auch schon das Hauptessen. Wir konnten sogar aus vier verschiedenen Reissorten auswählen. Es gab Kokosnussreis, Safranreis, braunen Reis und Jasminreis. Ob es da so einen riesigen Unterschied gibt, weiß ich jetzt nicht. Aber es war wirklich cool, Verschiedenes probieren zu dürfen. Das Essen hat uns auch allen wirklich super gut geschmeckt. Thai- Food ist halt wirklich super geil. Und als wäre das nicht schon genug gewesen, haben sie uns danach noch ein kleines Dessert gebracht. So lieb.

Jetzt ging es aber auch wieder mit dem Golfwagen zurück ins Hotel. Bevor wir schlafen gegangen sind, haben wir noch mit meinem Dad geskypet. Um den Sonnenbrand mussten wir uns auch noch kümmern. Aber dann ging es auch wirklich ins Bett. Wir hoffen nur, dass das Wetter die nächsten Tage wieder besser ist. Ansonsten müssen wir uns wirklich was einfallen lassen.

 

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