Don´t feed the monkeys

Tag 66 – Pulau Bintan

Eigentlich dachte ich, dass auch heute ein ganz normaler Tag wird. So begann er im Grunde genommen auch. Wir sind ausgeschlafen in unserem Hotelzimmer aufgewacht, haben und gerichtet und wollten dann zum Frühstück.

CDB178DB-964D-4DFB-B40D-03F79984DD6FBA095C0C-6378-4D1B-B6AE-1F79228A97CC2084FFC8-BEC4-4D3D-B712-8A388F6C4D69DBEB0450-C9E9-49E9-90A0-FA73C9488E5CC6E2C150-BD28-4DF1-965F-898DAF94BA0F3CC11E2F-F2CA-498B-B2E2-74EFE5257795D519779D-E55D-4E47-838F-8866BE789DE1

Als wir allerdings aus der Tür kamen, haben uns eine Herde von Affen begrüßt. Wie aus dem nichts saßen sie unten auf der Wiese der Hotelanlage. Einfach so! Schon die Tage zuvor ist uns das Schild „Don´t feed the monkeys“ aufgefallen. Das wir aber hier wirklich noch Affen zu Gesicht bekommen, hätten wir nicht gedacht. Vor allem sind das ja nicht irgendwelche Affen aus dem Zoo. Sie leben wirklich in dem Wald hinter unserem Hotel. Verrückt! Wieso sie gerade heute unterwegs waren weiß ich nicht. Aber es war wirklich cool sie gesehen zu haben. Vor allem der kleine, wirklich winzige Babyaffe war so süß. Die Mama hat das Baby verständlicherweise aber niemals aus den Augen gelassen.

Irgendwann sind wir dann aber auch wirklich zum Frühstück. Das Affenerlebnis hat uns schonmal gut gestimmt. Dennoch waren wir ganz froh, dass sie zwei Stöcke unter uns waren. Die Affen, so süß sie auch aussehen, können echt aggressiv werden. Vor allem wenn man etwas zu Essen bei sich hat kann das ganz schön ausarten. Aber so war es ja zum Glück nicht. Wir konnten unser Frühstück ohne tierische Gesellschaft genießen.

Später sind wir dann wieder ins Zimmer. Als wir fertig gerichtet waren, um zum Pool zu gehen, hat das Wetter den Anschein gehabt umzuschlagen. Die Angestellten haben schon wieder alle Handtücher eingesammelt und die Liegen umgeklappt. Der Himmel war wirklich Pech schwarz. Deshalb haben wir erst noch ein bisschen abgewartet. Die Zeit habe ich genutzt um ein Paar Postkarten zu schreiben. Ich hatte nicht vor, an so viele Menschen zu schreiben. Aber 3 Postkarten sind es dann doch geworden. Auf der Reise kann ich ja nicht jeder Person von jedem Ort eine Karte schicken. Trotzdem versuche ich immer mal wieder jemandem von mir hören zu lassen. Ich würde mich ja auch darüber freuen.

66E2DE5D-781C-4297-BABB-46EEB6EDB0203F1F93A4-03EE-4E8D-8239-76C431302462DC07992C-4805-4AC4-BCBC-6C2E980CCB4B7C84E14E-FE63-4909-9756-48670F0259AF

Schlussendlich kam es dann gar nicht zum regnen. Deshalb haben wir uns entschlossen doch runter zu liegen. Kaum waren wir auf unseren Liegen, kam es aber doch zu einem kurzen Schauer. Wir hatten zum Glück einen großen Sonnenschirm unter dem wir geschützt waren. Nach kurzer Zeit war aber eh wieder alles in bester Ordnung. Wir konnten unsere Bücher weiterlesen, im Pool baden und die Sonne genießen.

DE102B56-C213-414F-A574-9F8B5F352FBC1F3251AA-E5AF-4695-80EB-6418FCA5124B0C2DBC74-0D52-4BF1-9EE5-B6E9EDCF6EB0DF47600B-B8FE-46EB-8374-E5B7F64A7A0D81ED6A86-36FF-404C-87D7-4BE11796F6E53DF5C003-13CF-40FD-8217-048F9100D8674252B78E-7D6A-4FA0-B07F-60A1AD6AF930DA1CE7DD-AFD5-458C-9A8B-1A12BF6D091EEFEC38D8-DC40-4D5D-AF81-50A89BFDD2E6

C862A137-88AB-4336-A7F6-3D84C2D5E3A1

Auch heute sind wir runter ans Meer gegangen. Das Wasser war fast nicht wieder zu erkennen. Im Gegensatz zu gestern war das Meer und der Sand wirklich super sauber. Gegen Abend wollten wir auf jeden Fall noch einmal runter gehen. Jetzt haben wir uns allerdings noch einige gemütliche Stunden am Pool gemacht. Erst anschließend ging es für meine Mämi und mich ins Meer. Davor haben wir unserem künstlerischen Talent freien Lauf lassen. Wunderschön! Ebbe und Flut macht hier auch wirklich viel aus. Morgens reicht das Wasser bis ganz nach oben an die Liegen. Abends hat man einen breiten Sandstrand vor sich. Da muss man eine Zeit lang laufen, um das Wasser zu erreichen. So war es aber grade perfekt. Zum Schwimmen war es dennoch zu wellig. Trotzdem konnten wir es genießen. Anschließend sind wir alle drei noch einmal in den Pool. Den hatten wir heute Nachmittag ganz für uns alleine. Da haben wir erst einmal gemerkt, wie groß der doch ist. Gegen Abend wird es hier einfach am schönsten. Die Sonne ist nichtmehr so stark, man hat den ganzen Pool und das Meer für sich alleine und die Stimmung ist einfach eine andere. Gerade dann kann man es am meisten genießen.

8435F3DD-77E9-4E09-904F-6A93A3E79F3414FCFC9A-AE38-47BB-BBA0-9126FE70600B8F906A21-B8D9-4CBE-A663-B12331D50BDD1AB1CBEB-7202-4DDF-A676-8A30CC96BCC0221B1F4A-923E-48C5-8640-8EDCA324D761

Anschließend ging es für uns aber auch aufs Zimmer und unter die Dusche. Einen Tisch für das Restaurant im Nachbarhotel haben wir auch noch reserviert. Bevor wir dann alle gerichtet waren habe ich noch einen weiteren Blogbeitrag verfasst. So viel gibt es im Moment ja nicht zu berichten. Aber auch das wird sich wieder ändern. An der Rezeption wurden wir dann um 18:30 Uhr abgeholt. Sogar die Fahrer sind hier extrem nett. Am anderen Hotel angekommen hat uns der nächste Fahrer mit einem kleinen Golfwagen abgeholt. Dieser hat uns dann endgültig ans Restaurant gebracht. Schon die Location war der absolute Hammer. Wirklich unglaublich. Als wir in das indonesische Lokal eingetreten sind, hat uns gleich eine wahnsinnig tolle Band begrüßt. Auch die Mitarbeiter waren wieder so extrem gastfreundlich. Ich glaube besser geht es nicht. Zum Essen gab es typisch indonesische Gerichte. An Auswahl standen viel Fisch, Meeresfrüchte, Fleisch, gebratene Nudeln bzw. Reis, Suppen und andere Spezialitäten. Das Essen war wirklich gut. Dennoch war das Highlight des Abends diese fantastische Band. Die Jungs haben einfach extrem gut gesungen und gespielt. Sie waren einem echt sympathisch. Man hat wirklich gemerkt, wie eine gute Band die ganze Stimmung des Abends heben kann. Sie sind sogar extra vor uns gestanden, um uns ein Wunschlied zu spielen bzw. zu singen. Mit einem persönlichen Livekonzert haben wir heute Abend wirklich nicht mehr gerechnet. Aber es war wirklich wunderschön!

Irgendwann mussten wir aber auch zurück. Das Personal hat uns schon einen Fahrer zurück ins Hotel organisiert. Man fühlt sich hier wirklich wohl und so unglaublich willkommen. Das macht im Urlaub wirklich viel aus. Im Zimmer wird jetzt einfach noch etwas gechillt. Morgen wird unser letzter ganzer Tag hier auf der indonesischen Insel Bintan sein. Dann geht auch schon wieder unsere Fähre.

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s