Life is better at the beach

Tag 65 – Pulau Bintan

Auch heute kann ich nicht viel berichten. Unsere Tage hier auf Pulau Bintan verlaufen im Allgemeinen immer gleich. So sind wir auch heute wieder gegen 9 Uhr zum Frühstück in die Hotellobby. Geschlafen hat heute komischerweise keiner von uns wirklich gut. Ich hatte schon meine Probleme damit, überhaupt einzuschlafen. Keine Ahnung woran das wieder lag. Vielleicht kriege ich schon langsam ein schlechtes Gewissen, dass ich immer noch keine Unterkunft für die zwei Nächte in Singapur gebucht habe. Bevor mein nächster Flug geht, verbringe ich dort noch einen kompletten Tag. Ich hatte eigentlich nicht vor, auf der Straße zu übernachten. Deshalb musste ich das auf jeden Fall heute erledigen.

Zu erst ging es aber Frühstücken. Wir hatten alle nicht den größten Hunger. Das Barbecue gestern Abend hat seine Spuren hinterlassen. Aber Essen geht ja bekanntlich immer. Auch heute war wieder um einiges mehr los, als die letzten Tage. Ich glaube wirklich, dass übers Wochenende nochmal mehr Leute Urlaub machen, als unter der Woche. Aber wer weiß. Trotzdem ist es ziemlich ruhig hier. Das genießen wir auf jeden Fall. Ich finde es einfach viel angenehmer, nicht so viele Menschen um sich herum zu haben. So sind wir oft einfach für uns.

Anschließend ging es wie eigentlich immer die letzte Zeit, zurück aufs Zimmer. Jetzt können wir uns langsam wieder zeigen mit unserem Sonnenbrand. Dennoch schmieren wir uns jetzt lieber einmal mehr ein. Am ersten Tag haben wir uns noch gefragt, wieso die Angestellten hier unter dem T-Shirt noch ein Langarm-Shirt tragen. Die Sonne ist auf Bintan einfach echt extrem stark und aggressiv. Gerade für uns super „Weißen“ ist das wirklich der Horror. Aber man gewöhnt sich auch ein bisschen daran.

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Am Pool waren die meisten Liegen schon besetzt. Dennoch konnten wir für uns drei noch einen Platz ergattern. Der Wind war allerdings wieder echt extrem. Ich habe die ganze Zeit nur gehofft, dass unser Sonnenschirm hebt. Aber die Angestellten sind einfach so lieb und haben wirklich immer darauf geschaut. Am Pool hieß es wieder Lesen, baden, reden und relaxen. Irgendwann haben wir uns auch wieder auf den Weg ans Meer gemacht. Mindestens einmal am Tag müssen wir runter an den Strand gehen. Der Pool ist zwar wirklich nur einige Stufen vom Meer entfernt. Dennoch ist es einfach was ganz anderes. Der Strand ist einfach gigantisch und menschenleer. Heute muss man aber wirklich sagen, dass es viel Algen und Schmutz angespült hat. Zum Baden wäre das nichts gewesen. Aber mal sehen wie es morgen wieder aussieht. Das Personal ist wirklich extrem hinterher mit dem sauber machen. Gefühlt von morgens bis abends pflegen sie den Strand, damit wir es so schön wie möglich haben. Manchmal tut mir das echt Leid zu sehen, dass es fast aussichtslos ist, den Strand sauber zu halten. Mit denen möchte ich nicht unbedingt tauschen.

Später sind wir wieder an den Pool. Die Zeit vergeht wirklich schneller als man denkt. Auch wenn man nicht viel macht, zieht der Tag wie nichts an einem vorbei. Da schaut man auf die Uhr und merkt, dass es schon wieder 16 Uhr ist. So extrem. Mir fällt auch einfach auf, dass eine Woche Badeurlaub viel schneller vergeht, als eine Woche, in der man jeden Tag von A nach B reist. Dann hat man jeden Tag einen anderen Tagesablauf. Man sieht so viele Dinge. Wenn man allerdings wie hier, in einer Routine ist, vergeht ein Tag schneller als der andere.

Somit sind wir wieder rauf aufs Zimmer. Mein Bruder uns ich haben uns dann dazu entschlossen, ins Fitnessstudio zu gehen. Groß ist es nicht. Aber man kann auf jeden Fall immer etwas machen. Auch wenn es nicht das selbe ist, wie das Training zu Hause. Mir tut es echt gut, sich wenigstens ein bisschen zu bewegen.

Anschließend ging es schnell unter die Dusche und ab zum Abendessen. Heute sind wir wieder in das Restaurant unseres Hotels. Dort kann man wirklich gut essen. Auch wenn die Portionen größer sein dürften. Trotzdem bekommt man von europäischen Speisen bis zu asiatischem Essen wirklich alles. Ich habe mir ein Salat und grünes Curry mit Reis bestellt. Für meine Mum gab es Chicken mit Reis und ein Tiramisu als Dessert. Mein Bruder hat sich ein Burger und zum Dessert frittierter Banane mit Eis bestellt. Die Bedienungen waren heute irgendwie besonders gut drauf. Wir waren ganz verwundert, als sie auf einmal unsere Namen wusste. Der eine Kellner, so ein Strahlemann, war mir aber nicht so ganz geheuer. Ich wusste gar nicht was mir geschieht, als er auf einmal zu mir kam und meinte: „You look so nice with you ´re rice“. Wie bitte? Wir fanden es einfach nur lustig. Zu hundert Prozent haben wir ihn falsch verstanden oder er hat einfach etwas anderes gemeint. Dennoch hatten wir es einfach amüsant. Meine Mum war nur froh, dass sie uns beide satt bekommen hat. Als wenn wir solche Vielfresser sind. Danach waren wir aber echt alle mehr als zufrieden.

Danach ging es wieder aufs Zimmer. Wie haben es schon gut hier. Zu Hause ist es super kalt und alle müssen zur Schule, zur Arbeit oder in die Uni. Wir chillen hier von morgens bis abends, genießen die Sonne, den Strand, das Meer und das Essen. Das Leben ist definitiv besser am Strand. Da will man gar nicht mehr weg. Aber das müssen wir jetzt auch noch nicht. Morgen können wir einen weiteren Tag hier in Bintan genießen. Wir hoffen nur, dass das Wetter weiterhin mitspielt.

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