Goodbye again

Tag 68 – Singapore

Ich weiß gar nicht wie ich diesen Beitrag beginnen soll. Irgendwie war heute ein komischer Tag. Angefangen hat er allerdings ganz normal. Ich hab unerwartet gut geschlafen. Um ca. 8:30 Uhr bin ich aufgewacht. Nachdem wir uns wieder alle fertig gemacht haben ging es zu unserem letzten Frühstück.

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Ich glaube so ausgenutzt wie heute habe ich es noch nie. Wirklich alles mussten wir noch einmal genießen. Ich weiß gar nicht wie oft ich zum Buffet gelaufen bin, um mir den nächsten Teller voller Leckereien zu holen. Aber das ist doch auch der Sinn von einem Buffet, oder? Wir waren danach auf jeden Fall papp satt und glücklich.

Anschließend ging es für uns aufs Zimmer. Auschecken mussten wir erst um 2 Uhr. Auf das Packen hatten wir so gar keine Lust. Aber das ist wirklich immer so. Ob zu Hause oder im Urlaub, den Koffer oder den Backpack zu packen ist wirklich immer eine Qual. Dennoch blieb uns keine andere Wahl. Wir haben uns dafür aber auch wirklich Zeit gelassen. Die hatten wir zum Glück ja auch. Ich hatte wirklich bedenken, alles in den Rucksack zu bekommen. Aber ich konnte meiner Mami und meinem Bruder glücklicherweise noch ein Paar Dinge mit nach Hause geben. Gerade Souvenirs brauche ich so nichtmehr die ganze Zeit mit mir rumschleppen. Auch bei manchen Klamotten habe ich gemerkt, dass ich sie wirklich noch nicht einmal angezogen habe. Einige Dinge musste ich dann aber doch noch behalten. Vielleicht kommt ja noch dieser eine Moment, bei dem ich etwas von diesen Dingen gebrauchen könnte. Wer weiß. Es ist ja immer so. Wenn man es dabei hat, braucht man es nicht. Wenn man es allerdings weg gibt, bereut man es schon den nächsten Tag. Man wird nie perfekt für alles gerüstet sein. Aber im großen und ganzen reicht es auf jeden Fall aus, was ich im Moment mit mir rumschleppe. Für mehr habe ich auch wirklich keinen Platz.

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Irgendwann haben wir es dann auch halbwegs geschafft. Komischerweise habe ich wirklich fast alles unterbekommen. Die Rolltechnik lohnt sich definitiv. So bekommt man wirklich um einiges mehr in sein Gepäckstück. Bevor wir aber alles fertig gepackt haben, sind wir noch ein letztes Mal an den Pool, den Strand und ans Meer. Etwas Zeit hatten wir ja noch. Deshalb haben wir uns in unsere Badesachen geschmissen und sind daraufhin auch gleich nach unten. Hier mussten wir zum Abschluss auch noch ein paar Bilder von uns schießen. Ohne Bilder konnten wir wirklich nicht gehen. Die kamen die letzten Tage vielleicht etwas zu kurz. Aber das tat auch mal ganz gut. Jetzt haben wir ja doch noch spontan eine Fotosession gemacht. Der Strand ist wirklich der Hammer. Anschließend haben wir die letzten Minuten noch auf der Liege entspannt. Ein Kapitel hab ich auch noch geschafft zu lesen. Dann hatten wir aber keine Ruhe mehr. In einer Stunde hieß es auschecken und das Zimmer endgültig räumen. Deshalb sind wir alle noch einmal unter die Dusche gehüpft und haben unsere restlichen Dinge zusammengepackt. Irgendwie konnten wir alles verstauen. Einige Sachen haben wir aber auch einfach hier gelassen.

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An der Rezeption konnten wir dann alles weitere erledigen. Auch das Gepäck durften wir schon abgeben. Im Fitnessstudio haben wir dieses zur Sicherheit noch einmal gewogen. Übergewicht kommt nämlich nicht ganz so gut an. Aber auch das hat gepasst. Bis der Shuttle zur Fähre kam, ging es noch ca. 2 Stunden. Diese Zeit mussten wir noch irgendwie in der Hotellobby verbringen. Das haben wir mit Bildern anschauen, Handy, Getränken, Reden und einem kleinen Snack überbrückt. Irgendwann war es dann auch soweit. Der Bus stand parat und wir durften einsteigen. Ich denke das schwerste war es, sich vom super lieben Personal zu verabschieden. Die waren wirklich alle extrem lieb. Auf dem Weg zur Fähre saß dann auf einmal noch eine Masse an Affen auf der Straße bzw. am Straßenrand. Das wir die noch einmal sehen hätten wir auch nicht gedacht. Das war wirklich noch einmal cool. Es ist wirklich total absurd zu wissen, dass diese Masse an Affen in dem Wald neben uns zu Hause ist. Um ehrlich zu sein waren wir aber froh, im Bus zu sitzen. Wer weiß wie die immer drauf sein können.

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Am Fährenterminal mussten wir dann wieder unser Gepäck aufgeben und durch eine Sicherheitskontrolle laufen. Die Fähre kam heute sogar pünktlich. Das ist ja mal was ganz Neues. Wir mussten also gar nicht so lange warten. Ein Magnet habe ich auch noch kurz vor Schluss besorgt. Das ist irgendwie immer ein schönes Andenken.
Als wir dann auf die Fähre gestiegen sind, wurden gleich mal Kotztüten verteilt. Da wurde uns schonmal etwas anders. Wir hatten etwas Bedenken, dass der Wellengang zu stark sein wird. Aber daran kann man ja dann auch nichts ändern. Zu Beginn war die See wirklich nicht ohne. Wir sind ganz schön von rechts nach links geschaukelt. Wir hatten allerdings noch einen recht guten Platz. In der Mitte des Bootes macht es einem meiner Meinung nach weniger aus, als direkt am Fenster. Gegen später hat sich das alles etwas beruhigt. Wir haben es wirklich gut überstanden. Dabei konnten wir sogar noch „Cars“ anschauen. Zwar ohne Ton, aber immerhin. Die Stunde ging wirklich relativ schnell vorbei. Komisch war nur, dass wir nach Singapur-Zeit erst um 7:30 Uhr angekommen sind. Der Tag war wirklich schon wieder gelaufen.

Der nervigste Part kam aber erst noch. Die Passkontrolle bzw. das Einreisen nach Singapur. Die Schlange war wirklich ewig lang. Ich will gar nicht wissen, wie lange wir dort gestanden sind. Menschen mit Singapur-Pass konnten direkt durchlaufen. Unfair! Nach einer gefühlten Ewigkeit sind wir dann aber auch drangekommen. Ich hab natürlich wieder den tollsten Kontrolleur abbekommen. Der Typ hat den Jungen vor mir schon eine Ewigkeit aufgehalten und ihm tausende Fragen gestellt. Der hat wirklich ein riesen Geschiss gemacht. Und wer hat ihn bekommen? Natürlich ich. Er hat mich wirklich hundertmal von oben nach unten angeschaut um festzustellen, dass ich auch wirklich die selbe Person wie in meinem Reisepass bin. Aber irgendwann durfte ich dann auch durch. Das Gepäck stand schon bereit und auch unser Taxifahrer hat schon auf uns gewartet. Dieser hat uns dann gleich zum Flughafen gebracht.

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Dort angekommen haben meine Mum und mein Bruder ihr Gepäck gleich aufgeben könne. Danach ging es das letzte Mal noch einmal zusammen Essen. Wir haben uns für ein Thai-Restaurant entschieden. Wir haben alle drei Green-Curry bestellt. Ich fande es wirklich super lecker. Für meine Mama war es viel zu scharf. Mein Bruder konnte es gerade so essen. Thai-Food ist halt oft echt nicht ohne. Und wenn ich das schon sage, muss das wirklich was heißen. Scharfes Essen ist wirklich nicht für jeden etwas. Ich mag es super gerne. Die Portionen waren auch wirklich groß. Danach war ich einfach nur satt. Bis wir fertig mit essen waren, war es auch schon 22:15 Uhr. Die Zeit rennt und rennt. Auch diese zwei Wochen sind wie im Flug vergangen. Einfach wahnsinnig schnell. Nachdem wir dann noch die Post aufgesucht haben, hieß es für mich auch schon wieder Abschied nehmen.

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Der Taxistand war gleich ein Stockwerk unten drunter. Ich bleibe noch zwei weitere Nächte in Singapur bevor meine Reise weiter geht. Die Beiden fliegen schon heute Nacht wieder zurück nach Zürich. Es war einfach wunderbar, dass mein Bruder und meine Mami mich besucht haben. Die Zeit hier in Singapur war wirklich unvergesslich und wunderschön. Alleine wäre die Zeit in dieser Stadt nicht halb so schön gewesen, wie zusammen. Es ist wirklich Schade, dass ich jetzt wieder alleine weiter gehe. Aber es war ja von Anfang an klar, dass auch diese zwei Wochen wieder ein Ende haben werden. Wer hätte das überhaupt gedacht, dass meine Familie so einen weiten Weg auf sich nimmt, um mich zu besuchen. Aber es hat schlussendlich geklappt. Und ich denke auch sie werden diesen Trip nicht bereuen. Es war wirklich ein einmaliges und unvergessliches Erlebnis. Singapur ist einfach großartig und etwas ganz Besonderes. Ich kann bisher wirklich fast keinen Ort bzw. keine Stadt nennen, die mich so beeindruckt hat, wie diese. Es hat wirklich alles gestimmt. Nur meine Mama hat das alles möglich gemacht. Umso schwerer war aber auch der Abschied. Zum Zweiten Mal stand ich jetzt am Flughafen um musste mich von meiner Mämi verabschieden. Die gleiche Situation wie vor zwei Monaten in Zürich. Es ist immer schwer. Einfach traurig. Aber sehen wir es mal so. Fast die Hälfte ist jetzt schon rum. Das nächste Mal sehe ich meine Familie wieder zu Hause. Und da bleibe ich dann auch! Jetzt geht erstmal das Abendteuer weiter. Ich bin auch schon ganz gespannt was noch alles auf mich zukommen wird!

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