Stalker cam

Tag 67 – Pulau Bintan

Unser letzter Tag hier auf Pulau Bintan. Morgen dürfen wir auch zwar auch noch einige Stunden hier verbringen. Dennoch geht es am Nachmittag mit der Fähre zurück nach Singapur. Heute Morgen wurde mir das erst einmal bewusst, dass ich meine Mama und meinen Bruder nur noch heute und morgen für mich haben werde. Dann geht die Reise wieder alleine weiter. Irgendwie wieder ein komisches Gefühl, traurig und aufregend gleichzeitig. Dieser Tag musste also noch einmal genossen werden. Und wie kann man einen Tag besser starten, als mit einem gigantischen Frühstück? Ich glaube es geht nicht besser. Nachdem wir also alle fertig gerichtet waren ging es zum zweitletzten Mal runter ins Hotel um zu Frühstücken. Es ist schon toll, jeden Morgen die freie Auswahl zu haben und sich so viel nehmen zu können, wie man möchte. Daran könnte man sich definitiv gewöhnen. Mit Omelette, Spiegelei, Müsli, Pancakes, Brot, Croissant, Obst, Reis und lauter anderen Köstlichkeiten kann man gestärkt in den Tag starten. Auch wenn man nicht wirklich viel Energie braucht, um auf einer Liege zu liegen. Aber gut. Sowas nennt man eben Urlaub.

Das kam bis jetzt auf meiner Reise auch noch nie vor. Bisher hatte ich wirklich jeden Tag von morgens bis abends Programm. Zwischendurch habe ich schon manchmal gemerkt, dass eine Pause auch mal ganz gut tun würde. Irgendwann wird es einfach zu stressig. Da macht der Körper auch mal nicht so mit, wie man es gerne möchte. Dennoch vergeht mir die Lust am Reisen bis jetzt noch auf keinen Fall. Gerade auf Singapur habe ich mich wirklich unendlich gefreut. Auch jetzt bin ich gespannt, was als nächstes auf mich zukommen wird. Aber dennoch tut mir diese Woche Badeurlaub auch mal gut. Klar, könnte man in dieser Zeit so viel mehr sehen und erleben. Ich hätte durch Malaysia reisen können. Jeden Tag hätte ich an einem anderen Ort verbringen können. Aber das hat jetzt einfach nicht gepasst. So kann ich die Zeit mit meiner Mum und meinem Bruder genießen und Energie für die nächste Zeit tanken. Etwas besseres kann ich im Moment wirklich nicht machen.

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Somit haben wir uns im Zimmer fertig für den Tag am Pool gemacht. Ich bin dann schon etwas früher runter gegangen, um uns drei Liegen zu sichern. Auch heute war im Vergleich zu den ersten Tagen etwas mehr los. Die liebe Angestellte meinte, dass sie eine große Gruppe an Chinesen zu Gast haben. Morgen werden sie abreisen. Nur gut, dass wir das auch tun. Aber ob mit oder ohne Chinesen, ich konnte uns drei Liegen ergattern. Somit war der Tag schon einmal gerettet. Wir konnten uns wieder ans Lesen machen, zum Abkühlen ins Wasser gehen und den Tag relaxt am Pool verbringen. Der Tag verlief im Grunde genommen so, wie die Tage zu vor.

Deshalb hatte ich auch nicht das Bedürfnis, Bilder zu schießen. Etwas Neues zu sehen gab es ja nicht. Zudem ist das Objektiv meiner Kamera so verschmutzt, dass die Bilder ohnehin nichts werden. Das regt mich wirklich auf. Ich meine ich berühre das Objektiv nicht einmal und trotzdem ist es verschmiert und sieht aus wie sau. Das geht mir mit der Brille genau so. Ich weiß nicht ob es einfach an der Luftfeuchtigkeit, dem Wind, der Sonnencreme oder dem Salz liegt, dass die Kamera so leidet. Ich hoffe einfach nur, dass ich das wieder auf die Reihe bekomme. Das muss ich irgendwie!

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Bevor wir dann hochgehen wollten habe ich dann festgestellt, dass ich wirklich noch kein einziges Bild gemacht habe. Was soll ich euch heute denn schon präsentieren? Nichts? Super spannend. Auch wenn der Text schon nicht der Spannendste ist, kann ich jetzt nicht auch noch die Bilder weglassen. Deshalb hat die „Stalker Cam“ angefangen ihr Unwesen zu treiben. Es gibt aber auch echt komische Leute hier. Vor allem die Chinesen könnte man stundenlang beobachten und sich nur totlachen. Die Menschen und die Kultur unterscheiden sich schon sehr stark von uns. Die ganze Mentalität ist einfach eine ganz andere. So mussten die heute als Fotoobjekte fungieren. Das tun sie ja ohnehin den ganzen Tag. Wirklich vor jeder Ecke wird ein Bild von ihnen selber geschossen. Die scheinen sich wirklich toll zu finden. Aber das brauch uns ja nicht zu interessieren.
Anschließend ging es auch wirklich ins Zimmer. Meine Motivation noch etwas ins Fitnessstudio zu gehen war bei Null. Dennoch wollte ich einfach noch etwas gemacht haben heute. Sonst kommt man sich doch etwas unnütz vor. Mein Bruder ist dann auch gleich noch mitgegangen. Und wenn man erst einmal angefangen hat, will man gar nicht mehr aufhören. Das Anfangen ist immer das schwerste. Nach ca. 40 Minuten mussten wir aber auch zurück. Sonst wäre es definitiv zu spät fürs Abendessen geworden. Außerdem hatte ich auch wirklich schon wieder Hunger. Wir haben uns also schnell geduscht und gerichtet.

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Dann ging es zum letzten Abendessen auf Bintan. Für heute sind wir wieder runter in das Restaurant unseres Hotels. Dort haben wir es uns mit Pasta, Burger, Thai-Suppe, Reis, Gemüse und einem deluxe Schokoladenkuchen gut gehen lassen. Der letzte Abend war wirklich noch einmal schön. Am Schluss mussten wir uns auch schon von unserer Lieblings-Bedienung verabschieden. Die hat morgen nämlich ihren freien Tag. Am liebsten würde man wirklich jedem Angestellten hier noch etwas persönlich geben. Die geben sich hier so eine Mühe, dass man sich wie zu Hause fühlt. Das Personal leistet schon einen großen Beitrag zu diesem Urlaub hier.

Und jetzt liegen wir drei in unseren Betten und sind bereit zum Schlafen. Gerade schreibe ich noch an diesem Blog. Jetzt bin ich wirklich wieder super dabei. Ansonsten ist es wirklich schwer von den Tagen zu berichten, die schon etwas länger her sind. Direkt am Abend zu schreiben, was man an dem gleichen Tag alles erlebt hat, ist einfach das Beste. Mal sehen wie lange ich das beibehalten kann. Ich befürchte nicht all zu lange.

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