Island hopping

Tag 78 – Nusa Lembongan

Ein weiterer Reisetag stand heute bevor. Gili Air haben wir heute schon wieder verlassen. Ich hätte hier wirklich noch etwas länger einfach relaxen können. Dafür gibt es meiner Meinung nach keinen besseren Ort. Hier sind einfach die perfekten Strandbars, tolles Essen, ein schöner Strand und das Meer zum Schwimmen. Mit einem Drink und einem guten Buch lässt es sich hier aushalten. Auf jeden Fall. Zudem ist hier einfach alles schön hergerichtet. Das gefällt mir irgendwie. So kommt ganz bestimmt bei jedem Urlaubsfeeling auf. Wenn man mehr das lokale Leben mitbekommen will, geht man einfach ein Paar Meter ins Innere der Insel. Ich persönlich mag Gili Air wirklich sehr. Man muss aber auch einfach der Typ dafür sein. Viel machen kann man hier nicht. Wenn man an großen Ausflügen interessiert ist und indonesische Kultur erleben will ist man hier auf jeden Fall falsch. Aber das wollte ich ja diese Tage auch nicht. Kultur und Ausflüge hatten wir in Ubud genügend.

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Somit sind wir hier auch heute etwas früher d.h. Um 7:30 Uhr aufgestanden und sind zum Frühstück. Das hätte ich wirklich gerne meinen ganzen Trip lang. Für mich persönlich hat nichts gefehlt. Es war einfach alles da, was man sich hätte wünschen können. Dazu ist die Location ein Traum. Man sitzt direkt am Strand! Besser geht es nicht. Heute habe ich extra die Kamera mitgenommen, um euch die Ebbe zu zeigen. Wirklich hart, wie weit das Wasser zurückgeht. Viele Leute gehen um die Uhrzeit auch auf Muschelsuche. Da hat man bestimmt gute Chancen.

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Anschließend ging es wieder zurück aufs Zimmer. Packen stand für mich mal wieder auf dem Programmpunkt. Und Nein, es ist immer noch nicht zu meiner Lieblingsbeschäftigung geworden. Aber es ging schneller als geplant. Ich konnte wirklich in Ruhe alles zusammen räumen, was im Zimmer herumgeflogen ist. Schlussendlich sind wir dann schon eine Stunde vor Abreise zur Rezeption. Hier haben wir kurz ausgecheckt. Unser Gepäck durften wir auch noch stehen lassen. Die restliche Zeit sind wir einfach noch etwas am Strand entlang gelaufen, haben auf der Hängematte gechillt und noch einmal geschaukelt. Einfach ein Ort, wie man sich ihn erträumt. Das Wetter heute hätte nicht besser sein können für einen Strandtag. Es war einfach super sonnig und heiß. Wir hatten einen gigantischen blauen Himmel. Wieso hat es gestern nicht so sein können? Wieso? Beim Schnorcheln hatten wir wirklich super bescheidenes Wetter. Die Unterwasserwelt sieht doch viel schöner aus, wenn ein Paar Sonnenstrahlen eintreffen. Wir hatten nur Wolken und Regen. Das war mal wieder klar. Jetzt, wo wir den ganzen Tag eh nur im Boot sitzen und irgendwo warten, ist das schönste Wetter, der letzten Wochen. Aber gut. Daran kann man nichts ändern. Auf Gewitter hätte ich bei einer Schifffahrt auch keine Lust gehabt. Da bevorzuge ich dann doch die Sonne.

Gegen 10:30 Uhr mussten wir am Hafen zum Einchecken sein. Zum Glück war hier nicht so viel los, wie bei der Hinfahrt in Padangbai. Dennoch mussten wir einige Zeit lang warten, da das Boot mal wieder Verspätung hatte. Gleich zu Beginn haben wir aber ein Paar mit Baby aus Dänemark getroffen, die auch schon mit uns hergekommen sind. Mit ihnen haben wir uns dann wirklich lange unterhalten. So ging die Zeit auch schnell rum. Anschließend habe ich mein Buch weitergelesen. Das wollte ich heute unbedingt noch fertig bekommen.

Irgendwann wurden wir dann Aufgerufen, um an Board zu gehen. Es war wieder das gleiche Boot wie bei der Hinfahrt. Zum Glück durften wir aber direkt in diesem Schiff bleiben. Wir mussten nicht, wie bei der Hinfahrt, erst mit einem kleinen Boot nach Lombok und dann mit dem Schiff nach Bali. Das hat mich schonmal positiv gestimmt. Die Hitze hat mir allerdings wirklich zu schaffen gemacht. Nichtmal im Boot gab es eine Klimaanlage. Wenn dann noch alle Menschen auf engstem Raum zusammensitzen, kann man sich vorstellen, wie heiß es gewesen ist. Das einzigste was geholfen hat, war der Fahrtwind, den man durch die geöffneten Fenster gespürt hat. Am Anfang der Fahrt hab ich mein Buch weitergelesen. Irgendwann habe ich aber gemerkt, dass das bei dem Wellengang nicht die beste Idee ist. Mir wurde halber schlecht. Deshalb habe ich mich dazu entschlossen einfach die Augen zu schließen und zu hoffen das die Fahrt schnell vorbei geht. Nach einiger Zeit wurde es aber wirklich heftig auf der See. Wir sind wie wild durch die Wellen gebrettert. Es war echt nicht ohne! Die Wellen haben so hochgespritzt, dass ich durch das Fenster gleich mal eine gute Ladung abbekommen habe. Schön nass saß ich dann da auf meinem Sitz. Super! Später wurde es dann aber wieder besser. So hat sich die Fahrt dann auch aushalten lassen.

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In Padangbai angekommen ging es gleich hektisch zu. An dem Tag der Hinfahrt haben wir bereits einen Teil des Tickets bezahlt, welches uns nach Nusa Lembongan bringen soll. Der Typ, welcher uns das verkauft hat, wollte hier mit den Tickets auf uns warten. Auf WhatsApp habe ich ihm gestern Abend und heute Morgen sogar noch geschrieben, ob das alles klar geht. Er war voll davon überzeugt! Ich hatte aber meine Bedenken, ob wir ihn auch wirklich unter den tausend Locals und Taxifahrern finden werden. Und so war es dann auch. Es sahen einfach alle gleich aus. Jeder Typ war klein, schwarzhaarig und hatte braune Haut. Super! Ich bin überall hingerannt, um ihn zu Suchen. Es war so hektisch hier. Jeder kam an mit „Taxi, Taxi, Taxi!“. Nervtötend! Aber ich konnte ihn einfach nicht finden. Ein Paar Kollegen haben uns dann in das Office geschickt. Ich hatte schon halber meine Zweifel, dass wir abgezockt wurden und es einfach irgendein Taxifahrer gewesen ist, der Geld machen wollte. Zudem wusste ich nichtmal mehr, ob ich das nächste Boot noch bekommen werde. Am Office habe ich mich dann mit den Leuten hier auseinandergesetzt und ihnen meine Lage erklärt. Daraufhin konnten sie den Kollegen anrufen. Dieser kam dann auch gleich. „Mrs. Anna“. So kam er durch die Tür gelaufen. Er hat mir sogar geschrieben, wo ich denn sei. Aber WLAN hatte ich ja bisher keins. Als ich ihn dann aber gesehen habe, war ich schon beruhigt. Ab jetzt ging alles gut.

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Bei einem kleinen Stand haben wir unsere Tickets bekommen. Auch das Return Ticket haben wir gleich gebucht. Zurück werden wir allerdings getrennt reisen. Olli geht schon morgen wieder nach Hause. Ich glaube an seiner Stelle wäre ich gar nicht mehr zur nächsten Insel gefahren. Ich meine die kostet ja auch wieder einiges. Und für eine Nacht hier wäre es mir den Aufwand nicht wert gewesen. Aber gut! Das war seine Entscheidung. Ich habe geplant 4 Nächte hier zu bleiben, bevor ich dann auch wieder zurück Richtung Flughafen gehe. Die Leiterin war super nett und hat wirklich alles gut für uns organisiert. Auch zum Money Exchange und zum ATM wurden wir gebracht. Dann hieß es wieder warten. Hier konnte ich dann auch wirklich mein Buch beenden. Geschafft!

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Um ca. 15:20 Uhr konnten wir zum nächsten Boot an den Hafen kommen. Das Schiff war mir schon um einiges sympathischer. Es war schön klimatisiert. Dazu lief noch „Die Schöne und das Biest“. Zwar ohne Ton, aber immerhin wurde man unterhalten. Nach Nusa Lembongan ging es auch nicht eine Ewigkeit. Ich weiß gar nicht genau, wie lange wir gebraucht haben. Ich tippe auf 40 Minuten, kann mich aber auch komplett Irren. Wirklich da waren wir aber auch hier noch nicht. Wir wurden mitten auf dem Meer auf einem kleinen Steg herausgelassen. Von dort aus ging es wieder auf ein kleines Boot. Auch hier war es wieder so wackelig, dass ich einfach nur gehofft habe heil anzukommen. Man macht hier doch schon einiges mit. Das Boot hat uns dann aber wirklich auf die Insel gebracht. Die drei Inseln Nusa Penida, Nusa Ceningan und Nusa Lembongan liegen direkt nebeneinander. Nusa Penida ist mit Abstand die Größte. Die zwei kleinen Inseln davor werden durch eine gelbe Brücke verbunden. Hier haben wir schlussendlich auch gehalten.

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Das Gute war, dass wir alle einen kostenlosen Shuttle zu unserem Hotel bekommen haben. Bis dann aber jeder wusste wohin er muss, verging auch wieder einiges an Zeit. Aber egal. Wir kamen um ca. 16:50 Uhr in der „Bali Nusa Villa“ an. Super lieb wurden wir empfangen. Das Zimmer ist wirklich super toll. Hier kann ich es 4 Nächte lang aushalten. Das ist auf jeden Fall klar. Zuerst haben wir alles abgecheckt und das WLAN einstellen müssen. Dann ging es erstmal unter die Dusche. Bei dem ganzen Trara ist man dann doch ganz schön durchgeschwitzt. Hunger hatten wir dann aber auch schon. Mittagessen viel heute ja auch aus. Das war bei dem riesigen Frühstück aber auch nicht schlimm. Auf TripAdvisor habe ich wieder ein Restaurant herausgesucht. Das wollten wir dann auch aufsuchen. Manche Straßen hier gibt es aber nichtmal bei mit auf MapsMe (eine Navigationsapp). Hier scheint es doch unbekannter und kleiner zu sein, als gedacht. Es ist hier wieder ganz anders als auf Gili Air. Viel untouristischer! Jede Straße kommt einem richtig authentisch vor. Überall sind Einheimische Shops und Menschen. Schlussendlich haben wir es aber dann auch gefunden.

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Hier wurde vor allem Thai Food und vietnamesische Küche angeboten. Indonesische Küche hatten wir ja in den letzten Tagen genug. Sogar den Mangoshake hatten sie im Angebot. Aber dreimal dürft ihr raten für was ich mich wieder entschieden habe. Green Curry! Schande über mich. Dafür gab es auch noch vietnamesische Frühlingsrollen. Die waren echt gut. Das Curry war auch ok. Aber es ist einfach nirgends so gut, wie in Thailand selbst.

Später sind wir dann den ganzen Weg im Dunkeln wieder zurück zum Hotel gelaufen. Dort wollte ich dann noch eine kurze Zeit lang skypen. Das hat auch funktioniert. Allerdings war die Internetverbindung einfach super schlecht. Das Bild hat dauernd gehängt. Verstanden habe ich vllt. 20% von dem, was gesagt wurde. Das ist wirklich nervig! Aber was soll’s. Es wird wieder einmal bessere Internetverbindungen geben. Das will ich auf jeden Fall hoffen. Deshalb kann ich im Moment auch schlecht den Blogbeitrag hochladen. Es ist wirklich so mühsam, die Bilder hochzuladen. Fast unmöglich! Mal sehen wann ich die Gelegenheit dazu haben werde. Ich gebe auf jeden Fall mein Bestes. Jetzt war ich wirklich so aktuell mit dem Schreiben! Das wird sich wohl wieder ändern. Leider!

Was die nächsten Tage der Plan ist, weiß ich noch gar nicht. Ich werde es sehen. Ob ich mich traue, mit dem Scooter rumzufahren weiß ich noch nicht. Eigentlich will ich nichts riskieren. Dennoch ist es fast das einzigste Fortbewegungsmittel hier. An einem Ort will ich auch nicht die ganze Zeit festsitzen. Morgen wird erstmal noch Olli verabschiedet und dann sehen wir weiter.

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