Last day in ASIA

Tag 82 – Sanur

Nicht jeder Tag besteht aus aufregenden Erlebnissen und Abenteuern. Das ist klar! Somit habe ich heute auch nicht wirklich etwas Interessantes erzählen. Meistens sind es die Tage, an denen man den Ort wechselt, die nicht so ereignisreich sind. Aber fangen wir mal an. Es war ja mal wieder klar, um wie viel Uhr ich auf mein Handy geschaut habe. 6:45 Uhr! Das darf doch nicht wahr sein. Ich dachte, es wäre mindestens schon 8:00 Uhr, wenn nicht sogar später. Wieso muss ich immer so früh wach sein. Dabei bin ich immer noch Hunde müde. Frühstücken gehen und mich richten wollte ich auf keinen Fall jetzt schon. Deshalb bin ich noch etwas liegen geblieben, habe Sprachnotitzen angehört und ein Paar YouTube Videos angeschaut. Lieber wäre ich noch einmal eingeschlafen. Leider klappt das nur nicht auf Knopfdruck. Die Nacht war eh ein wenig komisch. Ich habe geträumt, dass mein Flieger abstürzt. Das sind ja mal wieder super Voraussetzungen für meinen Flug morgen. Ich hoffe mal, dass das kein schlechtes Zeichen war.

Gegen 8:00 Uhr habe ich mich dann doch aufgerafft, um zum Frühstück zu gehen. Heute gab es wieder einen Tee, Wassermelonen – Ananas Saft, etwas Obst, Reis und zwei pochierte Eier. Yummy! Heute waren sie alle ein bisschen verpeilt. Deshalb ging es etwas Langsamer als sonst. Das war mir aber auch gerade Recht. Ich hätte eh nichts zu tun heute. Da wollte ich die Zeit ohnehin irgendwie vertreiben. Somit bin ich noch eine Zeit lang am Tisch gesessen. Ein älteres Ehepaar aus Holland hat dann auch noch ein Gespräch mit mir begonnen. Ich glaube, dass waren die ersten etwas älteren Menschen, die ich auf der Insel gesehen habe. Bestimmt 90% aller Touristen hier sind Backpacker oder junge Reisende. Aber die Insel ist ja für jeden da.

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Danach habe ich mich wieder in mein Zimmer zurückgezogen. Es war super, dass ich das den ganzen Tag noch nutzen durfte. Die Jungs sind einfach so lieb! Bevor ich es mir dann auf der kleinen Terrasse bequem gemacht habe, bin ich noch schnell los, um Wasser zu besorgen. Das habe ich gestern Abend nämlich vergessen. Dann ging es aber auch schon an den Blog. Den wollte ich noch geschrieben bekommen, bevor ich Nusa Lembongan verlassen. Die Zeit hatte ich heute ja auch dafür. Ich glaube fast zwei Stunden bin ich dort gesessen. Es dauert dann doch immer länger alles zu schreiben, hochzuladen und das mit den Bildern in den Griff zu bekommen. Meine Flugunterlagen wollte ich auch noch checken. Das ging mir so auf den Keks. Es hieß immer, dass die Zeiten meines Fluges geändert worden sind. Nirgends habe ich aber eine Änderung gefunden. Dazu gehr der Online- CheckIn einfach nicht. So nervig! Nachher fliegt der Flieger gar nicht oder ich verpasse ihn. Eine gefühlte Ewigkeit habe ich im Internet nach Antworten gesucht. Bei dem schlechten Internet geht das aber echt an die Nerven. Ich hoffe einfach nur, dass das morgen alles klappt!

Dann war auch schon wieder Packen angesagt. Es sah mal wieder aus wie ein Schlachtfeld in meinem Zimmer. Ich war mal gespannt, ob ich alles in den Backpack bekomme. Ein Paar Sachen habe ich ja Olli mitgegeben. Allerdings hab ich jetzt noch ein großes Paar Schuhe mehr. Glücklicherweise habe ich aber so gut wie alles in den Rucksack bekommen. Ich werde noch Profi im Packen, so oft wie ich das jetzt mache.

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Gegen 12 Uhr habe ich mich dann wieder auf den Weg gemacht. Ich wollte einfach noch etwas herumlaufen. Eigentlich bräuchte ich eine Cap, eine Sonnenbrille, eine kleine Tasche, Postkarten, und und und. Nur gut, dass es hier keine Geschäfte gibt. Ok, es gibt ein oder zwei kleine Stände, die Magnete und Tops verkaufen. Kaufen wollte ich da aber echt nichts. Deshalb habe ich das gelassen. Am Mushroom Bay angekommen habe ich dem Mola Mola ein Besuch abgestattet. Ich habe gelesen, dass es dort super gute Smoothie Bowls geben soll. Dort war auch echt einiges los. Schlussendlich habe ich mich dann aber doch dagegen entschieden, hier etwas zu Essen. Dafür bin ich wieder durch eine andere Straße zurück gelaufen. Und schon war ich wieder am kleinen Lokal von gestern Abend, welches mir so gut gefallen hat. Heute ist mein letzter Tag in Südostasien. Crazy! Mein letzter Tag in Asien! Deshalb wollte ich mir auf jeden Fall noch ein Mittagessen gönnen. Hungrig war ich auf keinen Fall. Aber egal! Hier bekomme ich so gutes Essen für einen so geringen Preis. Wie das in Australien aussehen wird, weiß ich noch nicht. Ich denke nicht, dass ich mir dort kulinarischen Genuss leisten kann. Deshalb noch einmal heute! Ich musste mir genau das selbe wieder bestellen. Den „Body Cooler“, aus Ingwer, Gurke und Orange und das Tofu – Curry! Yuuuuummmyyy!

Danach ging es zurück zu meiner Unterkunft. Dort hatte ich dann noch ca. eine Stunde Zeit, bevor ich vom Boatservice abgeholt wurde. Ich hatte so lange Zeit, um mich fertig zu machen. Aber dann bin ich doch erst 5 Minuten vor Abfahrt zur Rezeption gegangen, um Auszuchecken. Wasser holen bin ich davor auch nochmal. Dann ging es noch an die Abrechnung. Es kam dann wirklich einiges zusammen. Ich musste die Unterkunft, die Scootertour und die Tour in Nusa Penida bezahlen. Und natürlich konnte man nicht mit Karte zahlen. Das hieß, dass ich doch nochmal zum ATM rennen musste. Glücklicherweise hat mich ein Typ vom Resort mit dem Scooter mitgenommen. Der Shuttleservice war nämlich dann doch schon da. Upsi! Aber eilig hatten die es auch nicht. Es war wirklich Schade, die Unterkunft und die Jungs zu verlassen. Wenigstens konnten wir noch Facebook und Instagram austauschen, damit ich die Bilder der Nusa Penida Tour auch bekomme. Außerdem ist es einfach cool, neue Kontakte auf der ganzen Welt zu knüpfen. Wer also mal vor hat, nach Nusa Lembongan zu gehen, dem kann ich das Bali Nusa Villa echt empfehlen.

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Mit dem Shuttle ging es zur gelben Brücke. Ich will nicht wissen, wie oft ich in den letzten Tagen an diesem Punkt war. Aber das scheint einfach immer der Ausgangsort zu sein. Ca. 20 Minuten mussten wir auf das kleine Boot warten, welchen uns zum Größeren gebracht hat. Das war wieder ein ganz schönes Chaos. Natürlich musste ich die Wanderschuhe anziehen, da sie am meisten Platz verbrauchen. Toll war aber, dass wir um auf das kleine Boot zu kommen, durchs Wasser stiefeln mussten. Supi! Ich musste also meinen fetten Backpack, mein Rucksack, meine Fließjacke (die passt auch nirgends rein), eine große Wasserflasche, die Kameras, die kleine Tasche mit Handy und Geldbeutel, das Bootsticket und die Wanderschuhe irgendwie transportieren. Keine Ahnung wie ich das hinbekommen habe. Es war auf jeden Fall nicht das Entspannteste. Als wir aus dem kleinen Boot auf eine Plattform mussten, ging der ganze Prozess von vorne los. Das große Boot ist auch gerade angekommen. Dort mussten die Leute dann erstmal aussteigen und mit dem ganzen Gepäck auf das kleine Boot. Ich frag mich immer noch wie wir alle auf diese Plattform im Wasser gepasst haben. Keine Ahnung! Dann durften aber auch wir einsteigen. Das Boot war nicht einmal zur Hälfte gefüllt, würde ich behaupten. Umso besser! Da konnte man sich schön ausbreiten und hatte seinen Platz. Die Fahrt ging ziemlich schnell rum. Wir wurden auch wieder mit „The Jungle Book“ unterhalten. Kein Ton, aber wenigstens etwas. Die Fahrt war an sich relativ harmlos. Aber vielleicht bin ich auch einfach schon schlimmeres gewohnt. Ich habe in der letzten Zeit ja viel Erfahrung mit Bootsfahrten gemacht.

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In Serangan (Bali) angekommen ging es dann in einen Shuttle. Irgendwie ist keiner in den gleichen Ort wie ich gegangen. Ich saß also alleine in einem Bus, mit ca. 11 Sitzen. Ist der Ort Sanur so schlecht? Eigentlich hatte ich schon ganz gute Sachen über ihn gehört. Aber gut! Es ist eh nur für eine Nacht. Dafür wollte ich mir einen Ort aussuchen, der relativ nahe am Flughafen liegt. Deshalb war es mir gar nicht wichtig, wie der Ort aussieht. Allerdings hätte ich mir auch definitiv ein Ort aussuchen können, der sich noch näher am Airport befindet. Wir sind nämlich wieder ein ganzes Stück in die andere Richtung gefahren. Aber was soll’s. Im Rhada Homestay angekommen wurde ich gleich in mein Zimmer gebracht. Für den Preis wirklich wirklich gut. Mir ist es eigentlich nur wichtig das es sauber ist. Zudem ist das Bett super bequem. Sogar das WLAN ist besser, als bei der letzten Unterkunft. Und dazu ist auch noch das Frühstück im Preis mit inbegriffen. Also alles supi dupi!

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Gegen 17:45 Uhr bin ich dann etwas durch die Straßen gezogen. Etwas von dieser Gegen wollte ich doch noch sehen. Einfach, damit ich mir ein eigenes Bild über Sanur machen kann. Eigentlich gibt es hier nicht viel zu sehen. In den Straßen gibt es viele Restaurant, Kaffees und Shops. Wenn man die Gasse Richtung Meer nimmt, kommt man direkt an einem Weg am Strand raus. Das ist wirklich cool zum Spazieren oder joggen. An den anderen Orten wo ich bisher war, gab es keinen Weg direkt am Strand. Immer gab es kleine Lokale, die einem die Sicht verdeckt haben. Der Strand an sich ist wieder ganz anders. Der Sand hat eine fast orangene Farbe. Super interessant, wie das von Ort zu Ort wechselt. Manchmal ist der Schwarz, dann orange, gelb oder sogar fast weiß. Am Abend war das Wasser wieder super flach. Man hat sicher 300 Meter weg vom Ufer die Wellen brechen sehen. Totale Ebbe eben. An sich hat mir der Strand nicht so mega gut gefallen. Aber für einen Badeurlaub ist er sicher gut geeignet. Am Abend sind hier vor allem die Lokals unterwegs. Sie spielen hier Fußball, gehen auf Muschelsuche oder chillen einfach mit ihren Kollegen. An sich bin ich ganz froh, dass ich hier nicht lange bleibe.

Was mir auch aufgefallen ist bzw. was ich auch schon gehört habe sind die älteren Leute oder die Familien, die sich vermehrt in Sanur aufhalten. Gerade in Gili Air, Nusa Lembongan, Nusa Penida oder auch Ubud, hat man wirklich fast nur Backpacker und junge Leute gesehen. Der Ort hier scheint auch wirklich für Familien und Senioren ausgerichtet zu sein. Trotzdem findet man auch viele Junge hier. So ist es nicht! Die Strandpromenade ist ziemlich lang. Als ich etwas weiter gelaufen bin, bin ich an super luxuriösen Hotels und Restaurants vorbeigekommen. Wenn das nicht 5 Sterne waren, dann weiß ich auch nicht. Das hat dann auch wieder meine Vermutung belegt. Backpacker können sich so eine Unterkunft auf jeden Fall nicht leisten. Ich glaube Sanur ist einfach für jeden gut geeignet!

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Als ich wieder zurück in die Hauptstraße gelaufen bin, habe ich das „Warung Anna“ entdeckt. Warung bedeutet hier so viel wie Restaurant, Imbiss, Lokal oder sonst was. Das Lokal wurde auch gut bewertet. Außerdem musste ich einfach aus Prinzip rein. Wenn es schon Anna heißt. Eigentlich hatte ich wirklich gar kein Hunger. Aber wie gesagt, die Preise musste ich nochmal ausnutzen. Die Atmosphäre war jetzt nicht die Schönste. Dafür war es wirklich authentisch und typisch indonesisch. Das Essen war gut, daran kann man nicht meckern. Dennoch war ich nicht so begeistert. Ich hatte das Cap Cay. Das war Gemüse mit „shrimp and squid“, dazu Reis. Der Seafood Anteil war vielleicht 2%. Da habe ich mir etwas mehr erwartet. Aber gut war es dennoch. Eine Postkarte habe ich auch noch auftreiben können. Die gibt es hier so gut wie gar nicht. Als ich dann auch diese geschrieben habe, habe ich mich auf den Weg zurück gemacht.

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Später bin ich an so vielen Restaurants mit Life Musik, tollem Ambiente und guter Stimmung vorbei gelaufen. Da habe ich vielleicht doch nicht die richtige Wahl mit dem versteckten Warung Anna getroffen. Aber egal! Am Homestay angekommen ging es noch unter die Dusche und dann gleich ins Bett. Bilder anschauen und den Blogbeitrag schreiben gehören schon zur Routine. Und dann durfte das Skypen nicht vergessen werden. Hier ging es zum Glück wieder viel besser. Und jetzt geht’s ins Bett. Meine letzte Nacht in Bali. Meine letzte Nacht in Indonesien. Meine letzte Nacht in Südostasien!

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