Multikulti

Tag 84 – Melbourne

Erster Tag Australien! Ich wollte einfach nur liegen bleiben. Die anderen Mädels waren fast alle so um 8:30 Uhr bis 9:00 Uhr wach. Verständlich! In Indonesien wäre das allerdings 5:30 bzw. 6:00 Uhr gewesen. Viel zu früh! Zudem bin ich ja gestern spät ins Bett und hatte eine lange Reise hinter mir. Aber wie man das von mir kennt, konnte ich nicht liegen bleiben. Wenn fast alle wach sind, kann ich ja nicht einfach liegen bleiben. Schlafen ging sowieso nichtmehr. Die Augen aufzubekommen war die nächste Challenge. Naja! Für mich ging es erstmal unter die Dusche. Das war bei der Hitze auch nicht anders möglich. Danach ging es ans Anziehen und fertig machen. Mit ein paar Deutschen aus meinem Zimmer habe ich mich noch kurz unterhalten. Von ihnen, und auch von MapsMe habe ich dann erfahren, wo der nächste Supermarkt ist. Das coole in diesem Hostel ist nämlich, dass es eine Küche hat. Das gab es in Asien nie. Hier scheint das aber ganz normal zu sein. Das wird auch auf die Preise hier zurückführen. Natürlich ist es billiger sich selber etwas zu Kochen, als in ein fancy Restaurant zu gehen. Das kam mir auch gerade recht.

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Deshalb habe ich mich auch schon auf den Weg in den nächsten Supermarkt gemacht. Dieser befindet sich nicht weit von meinem Hostel entfernt. Vielleicht 100 Meter musste ich laufen. Wirklich perfekt! Allgemein könnte das Hostel nicht besser liegen. Direkt auf der Flinders Street befindet es sich. Einen besseren Ausgangspunkt gibt es nicht. Schon als ich die Straße betreten habe, habe ich das Großstadtleben gespürt. Kontrastreicher hätte es zu Nusa Lembongan nicht sein können. Willkommen im wahren Leben. So hat sich das angefühlt. Eingekauft habe ich dann ganz einfach Haferflocken, Bananen, Äpfel und eine Feige. Die habe ich mir zur Feier des Tages mal gegönnt. Das schwere beim selber kochen ist nur, dass man in der Zeit die man im Hostel verbringt nicht all sein Essen verbrauchen kann. Da muss man wirklich etwas Planen. Bei mir mach ich mir da aber wenig sorgen. Lebensmittel werden bei mir immer aufgebraucht. Da wird nichts verschwendet. Außerdem bin ich hier in Melbourne für ganze vier Nächte. Das lohnt sich auf jeden Fall.

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Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie sehr ich mich auf mein Porridge gefreut habe. Endlich wieder sein eigenes Müsli machen. Ich kann mich auf keinen Fall wegen der Frühstücke (Mehrzahl von Frühstück?) auf meiner Reise beschweren. Die Buffets in den Hotels, das Frühstück in Restaurants, wie auch alle anderen waren wirklich super gut! Gegen ein Buffet hätte ich jetzt auch nichts. Aber trotzdem ist es einfach mal wieder cool, sein eigenes Zeug zuzubereiten. Omelette, pochierte oder gekochte Eier hatte ich die letzte Zeit echt genug. Es war super lustig zu sehen, wie jeder Sektor im Lebensmittelschrank mit anderen Dingen gefüllt war. Auch die ganzen Kühlschränke waren bis oben hin voll. Die meisten haben sich aber doch für Müsli oder Toast entschieden. So einfach wie möglich muss es sein.

Anschließend wollte ich nur kurz nach einer Stadtkarte fragen. Das junge Mädel hat mich aber gleich angesprochen, ob ich meine nächste Zeit in Australien schon geplant habe. Natürlich habe ich das nicht. Ich hatte auf jeden Fall eine grobe Ahnung wo ich wann sein will. Die Route stand für mich also schonmal fest. Dennoch hab ich mir selber etwas schwer damit getan, alles zu organisieren. Ich konnte gar nicht einschätzen, wie lange ich an welchem Ort mindestens einplanen sollte. Auch die Busstrecken muss man da noch mit einberechnen. Deshalb war ich ganz froh um ihre Hilfe. Sie wollte mit mir den ganzen Plan für die Zeit in Australien aufstellen. Perfekt! Als ich ihr von meinen Plänen erzählt habe, war sie ziemlich überrascht. Für die Zeit die ich hier bin habe ich ganz schön viel vor. Ich glaube da hat mir die Frau von STA auch ein bisschen was Falsches erzählt. Sie hat mir den Anschein gemacht, mehr Ahnung zu haben. Also habe ich ihr mal vertraut. Übrigens kam das Mädchen aus Stuttgart. So war die Kommunikation auch problemlos.

Zu Beginn habe ich ihr mein Anliegen mit dem Greyhound Bus erzählt. Ich hatte diesen schon von zu Hause aus gebucht. Für 5000 km darf ich nun in Australien mitfahren. Meine erste Fahrt sollte von Melbourne nach Adelaide gehen. Schon in Asien habe ich versucht, meinen Platz zu reservieren. Dort hat die Strecke aber nicht existiert. Das STA Büro hat mir es allerdings versichert. Jetzt hat sich herausgestellt das Greyhound nicht nach Adelaide fährt. Dort fährt ausschließlich ein anderes Busunternehmen. Ich dachte nur, dass das nicht wahr sein darf. Jetzt habe ich schon so viel Geld für den Bus bezahlt, jetzt fährt er gar nicht. Also blieb mir nichts anderes übrig als auch diesen Bus zu buchen. Wieder 60 australische Dollar los. Jipii!

Dann ging es weiter in der Planung. Was ich auch unterschätzt habe ist, dass man für die meisten Orte eine geführte Tour buchen muss, um überhaupt dort hin zu kommen. Ob im Outback, in Cairns, auf Fraser Island oder den Whitesundays. Überall braucht muss eine Tour gebucht werden. Das die nicht gerade billig sind war mir klar. Aber wenn man schonmal hier ist, muss man das ja fast mitmachen. Ich meine, wahrscheinlich bin ich nur einmal im Leben hier. Jetzt will ich das auch ausnutzen und das Beste draus machen. Das Problem an den Touren ist allerdings die begrenzte Teilnehmerzahl. Schon früh sind die Plätze ausgebucht. Ich hatte so Glück noch überall einen Platz zu bekommen. Gerade bei der Whitesundays Tour habe ich den letzten Platz ergattern können. Durch sie habe ich zudem noch etwas Geld sparen können. Die lassen da immer ihre Beziehungen spielen.

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Am Schluss hatte ich wirklich jeden Tag bis zu meinem Weiterflug am 29. März geplant. Da kam echt einiges zusammen. Natürlich auch einiges ans Geld. Ich wollte die Summe gar nicht hören. Aber man muss auch sagen, dass in dem Preis schon einige Mahlzeiten, Nächte, Transporte und die Touren mit Inbegriffen waren. Also wirklich super! Als es dann ans Zahlen ging hat sich allerdings das nächste Problem herausgestellt. Meine Kreditkarten wollten beide nicht funktionieren. Ich habe mir schon gedacht, dass das monatliche Limit aufgebraucht sein könnte. Das habe ich nämlich relativ niedrig gehalten. Das man in Asien aber auch weniger Geld braucht als hier, war mir auch klar. Um ehrlich zu sein habe ich aber auch nicht geplant, so eine hohe Summe auf einmal zu zahlen. An dieses Limit habe ich gar nicht gedacht. Auf jeden Fall konnten sie mir das alles dann noch nicht buchen. Ich musste erst Zahlen! Sogar zur Bank bin ich gerannt, um Geld Abzuheben. Auch das wollte nicht gehen. Ich hätte einfach sofort meine Bank anrufen können. Nur blöd, dass es in Deutschland zu dem Zeitpunkt mitten in der Nacht gewesen ist. Die 10 Stunden Zeitverschiebung jetzt sind schon eine Menge. Das macht alles nur schwerer. Kann man nichts machen.

Auf jeden Fall wollte ich das Drama auf heute Abend oder morgen früh verschieben. Eigentlich dachte ich nämlich heute Melbourne etwas erkunden zu können. Das die mich so lange in Anspruch nimmt und so ewig rumtrödelt habe ich nicht gedacht. Bis mittags um 13:30 Uhr saß ich an diesem Tisch. Ich wär halber eingeschlafen. So müde war ich. Aber das hat mich auch nicht gewundert. Was sie mir allerdings auch noch empfohlen hat, war die Free Walking Tour. Diese startet um 10:20 und um 14:30 Uhr an der Bücherei. Und da ging es dann auch hin.

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Schon der Weg dorthin war echt spannend. Melbourne hat viele riesige Straßen, aber auch ganz kleine Gassen, die sich durch die Hochhäuser schlängeln. Gerade die finde ich einfach super spannend. Allgemein ist es auch super easy hier herumzulaufen. Alle Straßen sind kerzengrade. Das erinnert einen schon ein bisschen an Amerika. Das ganze Straßenbild ähnelt also einem Karo- Muster. So kann man sich schonmal nicht verlaufen. Die Library habe ich nach ca. 10 – 15 Minuten erreicht. Man hätte theoretisch mit der kostenlosen Tram dort hin kommen können. Die fährt hier in der Innenstadt. Das hat sich für diesen Weg aber nicht gelohnt. Außerdem konnte ich mir somit selber ein erstes Bild von Melbourne machen.

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Gleich an den Statuen vor der Bücherei habe ich zwei Mädchen in einem grasgrünen T-Shirt entdeckt. Das mussten die Guides der Tour sein. Und so war es auch. Jeder der gerne mitlaufen möchte hat einen kleinen Zettel bekommen. Um 14:30 Uhr ging es auch schon los. Da wir wirklich unglaublich viele Menschen waren, haben wir die Gruppe glücklicherweise noch einmal in zwei kleinere Gruppen aufgeteilt. Das hätte sonst auch keinen Spaß gemacht. Das coole bei solchen Touren ist, dass man super einfach neue Leute kennengelernt. So war es auch! Man hat immer jemanden, mit dem man sich unterhalten kann. Oft ist es allerdings auch so, dass die Leute eher für sich zu sein schein wollen und nicht so auf Kontakte aus sind. Trotz allem konnte ich mich gleich mit zwei Mädels aus UK und einem Typ aus Neuseeland anfreunden. Es hat mich extrem gewundert, dass ich die einzigste Deutsche in der Tour war. Normalerweise ist Australien ja überlaufen von Deutschen. Aber so fand ich es noch viel besser. Die meisten kamen aus den Vereinigten Staaten. Aber auch einige Neuseeländer, England, Malaysia und Brasilien waren dabei. Es ist immer super cool mit Menschen aus der ganzen Welt unterwegs zu sein. Aber jetzt kommen wir mal zur Tour.

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Unser Guide hat einen super Job gemacht. Sie war wirklich extrem nett, kommt direkt aus Melbourne, konnte uns somit gute Tips geben und viel über die Stadt erzählen. Zu Beginn sind wir zum Royal Exhibition Building and Carlton Gardens gelaufen. Auch auf dem Weg dorthin hat sie uns schon einiges erzählt. Man konnte sie wirklich gut verstehen. Allerdings war ich so übermüdet, dass es mir schwer viel, die ganze Zeit konzentriert zu bleiben. Alltägliche Dinge verstehe ich so gut wie problemlos. Wenn es allerdings dann mit Geschichte losgeht, wird es schwer. Das sind dann doch zu viele spezielle Wörter. Außerdem find ich das Thema allgemein nicht so interessant. Aber gut! Auf jeden Fall meinte sie, dass heute auf der Collins Street eine Schlange gewesen sein soll. Das kommt wirklich selten vor. Es ist ja bekannt, dass in Australien eigentlich so gut wie alle gefährlichen Lebewesen vorkommen. Aber die befinden sich normalerweise außerhalb der großen Städte. Naja! Auf einem Baum im Carlton Gardens, indem wir uns gerade befanden, konnten wir ein süßes kleines flauschiges Tierchen beobachten. Super süß!

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Anschließend ging es auch zum Parlament in Melbourne. Manche denken ja, dass Melbourne die Hauptstadt Australien ist. Das stimmt aber nicht. Früher konnte man sich nicht einigen, ob Melbourne oder Sydney die Hauptstadt werden soll. Deshalb wurde eine neue Stadt gegründet, die sich zwischen beiden Großstädten befindet. Canberra!
Weiter ging’s! Ich bin mir schon gar nicht mehr sicher, wo wir überall waren. Das Problem bei solch einer Tour ist nämlich, dass man einfach dem Guide hinterherläuft und selber überhaupt keine Orientierung hat, wo man sich gerade befindet. Außerdem kann man so auch nicht an jedem Platz halten, wo man gerne möchte. Manchmal ging es wirklich etwas zu schnell. Da musste man schauen wie man hinterherkommt. Da ist mir das Erkunden alleine dann doch lieber. Aber dafür habe ich morgen ja noch Zeit.

Das coolste an Melbourne sind die vielen verschiedenen Menschen, Kulturen und Nationalitäten. Ich habe noch nie eine so multikulturelle Stadt erlebt, wie diese. Nichtmal London kann in diesem Punkt mithalten. Singapore könnte da schon eher zutreffen. Es gibt hier ein „Little Italy“, natürlich ein „Chinatown“, ein „Little India“, ein afrikanisches und sogar ein griechisches Viertel. Bestimmt noch ganz viele mehr. Anscheinend ist Melbourne einer der Städte, mit den meisten griechisch sprechenden Personen außerhalb von Griechenland. Verrückt! Man findet hier wirklich alles. Vor allem beim Essen ist das super genial. Wenn man Japanisch Essen möchte, hat man die Auswahl aus gefühlt 100 japanischen Restaurants. Wenn man Vietnamesisch Essen möchte, kann man das überall hier tun. Ob griechisch, französisch, türkisch, libanesisch, chinesisch, schwedisch, italienisch oder amerikanisch! Egal was das Herz begehrt, hier findet man es!

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Mit der Gruppe zusammen ging es durch China Town. Das war nicht so sehr beeindruckend wie zum Beispiel in Singapore. Aber das gehört für mich schon fast zu einer Großstadt dazu. Bevor es weiter ging, haben wir einen 10 minütigen Stop eingelegt. Da konnte man sich etwas zu Trinken oder zu Essen besorgen. Anschließend sind wir wieder durch eine super kleine Gasse gelaufen. Super coole Graffiti durften wir sehen. Gerade das verleiht der Stadt seinen Charakter. Es gibt zwar hauptsächlich große und moderne Straßen, mit lauter Shops und Restaurants. Aber gerade die kleinen Gassen mit den Graffiti oder kleinen Kaffees verleihen Melbourne seinen Charme. Auch auf dem Weg zur Flinders Street sind wir durch eine wunderschöne Einkaufsstraße im Inneren eines Hauses gelaufen. Man kann hier so viel entdecken!

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Und dann waren wir auch schon in der Nähe meines Hostels in der Flinders Street. Wirklich einfach eine top Lage! Von dort aus ging es vor zur Flinders Street Station. Das ist eigentlich das Wahrzeichen Melbournes. Auf jeder Postkarte, auf jedem Magnet und überall im Internet wird man dieses Gebäude sehen können. Nebenan befindet sich auch ein schöner Platz, wo sich viele einfach etwas ausruhen, einen Kaffee trinken oder eine Kleinigkeit essen. Nebenan konnte man auch das total verrückt wirkende Kunstgebäude bestaunen. Manche sagen, es sei das hässlichste Gebäude der Welt. Andere bestaunen es als Meisterwerk. Ich meine, das Haus hat auch einen Preis für seine Erscheinung bekommen. Aber ob es einem jetzt gefällt oder nicht, liegt im Auge des Betrachters.

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Von dort aus kommt man dann direkt auf die Brücke und zum Arts Centre. Dieses super dünne Etwas was in den Himmel ragt ist jetzt nicht gerade das schönste, was ich jemals gesehen habe. Aber es bekommt so auf jeden Fall seine Aufmerksamkeit. Es treffen so viele verschiedene Gebäude aufeinander. Es gibt die alten und historischen Kirchen und Gebäude, die Hochhäuser, super modern entworfene Kunsthäuser und undefinierbare Gebilde, wie das Arts Centre. Eine total verrückte Mischung!
Mein absolutes Highlight der Tour war die super schöne View auf die Skyline Melbournes. Vom Opernhaus hatte man wirklich einen grandiosen Blick auf die ganze Stadt. Der perfekte Abschluss für die 2,5 Stunden Free Walking Tour. Man durfte dem Guide so viel Trinkgeld geben, was man selber für Richtig gehalten hat. Wie viel wert ist diese Tour aus deiner Sicht? Das ist das Motto! Wirklich ein tolles Prinzip meiner Meinung nach. Natürlich gibt jeder zum Trinkgeld dazu.

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Und ab da haben sich die Wege wieder getrennt. Ich bin allerdings noch mit ein Paar der Gruppe am Yarra River entlang gelaufen. Da verläuft direkt ein schöner Fußgängerweg entlang. Immer wieder hatte man die Möglichkeit den Fluss durch eine Brücke zu überqueren. Dabei konnte man auch die vielen Ruderer beobachten, die hier gerade trainiert haben. Es sah wirklich super professionell aus. Es hätte auch ein Wettkampf sein können. Überall wo man hinsieht findet man etwas Neues! Das liebe ich an Großstädten. Für mich ging es dann aber zurück ins Hostel. Ich wollte unbedingt die Sache mit den Kreditkarten geklärt haben. Jetzt war nämlich auch endlich 8 Uhr morgens in Deutschland. Man hat sonst wirklich nie eine Chance mit zu Hause zu kommunizieren.

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Als auch das geklärt war bin ich wieder kurz in den Supermarkt gelaufen, um mir einige Zutaten fürs Abendessen zu besorgen. Ich war mir wirklich nicht sicher, ob ich mit denen aus der Gruppe Essen gehen oder endlich mal die Möglichkeit Kochen zu können ausnutzen soll. Schlussendlich habe ich mich fürs Kochen entschieden. Ich war super müde, hatte schon Hunger, es war schon spät und außerdem ist es sicher billiger alleine zu kochen. Ich hatte super Lust auf Pasta. Einfach kein Reis war mein Gedanke beim Einkaufen. Natürlich muss man einfach denken. Deshalb gab es ganz simpel Nudeln, mit Tomatensoße, Brokkoli und Zucchini. Zu Hause wäre das natürlich hundertmal besser geworden, weil man dort so etwas wie Zwiebeln, Knoblauch, Oregano, Basilikum, Chili und sonst was hat. Hier musste ich mit Salz und Pfeffer auskommen. Aber das gab es sogar im Hostel! Auf jeden Fall habe ich viel zu viel gemacht. Wegschmeißen gibt es allerdings nicht. Deshalb wurde der Topf dann doch irgendwie leer. Irgendwie muss ich das ganze Zeug ja in zwei Tagen aufbrauchen.
Es war wieder super interessant zu sehen, was die anderen alles gekocht haben. Viele haben sich für Pasta entschieden. Der neben mir hat sich eine Art Chili von Carne gemacht. Einige essen auch einfach Müsli oder (Obst)Salat ! Es gibt aber auch so welche, die dann mega aufwendig was anfangen zu kochen. Aber das ist ein seltener Fall!

Den Abend ist nicht mehr so viel spannendes passiert. Ich habe noch etwas am Blog geschrieben, das WLAN an der Rezeption ausgenutzt, mich Bett fertig gemacht, meinen Australienplan und den Plan für morgen aufgestellt und dann auch schon geschlafen. Mal sehen wie der morgige Tag ausfallen wird!

 

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