Whithaven Beach

Tag 102 – Whitsundays

Die Nacht auf dem Boot war nicht gerade die Ruhigste die ich je hatte. Es hat ganz schön geschaukelt. Ansonsten habe ich einfach schlecht geträumt. Aber dafür kann ja das Boot nicht. Ansonsten ging es wirklich. Um 6:30 Uhr sind wir dann alle aufgestanden. Schon vorher ist das Boot losgefahren. Da war man dann automatisch wach. Nachdem ich mir die Zähne geputzt habe und kurz im Bad war, bin ich auch schon nach draußen. Dort haben sich schon die meisten befunden. Wenn es so schwankt, ist es einfach besser draußen zu sitzen und den Horizont zu beobachten. Einigen ging es jetzt schon nicht so gut. Bei mir ging es eigentlich. Das Frühstück haben wir aber auf später verschoben. Sonst wär das Müsli noch sonst wo gelandet.

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Als wir dann in Tong Bay angekommen sind, haben wir endlich gefrühstückt. Auch hier war ich wieder total von der Auswahl überrascht. Natürlich hab es ganz standardmäßig Toast mit Butter, Marmelade, Honig oder Veggimite. Jeder der in Australien ist, muss mindestens einmal Veggimite probiert haben. Ich glaube 90% finden es super ekelhaft. Die anderen feiern es extrem und essen es jeden Tag. Von der schwarzen Paste darf man aber nur ein Hauch nehmen. Die Zutaten möchte ich lieber nicht erfahren. Ansonsten gab es aber auch noch Müsli und Cornflakes. Sogar einen Obstsalat wurde für uns vorbereitet. Ich glaube der war am schnelles von allem weg. Tee und Kaffee gab es natürlich auch. Es war war wirklich für jeden etwas dabei.

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Anschließend haben wir uns alle für den Strand gerichtet und eingeschmiert. Heute ging es nämlich zum Whithaven Beach. Endlich! Nirgendwo auf der Welt gibt es so feinen und weißen Sand wie hier. Schon eine Ewigkeit habe ich mich auf diesen Ort gefreut. Und heute sollte es soweit sein. Das Wetter sah solala aus. Mit einem kleinen Schlauchboot wurden wir dann an Land gefahren. Land! Endlich mit den Füßen auf dem Boden stehen. Nichts hat mehr gewackelt oder geschwankt. Das tat gut und hat echt alle erfreut. Hier am Whithaven Beach haben sich natürlich auch einige andere Gruppen versammelt. Ansonsten kamen wir uns immer super alleine auf dem Meer vor. Hier hat man dann doch gemerkt, dass es noch andere Bootstouren gibt. Zusammen als Gruppe ging es dann durch einen kurzen Waldabschnitt zum Strand. Der Sand hat sich angefühlt wie Mehl. Er hat halber gequietscht, wenn man auf ihm gelaufen ist. So fein, pludrig und weiß! Einfach traumhaft. Whithaven Beach ist einfach ein Paradis. Noch nie habe ich solchen Sand gesehen. Ins Wasser hätten wir aber wieder nur mit Neoprenanzügen dürfen. Das haben wir dann gelassen.

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Mit Tina und Rabea bin ich dann losgezogen um ein paar Bilder zu schießen. Die sind wirklich genau so drauf wie ich. Man kann nie genug Bilder machen! Allerdings hat das Wetter dann weiter zugezogen. Irgendwann war es nur noch grau. Super Schade. Das schlimmste war dann aber, als es angefangen hat zu regnen. Wir dachten erst, es tröpfelt nur ein bisschen. Aber nein! Es hat angefangen zu schütten. Alle sind um ihr Leben gerannt, um irgendwie unter den Baum zu kommen. Aber auch der hat nicht wirklich vor dem Regen geschützt. Alle waren wir pitsch nass, von oben bis unten. Die Klamotten konnte man ausringen. Wirklich extrem. Dadurch wurde es dann auch recht frisch. Jetzt ist man einmal am Whithaven Beach und es muss regnen. Wir hatten dann auch etwas Angst um die Kameras. Das Objektiv war auch durchgehend mit Wassertropfen beschmutzt. Da konnten die Bilder auch nichts werden. Aber naja! Deshalb wollte unser Typ von der Crew auch etwas früher zum Aussichtspunkt laufen, damit wir wieder schneller im Boot sind und uns abtrocknen können. In dem Moment, als er gehen wollte, kam dann aber doch auf einmal die Sonne raus. Es wurde wirklich traumhaft schön. Wir haben uns richtig geärgert, dass er uns jetzt schon zum Aussichtspunkt schicken wollte. Wenigstens einmal bei Sonnenschein im Sand laufen wäre schön gewesen. Aber das ging dann leider nicht mehr.

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Wir wollten es aber positiv sehen. Wenigstens hat sich das Wetter noch geändert. Es hätte ja auch die ganze Zeit grau sein können. Zusammen ging es dann also einige Minuten durch den Wald. Dann waren wir auch schon am Aussichtspunkt. Von dort aus hatten wir einen gigantischen Blick über die Whitsundays und natürlich Whithaven Beach. Diese Farben sind der Wahnsinn. Das türkisblaue Meer, der weiße Sand, die grünen Inseln und der blaue Himmel. Wirklich unbeschreiblich schön. Irgendwie habe ich es mir aber anders vorgestellt. Ich dachte, dass sich der Sand mehr durchs Wasser zieht. Aber das war nicht so. Das ändert sich aber auch jede Minute. Das konnten wir vor Ort auch beobachten. Das Sandbild hat sich so unglaublich schnell geändert. Jedes Foto wurde etwas anders. Somit hat auch kein Mensch auf dieser Welt das gleiche Bild vom Whithaven Beach wie wir. Die Natur hat sich auch wieder an diesem Ort selber übertroffen. Einfach unrealistisch schön.

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Anschließend ging es aber auch schon wieder nach unten. Wir wären alle nochmal gern zum Strand zurückgekehrt, um ihn bei Sonnenschein zu sehen. Aber das war so nicht abgemacht. Wir mussten also wieder mit dem Schlauchboot zum großen Wings Boot gebracht werden. Dort hat auch schon das Mittagessen auf uns gewartet. Es war nichtmal 11 Uhr. Etwas zu früh zum Mittagessen, wenn man bedenkt, dass wir vor ein paar Stunden groß gefrühstückt hat. Aber so war es jetzt. Jeder von uns hat sich zwei aufgebackene Weißbrötchen geschnappt. Mit Hummus, Gurken, Paprika, Tomaten, Rotebeete, Zwiebeln, Eiersalat, Thunfischsalat, Schinken, Salami und Wurst konnte man sich seine Brötchen belegen. Das war wirklich lecker, einfach, schnell und doch irgendwie frisch. Wir waren alle überrascht, wie viel Mühe sich die Crew beim Essen macht.

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Weiter ging es dann zum nächsten Schnorchelspot. Nachdem wir uns wieder in die Anzüge geschmissen haben, ging es auch schon ins Wasser. Heute war das Schnorcheln wirklich hundertmal besser. Es gab so viele Fische! Und wie Große! George haben wir auch von ganz Nahem gesehen. Auch Traver kam an uns vorbei geschwommen. Den großen, speziellen Fischen wird sogar ein Namen gegeben. Eine Schildkröte habe ich allerdings wieder nicht entdecken können. Trotzdem hat dieser Spot die Enttäuschung von gestern wieder gut gemacht. Das Wasser war trotzdem wieder etwas trüb. Da kann das Schnorcheln in Cairns einfach nicht toppen.

Zurück an Bord gab es schon wieder Kuchen, Kekse, Tee und Kaffee. Ich habe wirklich gedacht, dass die uns mästen wollen. So viel Essen! Und ging es wirklich wirklich gut. Nach kurzer Zeit ging es aber wieder ins Wasser. Am Butterfly Bay fande ich es mit Abstand am Besten. Hier war das Korallenriff einfach toll. Fische gab es allerdings nicht so extrem viele. Dafür konnte man einige große Muscheln und bunte Korallen entdecken. Mich hat nur genervt, dass ich permanent Wasser in die Maske bekommen habe. Das war Schade. Ein Paar Leute haben auch einen Rochen entdecken können. Den habe ich aber auch nicht gesehen. Aber da muss man eben immer zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort sein. Glück muss man dazu haben.

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Zurück auf dem Boot haben wir es uns alle vorne auf dem Deck gemütlich gemacht. Hier konnte man einfach mal ein wenig abschalten und die Tour voll und ganz genießen. Es war einfach so cool und wunderschön. Vor allem weil auch die Mädels auf dem Boot so toll waren, habe ich mich Pudel wohl gefühlt. Wir haben es echt lustig gehabt. So ging die Zeit wie im Fluge vorbei. Auch der Sonnenuntergang ist immer näher gerückt. Den wollten wir heute auf jeden Fall wieder ansehen. Und als wäre die Stimmung nicht schon besser gewesen, kam die Crew mit Nachos an. Besser hätte es nicht werden können. Wir haben uns toll unterhalten, haben Musik gehört, Nachos gegessen und den Sonnenuntergang genossen. Der Tag wurde immer besser und besser.

Erst später gab es dann noch Abendessen. Zur Auswahl standen Knoblauchbrot, Reis, Bohnen, Beef- Stir-Fry, Tofu- Stir- Fry und Salat. Etwas besseres hätte es nicht geben können. Auch hier musste ich nochmal zuschlagen. Vor allem weil sie den Rest gesetzlich wegschmeißen müssen, haben wir alles gegeben. Danach wollten Tina und ich aber noch einmal kurz raus, um den Sternenhimmel anzuschauen. Heute war er noch ein Stück schöner und weitläufiger. Von oben konnten wir im Wasser heute Rochen entdecken. Als wir dann wieder nach Innen gegangen sind, stand auch schon das Dessert auf dem Tisch. Rocky Road! Das ist ein Mix aus Schokolade, Marshmallows, Gummibärchen und co. Eine Kalorienbombe und ein Zuckerschock zugleich. An diesem Tag haben wir uns das aber alle gegönnt. Und ehrlich gesagt hat es auch echt gut geschmeckt. Abgeschlossen wurde der Tag mit ein Paar Informationen und Planungen. Eine Diashow mit Bildern von uns gab es auch noch. Es war einfach nur lustig.

Und so ging auch dieser wunderbare Tag wieder vorbei. Wirklich unbeschreiblich schöne Momente durfte ich heute wieder erleben. Tolle Leute, tolles Essen, gutes Wetter, super Natur, Entspannung und eine unfassbare Stimmung. Das kann gerne so weiter gehen!

 

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