Along the Coast of Noosa

Tag 105 – Noosa

17 Stunden Bus fahren! Natürlich konnte ich wieder einmal nicht wirklich schlafen. Es ging gefühlt eine Ewigkeit bis ich die Richtige Position in diesen engen Sitzen gefunden habe. Ein Paar Stunden bin ich dann aber doch eingenickt. Trotzdem wünschte ich mir einfach überall so gut schlafen zu können, wie in meinem Bett zu Hause. Dadurch, dass wir durch die Nacht gefahren sind, kam einem die Fahrt gar nicht so extrem lange vor, wie sie war. Ich konnte mir sie gut mit schlafen, Musik hören, Blog schreiben, Essen, Videos ansehen, WhatsApp schreiben, mit den anderen reden und Instagram auschecken vertreiben. Als dann aber die anderen alle in Rainbow Beach ausgestiegen sind, wollte die Zeit nur langsam vergehen. 2 Stunden ging es für mich weiter nach Noosa. Tina werde ich hoffentlich ich Fraser Island oder dann in Byron Bay Wiedersehen. Deshalb war das kein Abschied für immer.

Um ca. 12:30 Uhr sind wir an der Bushaltestelle in Noosa angekommen. Von dort aus konnte ich direkt zum Nomads Hostel laufen. Ca 10 – 15 Minuten hat man gebraucht. Einchecken konnte ich zum Glück schon um 13 Uhr. Deshalb mussten ich gar nicht lange darauf warten. Im Zimmer 20 konnte ich mir erstmal ein Bett aussuchen. Von den 16 Betten waren gefühlt noch alle frei. Dann hatte ich auch endlich die Möglichkeit um mich zu waschen und anzuziehen. Das geht im Nachtbus ja schlecht. Das Zimmer bzw. das Hostel allgemein ist definitiv nicht das Schönste indem ich bisher war. Um ehrlich zu sein finde ich es ziemlich dreckig. Wirklich wohl fühlt man sich hier nicht. Aber ich bin ja hier erstmal nur eine Nacht.

Um aber doch etwas von dem Ort Noosa zu sehen, wollte ich den Tag heute noch voll und ganz ausnutzen. Das ist nämlich die einzigste Chance, um hier noch etwas machen zu können. Von vielen Leuten wurde mir der Nationalpark empfohlen. Deshalb war schon klar, dass ich dorthin gehen möchte. Es gibt verschiedene Routen, durch die man den Park erkunden kann. Der längste aber auch schönste bzw. beliebteste Walk ist der Coastalwalk. Dieser Weg führt komplett an der Küste entlang. Das hat sich für mich schonmal gut angehört, auch wenn die Wanderung anscheinend 3 – 4 Stunden gehen soll. Ich war zwar echt fertig von der Fahrt, dennoch hatte ich den Mittag sonst eh nichts vor. Also los ging es Richtung Strand.

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Vom Hostel aus bin ich direkt über einen Hügel zum Strand gekommen. Dort war echt einiges los. Surfer, Surfer und noch mehr Surfer! Es schein so, als wenn eine Surf- Competition stattgefunden hat. So viele Surfer auf einmal. Man hat mehr Leute mit Surfbrett als ohne gesehen. Aber auch wenn viele Leute hier waren, war die Stimmung einfach cool und irgendwie auch relaxt. Das war das erste Mal, dass ich das Surfen life miterlebt habe. Zu Hause hat man dazu ja selten bzw. nie die Möglichkeit. Die Wellen und das Wetter hier sind aber auch einfach perfekt für diesen Sport. Ich glaube aber wirklich, dass es extrem schwer ist, das Surfen zu lernen. Irgendwann will ich es aber definitiv einmal versuchen.
Vom Hauptstrand aus bin ich weiter die Küste entlang gelaufen. Überall saßen super viele Leute, um die Surfer zu beobachten und anzufeuern. Die meisten waren Anfänger. Trotzdem gab es auch Viele, die es extrem drauf hatten.

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Nach einer kurzen Zeit bin ich dann in den Nationalpark gekommen. Ab hier wurde es auch ein bisschen ruhiger. Dennoch waren mehr Menschen rum, als ich mir vorgestellt habe. Der Weg hat wirklich direkt an der Küste entlang geführt. Rechts hatte man den dichten Wald und links die schönen Strände und das ewige Meer. Echt toll! Zu Beginn waren auch noch ein paar Informationstafeln ausgestellt, von denen man etwas über die Geschichte, die Pflanzen, Tiere und die Aborigines lernen konnte. Da hatte ich heute aber nicht so Interesse dran. Für mich ging es mehr darum, die schönen Aussichtspunkte abzulaufen. Das ist das, was mich auch immer wieder anspornt. Wenn ich ein Ziel beim Wandern habe, habe ich auch mehr Motivation so lange zu laufen. Einfach so in der Gegen herumzuirren macht weniger Spaß.

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Somit bin ich den ganzen Weg entlang gelaufen und konnte die wunderschönen Strände, die Pflanzen und die Surfer beobachten. Manchmal finde ich es echt schade, dass es an den meisten Stränden nicht erlaubt ist zu baden. Deshalb sind die Strände oft menschenleer. In der Sonne zu brutzeln wäre mir auch definitiv zu heiß gewesen. Die erste Hälfte des Walks ging echt schnell vorbei. Irgendwann wurde es aber wirklich mühsam und anstrengend. Die Strände sahen schlussendlich auch alle irgendwie gleich aus. Man musste aber immer weiter und weiter laufen, um zur Stadt zurück zu kommen. Die Klippen und Felsen gegen Ende waren nochmal ein Highlight. Am Schluss war aber kein anderer Mensch mehr auf dem Weg. Ich dachte schon halber mich verlaufen zu haben. Irgendwann kam ich dann an einen ewigen Sandstrand. Diesen bin ich dann bis zum anderen Ende gelaufen. Das hat sich gezogen! Von dort aus ging es nochmal ein ganzes Stück den Buckel hinauf, bis ich nach ewigem Laufen an einen weiteren kilometerlangen Strand herausgekommen bin. Von oben sah dieser echt beeindruckend aus. Mich hat es auch gefreut einige Hunde spielen zu sehen. Im Nationalpark sind Hunde leider verboten.

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Zu diesem Zeitpunkt hatte ich echt keine Lust mehr, nur einen Zentimeter weiter zu laufen. Schon länger als 3 Stunden war ich unterwegs, und das nach einer 17- stündigen Busfahrt Inder ich gefühlt 2 Stunden geschlafen habe. Dazu war es super heiß und der Weg einfach anstrengend. Am Strand hatte ich auch keine Ahnung mehr, wo der Weg entlang gehen soll. Plötzlich war die Ausschilderung weg. Na super! Irgendwann habe ich eine steile Treppe entdeckt, die in die Stadt führen sollte. Dort bin ich aber zuerst in einem Wohngebiet herausgekommen. Es schien so, als würden hier nur reiche Leute wohnen. Tolle Villen mit Meerblick gab es überall verteilt. Von dort aus ging es weiter. Ich habe schon fast gehofft, dass ein Auto anhält und mir anbietet mitzufahren. Aber nein! Steil ging es wieder den Buckel hinauf. Ca. 1,5 Stunden musste ich durch Noosa gehen, um endlich in der Stadt anzukommen. Meine Laune war am Boden. Ich meine der Walk war super schön. Aber wenn man gegen Ende so im Scheiß herumlaufen muss, versaut es das einem echt. Aber vielleicht habe ich auch einfach eine Abzweigung verpasst, was ich aber eher weniger glaube.

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Bevor ich zurück zum Hostel bin, wollte ich noch schnell in den Coles etwas zum Abendessen und Frühstück einkaufen. Das habe ich auch alles bekommen. Nachdem auch das erledigt war bin nich um 17:30 Uhr im Nomads angekommen. Endlich! Mein Zeug habe ich schnell im Zimmer verräumt. Dann konnte ich aber direkt um 18 Uhr zum Wilkommens Breathing in die Bar gehen. Hier haben schon die anderen Tourmitglieder gewartet. Ich war etwas skeptisch, da die Gruppe ca. 85% aus Jungs besteht. Der komplette Gegensatz zur Whitsundays Gruppe. Aber gut! Da kann ich ja auch nichts dran ändern. Tina hat mir Ein Typ daraufhin auch geschrieben, dass sie ihre Gruppe nur aus Partyleuten besteht. Uns ging es also wieder einmal gleich. Ein Typ vom Hostel hat uns dann alles weitere über die Tour, das Fahren, das Gepäck und die Unterkunft erklärt. Danach konnten wir auch schon wieder in unsere Zimmer. Ich habe mich allerdings erstmal in die Küche begeben. Zum Abendessen wollte ich mir wieder etwas selber kochen. Den ganzen Tag habe ich mich ja nur so durchgesnackt. Deshalb musste es wieder was richtiges geben.

Anschließend hatte ich noch einiges zu tun. Mein Gepäck für die Tour musste gepackt werden. Die Unterlagen sollten auch noch ausgefüllt werden. Duschen und Haare waschen hatte ich auch noch vor. Und auch mit meiner Mami wollte ich noch einmal Skypen, bevor ich die nächsten Tage wieder gar kein WLAN habe. Das hat sogar einigermaßen funktioniert mit der Verbindung. Im Zimmer habe ich auch noch ein paar andere Mädels und Jungs kennengelernt, mit denen man sich mal wieder über das Übliche unterhalten hat. Dann wollte ich aber wirklich ins Bett. Den Wecker musste ich nämlich schon um 5:45 Uhr stellen. Jipii! Aber nur so kann das neue Abendteuer starten.

 

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