Champagner Pool

Tag 106 – Fraser Island

Ein neuer Tag auf Fraser Island stand in den Startlöchern. Um 6:45 Uhr bin ich aufgestanden um mich fertig für den Tag zu machen. Danach ging es auch schon zum Frühstück. Das bestand ganz standardmäßig aus Cornflakes mit Milch und Toast mit Erdnussbutter, Marmelade oder Nutella. Tee und Kaffee gab es natürlich auch wieder.
Beim Frühstücken und auch im Tipi habe ich mich noch mit einer älteren Frau unterhalten, die mir ein paar Tipps über Neuseeland gegeben hat. Schon irgendwie merkwürdig, aber auch mutig solch eine Tour, die nur aus Jungen Mädels und Jungs besteht, mitzumachen. Aber wie soll man auch sonst in den Genuss von Fraser Island kommen?

E15EDD51-7824-492E-A3B2-D574498953C097A6C13A-A858-4474-9F22-262C941BDB79E718D8AF-C0AC-4557-941E-69056F81343796EBB108-F1F6-4E98-A131-F707BF6D2368F1EAD420-41CC-4D70-BBBA-82A32B09AE5E9729D651-0F06-42F0-A339-949F7B0564D2B1C22CD1-294A-4F6B-B21C-996AB87D2FE07C53F45A-F840-47C8-97DC-0637698781A8BA43436D-4F9D-4A12-B45D-BCE679EF0CD7

Bevor es dann wieder in die Jeeps ging, haben wir schnell unsere Tagestasche zusammengepackt. Dann ging es aber auch schon los. Am Strand haben wir wieder Dingos vom Auto aus beobachten können. Irgendwann sind wir dann an einen Fluss bzw. einen Bach gekommen, an dem wir angehalten haben. Eli Creek führt pro Stunde 4 Millionen Liter Trinkwasser in den Pazifik. Theoretisch kann man hier also seine Trinkflasche auffüllen. Hier konnte man über eine Brücke zum Beginn des kleinen Flusses laufen und sich von dort aus hinuntertreiben lassen. Viele hatten dafür große Schwimmringe. Die meisten, so auch ich, sind einfach durch den Bach nach unten gelaufen. Das Wasser war extrem kalt, aber super flach.

25BA113F-A62D-4AC8-B8AC-3FCF32B09930949138E3-475B-4D19-801A-138A4EF6E52DE744F1D4-B6EB-4BBE-A7DB-1B7F62B33826AC0AB509-2292-4633-AF8C-13A67D18F556D0E56DDA-BC62-42DD-9C33-24AF93E1B8DA

96E1BD77-4E84-4DD0-9FA2-C804989589B2

Währenddessen habe ich auch noch zufälligerweise Tina mit ihrer Gruppe getroffen. Wir haben allerdings nur kurz miteinander geredet, wie es uns so gefällt.
Anschließend hat meine Fraser Crew ein Volleyballnetz zwischen zwei Jeeps aufgespannt. Alleine das sah super cool aus. Hier haben wir uns dann ein wenig verweilt. Der Wind war allerdings etwas zu stark für den leichten Ball. Da hat sich das nicht ganz so einfach gestaltet. Später ging es dann mit einem extrem harten Ball weiter. Auch nicht optimal. Dennoch hatten wir unseren Spaß.

Nach ca. 1 Stunde ging es dann wieder weiter für uns. Nach einiger Zeit sind wir dann in einem weiteren Camp angekommen. Auf dem Weg dorthin und auch im Camp selber haben wir wieder riesige Echsen entdecken können. Langsam kommen mir die Viecher schon normal vor. Aber auch super spezielle Vögel sind hier überall verstreut. Am Camp gab es dann Mittagessen. Die Leute aus Auto 3 waren heute an der Reihe. Die durften wieder Gurken, Tomaten, Salat und Zwiebeln schneiden. Anschließend durfte sich jeder seine zwei Wraps zusammenstellen. Das ging wieder super schnell, hat jeden satt gemacht und auch allen geschmeckt. Am Kiosk nebenan hatten wir noch die Möglichkeit Snacks, ein Eis oder etwas zu trinken zu kaufen. Ansonsten ging es wieder in die Autos.

6E791261-2121-44FF-BB41-0772988DF8E2A9A76C15-1B92-4F85-9811-2811D21BD14D

Ich hatte heute den Job, DJ zu spielen. Das macht mir ja immer Spaß, sich um die Musik zu kümmern. Wenn gute Musik läuft, ist die Stimmung schonmal um einiges besser. Natürlich habe ich jetzt nicht die extreme girly Musik laufen lassen, wenn im Auto 8 Jungs und nur 3 Mädels, inklusive mir, sitzen. Die anderen fanden die Songauswahl auf jeden Fall passend. Natürlich haben wir auch immer mal wieder abgewechselt, wer vorne sitzt und den DJ spielt. So war es auf jeden Fall immer abwechslungsreich.

CFB11229-68CF-4966-ADB6-F5278C5A3DBC09C54F64-E09F-4CD1-B606-F00DF80DFF74BB738EC2-4801-4D48-81D9-8A12911218124C154212-3ABE-4B72-BBDD-D1BEAC3AF309E5699805-A971-496D-A7E2-7ED810B1138C601D7D64-7E42-43BC-91D2-21E987DFECA3A6831FE3-5A47-46CB-9FF1-9AF01EBAA3F0D4F730DE-8F58-47A6-9BD2-A3A8C831CD34760A4A09-558B-4A80-8CAE-D546825262A7

573210A6-53A4-4848-B902-D33A2EAB5F64

Unser weit entferntester Stop auf der Insel stand als nächstes auf der Reihe, die Champagner Pools! Zu Beginn kann man sich da wirklich nichts drunter vorstellen. Wenn man allerdings vor ihnen steht, gibt alles einen Sinn. Um dort aber überhaupt hin zu kommen muss man schon einen nicht ganz so einfachen Weg hinter sich legen. Wenn man aber mal die steilen Felsen gemeistert hat, geht alles ganz easy. Von oben hatte man eine tolle Sicht auf den Strand, das Meer, unsere Autos, die Felsen und natürlich die Champagner Pools. Natürlicherweise sind durch die Felsen zwei runde „Pools“ entstanden. Immer wenn eine etwas größere Welle vom Meer aus kommt, schwappt etwas Wasser in die Pools. Daraufhin fängt das Wasser, wie Champagner, an zu sprudeln. Echt super cool!
Hier sind wir auch alle einmal ins Wasser gegangen. Bei den Felsen muss man zwar etwas aufpassen und das Wasser war auch super frisch. Es lohnt sich aber allemal.
Irgendwann wurde uns dann aber zu kalt. Auf den Felsen haben wir uns dann noch etwas ausgeruht und miteinander geredet. Auch hier habe ich Bekannte aus dem Greyhound Bus getroffen. Die Beiden reisen schon seit Cairns immer mit dem gleichen Bus wie ich Richtung Sydney. Es war echt lustig, sie hier schon wieder zu treffen.

0B298608-E833-4FF7-93DE-25AE9D703AE49E7A1FBA-66DC-4A3F-81F5-90FDB8B4F9BE5A3BE6E3-EE60-498C-B547-7599CF2AF7BFA2495808-FA63-42B1-86D5-A4023EA8BA1631205E12-3347-4937-A782-3F6ED59A1BCB2B8AC48B-5B63-481F-AF8F-E6C957B02A88EC855CC4-9EA9-477F-AAE4-8FCE3659941DF2AB5CEA-5DD8-4AA5-B49E-79B7E6CC5D53AAA0662D-2660-4E4C-9DFB-4390601B8599

8EAEC241-598E-4813-8243-50DB990387CF0C968E98-348E-419F-9BDF-28346B719BA6

Unser nächster Halt war auch gar nicht so weit entfernt. Wir sind alle wieder eingestiegen und in ein paar Minuten waren wir auch schon da. Vom Strand aus hatte man keine Ahnung, wieso wir hier halten. Man sah einfach nichts. Als wir dann aber ein Stück den Berg hinaufgelaufen sind, kamen wir zu einem Aussichtspunkt. Von hier aus hatte man wieder einen tollen Blick auf die Strände, die Klippen und das Meer. Es war wirklich wunderschön. Ich habe aber in der letzten Zeit so viele schöne Strände sehen dürfen, dass das hier für mich kein Wow- Erlebnis war. Dennoch ein schönes Ziel, um einen besseren Überblick über die Insel zu bekommen. Auf dem Weg zurück ist uns auch noch eine kleine Schlange über den Weg gekrochen. Zum Glück nur eine kleine.

1A9CD598-4853-4A95-A54C-71E96215BFED1E23309D-AF43-498B-A9CA-51686828D13693D54356-CA69-4277-9B2A-620CD75EA26DCDFDB2C4-BC37-4202-BF82-97D4BA5A920B

26756EA5-0F1B-45C9-AC9E-1B9C54D1E2F7D1B68AE2-C722-49BD-B379-5800BA9FC98C

In den Jeeps ging es wieder zurück Richtung Camp. Jetzt hat man schon ein bisschen gemerkt, dass sich die Gruppe untereinander etwas besser versteht. Allerdings haben sich die Dänen in unserem Auto irgendwie immer ein bisschen abgeschottet. Als wir zum Beispiel alle zusammen Volleyball spielen wollten und sie auch, sind sie lieber etwas zur Seite und haben ihr eigenes Spiel angefangen. Auch im Auto war es schwer mit ihnen zu kommunizieren, weil sie untereinander verständlicherweise immer auf Dänisch gesprochen haben. Aber was soll’s!
Auf dem Rückweg sind wir noch an einem Schiffswrak vorbei gekommen. Da haben wir natürlich auch noch kurz anhalten müssen. Das Wetter hat zu dem Zeitpunkt etwas zusammengezogen. Allgemein hatten wir aber wirklich Glück, dass es nicht geregnet hat. Danach sah es bei den Champagner Pools nämlich aus.

94EAF965-F170-4D1A-81AC-FC87FFD06020FFBA00DD-B2F2-486D-BBA0-BF7FCECCA75F7CC7E156-C5CC-4E4C-ADEF-758E29AF966D1D79CDB3-1DFA-4A28-A763-702CEDE49183E3630DF7-6E34-4112-BCE1-D53679B8B20D3781AD00-7160-4A66-B0C7-6DC28D3EE27827C4260E-6B7C-46DD-8415-C1E6C1085AD89E9DBD29-1591-4909-AD25-1DB8B3DF7C83ED08CEED-0159-42EF-9BCE-2588369E85344A12B5EA-06C0-418A-900D-16E54CE5E019239B379A-0E82-4962-A547-EA2FFC83E35FA4720821-4848-4EE8-9F1C-1EFED7E358469358D6F3-4A35-482E-9E75-7BA57C4DCEA5

Das Schiffswrak konnten wir uns einmal etwas näher anschauen. Es sah schon irgendwie cool aus. Besonders als das Wasser vom Meer etwas höher kam, sah es aus, als wenn das Schiff einfach so angespült worden ist. Das Schiffswrak Maheno hat schon etwas mysteriöses. An dem kilometerlangen Strand gibt es nichts. Auf einmal fährt man aber an diesem Wrak vorbei. Es war auf jeden Fall ein cooler Zwischenstopp. Etwas weiter oben konnte man sich auch noch ein bisschen mehr über die Geschichte informieren.

Danach ging es aber wirklich zurück! Natürlich sind einige nochmal in den Shop um Trinken und Snacks einzukaufen. Ich habe mir noch eine Postkarte und einen Magneten mitgenommen. So schnell komme ich nicht mehr auf diese Insel zurück. Das denke ich zumindest.
Anschließend haben sich aber auch alle in ihre Zimmer bzw. Tipis begeben. Ich wollte unbedingt erstmal unter die Dusche. Alles war voller Sand und Salz und hat geklebt. Im Tipi habe ich dann schonmal mein ganzes Zeug zusammengepackt. Morgen früh müssen wir ja schon wieder gehen. Deshalb wollte ich das jetzt schonmal erledigen. Anschließend hat aber schon Femke und Clarissa auf mich gewartet. Wir wollten bevor es Abendessen gibt noch ein bisschen Karten spielen. Dabei haben wir auch noch einen total schrägen Typen kennengelernt. Der Mann kommt aus England, hat in seiner Kindheit nichts anderes gemacht als zu Fischen, zu Jagen und sich in der Natur rumzutreiben. Jetzt kommt er schon fast zum 20. Mal hier nach Fraser Island, weil es ihm hier so gut gefällt. Schlafen tut er in einem Swag unter freiem Himmel. Ein echter Naturtyp!

Um 18:45 Uhr gab es dann auch Essen. Heute musste Car 4 sich darum kümmern. Es gab Kartoffeln, Mais, Gemüse, Steak und Veggie-Steak. Jeder musste sich an die Angaben von 3 Kartoffeln, 1 Maisstückchen, 1 Löffel Gemüsen und 1 Steak bzw. 2 Veggie- Steaks halten. Die hatten schon Angst, dass es nicht für alle reicht. Aber das hat es. Man konnte später auch nochmal gehen um sich Nachschub zu holen. Bei so vielen Leuten hat immer jeder Angst, nicht genug zu bekommen. Was das angeht, hat die Tour aber schon gut darauf geschaut.

FBC87F84-B2C4-488D-84D8-6DA81C8D7C8C0E977499-6098-4D62-805E-E9A00928FA56

Danach haben sich alle schon wieder in ihre Zimmer verkrochen. Schlussendlich hat sich unsere Gruppe aber fast komplett in einem Zimmer befunden, um irgendein Spiel zu spielen. Manchmal war es etwas schwer für einige mit den englischen Begriffen. Es war aber doch ganz lustig. Dadurch, dass man aber so früh schon zu Abend gegessen hat, dachte man um 22 Uhr bereits es sei 1 Uhr morgens. Das war aber vielleicht auch besser so. Somit ging es gar nicht so spät für mich ins Bett. Morgen früh geht es nämlich noch ein bisschen früher raus. Da heißt es schon wieder Abschied nehmen von Fraser Island!

 

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s