Fucking awesome

Tag 107 – Noosa

Der letzte Tag auf Fraser Island ist angebrochen. Deshalb ging es auch schon um 6:30 Uhr aus dem Bett. Bevor wir zum Frühstück gegangen sind, mussten alle unsere Sachen zusammengepackt und das Tipi aufgeräumt werden. Zum Frühstück gab es wieder Cornflakes und Toast. Danach ging es aber auch gleich mit dem ganzen Gepäck zu den Jeeps.

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Ein ganzen Stück sind wir den Sandstrand entlang gefahren. Was unser Ziel war wusste keiner außer unser Guide. Man lässt es einfach aus sich zukommen. Irgendwann haben wir dann angehalten. Zu sehen war noch nichts. Wir mussten erst einmal einen langen, langen, sandigen Weg zurück legen um an den See zu kommen. Dieser nennt sich Lake Wabby und bildet quasi das Gegenstück zum Lake McKenzie. Der Weg war wirklich anstrengend. Ca. 40 Minuten sind wir barfuß durch den Sand gestampft. Es war so schwül draußen, dass wir echt alle nur so geschwitzt haben. Es hat sogar ganz kurz mal geregnet. Dann war aber wieder alles gut.

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Irgendwann sind wir dann auch endlich angekommen. Ich kam mir vor wie in der Wüste. Die Sanddünen sahen wirklich gigantisch aus. Und plötzlich war er da, der Lake Wabby! Es sah wirklich total speziell und einfach wunderschön aus. So etwas habe ich zuvor auch noch nicht gesehen. Die Sanddünen, der See und der grüne Hügel im Hintergrund! Wie im Bilderbuch! Wir haben uns gleich alle in den Sand gelegt und unsere Badesachen angezogen. Um zum See hinunter zu kommen, musste man eine steile Sandwand hinunter laufen bzw. rennen. Das war cool! Die Jungs haben das natürlich gleich ausgenutzt. Alle zusammen sind sie hinuntergerannt und haben sich ins Wasser gestürzt. Das sah vielleicht aus! Die hatten auf jeden Fall ihren Spaß.

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Das Wasser sieht von oben ganz dunkel aus. Deshalb bildet es auch den Gegensatz zum Lake McKenzie. Dennoch ist der See ganz klar wenn man einmal in ihm ist. Fische gibt es auch! Und was für welche. Kennt ihr diese Becken mit ganz vielen kleinen Fischen, in die Leute ihre Füße und Beine hineinhängen? Sie fressen alte bzw. abgestorbenen Haut! Und genau diese Fische haben sich im Lake Wabby befunden. Wir saßen also alle im See und haben uns von den Fischen anknabbern lassen. Das war lustig! Normalerweise zahlen Menschen dafür Geld. Hier kriegt man seine Behandlung um sonst. Es ist aber doch auch ein merkwürdiges Gefühl, wenn auf einmal ein ganzer Fischschwarm an dir knabbert.

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Nachdem wir noch etwas oben im Sand gelegen sind, ging es auch schon wieder zurück. Apropos Sand! Der ist überall. Sogar in meiner Kamera! Ich hoffe einfach, dass das ihr nichts macht oder ich den irgendwie entfernen kann.
Der Weg zurück kam mir viel kürzer vor. Ich habe mich lange mit Eugen unterhalten. Dadurch verging die Zeit wie im Flug. Unterwegs haben wir auch wieder eine Echse entdecken können. Trotzdem war es einfach wieder so übertrieben heiß. Man ist wirklich fast zergangen. Bei den Jeeps hat dann auch schon unser Guide gewartet. Der ist diesmal nicht mitgegangen. Ich glaube er hat sich um das restliche Gepäck im Camp gekümmert. Und dort ging es dann auch wieder hin.

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Das letzte Mittagessen stand an. Wieder einmal gab es Wraps. Dagegen hatte aber keiner was. Mit Schinken, Käse, Soßen, Zwiebeln, Gurken, Tomaten und Salat konnten wir die Tortillas belegen. Danach gab es wieder Kekse. Beim Essen hat es angefangen super stark zu regnen. Nur gut, dass alle Fenster in den Autos offen waren. Unser Gepäck lag auch auf dem Dach. Wir mussten die Taschen also alle erstmal in das Innere des Autos befördern.

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Dann ging es auch endgültig zurück zur Fähre. Davor gab es aber noch ein kleines Fotoshooting. Das musste sein! Natürlich sollten wir uns so hinstellen, dass wir gegen die Sonne fotografieren mussten. Perfekt! Naja! Dennoch haben wir ein paar Gruppenfotos zu Stande bekommen. Zu aller erst waren die Gruppen der jeweiligen Autos dran. Danach mussten wir Mädels und auch die Jung noch einmal zusammen kommen. Das war ein toller Abschluss der Fraser Tour! Die Zeit hier war „Fucking awesome“! Ich will nicht wissen, wie oft unser Guide das gesagt hat! Wir hatten wirklich viel Spaß die Tage. Aber das ist jetzt auch schon wieder zu Ende. Denn nach den Fotos ging es auch wirklich wieder zurück nach Rainbow Beach.

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Auf die Fähre mussten wir noch eine kurze Zeit warten. Zum Schluss haben wir dann nochmal ein Dingo gesehen. Als wenn er uns verabschieden wollte stand er genau vor der Fähre. So süß! Nur 15 Minuten ca. haben wir gebraucht, bis wir am Festland angekommen sind. Dort sind wir auch gleich wieder in die Jeeps gestiegen. Bevor es zum Bus ging, haben wir noch einen Stop am Kiosk gemacht. Dort konnte man sich bei der Hitze noch ein Eis gönnen. Ich habe wirklich schon gedacht, einen Sonnenstich zu haben. Es war echt super drückend heute.

Der Bus stand dann aber auch schon parat. Allerdings mussten wir noch auf eine andere Gruppe warten. Schlussendlich war fast jeder Platz besetzt. Wir wollten die Fahrt eigentlich nur schlafen. Irgendwie waren wir alle fix und fertig. Die zweistündige Fahrt kam mir ewigs vor. Die Zeit wollte einfach nicht vergehen. Ich wollte nur noch ankommen. Das sind wir dann um ca. 16:30 Uhr! Alle mussten wir in die Bar gehen. Dort sollte jeder einen Rückmeldebogen ausfüllen. Anschließend wurden auch schon die Zimmerkarten verteilt. Unsere Backpacks und Wertsachen konnten wir dann auch schon abholen. Mit dem ganzen Kram bin ich dann erstmal ins Zimmer, habe mir ein Bett ausgesucht und schonmal mein Gepäck neu gepackt. Natürlich musste ich auch endlich das WLAN auschecken. Internet hatte ich ja die ganze Zeit auf Fraser Island nicht. Ich habe es schon ein bisschen bereut hier keine Flat zu haben. Aber das rentiert sich jetzt auch nicht mehr.

Einkaufen wollte ich auch noch. Da der Coles Sonntags nur bis um 18 Uhr auf hat, musste ich mich schon sputen. Ich habe es aber noch rechtzeitig geschafft. Einigen aus meiner Gruppe bin ich hier auch über den Weg gelaufen. Bevor ich dann aber zurück zum Hostel gelaufen bin, habe ich noch schnell meine Postkarte geschrieben und bei der Post eingeschmissen. Na hoffentlich kommt die an! Zu Essen gab es mal wieder eine Reispfanne. Der Reis muss immer noch aufgebraucht werden. Schmecken tut es aber wirklich immer!

Eigentlich wäre heute Abend noch die Afterparty der Fraser Tour gewesen. Allerdings hatte ich dafür gar nicht so eine große Lust. Irgendwie ist die Zeit dann auch einfach super schnell vergangen. Ich habe mit meiner Mama eine Zeit lang geskypet, mit einer Freundin noch lange telefoniert, die Bilder angeschaut und auf das Handy übertragen, meinen Backpack gepackt und geduscht und Haare gewaschen habe ich auch noch. Als das alles getan war, war der Abend auch schon gelaufen
Die Fraser Tour war wirklich wieder ein ganz anderes Erlebnis! Auch diese Zeit werde ich bestimmt nie wieder vergessen.

 

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