The Heart of the Reef

Tag 104 – Airlie Beach

Der letzte Tag in Airlie Beach! Heute Abend geht es weiter nach Noosa! 17 Stunden Fahrt hab ich vor mir. Daran will ich gar nicht denken. Aber das werde ich schon irgendwie überleben. Hoffentlich!
Heute morgen bin ich so um 7 Uhr wach gewesen. Ich bin aber komischerweise nochmal eine Stunde eingeschlafen. Langsam kann ich sogar in Hostels einigermaßen gut schlafen. Hoffentlich hält das an. Die Mädels von meiner Tour haben aber wirklich versucht leise zu sein. Es kommt halt auch immer darauf an, mit wem man gerade im Zimmer ist. Ich hab mich dann aber auch angezogen, gerichtet und mein Backpack fertig gepackt. Danach ging es in die Küche um etwas zu frühstücken. Es gab gefühlt nur zwei Löffel in dieser Küche. Ich musste also warten, bis jemand fertig war mit essen! Willkommen im Hostelleben! Naja, aber irgendwie bekommt man das dann schon, mit den wenigen Mitteln die man hat, auf die Reihe.
Zurück im Zimmer habe ich erstmal meinen Backpack genommen, um ihn in den Luggage Room zu transportieren. Den will ich wirklich nicht den ganzen Tag mit mir rumschleppen. Nachdem ich dann auch das Bett abgezogen habe, konnte ich auschecken. Ich dachte eigentlich noch ein wenig das WLAN hier ausnutzen zu können. Dort bin ich aber nicht mal verbunden worden. Somit hat sich das auch erledigt. Nichtmal im Mecces ging es. Aufgrund dessen ging es für mich direkt ins xBase! Das ist das Hostel nebenan. Hier habe ich auf meinen Shuttle gewartet. Hier ging das Internet dann sogar.

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Um 10:15 Uhr war er auch schon da. Bevor wir allerdings direkt zum Flugplatz gefahren sind, haben wir noch die restlichen Passagiere abgeholt. Vom Berg aus hatte man eine tolle Sicht auf ganz Airlie Beach. Eingestiegen sind irgendwie nur Chinesen. Ich hab mich schon fast wieder nach Asien zurück versetzt gefühlt. Am Whitsunday Flugplatz konnten wir dann einchecken, um das Ticket zu bekommen. Ich habe nämlich einen Scenic Flug gebucht. Tina hat mir Wahnsinns Bilder gezeigt. Sie war super begeistert und meinte, dass sich das Geld auf jeden Fall gelohnt hat. Irgendwie wurde ich total angefixt. Deshalb musste ich die Chance heute noch nutzen. Und glücklicherweise hatten sie heute auch noch einen Platz frei. Zu Beginn wurde uns noch ein Video gezeigt. Natürlich zu erst auf Chinesisch! Super. Dann ging es aber auch schon nach draußen.

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Alleine die kleinen Motorflieger sahen super cool aus. Wir haben eine Sicherheitsweste um die Hüften geschnallt bekommen und durften einsteigen. Ich durfte in der ersten Reihe direkt hinter dem Piloten sitzen. Ich musste sofort an meinen Bruder denken. Das hätte ihm gefallen. Aber auch ich hab mich richtig gefreut. Davor kam zwar ein Mädchen zu mir und meinte, dass der Flug wirklich wackelig war und es einigen schlecht wurde. Aber davon habe ich mich jetzt mal nicht beeinflussen lassen. Ich wollte es einfach genießen. Das versuche ich immer! Auch wenn das manchmal gar nicht so einfach ist, wenn man so viele schöne Dinge sieht und erlebt.

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Nach einigen Minuten waren wir dann auch schon in der Luft. Ich hab den beiden Jungs vollkommen vertraut. Zu aller erst ging es zu den Whitsundays! Die vielen kleinen Inseln einmal von oben zu sehen war der Wahnsinn. So konnte man endlich sehen, wie weitläufig die verschiedenen Inseln doch verteilt sind. Das Highlight war für mich, Whithaven Beach einmal aus der Luft zu sehen. Von oben hat man einfach den besten Überblick und nochmal einen ganz anderen Sichtwinkel, als wenn man an Land steht. Einfach fantastisch! Leider ging es mir echt zu schnell. Man ist kurz vorbei geflogen und schon wars das!

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Anschließend ging es über die Wolken in Richtung Great Barrier Reef. Das war eigentlich das, worauf ich am meisten gespannt war. Schon viele Bilder habe ich gesehen. Allerdings konnte ich nie glauben, dass das in Realität wirklich so aussieht. Super unrealistisch kam mir das vor. Jetzt konnte ich das Spektakel mit meinen eigenen Augen erleben. Mitten im Meer haben sich kleine Wellen gebildet. Und dann ging es los! Das Riff von oben zu sehen ist etwas ganz anderes, als in ihm zu tauchen bzw. zu schnorcheln. Die Muster und die verschiedenen Farben die sich durch das Meer ziehen sind gigantisch. Vom Flugzeug aus konnte man auch sehen, wie großflächig das Korallenriff doch ist. Bis nach Cairns hoch zieht sich das weiter.
Nach kurzer Zeit sind wir am berühmten Herz vorbeigeflogen. Deshalb nennt man Airlie Beach auch „Heart of the Reef“. Es ging aber wirklich alles so unglaublich schnell. Man hat es kurz entdeckt und schon war es wieder vorbei. Ich wäre hier wirklich gern länger im Kreis geflogen. Allgemein haben wir mehr Zeit über dem offenen Meer verbracht, als über dem Riff oder Whithaven Beach.

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Für uns ging es also wieder zurück Richtung Airlie Beach. Immer mal wieder gab es ein paar Luftlöcher, weshalb es ein bisschen gewackelt hat. Im Allgemeinen aber hatten wir einen ruhigen Flug. Der einstündige Flug ging echt super schnell vorbei. Man hatte so viel zu sehen. Ich glaube für einen Piloten gibt es keinen schöneren Ort um zu fliegen! Wunderschön!
Als wir gelandet sind, hat uns schon die nächste Gruppe erwartet. Der Flug schien wirklich beliebt zu sein. Das konnte ich jetzt definitiv verstehen. Ich kann gar nicht glauben, was ich einfach alles erleben kann hier. Erst wenn ich später die Bilder ansehen, realisiere ich es! In dem Moment, indem es passiert, kann man die ganzen Eindrücke gar nicht alle so aufnehmen wie man es sich wünscht. Dennoch kann ich sagen, dass es ein unvergessliches Erlebnis für mich war! Vor allem weiß man wirklich nicht, wie das ganze in 20 Jahren aussehen wird. Gibt es das Riff dann überhaupt noch? Wer weiß. Aber auch heute hätte ich mit gewünscht, dass die Personen zu Hause das auch miterlebt hätten.

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Mit dem kleinen Van wurde ich wieder zurück an die Unterkunft gebracht. Dort hat dann auch schon Tina auf mich gewartet. Zusammen sind wir dann etwas durch die Stadt gelaufen. Beide wollten wir noch eine Postkarte kaufen. So teuer! Sie hat glaube ich 8 australische Dollar für eine Postkarte und eine Briefmarke gezahlt. Wirklich abnormal! Danach sind wir beiden in den Supermarkt um noch eine Kleinigkeit zum Snacken zu kaufen. Damit sind wir dann wieder vor den Mecces gesessen. Hier konnten wir dann gemütlich unsere Karten schreiben und essen. Die meiste Zeit haben wir aber einfach nur geredet. Stundenlang!

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Anschließend sind wir noch etwas am Strand vorne entlang gelaufen. Zu diesem Zeitpunkt war es dann aber schon nach 16 Uhr. Deshalb wollten wir nochmal los in den Supermarkt, um uns etwas zum Abendessen und etwas für den Nachtbus zu kaufen. Wir haben es wirklich mega ausgenutzt, zu zweit zu sein. Normalerweise würden wir uns nie sowas wie eine Avocado oder einen Pack Cashewnüsse kaufen. Heute haben wir uns das alles mal gegönnt. Wir haben so viel eingekauft. Aber beide wollten wir nochmal etwas richtiges Essen, bevor es in den Bus geht.

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In der Hostelküche haben wir uns dann ausgebreitet, den Reis gekocht und das ganze Gemüse geschnitten. Wir hatten einfach so viel Spaß! Geheult haben wir vor Lachen. Wir haben es beide genossen, einmal nicht alleine für uns zu kochen. Das Gute war auch einfach, dass wir wenn es ums Essen geht fast den gleichen Geschmack haben. Somit gab es da auch kein Einigungsproblem. Schlussendlich gab es eine Reispfanne mit Brokkoli, Mais, Zucchini, Paprika, Karotte, Pilze und Avocado! Soooo Yummy! Aber auch sooo viel. Irgendwie haben wir es aber doch ganz leer geschafft. Keine Ahnung wie! Es musste ja auch bis morgen früh anheben. Bei uns wird eben nichts weggeschmissen.

Danach haben wir schon unser Gepäck geholt und uns schnell für den Bus umgezogen. Der Abfahrtort war nämlich noch ca. 15 Minuten von uns entfernt. Eine halbe Stunde sollte man auch noch vorher da sein. Das haben wir auch perfekt geschafft. Wir sind nur halber gestorben mit dem ganzen Gepäck! An der Bushaltestelle standen schon viele Backpacker. Viele davon haben wir auch gekannt. Deshalb war das Warten auch echt lustig und unterhaltsam. Irgendwann hatten wir aber echt Bedenken, dass der Bus gecancelt worden ist. Normalerweise ist er immer eine halbe Stunde früher da. Wir hätten aber schon vor 15 Minuten abfahren sollen. In dem Moment, als wir dem Greyhound Team anrufen wollten, kam der rote Bus um die Ecke gefahren. Was ein Glück! Wenn ich einen Bus nicht bekomme stimmt der ganze Plan nicht mehr. Also war ich wirklich froh. Jeder von uns hat auch glücklicherweise zwei Sitze für sich gehabt. Das ist bei Nachtbussen fast ein muss. Ich hoffe einfach nur, dass ich die 17 Stunden Fahrt irgendwie überbrücken kann. Hoffentlich mit ein paar Stunden Schlaf.

 

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