One day in Brisbane

Tag 108 – Brisbane

Ein Tag in Brisbane! Viele Leute meinten, ich kann Brisbane auch einfach auslassen auf meiner Australienreise. Anscheinend gibt es dort nicht wirklich etwas zu tun oder zu sehen. Ich wollte mir diese Stadt aber definitiv nicht entgehen lassen. Ich weiß, dass ich nur eine begrenzte Zeit in an der Ostküste habe. Dennoch wollte ich hier mindestens eine Nacht verbringen, um einen Eindruck von der Stadt zu bekommen und auch noch eine Freundin besuchen zu können. Und das war auch eine gute Entscheidung!

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Heute musste ich nicht ganz so früh aufstehen. Um 8:00 Uhr habe ich mich fertig gemacht und mein Zeug gerichtet. Danach ging es auch gleich in die Küche. Das Porridge hat heute echt gut geschmeckt. Anschließend bin ich aber auch gleich zum Auschecken an die Rezeption. Mit dem ganzen Gepäck habe ich mich dann zur Busstation begeben. Ca. 15 Minuten habe ich gebraucht um diese zu erreichen. Hier habe ich auch wieder einige von meiner Fraser Crew getroffen. Die wollten aber alle Richtung Rainbow Beach. Der Bus dorthin war übertrieben voll. Ich glaube wirklich, dass jeder Platz besetzt war. In dem Moment war ich wieder mehr als nur froh, dass ich die Ostküste runter reise. In meinem Bus nach Brisbane waren gefühlt nur 10 Leute. Mehr als die Hälfte des Busses war auf jeden Fall frei. So habe ich das lieber. Bevor es in den Bus ging habe ich noch eine Münchnerin kennengelernt. Die geht allerdings schon einen Ort weiter und lässt Brisbane aus. Dort soll sie aber anscheinend im gleichen Hostel sein wie ich. Vielleicht trifft man sich ja dann wieder.

Die Fahrt ging wieder ruck zuck vorbei. Ich dachte eigentlich, dass wir 3 Stunden fahren müssen. Es hieß nämlich, dass wir um 10:20 Uhr losfahren und um 13:20 Uhr ankommen. Da wir aber freie Fahrt hatten und keine einzige Pause hatten, sind wir schon um 12:40 Uhr angekommen. In einer Großstadt weiß man ja nie wie der Verkehr so ist. So haben wir wirklich Glück gehabt.

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Ca. 15 Minuten musste ich laufen um das Summer House in Brisbane zu erreichen. Das Hostel hat mich schon zu Beginn irgendwie angesprochen. Es sah gar nicht besonders aus oder ist durch irgendetwas aufgefallen. Trotzdem war mir das Hostel einfach sympathisch. Alles wirkte recht sauber und auch die Stimmung war ganz gelassen. Das Einchecken ging auch problemlos. Im Obergeschoss bin ich dann in ein reines Mädchenzimmer mit 8 Betten gekommen. Das war auch mal nicht schlecht wieder unter Mädels zu sein. Sogar ein Bad hatten wir im Zimmer. Das ist wirklicher Luxus. Ich hab mich hier gleich wohl gefühlt. Wohler als in eigentlich jedem Hostel in Australien zuvor. Fragt mich nicht wieso! Dazu kam noch, dass das WLAN wirklich gut war! Ich konnte endlich mal wieder einen Blog hochladen. Das war definitiv mal wieder nötig. Ich hab schon echt von vielen die Frage bekommen, wieso es so ruhig auf der Seite ist. Aber davor war es mir wirklich nicht möglich nur ein Bild hochzuladen oder überhaupt auf die Seite zu kommen. Ab jetzt geht das hoffentlich wieder alles besser!

Nachdem ich mich dann damit etwas beschäftigt habe wollte ich auch los in die Stadt. Schließlich hatte ich ja nur den heutigen Tag zur Verfügung, um Brisbane zu erkunden. Lucinda, die Freundin aus der Asiengruppe welche in Brisbane lebt, hat mir schon unzählige Tipps gegeben. So viel gibt es in Brisbane ja nicht zu sehen. Trotzdem war das mehr als hilfsreich. An der Rezeption unten habe ich aber trotzdem nochmal um eine Map von der Stadt und Empfehlungen gebeten. Danach ging es aber auch wirklich raus. Schließlich war jetzt auch schon 2 Uhr mittags.

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Nicht weit weg vom Summer House führt eine Brücke über den Fluss! Die habe ich gleich mal überquert. Schon von dort aus konnte man sich einen ersten Überblick über die Stadt verschaffen. Was mir bisher wirklich gut gelungen ist, ist es meine Reise möglichst abwechslungsreich zu gestalten. Ich war erst in einer großen Stadt wie Melbourne, bin weiter ins trockene, menschenleere Outback, kam dann ins tropische Cairns und hab den Regenwald besucht und konnte anschließend Magnetic Island erkunden. Dann ging es ans Schnorcheln und an den traumhaften Strand von Whithaven. Darauf folgte das komplett andere Abenteuer auf Fraser Island. Und nun bin ich wieder in einer großen Stadt. Die Mischung könnte nicht perfekter sein!

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Auf der anderen Seite angekommen kam man direkt in das Kunst- Areal. Hier haben sich super viele verschiedene Museen befunden. Eigentlich hatte ich gar nicht vor in eines hinein zu gehen. Allerdings wurde mir das GOMA empfohlen. Deshalb habe ich einen kurzen Blick in die Gallerie of modern Arts geworfen. Außerdem kam mir die Klimaanlage gerade recht. Draußen war es heute wieder abnormal heiß. Man ist wirklich fast umgekippt. In der Kunstgallerie war es schön kühl und angenehm. Es waren schon einige coole Bilder und Kunstobjekte zu sehen. Umgehauen hat es mich aber nicht. Dafür bin ich nicht ganz so sehr an Kunst interessiert. Das Museum in Melbourne hat mich auf jeden Fall mehr begeistert. Trotzdem mag ich einfach die Stimmung in diesen Gebäuden. Außerdem kann man ja so lange bleiben wie man will.

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Nachdem ich dann also wieder draußen war, ging es weiter Richtung South Bank. Dort bin ich gleich an das berühmte BRISBANE Logo gestoßen. Ohne das gesehen zu haben, hätte ich diese Stadt nicht verlassen. Mir hat es echt super gut gefallen. Vor allem weil man im Hintergrund direkt die Skyline sehen konnte war das schon was Cooles. Wenn man es allerdings gesehen hat, hat man es auch gesehen. Da am 21. März hier ein Festival startet, war auch einiges abgesperrt. Das war aber halb so wild.

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Wenn man den Weg weiter gelaufen ist kam man schließlich an die Lagune. Der Ort hat mir auch wirklich zugesagt. Mitten in der Stadt hat sich auf einmal Pool, Sand und Palmen vereint. Im Hintergrund die Hochhäuser zu sehen war wirklich besonders. Das haben ich so auch noch nirgends gesehen. Dieser Ort ist einer der Beliebtesten in Brisbane. Das hat man auch an der Menschenanzahl gesehen. Wirklich viele Leute lagen hier auf der Wiese, im Sand, sind im Pool geschwommen oder saßen nebenan in den kleinen Imbissbuden, Kaffees oder Restaurants. Trotzdem war die Atmosphäre relativ relaxt.

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Am Ufer hatte man auch wieder eine tolle Sicht auf die Skyline. Auch ein Fährenstop hat sich hier befunden. Das habe ich gleich ausgenutzt. Hier in Brisbane kann man nämlich kostenlos mit der City Fähre fahren. So spart man sich das weite Laufen. Die Boote kommen jede halbe Stunde. Somit musste ich noch ein bisschen auf die Nächste warten. Aber pünktlich war sie dann auch da.
Ausgestiegen bin ich am Kangoroo Point. Ich dachte dass wäre vielleicht ein cooler Park. Naja! Irgendwie ja nicht. Aber immerhin konnte ich von hier aus ganz einfach zur Story Bridge laufen. Richtig gut sehen konnte man sie aber auch nicht. Deshalb bin ich gleich wieder in die Fähre gestiegen. Die kam zufälligerweise direkt in dem Moment hier an. Perfekter hätte es nicht sein können. Auf dem Weg zur Eagle Street hat man dann auch einen tollen Blick auf die Brücke, den Fluss und die Stadt gehabt.

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Von der Eagle Street bin ich dann rauf in die Shoppingstraßen der Stadt gelaufen. Hier haben sich alle Läden und Restaurants befunden. Die Queen Street ist die Fußgängerzone in Brisbane. Das habe ich schon in einigen Städten vermisst. Ich finde es immer nervig, wenn auch Autos die Straße nutzen und man halber aufpassen muss nicht überfahren zu werden. Hier muss man nicht 30 Minuten warten, bis man auf die andere Seite der Straße kommt. Ansonsten ist hier eben reines Shopping angesagt. Das ist in Australien auch nicht anders als zu Hause.
Praktischerweise stellte dieser Weg auch gleich den Rückweg zum Hostel dar. Am Clock Tower bin ich auch noch vorbei gekommen. Dort habe ich einen kurzen Blick hinein geworfen. Die Touren auf den Clock Tower hinauf waren allerdings schon alle ausgebucht. Das fande ich aber nicht weiter schlimm. Ein Museum hätte man auch noch besuchen können. Aber nein Danke!

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Bevor ich zum Hostel zurück gegangen bin wollte ich noch schnell in den Coles etwas zum Abendessen und zum Frühstück einkaufen. Der hat sich glücklicherweise auch direkt gegenüber vom Summer House empfunden. Nachdem ich dann mein ganzes Zeug zusammen hatte ging es auch bald in die Küche. Um die Uhrzeit hatte ich wenigstens Platz in der kleinen Küche. 17:30 Uhr ist nicht die typischste Zeit zum Kochen. Da ich aber heute Abend noch verabredet war, musste das Abendessen etwas früher stattfinden. Heute hatte ich wieder Lust auf Curry. Der Reis musste dennoch weg. Deshalb gab es Curry- Reis mit Kichererbsen und Gemüse. Es war echt mega lecker! In dem Moment hätte ich mir nichts anderes gewünscht. Auch wenn man so wenig zur Verfügung hat, entdeckt man hier dann doch die ein oder anderen Essenskombinationen.

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Zurück im Zimmer habe ich mich nochmal kurz ausruhen und richten können, bevor es wieder in die Stadt ging. Im Coffee Club habe ich mich dann mit Lucinda getroffen. Zusammen haben wir uns dann ins das Lokal gesetzt, etwas getrunken und über alles mögliche geredet. Einfach so cool, dass ich jetzt wirklich Freunde in Australien und überall sonst auf der Welt habe. Klar, sind das nicht so gute Freunde wie die zu Hause. Trotzdem hat man so einfach Ansprechpartner und bekommt tolle Ratschläge. Es war auf jeden Fall toll, dass sie sich extra Zeit nach der Arbeit genommen hat um mich zu treffen. Das ist ja auch nicht selbstverständlich.

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Nach einiger Zeit sind wir dann aber auch schon aufgebrochen. Ich wollte noch einmal die Skyline bei Nacht bewundern. Lucinda ist dann auch schon nach Hause gegangen. Für sie geht es morgen auch schon wieder früh raus. Über die Brücke bin ich auf die andere Seite des Flusses gelaufen. Das BRISBANE Logo konnte ich auch noch einmal sehen. Anschließend ging es einfach den Fluss entlang Richtung Hostel. Städte sehen Nachts einfach toll aus. Die Lichter machen eine tolle Stimmung! Irgendwie hat sich das Laufen gegen Schluss aber doch noch eine ganze Weile gezogen. Trotzdem bin ich dann bald im Hostel angekommen und konnte in mein Zimmer.
Hier habe ich dann einfach noch ein wenig am Blog gearbeitet. Die Mädels in meinem Zimmer waren einfach zu lustig. Die waren natürlich auch alle deutsch. Genau den gleichen Humor hatten sie. Die hatten gerade einen Skydive hinter sich und waren natürlich total aufgedreht. Ich fand es einfach nur zum totlachen, was die berichtet haben.

Mehr gab es heute auch nicht zu erzählen. Ich kann auf jeden Fall sagen, dass ich es auf keinen Fall bereue diese Stadt besucht zu haben. Ich finde sie um ehrlich zu sein richtig cool. Brisbane ist zwar eine Großstadt. Dennoch kann man sie bisher mit keiner anderen Großstadt vergleichen. Vielleicht erinnert sie mich ein wenig an Adelaide, da auch hier vergleichsweise wenig Leute unterwegs sind. Es ist alles viel ruhiger und nicht so stressig. Trotzdem hat man einfach ein klasse Angebot und bekommt alles, was man sich so wünscht. Zum Leben, Studieren und Arbeiten wäre das ein toller Ort. Für Touristen allerdings gibt es nicht so viel zu sehen. Da haben Melbourne und Sydney natürlich mehr zu bieten. Und Sydney werde ich morgen wieder ein kleines Stückchen näher kommen!

 

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