Dream come true

Tag 115 – Sydney

Ein neuer Tag in Sydney hat begonnen! Für mich geht hier wirklich ein Traum in Erfüllung. Ich konnte so gut schlafen. Bis um 9:30 Uhr lag ich im Bett! Dass die anderen drei Zimmerkameraden schon ausgecheckt haben, habe ich gar nicht mitbekommen. Mir war jetzt schon klar, dass ich den Bondi Beach Walk heute nicht machen werde. Ich wollte mir einfach etwas mehr Zeit für die Stadt nehmen, um sie umso mehr genießen zu können. Strände habe ich in deren letzten Zeit genug gesehen. Zeitlich hätte das auch nicht gereicht. Ganz gemütlich habe ich mich dann ins Bad begeben. Dort habe ich erstmal geduscht und mich fertig gemacht. Anschließend ging es runter in die Küche zum Frühstücken.

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Anschließend ging es auch schon raus. Eigentlich wollte ich zuerst zum Paddy´s Market. Das soll ein ziemlich billiger Souvenirmarkt sein. Allerdings habe ich dann realisiert, dass er nur von Mittwoch bis Sonntag geöffnet hat. Heute ist Montag! Super Timing! Aber halb so schlimm. Da China Town auf dem Weg zum Hafen liegt, bin ich hier einmal durchgelaufen. Allgemein gibt es in Sydney, vor allem um China Town extrem viele asiatische Restaurants. Ob thailändisch, japanisch, vietnamesisch, chinesisch oder indisch. Man findet hier wirklich alles in Massen! Die Preise dafür sind auch vollkommen ok. Man bekommt auch für 12 Dollar ein gutes Mittag- bzw. Abendessen.

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Als ich weiter Richtung Harbour Bridge gelaufen bin, habe ich beschlossen sie heute zu überqueren. Von da oben hat man bestimmt eine tolle Sicht. Und so war es auch! Man hatte einen tollen Überblick über die Stadt, den Hafen, die Oper und das Schiff. Das war auf jeden Fall eine gute Entscheidung, das zu tun. Irgendwie habe ich mich heute einfach immer spontan entschieden und mich davon leiten lassen, zu was ich Lust habe. Das hat mich alles so glücklich gemacht!

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Als ich auf der anderen Seite angekommen bin, habe ich mich auf den Weg zum Luna Park gemacht. Der war glücklicherweise gar nicht weit weg. Auch den Luna Park hab ich schon im Fernsehen gesehen. Der Eintritt ist frei. Deshalb habe ich gerne einmal einen Blick in den Park geworfen. Die Figur am Eingang ist riesig. Irgendwie cool, aber auch ein bisschen gruselig. Nur wenn man bestimmte Bahnen fahren möchte zahlt man. Vom Steg aus hatte man wieder einen tollen Blick auf die Brücke und die Oper. Auch die Fähre hat hier angelegt. Deshalb hat es sich angeboten, mit der Fähre zurück zum Circular Quay zu fahren. Das ging auch ganz problemlos. Ein Ticket hat etwas mehr als 7 australische Dollar gekostet. Nicht gerade wenig. Aber was soll’s!

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Ruck zuck war ich schon wieder drüben am Hafen. Da heute traumhaft schönes Wetter war, wollte ich den schönen Blick auch nochmal bei blauem Himmel haben. Deshalb hab ich mich am Ufer entlang zum Garten gesputet. Um 14 Uhr habe ich mich nämlich schon mit Sophie verabredet. Ich hatte genau noch eine halbe Stunde Zeit. Das wurde wirklich knapp. Der Weg hat sich aber schon gelohnt. Mit blauem Himmel sieht alles einfach hundertmal schöner aus. Wirklich!
Auf dem Weg zurück hat ein Flugzeug irgendwelche Buchstaben in den Himmel geschrieben. Keine Ahnung was das bedeuten sollte. Auf jeden Fall hat es die Aufmerksamkeit vieler Touristen bekommen.

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Vor der Oper habe ich mich dann mit Sophie getroffen. Sie kenne ich noch von der Tour in Asien. Mit ihr habe ich die ersten 4 Wochen ein Zimmer geteilt. Nicht immer haben wir uns so super verstanden. Trotzdem wollten wir uns hier zusammen treffen. Und das haben wir! Ich hätte sie auf den ersten Blick gar nicht entdeckt. Sie hat mich dann aber gleich angesprochen. Auch sie meinte, dass ich mich mega verändert hätte. Anscheinend sind meine Haare extrem hell geworden. Das stimmt wirklich! Seit Byron Bay komme ich mir vor, als wenn ich sie blondiert hätte. Echt komisch. Auch sie hat sich verändert und die Haare kürzer geschnitten. Wir hatten erstmal einiges zu reden. Am Hafen sind wir entlang gelaufen. Schließlich haben wir uns entschieden in ein Kaffee oben auf einer Terrasse zu gehen. So hatte man auch einen schönen Blick. Allerdings hat das riesige Schiff fast alles verdeckt. Eigentlich wollte ich nur etwas trinken, da ich wirklich spät und viel gefrühstückt habe. Dann hat mich eine Sache aber extrem angesprochen. Die Poke Bowl klang echt lecker. Sophie hat sich diese dann auch bestellt. 22 Dollar sind dafür zwar echt übertrieben. Aber was soll’s. Die Bowl bestand aus braunem Reis, ein mini Stück Avocado, ein paar rohen Streifen Thunfisch, Edamame, Seetangsalat, eine Art Algen, eine würzige Soße und und und. Ich kann mich gar nicht mehr an alle Einzelheiten erinnern. Auf jeden Fall war es genau meins. Im Allgemeinen hat es an Sushi erinnert. Wirklich lecker.

Anschließend haben wir noch einen Blick in die Kunstausstellung direkt unten drunter geblickt. Wir beide finden es cool, die Kunst anzusehen. Bei vielen Dingen fragt man sich aber wirklich, wieso das jetzt Kunst sein soll. Ich meine eine rote Leinwand krieg ich selber auch noch hin. Manche Bilder oder Ausstellungen sind mir dann wirklich zu speziell. Aber das ist ja Geschmacksache.
Weiter ging es dann wieder über die Harbour Bridge zu ihr nach Hause. Ich habe gar nicht realisiert, dass sie eigentlich genau gegenüber vom Opera House wohnt. Dann hätte ich heute morgen nicht auch noch diesen Weg auf mich genommen. Das war etwas blöd. Ich hatte aber auch nichts dagegen, noch einmal die schöne Sicht zu sehen. Diesmal sind wir dann aber nach rechts gelaufen, anstatt Richtung Luna Park nach links. Ihr Haus steht direkt zwei Häuser neben dem Präsidenten. Somit wird hier immer alles durch die Polizei kontrolliert und bewacht. Dieser Teil der Stadt ist somit auch viel ruhiger und gelassener. Man befindet sich zwar direkt im Zentrum von Sydney. Trotzdem ist das Feeling ganz anders.

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Bei ihr zu Hause angekommen habe ich erstmal ihre Mum und ihren Bruder kennengelernt. Die Wohnung war recht klein und kahl. Dafür hatte es echt alles was man benötigt. Die Aussicht ist wirklich unbezahlbar. Direkt gegenüber vom Opera House zu leben ist schon ein Luxus. Gigantisch! Somit sind wir gleich auf den kleinen Balkon gesessen, haben etwas getrunken und über alles mögliche geredet. Natürlich haben wir auch über die Zeit in Asien geredet, wie man sich beim alleine Reisen verändert, wie ich mich in der Zeit verändert habe, wie es ist wenn man nach einer so langen Zeit wieder nach Hause kommt, ob man mit den anderen Leuten noch in Kontakt steht und vieles mehr. Da kommt schon einiges zusammen! Ich habe es auf jeden Fall total genossen, bei jemandem zu Hause zu sein. Es hat sich so gut angefühlt hier wirklich jemanden zu kennen und nicht alleine zu sein! Der Tag ging so ganz entspannt weiter. Als wir über das Hostelleben geredet haben, kam sie auch noch auf die Idee mir einige Dinge mitzugeben. Ich hab ihr erzählt, dass ich mein Porridge langsam nicht mehr sehen kann. Zum Aufpeppen hat sie mir „Organic Cacao“ mitgegeben. Außerdem hat sie mir von jeder Teesorte einige Teebeutel eingepackt. Ein Pesto und zwei vegane Riegel gab es auch noch. So lieb! Sie hat mich so verwöhnt. Besser hätte es für mich gar nicht kommen können. Zwei Katzen hat sie auch noch. Die habe ich an diesem Nachmittag dann auch noch verwöhnt. Da habe ich erst einmal gemerkt, wie sehr ich unsere Inki vermisse. Aber so lange geht es ja gar nichtmehr.

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Gegen 7 Uhr sind wir vor auf den Steg gelaufen, um den Sonnenuntergang zu genießen. Schöner hätte es nicht sein können. Genau hinter der Harbour Bridge ist die Sonne untergegangen. Es war echt toll! Auch das riesige Schiff hat noch abgelegt. Da hat man sich schon gefragt, wie das sich den Weg nach draußen freikämpft. Unter die Harbour Bridge passt es auf jeden Fall nicht. Sophie hat mir auch erzählt, wie teuer es sei, das Schiff für 24h im Hafen von Sydney zu parken. Ein Vermögen! Das muss also echt gut laufen.
Zurück in ihrer Wohnung gab es dann noch Abendessen. Schon vor dem Sonnenuntergang hat sie mit Kochen begonnen. Da sie kein Gluten und keine Lactose verträgt, ist unser Essensgeschmack auch ziemlich der Gleiche. Zumindest mögen wir es beide scharf. Es gab schließlich glutenfreie Nudeln in spicy Tomatensoße mit Pilzen und Paprika. Zucchini war glaube ich auch noch drinnen. Zum Schluss hat sie noch geräucherten Lachs hineingegeben. Es war echt extrem lecker! Mega gut! Für den Abend hat das den perfekten Abschluss gebildet.

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Danach hat Sophie mich noch zum Zug gebracht. Draußen war es schon recht frisch. Allgemein war es heute nicht so warm. Durch den blauen Himmel scheint es immer so, als wenn es so heiß wäre. Im Schatten war es aber wirklich frisch. Der kühle Wind kam auch noch dazu. Aber es ging immer noch. Am Busbahnhof mussten wir uns beide dann verabschieden. Wer weiß, ob wir uns jemals nochmal wieder sehen werden. Australien und Deutschland liegt eben nicht direkt nebeneinander. Es war auf jeden Fall so toll, bei ihr zu Hause sein zu dürfen. Das sie mir noch so viel mitgegeben hat und mich bis zum Zug gebracht hat war auch zu lieb. Ein toller Tag!

Mit dem Zug bin ich dann direkt zur Central Station gefahren. Von dort aus musste ich nur noch ca. 5 Minuten laufen. Nur blöd das ich auf der falschen Seite herausgekommen bin. Aber halb so wild. Im Hostel habe ich dann Damian wieder getroffen. Wir haben noch kurz miteinander geredet. Er sucht gerade nach Arbeit hier. Danach bin ich schon ins Zimmer, gab mich Bettfertig gemacht, noch etwas am Handy gespielt und mein Zeug für den morgigen Tag gerichtet. Anschließend ging es ins Bett. Der Wecker wurde auf 6:05 Uhr gestellt. Wieso so früh? Darüber schreibe ich dann im nächsten Blogbeitrag!

 

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