Last day together?

Tag 113 – Byron Bay

Der letzte Tag in Byron Bay. Obwohl ich hier ganze 4 Nächte war, verging die Zeit wie im Flug. Meine Australienreise neigt sich immer mehr dem Ende zu. Um 8:30 Uhr bin ich aufgestanden, hab mein Zeug im Dunkeln gepackt, bin ins Bad um mich zu richten, hab das Bett abgezogen und bin dann schlussendlich kurz vor 10:00 Uhr an die Rezeption zum Auschecken. Anstatt mein Gepäck hier zu lassen, habe ich das Angebot von Tina bekommen, mein Gepäck zu ihr ins Hostel zu bringen. Eigentlich sind Gäste in anderen Hostels ja nicht so erwünscht. Aber für mich war das so einfach am praktischstes, da das Hostel näher an der Stadt bzw. an der Bushaltestelle liegt.

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Deshalb bin ich um 10:15 Uhr mit dem Shuttle in die Stadt gefahren. Noch ca. 15 Minuten bin ich zum Backpacker Inn Hostel gelaufen. Als ich dort angekommen bin, bin ich einfach schnell an der Rezeption vorbeigelaufen. Tina habe ich noch gar nicht gesehen. Wir hätten vielleicht einen Treffpunkt abmachen sollen. Kurze Zeit später habe ich sie aber draußen beim Frühstücken entdeckt. Was ein Glück. Somit konnte ich mein ganzes Gepäck gleich zu ihr ins Zimmer bringen. Das Hostel hat mich sehr angesprochen. Die Stimmung war einfach gut. Alle Leute schienen nett zu sein. Aber das muss mich ja nicht interessieren.

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Nachdem Tina fertig gefrühstückt hat und wir noch ein bisschen geredet haben, haben wir uns fertig für die Stadt gemacht. Dort angekommen wollten wir unbedingt ein Bild vor diesen Flügeln machen. Die sahen echt schön aus.

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Anschließend wollte ich mir aber unbedingt eine Acai Bowl gönnen. Das habe ich mir fest vorgenommen. Gefrühstückt habe ich ja eh noch nicht im Hostel. Somit habe ich mir für stolze 13 australische Dollar eine Acai Bowl gekauft. Zusammen sind wir dann vor an den Strand gelaufen. Die erfrischende Bowl hat schon fast an ein Eis erinnert. So lecker! Und auf jeden Fall eine tolle Abwechslung zu meinem Porridge. Am Strand sind wir dann noch etwas sitzen geblieben und haben geredet.

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Danach ging es aber auch schon los in die Läden. Ich kannte die meisten ja schon. Tina allerdings noch gar nicht. So konnte ich ihr das ein oder andere zeigen. Sie hat sich dann auch den selben Ring wie ich gekauft. Der wird uns jetzt immer an Byron Bay und unseren Surfkurs erinnern. Die Klamotten haben uns beide super gut gefallen. Allerdings ist hier alles wirklich übertrieben teuer. Ich kann sicher keine 80 Dollar für ein Kleid ausgeben. 30 – 40 Dollar für ein Basic T-Shirt fanden wir auch echt übertrieben. Somit gab es an Kleidung nichts für uns. Dennoch sind wir in viele Läden einfach nur zum durchschauen gegangen. Das ist einfach total inspirierend. Später sind wir auch noch kurz in den Woolsworth gegangen, um uns ein Viertel Wassermelone zu kaufen. Das haben wir schon auf den Whitsundays beschlossen gehabt. Bevor wir uns die aber schmecken haben lassen ging es erst noch in ein Kaffee. Für mich gab es einen Chai Latté. Der war wirklich gut, schön zimzig, warm aber auch echt süß. Tina hat sich noch ein kleines Sandwich bestellt.

Als wir dann auch dort fertig waren ging es wieder an den Strand. Hier haben wir es uns auf einer Bank bequem gemacht und mit zwei Holzgabeln unsere Wassermelone gegessen. Das war wirklich die beste Idee die wir hätten haben können. Auch Nektarinen gab es noch. Dabei sind wir mit einigen Leuten ins Gespräch gekommen. Die Vier waren zwar schon älter. Dennoch hatten wir es echt lustig mit ihnen. Außerdem war es mal cool mit Einheimischen zu reden und nicht immer nur Touristen um sich zu haben. Dadurch dass sie aus Sydney kommen, konnten sie uns auch noch gute Tipps geben. Aber das meisten wussten wir auch so schon. Kurz bevor wir dann weiter gehen wollten hat mir Tina noch ein kleines Buch in die Hand gedrückt. Seit 8 Jahren schreiben dort Personen rein, die sie irgendwo kennengelernt hat. Heute hatte ich die Ehre. Mich hat es wirklich gefreut auch eine Kleinigkeit für sie zu schreiben. Die Idee ist auch wirklich super. So hat man auch zu Hause immer eine Erinnerung an diese Zeit.

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Danach ging es wieder durch die Stadt. Verrückte Typen gibt es hier an jeder Ecke. Das macht das Feeling hier definitiv auch aus. In den Läden haben wir wieder etwas herumgestöbert. Wirklich gekauft haben wir trotzdem nichts. Ich war mir ganz unsicher, ob ich nun etwas kaufen soll oder nicht. Irgendwie will man ja ein Andenken haben. Auf der anderen Seite kostet es in Byron Bay ein Vermögen. Den Platz im Backpack muss man auch erstmal finden. Das ist gar nicht so einfach. In den Aldi bin ich noch schnell gegangen um mir etwas für die Fahrt bzw. fürs Frühstück zu holen. Danach haben wir noch einen Markt entdeckt, der erst jetzt aufgemacht hat. Ich schätze, dass die Märkte immer Sonntags sind und die Stände eben gerade am Aufbauen waren. Und tatsächlich habe ich mir hier noch eine ganz schlichte und dezente Kette geholt. Irgendwas musste ich von hier doch noch mitnehmen. Und die Kette kann ich nun wirklich immer anziehen. Das hat mich dann echt gefreut!

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Zum Abendessen sollte ich mir nochmal etwas aussuchen. Mein letzter Abend in Byron Bay musste kulinarisch nochmal besonders werden. Hier gibt es einfach so tolle Lokale, dass man einfach Essen gehen muss. Am liebsten würde ich hier alles probieren. Nach langem hin und her sind wir in eines der beliebtesten Restaurants in Byron gegangen. Mexikanisch sollte es heute geben. Ich war noch nie mexikanisch Essen. Deshalb wollte ich jetzt die Möglichkeit ausnutzen. Zufälligerweise haben wir zwei auch noch ein Platz bekommen. Ich habe mich für die vegetarischen Fajitas entschieden. Tina hat sich die vegetarischen Enchilladas bestellt. Beides hat uns unglaublich gut geschmeckt. Die Portionen waren auch einfach riesig! Ich sollte mir meine „Wraps“ selber zusammenrollen. 4 Maisfladen konnte ich mit mediterranem Ofengemüse (Aubergine, Zucchini, Paprika, Zwiebeln, Bohnen), Kraut, Guacamole und Tomaten belegen. Bei Tina waren die zwei Teigtaschen noch mit Käse überbacken. Reis und Bohnen hab es bei ihr dazu. Wir beide waren echt happy, aber total überfüllt. Billig kann man das Essen auch nicht nennen. 25 Dollar habe ich dafür gezahlt. Aber das mexikanische Essen war echt klasse und die Größe der Portionen auch mehr als genug. Das Geld war das schon wert. Für den heutigen Tag war das der perfekte Abschluss!

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Anschließend ging es auch schon zurück in ihr Hostel. Ich musste mich dort noch für den Bus umziehen und mein Backpack schließen. Dann hieß es auch schon Abschied nehmen. Wir haben nur gehofft uns doch nochmal in Sydney zu treffen. Aber das steht immer noch in Frage. Wenn, dann wird das eine spontane Angelegenheit. Auf jeden Fall war es eine tolle Zeit mit ihr. Wir haben echt viel gelacht und zusammen erlebt. Ich werde sie bestimmt zu Hause in Bern besuchen kommen.
Pünktlich bin ich auch an der Bushaltestelle angekommen. Dort konnte ich dann nach kurzem Warten auch gleich einsteigen. Mein letzter Greyhound! Mein letzter Nachtbus! Jipii! Dann bin ich endlich in Sydney. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie ich mich auf diese Stadt freue. Ein komisches Gefühl ist aber dennoch dabei. Ich habe so lange darauf hingefiebert endlich in diese Stadt zu kommen. Und bald ist es soweit! Aber bis ich dort ankomme muss ich erstmal ein ganzes Stück Strecke zurück legen. Der Bus ist ziemlich voll. Ich hoffe nur, dass ich es schaffe ein wenig zu schlafen! Aber so gut wie das die letzten Male geklappt hat, bezweifel ich das.

 

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