The Blue Mountains

Tag 116 – Sydney

Es ist schon toll, überall auf der Welt Connections zu haben. Auch heute konnte ich davon wieder profitieren. Ein weiterer Freund aus der Tour in Asien lebt in Sydney. Eigentlich meinte er keine Zeit zu finden wenn ich hier bin. Er hat noch Geburtstag, dann kommt die ganze Familie und arbeiten muss er auch noch. Dann meinte er aber, sich einen Tag frei nehmen zu können. Und das hat er sogar gemacht. Echt lieb! Mit den Personen aus der Indochina Tour habe ich immer noch Kontakt. Ich würde wirklich jeden anschreiben, wenn ich bei Ihnen in der Nähe bin. Bei Leuten die ich nur mal kurz im Hostel kennengelernt oder auf einer 2- 3 tägigen Tour getroffen habe ist das anders. Das sind irgendwie meistens nur Freunde auf Zeit. Hört sich irgendwie echt blöd an. Aber es ist so. In der kurzen Zeit lernt man sich nicht gut genug kennen. Manchmal gibt es Ausnahmen, wie bei Tina und mir. Auch bei Aileen im Outback war das anders. Normalerweise aber kommen solche Freundschaften nicht immer zu Stande. In Südostasien bin ich allerdings 2 – 6 Wochen mit den Leuten zusammen gewesen. Da erlebt man so viel zusammen! Das bist einfach etwas Anderes.

Wie auch immer! Heute habe ich mich mit Justin getroffen. Auf der Tour hatten wir nicht so viel miteinander zu tun. Aber wenn er mit mir einen Trip zu den Blue Mountains machen will, kann ich nicht nein sagen. Er ist in dieser Gegend aufgewachsen und kennt sich bestens aus. Somit musste ich gar keine überteuerte Tour buchen um zu den Blue Mountains zu gehen. Wirklich praktisch! Man ist so auch viel flexibler. Dennoch ging es schon früh los. Um 6:00 Uhr habe ich meinen Wecker gestellt. Jipii! Ich habe mich nur schnell umgezogen, gerichtet und bin schon los zum Bahnhof. Draußen war es relativ frisch. Zum Glück habe ich eine Jacke mitgenommen. Auf dem Weg zum Bus habe ich eine Kleinigkeit gefrühstückt. Meine Haferflocken habe ich gestern schon leer gemacht. Da ich Australien bald verlassen werde hat es sich nicht mehr gelohnt einen neuen Pack zu kaufen. Sophies Müsliriegel haben sich also echt bewehrt. Bananen hatte ich auch noch da.

Um 6:47 Uhr ging der Zug nach Edgecliff. Mit dem Zug zu fahren ist hier übrigens echt teuer. In Singapur kommt man da um einiges billiger weg. In Edgecliff wollte mich Justin abholen, um dem Stau etwas auszuweichen. Das war eigentlich ganz schlau. Mein Hostel ist direkt in der Stadt. Da kann es am morgen immer mal etwas hektisch zugehen. Edgecliff liegt ein wenig außerhalb. Ich stand dort erst einmal eine Weile. Ob ich den richtigen Ausgang gewählt habe war auch nicht sicher. Irgendwann kam er dann aber mit seinem coolen Auto um die Ecke. Es ging also endlich los. Stau war trotzdem! Aber wahrscheinlich weniger als mitten im Zentrum. Wir haben erstmal wie üblich geredet. Gestern hatte er mich noch gefragt, was ich schon alles gesehen habe in Australien. Vor allem auf die australischen Tiere ist er eingegangen. Da musste ich natürlich erwähnen, dass ich noch keine Kangoroos gesehen habe. Ich kann Australien nicht verlassen ohne mindestens ein Kangoroo gesehen zu haben. Das wäre echt traurig gewesen. Das hat er sich zu Herzen genommen. Auf dem Weg zu den Blue Mountains lag nämlich ein Wildlife Park! Das hätte sich nicht besser ergeben können. Deshalb sollte das unser erster Stop sein. Bevor wir allerdings dort angekommen sind, haben wir uns noch halber verfahren. Ich habe schon Respekt davor, in Großstädten zu fahren. Aber eigentlich dachte ich, dass er sich da ein bisschen mehr auskennt. Na gut! Wir haben ca. 40 Minuten verschenkt. Die Hauptsache ist ja das man ankommt. Und das sind wir!

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Der Eintritt in den Wildlife Park war nicht ganz billig. Aber was tut man nicht alles, um doch noch Kangoroos zu sehen. Natürlich gibt es auch viele andere Tiere in dem Park. Dadurch, dass der Tierpark ein ganzes Stück außerhalb von Sydney liegt waren recht wenig Leute hier. Dennoch ist es beliebt vor den Blue Mountains hier noch einen Halt einzulegen. Zu Beginn haben uns erstmal einige verrückte Vögel begrüßt. Auch Wallabies sind überall herumgelaufen. Dann kamen wir auch schon zu den Kangoroos. Zwei verschiedene Arten haben sich rumgetrieben. Miene Lieblinge waren die etwas größeren und grauen Kangoroos. Die orangefarbenen waren natürlich auch herzig. Für mich war das wirklich ein Highlight sie füttern und streicheln zu können. So süß! Mich hat es nur gewundert, dass einige so zutraulich waren. In der Wildnis ist das bestimmt anders. Aber umso besser für uns. So kamen wir wirklich nah an die Tiere heran.

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Weiter ging es auch schon. Ich wollte die Kangoroos gar nicht verlassen. Aber andere Tiere haben eben auch noch auf uns gewartet. Neben super vielen verrückten Vögeln, Wallabies und Kangoroos gab es natürlich Koalas, Dingos, ein riesiges Salzwasserkrokodil, Emus, Echsen, Schlangen, Wombats, und und und! Man hat auf jeden Fall einen tollen Einblick in die australische Tierwelt bekommen. Zum Schluss gab es sogar noch mehr Kangoroos! Damit habe ich auf jeden Fall das gesehen, was ich unbedingt noch wollte bevor ich Australien verlasse. Ich denke neben Koalas sind Kangoroos definitiv meine Favoriten. Coole Tiere!

Anschließend sind wir weiter Richtung Blue Mountains gefahren. Auf dem Weg haben wir in einem kleinen Ort vor einem kleinen Shop angehalten. Hier gab es frischen, selbstgebackenen „Applepie“ mit den eigenen Äpfeln gebacken. Ich habe mir auch noch eine Tasse Tee bestellt. Der warme „Applepie“ mit Vanilleeis war wirklich gut. Ganz anders als den typischen Apfelkuchen den wir kennen. Man hat eigentlich nur diese warmen Apfelstücke bedeckt mit einer Piekruste. Dadurch war der Kuchen auch überhaupt nicht so süß und super frisch. Der kleine Shop war wirklich super authentisch und einen Stop wert.

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Jetzt ging es noch ein Stück weiter bis wir endlich bei den Blue Mountains angekommen sind. Ich habe es mir komplett anders vorgestellt. Ich dachte man fährt eben einfach zu einem Berg und muss von dort aus eine Wanderung machen, um die Natur zu entdecken. So war es aber nicht. Man fährt die ganze Zeit von einem kleinen Ort zum nächsten. Immer befindet man sich auf den Blue Mountains. Das hier überhaupt Menschen wohnen hätte ich nicht gedacht. So ist es aber! Zu Beginn haben wir kurz bei einem kleinen Lookout angehalten. Dort hat man aber recht wenig gesehen. In dem kleinen Städtchen Leura sind wir als nächstes ausgestiegen. Ich wusste gar nicht, wieso wir jetzt in den Dörfern anhalten. Eigentlich wollte ich doch nur die Berge sehen. Ich habe mich eher auf eine Wanderung eingestellt. Aber im Nachhinein bin ich mehr als froh, hier gewesen zu sein. So ein Dort wie Leura habe ich noch nie gesehen. Alles ist super Vintage! Zu Beginn sind wir in einen Fudge Laden gegangen. Ich kam mir vor wie bei irgendjemanden in der Wohnung. Es war gar nicht eingerichtet wie in einem üblichen Geschäft. Es kam einem auch alles sehr „alt“ vor. Das ist gar nicht negativ gemeint. Aber so war es! Ganz hinten wurden dann das selbstgemachte Fudge angeboten. Justin hat sich die Sorte Macadamia gekauft. Ich musste natürlich probieren. Für meinen Geschmack war es zwar lecker, aber viel viel zu süß. Er hat es gefeiert.
Auch einem Candyshop haben wir besucht. Nur Süßigkeiten wurden dort angeboten. Ob Schokolade, Gummibärchen, Lakritz, Kaugummis oder Bonbons! In diesem Shop wäre man auf jeden Fall fündig geworden.

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Dann war Zeit zum Mittagessen. Eine große Auswahl gab es nicht. Ein Kaffee sah aber ziemlich gut aus. Dort war auch einiges los. Es wurde wenig Vegetarischen angeboten. Allerdings waren sie super freundlich und hätten auch alles abwandeln können. Zum Trinken gab es für mich einen Orangen- Karotten- Ingwer Saft. So lecker! Ich vermisse die Säfte und Smoothies, die ich in Asien jeden Tag hatte, so sehr. Jetzt habe ich mir mal wieder einen gegönnt. Zum Essen gab es einen Salat mit frittierten Maisfladen. Das ganze Gericht hat unerwartet sehr lecker geschmeckt. Man konnte den Köchen auch halber beim Kochen zuschauen. Das Kaffee war wirklich von hervorragender Qualität. Das kann ich ohne Zweifel behaupten.
Nachdem wir auch damit fertig waren, ging es noch in ein paar weitere Geschäfte. Der Vintage- Stil war überall verbreitet. Ich kam mir wie in die Vergangenheit versetzt vor. Niemals würde ich solche Klamotten tragen. Niemals! Eigentlich kenne ich diesen Stil auch nur von uralten schwarzweiß Filmen. Das man das noch zu Kaufen bekommt war mir neu.

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Zurück im Auto sind wir endlich zum Ausgangspunkt zu den „Three Sisters“ gefahren. Beim Scenic World ging es einen Weg bis ganz nach unten. Diese 990 Stufen haben wir auf uns genommen. Manche meinen auch es seien 1000. Ich habe nicht nachgezählt, also kann nich euch nicht sagen was jetzt schlussendlich stimmt. Es waren auf jeden Fall viele. Die „Three Sisters“ hat man gleich zu Beginn sehen können. Es hört sich vielleicht spektakulärer an, als es ist. Schlussendlich sind es nur drei Felsen hintereinander. Trotzdem sieht es irgendwie cool aus. Der Wasserfall direkt neben an fande ich auch super schön. Zu diesem sind wir auch ganz nahe herangekommen. Ansonsten ging es alle Stufen nach unten. Den „Bushwalk“ haben wir unten bei einem weiteren Aussichtspunkt auf die „Three Sisters“ beendet. Von dort aus ging eine Art Zug wieder nach oben. Natürlich hätte man auch laufen können. Dadurch, dass wir aber eh nicht mehr so viel Zeit hatten, ging es so einfach schneller. Ein Erlebnis war es auch. Ich kann euch nicht sagen wie steil es rückwärts den Berg hinauf ging. Man musste sich schon festhalten, um nicht nach vorne zu fallen. Auf einmal war es stock dunkel. Mitten durch den Felsen ist man gefahren. Echt ganz cool. Oben angekommen hat Justin eine Freundin der Familie getroffen. Sie hat uns kostenfrei durchgelassen. Connections, connections! Ansonsten hätten wir ca. 22 – 29 Dollar pro Person zahlen müssen. Das wäre es mir dann doch nicht wert gewesen. So hatten wir wirklich Glück!

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Rausgekommen sind wir in einem Souvenirshop. Es hatte wirklich einige schöne Dinge zur Auswahl. Aber das Thema Shoppen habe ich ja schon öfter mal angesprochen. Es ist teuer, oft sind die Dinge mehr als unnötig und Platz habe ich erst Recht nicht. Irgendwas werde ich schon noch finden, was ich mit nach Hause nehmen kann. Aber für uns ging es erst einmal weiter. Justin hat mich gefragt, was ich noch gerne machen möchte. Es war zwar schon Nachmittag. Dennoch wollte ich noch nicht zurück nach Sydney. Ich wollte einfach mehr von den Blue Mountains und der Natur sehen. Irgendwie war das kurze Laufen davor noch nicht das, was ich mir darunter vorgestellt habe. Deshalb ging es noch zu einem anderen Punkt von dem wir ein wenig durch den „Bush“ gelaufen sind. Es gibt hier hunderte von Wanderrouten. Das hat er heute aber irgendwie nicht ganz eingeplant. Für einen 3- stündigen Walk war die Zeit wirklich nicht mehr genug. Dennoch sind wir noch ein ganzes Stück gelaufen. Ein schöner Aussichtspunkt lag auch noch auf dem Weg. Unser Ziel war der Wasserfall! Da mussten wir aber gefühlt 2000 Stufen zurück legen. Runter zu kommen war kein Problem. Der Wasserall war auch ganz schön. Ich habe aber auch schon Schönere gesehen. Das ist bei mir halt jetzt einfach schon so das Ding. So viele tolle Dinge habe ich schon sehen dürfen. Da fängt man an, alles miteinander zu vergleichen.

Der Weg zurück war etwas härter. Die Stufen werde ich morgen sicher spüren. Aber so hatte man wenigstens das Gefühl etwas gemacht zu haben. Dann ging es aber auch zurück nach Sydney. Allgemein haben mir die Blue Mountains wirklich gefallen. Von weitem scheinen die Berge übrigens wirklich blau zu sein. Sie werden ihrem Namen also echt gerecht. Die Berge war ein toller Kontrast zu der Großstadt Sydney. Für mich war es gut zu sehen, wie die Gegend um die Großstadt aussieht. Denn es gibt eben noch viel mehr als Stadt. Dennoch haben mich die Blue Mountains nicht geflasht. Ich denk für die Australier ist es ein fanatischer Ort. Hier gibt es eben nicht so viele Berge. Das hat mir Sophie auch gestern erzählt. Für sie ist das einer der Schönsten Orte. Für zum Beispiel Deutsche oder auch Schweizer ist es dann wieder anders. Wir haben Berge eben auch zu Hause bei uns. Da braucht man nicht extra nach Australien zu gehen, um so etwas zu sehen. Natürlich ist es hier anders. Aber ich glaube ihr wisst was ich meine. Es war schön! Das ist keine Frage.

Bei der Rückfahrt haben wir wieder über alles mögliche geredet: die Asientour, Kontakte, meine Englischkenntnisse und Australien. Ich weiß gar nicht ob ich schon davon erzählt habe. Es würdet ihr sagen, wenn euch jemand nach der Hauptstadt von Australien fragt? Sydney? Melbourne? Das hätte ich auch gesagt. Stimmen tut aber keins von beiden. Die beiden Städte konnten sich nicht einigen, wer von beiden die Hauptstadt von Australien wird. Deshalb wurde Canberra künstlich genau in der Mitte von Sydney und Melbourne gebaut. Echt verrückt. Ich denke fast keiner außerhalb von Australien hat schon einmal von dieser Stadt gehört. Zu sehen gibt es dort auch nichts. Sie existiert einfach. Melbourne und Sydney haben immer einen kleinen Wettstreit am laufen, welches die schönere Stadt ist. Natürlich sind die Menschen aus Sydney davon überzeugt, dass die Stadt Melbourne um einiges übertrifft. Ich schließe mich auch Team Sydney an, obwohl mir Melbourne auch sehr gefallen hat. Ich finde es nur lustig, wie die Einheimischen hinter ihrer Stadt stehen. Sophie meinte auch, dass Melbourne zwar schön und jung ist. Sydney ist aber einfach besser. Justin hat mich schon begrüßt mit: „Welcome to the premier city of Australia“! Er meinte auch, weil Canberra näher an Sydney liegt, hat Sydney auch den Streit um die Hauptstadt gewonnen. Verrückt!

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Auf jeden Fall ging es wieder zurück in die Stadt. 2 Stunden haben wir ca. gebraucht. Auch hier ist er ein paar Mal falsch abgebogen. Naja! Kurzfristig haben wir dann noch beschlossen thailändisch essen zu gehen. Besser gesagt hat er das beschlossen. Wir sind also bis nach W…….. gefahren, um in seinen Lieblingsthailänder zu gehen. Das war auch noch einmal ein ganzes Stück Fahrt. Auf dem Weg hatte man aber eine tolle Aussicht auf die Skyline bei Nacht. Wunderschön! Wirklich. Nur etwas zu weit weg, um gute Bilder zu schießen. Dennoch war das schonmal ein Highlight. Auch das Essen hat natürlich genau meinem Geschmack entsprochen. Ich habe wieder gemerkt, wie sehr ich das asiatische Essen vermisse. Natürlich gab es Green Curry! Einen Papayasalat haben wir dazu bestellt. Yummy! Natürlich ist es nicht das Gleiche wie in Thailand. Dennoch einfach lecker. Relativ günstige, für australische Verhältnisse, war es dazu.

Zurück zum Hostel hat er mich dann auch noch gebracht. Auf dem Weg hat er mir noch erzählt, dass in der Gegend, in dem er wohnt und wir zu Abend gegessen haben, super viele Leute Selbstmord machen und von der Klippe springen. Das fand ich echt erschreckend. Anscheinend soll das fast jede Woche vorkommen. Auch an diesem Abend stand die Polizei überall verstreut. Schlimm!
Im Hostel bin ich dann gegen 22:30 Uhr angekommen. Es war ein langer Tag! Aber er war auch echt cool. Ich bin auf jeden Fall happy, noch Kangoroos gesehen zu haben.
Geskyped habe ich auch noch kurz mit meiner Mama. Das geht in den nächsten Tagen wieder weniger. Mit einem der 3 Typen in meinem Zimmer habe ich auch noch recht lange geredet. Mal wieder über das Übliche! Irgendwann wird mir das sicher aus dem Hals hängen. Aber eigentlich ist es ja nett, wenn man offen ist und nicht nur alleine für sich im Zimmer sitzt. Aber irgendwann um Mitternacht wollte ich dann auch echt schlafen.

 

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