New Zealand, here I am!

Tag 118 – Auckland

Ein neuer Abschnitt beginnt! Ich verlasse heute Australien und starte ein neues Abenteuer in Neuseeland. Einfach nur aufregend. Ich freue mich auf jeden Fall auf ein neues Land und vor allem die Natur. Von Neuseeland hört man immer so gute Dinge. Jetzt kann ich mich endlich selber davon überzeugen und meine eigene Meinung bilden. Ich hoffe es wird mich nicht enttäuschen. Aber davon gehe ich jetzt mal nicht aus. Es ist aber auch irgendwie ein komisches Gefühl zu wissen, dass ich heute an dem Ort lande, von dem ich auch wieder zurück nach Hause fliege. Es geht nicht mehr lange, dann ist alles vorbei. Aber bevor es soweit ist, stehen noch einige Wochen bevor.

Auch heute waren die Jungs in meinem Zimmer echt laut. Die Nacht war also wieder nicht die Beste. Aber was soll’s. Ich bin um 7:30 Uhr aufgestanden, habe mich gerichtet und meinen Backpack fertig gepackt. Dann habe ich auch gemerkt, dass meine Wanderschuhe nirgends sind. In dem Moment ist mir eingefallen, dass ich sie am ersten Tag vor dem Einchecken ausgezogen bzw. die Schuhe gewechselt habe. Ich muss sie unten liegen gelassen haben. Shit! Ohne die kann ich sicher nicht nach Neuseeland. Auf gut Glück bin ich einfach mal in die Küche zum Frühstücken. Und wie es der Zufall wollte kam mir gleich eine Putzfrau entgehen. Die wusste sogar etwas von schwarzen Wanderschuhen. Und tatsächlich konnte sie mir weiterhelfen und mir meine Schuhe aus einem kleinen Abstellraum geben. Da ist mir schon ein Stein vom Herzen gefallen. Jetzt konnte ich auch in Ruhe Frühstücken. Und das habe ich auch. Anschließend ging es dann wieder nach oben. Ich war mir so unsicher beim Packen, ob ich Dinge wie Salz, Kräuter oder Teebeutel mit nach Neuseeland nehmen kann. Überall wird davor gewarnt, dass die bei der Einreise extrem streng sind. Auch vor Wanderschuhen warnen alle. Wenn nur ein Krümel Dreck oder ein kleiner Stein in den Schuhen ist, kommt man nicht ins Land. Auch Justin und Sophie haben mich davor gewarnt. Deshalb bin ich noch einmal los ins Bad um meine Schuhe zu putzen. Das restliche Essen habe ich auf gut Glück eingepackt. Ich denke eher, dass sich das auf frisches Obst, Gemüse, Fleisch oder andere Tierprodukte bezieht. Aber man wird sehen.

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Unten an der Rezeption konnte ich dann auschecken. Ich hatte gehofft hier auch noch Briefmarken zu bekommen. Die konnte man allerdings nur mit Bargeld bezahlen. Das hat sich dann auch erledigt. Sie haben mich zur nächsten Post geschickt. Eigentlich wollte ich nur zum Flughafen. So früh dran war ich nämlich auch nicht. Die Postkarten musste ich aber noch irgendwie loskriegen. Das war die letzte Chance. Deshalb bin ich doch noch einmal losgegangen um die Post aufzusuchen. Erst dachte ich, sie sei geschlossen. Da habe ich schon fast die Krise bekommen. Dann kam aber ein Mann und meinte, dass der Eingang nur auf der anderen Seite sei. Was ein Glück. Ich habe meine Briefe also doch noch losbekommen.

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Dann ging es aber wirklich zum Bahnhof. Eine Fahrt zum Flughafen hat einen um die 19 Dollar gekostet. Der Weg dorthin war zwar wirklich nicht weit. Aber gut! Dafür bin ich schnell am Flughafen angekommen. Dort ging es gleich zur Gepäckaufgabe. Hier habe ich schon gesagt bekommen, dass mein Flug Verspätung hat. Eigentlich sollte er um 11:50 Uhr starten. Jetzt war das Boarding erst um 12:45 Uhr angesetzt. Da hätte ich mir echt keinen Stress machen müssen.

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Der Flughafen war recht groß. Hier konnte ich auch noch alle Münzen loswerden. Ansonsten habe ich angefangen meinen Blog weiterzuschreiben. Ich werde dort nie wieder up to Date sein, befürchte ich. Aber sobald ich nicht alles vergesse was ich erlebt habe, ist alles gut.
Gegen Ende kam mir die Wartezeit dann doch lang vor. Als es um 12:45 Uhr immer noch nicht weiter ging, bin ich nochmal los um mir etwas zu Trinken zu holen. Ich hatte schon ein wenig Hunger. Da der Stand „Booster“ in der Nähe war, hat es sich angeboten einen Smoothie zu bestellen. Und das habe ich auch. Es wurde ein mega leckerer Green- Carribean Smoothie mit Passionsfrucht, Mango, Banane, Spinat und lauter guten Dingen. Das habe ich in dem Moment einfach gebraucht. Es wollte einfach nicht vorwärts gehen. Schlussendlich hatten wir bis Abflug schon mehr als 2 Stunden Verspätung. Das wird spät werden, bis ich in Auckland ankomme.

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Mit Air New Zealand ging es dann los. Es waren hauptsächlich Einheimische im Flugzeug. Das ist in der Osterzeit auch verständlich. Die Airline hat mich echt überrascht und überzeugt. Noch nie hatte ich so viel Platz in einem Flugzeug. Ich konnte die Beine beinahe ganz ausstrecken. Und meine Beine sind nicht die Kürzesten. So hatte ich auch neben den zwei Männern gut Platz. Auch Bildschirme gab es. Ich habe erst gefürchtet, dass wir wieder alles zahlen müssen. Aber nein! Man konnte kostenlos Filme ansehen. Und was für welche! Ich bin fast ausgeflippt als ich gesehen habe, dass Pitch Perfect 3 zur Auswahl stand. Das hat mich echt gefreut. Deshalb musste auch mein Blog zurückstecken. Jetzt konnte ich mich endlich mal wieder zurücklehnen und einen Film ansehen. Jipi! Später gab es dann auch noch Essen. Damit habe ich auch nicht gerechnet. Eigentlich standen nur zwei Optionen mit Fleisch zur Verfügung. Deshalb meinte ich, dass ich nichts möchte. Dann kam er aber mit einer vegetarischen bzw. veganen Speise um die Ecke. Eigentlich muss man sich die Extrawünsche ja immer Vorbestellen. So hatte ich mal wieder Glück. Das Essen war super gut und kam mir auch komischerweise frisch vor. Ich hatte noch nie ein besseres Flugzeugessen. Es gab ein kleines Brötchen, einen Dattel- Bananen Kuchen und Reis mit Bohnen, Spinat, Blumenkohl in Soße und ein paar Stückchen Kürbis. Echt gut! Auch das Personal, was überwiegend aus Männern bestand, war extrem freundlich. Ich bin auf jeden Fall mega begeistert von Air New Zealand.

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Nach ca. 3 Stunden sind wir dann in Auckland gelandet. Der Flug ging wirklich wie im Flug vorbei. In Auckland sind es wieder zwei Stunden später als in Sydney. Somit war es schon Abend hier. Ich bin nur schnell mein Gepäck abholen gegangen und durch die Pass- und die Sicherheitskontrolle gestiefelt. Ich habe auf dem Einreisezetteln einfach angegeben, dass ich Essen dabei habe. Die haben mich dann auch danach gefragt. Auch nach Wanderschuhen wurde ich gefragt. Aber alles war gut! Ich bin ohne weiteres durchgekommen.
Draußen habe ich mir gleich das Ticket für den Skybus gekauft. Damit kommt man am billigsten in die Stadt. Ok, laufen wäre billiger. Aber dann ist man in 3 Tagen noch unterwegs. Als hätte es nicht besser sein können, wurde ich ca. 200 Meter von meinem Hostel entfernt abgeladen. Um aber zum Hostel zu gelangen, muss man einen extrem steilen Berg hinauf gehen. Die Gruppe Asiatinnen neben mir haben schon einen Stop eingelegt. Ich tat ihnen halber Leid. Aber irgendwie bin ich dort schon hochgekommen.

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Das Einchecken ging auch ohne Probleme. Das Hostel hat mir einen sehr guten Eindruck gemacht. Bevor aber der Supermarkt geschlossen hat, bin ich nochmal ganz schnell los. Zum Abendessen und zum Frühstück habe ich definitiv noch ein paar Dinge gebraucht. Die Entfernung zum Countdown Supermarkt ist nicht ganz ohne. Man muss schon ein Stück laufen. Das ist vielleicht auch der negative Punkt bei diesem Hostel. Aber was soll’s. Schlimmer waren die Menschenmengen in dem Laden. Ich habe noch nie so eine lange Schlange gesehen. Schlimm! Aber das hing auch damit zusammen, dass morgen Karfreitag ist. Das ist hier, meine ich, auch ein Feiertag. Was ich auch schon zu spüren bekommen habe sind die Preise. Neuseeland ist echt noch ein Stück teurer als Australien. Jipi! Man kann die Preise schon fast mit der Schweiz vergleichen.
Dann ging es auch wieder zurück! Der Turm wurde schön angestrahlt. Allgemein ist Auckland auf den ersten Eindruck auch nicht so groß. Wenn man gerade von Sydney kommt ist das natürlich ein großer Unterschied. Dennoch bin ich mir noch nicht sicher, was ich wirklich von der Stadt halten soll. Ich meine, ich habe noch nichts gesehen. Allerdings haben mich die vielen asiatischen Restaurants geschockt. Man muss schon nach etwas anderem suchen. Überall gibt es japanische, koreanische, thailändische, vietnamesische, indische oder chinesische Küche. Überall! Wirklich ein Stand nach dem nächsten ist asiatisch. Ich liebe ja die Küche dort. Aber trotzdem fande ich das schon sehr übertrieben. Naja, vielleicht war das auch nur in der Hauptstraße so.

Zurück im Hostel habe ich mir schnell noch etwas Curry- Reis gekocht. Die Küche ist ziemlich geräumig hier. Wirklich gut! Auf Reis hatte ich nicht unbedingt Lust. Aber das Curry hat alles verbessert. Auch am Esstisch schienen nur Asiaten zu sein.
Danach ging es für mich auch schon unter die Dusche. Ich wollte einfach nicht so extrem spät ins Bett, da ich morgen früh schon wieder super früh aufstehen muss. Deshalb habe ich mich einfach nur beeilt. Spät wurde es trotzdem! Aber nach der 2- stündigen Verspätung des Fluges war mir das auch schon fast klar. Morgen beginnt dann das eigentliche Neuseeland- Abenteuer. Die Spannung steigt!

 

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