Where are the Glowworms?

Tag 120 – Waitomo

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Kurze Nacht! Um 6:15 Uhr ging schon wieder der Wecker runter. 5 Stunden Schlaf sind nicht gerade das, was man sich unter Schönheitsschlaf vorstellt. Aber im Bus kann man sich ja vielleicht noch einmal ein bisschen ausruhen. Bevor es zum Frühstücken ging, habe ich mich erst einmal fertig gerichtet und mein Zeug zusammen gepackt. In der Küche habe ich dann, zusammen mit einigen meiner Gruppe, gegessen. Anschließend ging es aber auch schon wieder zurück in die Zimmer, um das Gepäck zu holen. Um 7:30 Uhr sollten wir alle am Bus sein. Natürlich haben das nicht alle auf die Reihe bekommen. Die Deutschen waren natürlich wieder diejenigen, die Wert auf Pünktlichkeit legen. Auf den Schweden mussten wir noch einige Zeit warten. Dann ging es aber auch los Richtung Waitomo.

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Den ersten Stop haben wir ganz unerwartet an der Karangahake Gorge eingelegt. Zuvor wusste ich nicht einmal, dass diese „Gorge“ existiert. Ich liebe das Konzept von Kiwi wirklich. Es kommt mir schon eher vor, wie eine Richtige Tour. Man hat so viele Möglichkeiten. Ich dachte wirklich, dass man nur da anhält, wo man auch übernachtet. Aber es wird viel mehr für einen organisiert und eingeplant. Echt toll! So war auch dieser Halt ein toller Zwischenstop.
Der Walk war wirklich super schön. Man war mitten in der Natur und hat alles um sich rum vergessen können. Über einige wackeligen Brücken ist man zum Pfad gekommen. Ab dort ging es direkt an der Schlucht entlang. An einigen Stellen hatten man eine tolle Sicht auf den Fluss, der sich durch die Berge schlängelt. Auch durch eine Höhle musste man durch. Alles in allem ein netter und abwechslungsreicher Ausflug.

Danach ging es aber auch gleich wieder in den grünen Kiwi Bus. Ich war so müde. Die kurze Nacht habe ich dann schnell gemerkt. Im Stehen hätte ich einschlafen können. Die Fahrt nach Waitomo ging aber gar nicht so lange. Vor allem weil die Natur überall so wunderschön ist, kommt einem die Fahrt immer super kurz vor. Man könnte wirklich die ganze Zeit nur aus dem Fenster schauen. Wirklich überall ist es traumhaft. Man hat aber auch gemerkt, dass sich das Wetter so schnell ändern kann. Wirklich im Minutentakt hatten wir Sonne, Wolken, Wind und Nieselregen. Und so ist es auch, wenn die Sonne einmal verschwunden ist, super kalt draußen. Dennoch haben wir bisher ein riesen Glück mit dem Wetter. Schließlich ist es hier ja auch kein Sommer mehr.

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Kurz vor Waitomo haben wir noch einen kurzen Stop in einer kleinen Stadt gemacht. Hier konnten wir uns im Supermarkt etwas zum Mittagessen und Abendessen einkaufen. Auch Mc Donalds, Subway und Sushi Läden waren am Start. Nach diesem Stop ging es dann gleich zum Einchecken für die Caving Tour. Echt nicht viele haben sich für eine Tour in den Höhlen von Waitomo entschieden. Man konnte zwischen drei verschiedenen Touren wählen. Die längste Tour geht ca. 5 Stunden und beinhaltet Tubing, Zip Lining und vieles mehr. Die 3 Stunden Tour konzentriert sich mehr auf das Tubing durch die dunklen Höhlen. Falls jemand nicht weiß, was Tubing ist. Dabei sitzt man in schwarzen Reifen und schwimmt durchs Wasser. Bei der 2 Stunden Tour läuft man durch die Höhlen und erfährt noch mehr über die Gesteine.
Mir viel die Entscheidung echt schwer. Die beliebteste Tour ist die 3 stündige Tubing Fahrt. Eine Freundin hat mir aber erzählt, dass sie die schrecklich fande. Es soll arsch kalt gewesen sein. Zudem hat man anscheinend auch nicht viel sehen können. Denn Waitomo ist gerade für die Glühwürmchen bekannt. Die Bilder auf den Informationsheftchen sehen wirklich gigantisch aus. Bilder zu machen ist bei den längeren Touren aber auch nicht möglich. Ich habe lange hin und her überlegt. Schlussendlich habe ich mich für die 2 stündige Tour entschieden. Ich dachte einfach, dass das für mich besser passt. Man fährt nicht nass in den Höhlen rum, friert sich einen ab und wird krank. Zudem kann man Bilder machen. Viel viel günstiger es auch noch. Meine einzige Befürchtung war, dass man nicht so viele Glühwürmchen sehen wird wie beim Tubing.

Nachdem wir unsere Tickets hatten ging es erstmal ins Hostel. Die 5 stündige Tour hat bereits begonnen. Wir anderen konnten schonmal einchecken und uns in die Zimmer begeben. Ich war mit Abstand im größten Raum. Gefühlt meine ganze Gruppe hat sich darin befunden. Das war aber irgendwie auch cool. Auf meinem Bett habe ich es mir bequem gemacht und einfach ein bisschen gechillt. Die Zeit vor der Tour habe ich auch genutzt um einen Blog zu schreiben. Auch wenn ich super müde war, hatte ich wirklich Motivation dazu.

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Um 4:15 Uhr stand ich dann fertig gerichtet unten vor der Rezeption. Dort wurde ich von einem Van abgeholt. Der hat mich direkt zur Höhle gebracht. Bevor es losging musste ich noch etwas warten. Aber dann war es auch so weit. Meine Tour bestand wie erwartet aus einigen Familien mit ihren Kindern. Aber auch zwei Mädels und zwei Jungs in meinem Alter waren dabei. Von meiner Kiwi Truppe hat sich allerdings keiner für die gleiche Tour wie ich entschieden. Das war aber auch ok. Der junge Guide war super cool drauf und hat überall versucht, seine Witze zu reißen. So hatte man auch immer etwas zu lachen, wenn man es natürlich verstanden hat. Sogar die Einheimischen hatten manchmal Probleme ihn zu verstehen. Er hat auch recht wenig Rücksicht darauf genommen, dass Englisch vielleicht nicht von jedem die Muttersprache ist. Aber ich hab mich bemüht aufmerksam zuzuhören. Das hat immer mal besser und schlechter funktioniert.

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Bis zu 60 Meter ging es unter die Erde. Den Temperaturunterschied hat man extrem gemerkt. Im T- Shirt wäre ich erfroren. Aber ich hatte ja zum Glück meine beiden Jacken an. Am Anfang habe ich allerdings schon gemerkt, dass es bei dieser Tour mehr um die Gesteine, als die Glühwürmchen geht. Die Höhle sah aber auch wirklich gigantisch von Innen aus. Dennoch hat es mich ein wenig an die Halong Bucht in Vietnam erinnert. Dort waren wir auch in einer Höhle. Hier war es allerdings noch etwas spezieller. Schließlich sind wir aber auch an einigen Glühwürmchen vorbeigekommen. Fotografieren ging allerdings schlecht. Dazu war es dann doch zu dunkel. Was ich aber total cool fande war es, die Glühwürmchen von ganz nahem zu sehen. Da hat man wirklich die einzelnen Würmer an der Wand sehen können. An diesen Stellen haben sich wie Spinnenweben befunden. Ganz faszinierend. Später haben wir dann erfahren das es gar keine „Glühwürmchen“ gibt. Es ist nur eine Strategie, die Menschen in die Höhlen zu locken. Das fande ich echt krass. Aber dennoch sieht es toll aus, die blauen Lichter in der dunklen Höhle zu sehen. So viele wie auf dem Bilder waren es leider nicht. Das habe ich ja befürchtet. Das kann aber auch einfach an der Tour liegen. Es gibt nämlich einige verschiede Höhlen hier.

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Unter der Erde waren wir ca. 1,5 Stunden. Die Lichter wurden auch zwischendurch ausgeschaltet. So hat man wirklich die komplette Dunkelheit miterlebt. Es war schon etwas gruselig, so im stockdunkeln durch die Höhle zu laufen. Man hat echt nichts sehen können. Dabei waren die kleinen Kinder nur etwas nervig. Super still war es deshalb nicht. Das hätte das gruselige Gefühl nochmal verstärkt. Auch das Tubing konnten wir von oben beobachten. Das sah schon lustig aus. Aber wirklich beneidet habe ich sie nicht. Ich war ganz froh, im Trockenen zu sein. Nach Spaß sah es dennoch aus.
Ich hatte immer noch gehofft, die vielen Glühwürmchen zu sehen. Aber nein! Da waren wir auch schon wieder draußen. Im allgemeinen war es wirklich cool! Dennoch bin ich eigentlich nur wegen der Glühwürmchen nach Waitomo gekommen. Das habe ich leider nicht so erlebt, wie ich es mir vorgestellt habe. Das war Schade.

Mit dem Shuttle ging es dann wieder zurück ins Hostel. Es war bestimmt 18:30 Uhr als ich wieder zurück war. Ich bin halber erschrocken, als ich in mein Zimmer gekommen bin. Dort waren einfach alle Leute versammelt und haben ein Trinkspiel gespielt. Wieso alle auf meinem Bett lagen weiß ich auch nicht. Ich hab mich deshalb gleich wieder vom Acker gemacht. Einen Riesen Hunger hatte ich. In der Küche habe ich mir deshalb etwas gekocht. Heute gab es eine Curry- Couscous Pfanne mit Kichererbsen, Brokkoli, Paprika und Karotten. Das hat wieder etwas Abwechslung reingebracht.
Die anderen fanden das Caving echt gut. So richtig begeistert klangen sie allerdings auch nicht. Dennoch sollen sie unzählige Glühwürmchen gesehen haben. Aber gut! Das habe ich dann eben verpasst. Die meisten in meiner Gruppe waren ja nur hier im Hostel. Ich bin schon froh, wenigstens etwas gemacht zu haben.

Ins Zimmer wollte ich eigentlich danach nicht unbedingt. Als sie dann aber alle zum Essen gekommen sind, habe ich mich gleich in mein Bett gelegt. So hatte ich das auch wieder für mich. Hier habe ich dann einen nächsten Blogbeitrag geschrieben.
Viele sind nach dem Essen noch runter in die Bar. Einige sind aber auch hier in den Zimmern geblieben. Ich wollte heute ein wenig den Schlaf von gestern nachholen, damit ich den nächsten Tag auch voll und ganz genießen kann. Deshalb habe ich mich nach dem Schreiben gleich bettfertig gemacht und bin schlafen gegangen. Auf den morgigen Tag sind wir schon alle total aufgeregt. Ich freue mich riesig darauf. Was wir besuchen erzähle ich dann morgen!

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