Visiting the Hobbits

Tag 121 – Rotorua

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Heute ging es zum Hobbiton Movie Set! Darauf habe ich mich schon so sehr gefreut. Wirklich! Das es aber so gut werden wird, hätte ich nicht gedacht. Es hat echt alles gestimmt. Der ganze Tag war einfach toll für mich. Angefangen hat alles um 8:30 Uhr. Dort ging es los mit dem Bus Richtung Rotorua. Diese Nacht wurde hier die Uhr umgestellt. Somit beträgt die Zeitverschiebung nur noch 10 Stunden. Normalerweise ist Neuseeland Deutschland 12 Stunden voraus. Aber das ist jetzt anders. Auch nicht schlimm! Somit konnten wir heute sogar eine Stunde länger schlafen. Zum Duschen, Haare waschen, Richten, Frühstücken, Packen und Auschecken war also genug Zeit.

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Im Bus ging es dann auch schon los. Meine Gruppe hier ist einfach cool. Wir haben so viel Spaß im Bus, im Hostel, einfach überall! Auch der Busfahrer macht so viel aus. Es stimmt echt alles. Nach einigen Minuten gab es allerdings schon den ersten Stop. Ein kleiner Bushwalk wurde für uns eingeplant. Und den haben wir dann auch bestritten. Wir sind durch den Wald und über Brücken gelaufen. Auch hier gab es einige Höhlen, durch die wir uns durchschlängeln mussten. Lee, der Irländer, hatte allerdings nicht die beste Idee. Er ist in eine kleine Höhle hineingekrochen. Von außen haben wir nur gesehen, wie er nach rechts gekippt ist. Dann meinte er nur, dass er seinen Kopf angestoßen hat. Als er sich mit seiner Hand den Kopf angefasst hat, war die komplett Hand blutig. Mir wurde ganz anders. Die anderen Jungs meinten alle, dass er genäht werden muss. Sein Kopf sah so schlimm aus. Ein riesiger Schnitt befand sich mitten auf seinem Kopf. Das Blut ist nur so herunter getropft. Einige Jungs sind gleich mit ihm zurück zum Bus. Mir tat er echt mega Leid. Echt schlimm, wenn einem so etwas passiert.
Jochen und ich sind weiter gelaufen, um auch den anderen Bescheid zu sagen. Die sind auch ganz erschrocken. Als wir wieder zurück am Bus waren, war Lee schon verarztet. Um sein Kopf war ein riesiges Verband. Da wurde einem erst einmal wieder klar, wie schnell etwas passieren kann.
Der Walk an sich war ganz schön. Es war ganz interessant, die verschiedenen Höhlen zu entdecken. Seit dem Unfall dachte ich mir aber nur: „Anna, jetzt nicht den Kopf heben!“.

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Jetzt hieß es für uns aber erstmal weiterfahren. Die Vorfreude auf das Hobbiton Filmset stieg. Eigentlich bin ich ja kein riesiger Fan. Ich habe mir nur den ersten Teil von Herr der Ringe angeschaut bevor ich nach Neuseeland gekommen bin. Das musste irgendwie sein. So habe ich nun wenigstens eine kleine Ahnung von diesem Thema. Das war auch echt gut. Ansonsten weiß ich nicht, ob ich die Tour zum Filmset gemacht bzw. mich so darauf gefreut hätte. Irgendwie ist es aber für die Meisten hier ein Must- Do. Dennoch bin ich kein Fan, der alle Herr der Ringe und Hobbit Filme gesehen hat, jede Szene auswendig kennt und alle Bücher gelesen hat. Aber so riesige Fans sind ja die Wenigsten.
Die Natur während der Fahrt hat mich schon sehr an den Film erinnert. Die grünen Wiesen, die hüglige Landschaft und die vielen Schafe haben unsere Vorfreude verstärkt. Mit der Filmmusik konnten wir uns dann noch besser einstimmen. Es war wirklich perfekt! Jetzt musste es nur noch losgehen.

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Zuerst ging es an den Ticket- Schalter. Eigentlich sind für die nächste Zeit alle Touren komplett ausgebucht. Das haben mir auch die zwei Mädels im Hostel gestern erzählt. Eigentlich wollten die beiden auch die nächste Zeit zum Filmset kommen. Dort einen freien Platz für eine Tour zu bekommen scheint fast unmöglich zu sein. Wir hatten mal wieder Glück, mit Kiwi zu reisen. Für uns stellt das gar kein Problem dar. Wir gehen einfach an die Kasse, sagen das wir von Kiwi Experience sind, zahlen den Eintrittspreis und bekommen das Ticket. Ich glaube die halten für uns die Plätze einfach frei. Besser geht es nicht. Da hat man wirklich einen großen Vorteil!

75 Neuseeländische Dollar haben wir bezahlt. Anschließend konnten wir uns noch kurz auf eine Bank in der Sonne setzen und warten, etwas Trinken und eine Kleinigkeit essen. Dann ging es aber auch zurück zum Bus. Mit dem sind wir dann zusammen zum eigentlichen Set gefahren. Die Frau, die uns herumgeführt hat, hat uns schonmal einige Infos gegeben. Ich fande es wirklich spannend was sie so erzählt hat. Die weißen Schafe zum Beispiel, die hier überall verteilt sind, sind gar nicht die selben Schafe wie ich der Herr der Ringe. Sie sahen dem Regisseur zu rein und modern aus. Deshalb hat er Schafe aus England importiert, die einen schwarzen Kopf und schwarze Füße haben. Echt verrückt. Als wir dann angekommen sind wollte sie erst einmal checken, wer überhaupt die Filme oder die Bücher kennt. Sie meinte nämlich, dass mehr als die Hälfte der Besucher gar keine Ahnung haben, worüber hier alle sprechen. Die meisten kennen den Film somit nicht. Sie haben oft nur Freunde oder Familie zu Hause, die riesige Fans sind. Im Grunde genommen wollen sie diese also einfach nur neidisch machen. Das hat sie zumindest gemeint.

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Für uns ging es dann endlich los. Schon als wir dem Dort näher gekommen sind, kam ich mir wie in einer anderen Welt vor. Es sah irgendwie wirklich alles genau so aus wie im Film. Die kleinen Häuschen mit den bunten Türen, die Gärten, die Kürbisse, die Bäume, die Blumen, einfach alles sah so toll aus. Irgendwie hatte es aber auch etwas unrealistisches. Es war einfach zu schön, um Realität zu sein. Wir waren einfach nur bezaubert. Ein weiterer lustiger Fakt fand ich, dass in dem Film „Herr der Ringe“ ein Trick angewendet wurde. Dort findet man nämlich eine Szene von einem Sonnenuntergang. In Wirklichkeit geht an dieser Stelle aber gar nicht die Sonne unter, sondern auf. Deshalb wurde die Szene am frühen Morgen zum Sonnenaufgang gedreht und später rückwärts angespielt. Somit sieht es aus, als wenn die Sonne gerade unter gehen würde. Den Trick verraten hat ein Vogel, der genau in diesem Moment vorbei geflogen ist. Ein rückwärts fliegender Vogel entspricht dann wohl doch nicht der Realität. Den haben sie dann einfach hinausgeschnitten. Schon faszinierend, mit was für Mittel man arbeiten kann.
Weiter ging es durch das süße Dort. Vor ein paar Häuschen durften wir auch Bilder machen. Aber auch sonst waren wir nur mit Fotografieren beschäftigt. Es sah wirklich alles so wunderschön aus. Bis ins Detail ist alles perfekt für den Film gestaltet. Alles ist extra dem älteren Stil angepasst. Denn das Set an sich, ist ja noch recht jung. Ein ganz großer Baum ist auch unecht. Da werden die Blätter sogar importiert. Man hat einfach gemerkt, wie viel detailreiche Arbeit hinter so einem Film steckt.

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Nachdem wir einen kleinen Pfad durch das Gras und über die Brücke gelaufen sind, kamen wir zum „Green Dragon“. Auch dieses keine Dort ist bekannt im Film. Es sah einfach malerisch aus. Der See, die Brücke, das Gras und die Häuschen haben ein tolles Bild ergeben. An der stilgerechten Bar hat jeder ein Freigetränkt in fancy Steinkrügen bekommen. Auch typisches Essen hat man sich kaufen können. Wir waren alle so happy. Spaß hatten wir auch mit den coolen Kostümen. Da musste jeder einmal hineinschlüpfen. Es hätte einfach nicht besser sein können. Das Wetter war perfekt, die Kulisse der absolute Hammer, der Guide toll und die Menschen in meiner Gruppe super nett. Wirklich ein perfekter Tag. Ich habe es mir niemals so schön ausgemalt. Auch für diejenigen, die nicht alle Szenen des Films kennen ist es toll. Jeder, der sich gegen die Tour entschieden hat, hat definitiv etwas verpasst. Bisher war dieser Ausflug wirklich eines der besten Dinge auf meiner gesamten Tour!

Anschließend ging es aber auch schon Richtung Bus. Auf dem Weg dorthin sind wir noch an einem coolen Souvenirgeschäft vorbei gekommen. Dort gab es Postkarten, Magnete, Schlüsselanhänger, Bücher, Schmuck, Tassen, Puzzle, Klamotten und vieles mehr. Ein Andenken hat man hier mit Sicherheit finden können. Der Bus hat aber auch schon wieder gewartet. Deshalb mussten wir auch gleich wieder einsteigen. Die anderen unserer Gruppe, die sich gegen die Tour entschieden haben, sind bereits weiter Richtung Rotorua gefahren. Zu Ihnen sind wir also gefahren. Um 15:00 Uhr haben wir uns getroffen. Sie hatten die Chance in der Zeit auf einen Berg mit einer Seilbahn zu fahren und den schönen Blick zu sehen. Dafür haben sich aber auch nicht viele entschieden. Ich war auch nicht böse, das nicht machen zu können. Ich war einfach nur happy, das Filmset gesehen zu haben. Was mich allerdings etwas nervt ist, dass meine kleine Kamera kaputt gegangen ist. Ich habe keine Ahnung, wie das passiert ist. Sie ist auch nicht komplett kaputt. Beim Hobbiton Movie Set habe ich nur bemerkt, dass der ganze Bildschirm zerschlagen ist. So ärgerlich! Wirklich. Vor allem weil ich keine Ahnung habe wie und wann das passiert sein könnte, nervt es mich zu Tode! Naja, jetzt kann ich es auch nicht mehr ändern. Wenigstens geht sie noch einigermaßen und die großen Kamera lebt noch.

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In Rotorua angekommen ging es gleich ins Base Hostel zum Einchecken. Das Base mag eigentlich niemand so gerne. Eigentlich ist es immer nur super voll und die Küche dreckig. Aber gut! Eine Nacht geht das schon. Den Nachmittag hatten wir dann zur freien Verfügung. Manche sind einfach nur im Hostel geblieben. Andere haben sich etwas zum Essen geholt. Dadurch das Ostersonntag war, hatten die Geschäfte ja geschlossen. Ich habe mich einfach dazu entschlossen, die Gegend etwas zu erkunden. Schon bei der Hinfahrt hat uns Stretch etwas die Stadt gezeigt. Jetzt wollte ich nur noch einmal zu Fuß alles etwas abklappern. Zu Beginn ging es in den nicht weit entfernten Park. Dort habe ich schon gemerkt, wie es super gestunken hat. Rotorua ist nämlich bekannt für ihre Geysire, Hot Pools und Mud Baths. Hier haben sich auch einige davon befunden. Irgendwie sieht es ja schon cool aus. Aber lange kann man sich hier auch nicht aufhalten. Deshalb bin ich gleich weiter zum See gelaufen. Der ist eigentlich ganz schön. Allgemein finde ich kleine oder auch große Städte immer hundertmal schöner wenn sie am Wasser liegen. Ansonsten gibt es hier aber auch nicht viel zu sehen. Deshalb habe ich mich schon auf den Rückweg gemacht. Dabei bin ich zufälligerweise durch die „Eat Street“ gelaufen. Dort befinden sich einfach einige Restaurants und Kaffees. Ansonsten gibt es auch hier nichts super Spannendes.

Zurück im Hostel habe ich mich wieder ins Zimmer zurückgezogen, das WLAN ausgecheckt, meine Bilder angeschaut und den Blog angefangen zu schreiben. Lorna und Mikey kamen dann auch schon. Wir haben uns einfach alle etwas ausgeruht. Am Abend hatten wir aber schon den nächsten Programmpunkt. Der Tag wurde immer besser und besser. Um 18:55 Uhr wurden wir von einem Bus abgeholt. Heute Abend ging es in eine Maori Village. Die Maori sind die Einheimischen hier in Neuseeland. Man kann sie ein wenig mit den Aborigines in Australien vergleichen. Dennoch haben die Maoris einen ganz anderen Stellenwert. Sie werden super geschätzt in Neuseeland. Man versucht hier extrem die Tradition zu wahren. Das merke ich immer mehr. Überall wo man sich herumtreibt steht alles erst einmal in der traditionellen Sprach, bevor es in Englisch da steht. Was mich aber genau an diesem Abend erwarten wird, wusste ich überhaupt nicht. Man konnte sich auch für die Übernachtung entscheiden. Wir haben uns allerdings nur für das Abendevent entschieden.

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Nachdem wir alle angekommen sind gab es auch gleich die Willkommens- Zeremonie. Die Einheimischen Männer kamen in einem Boot angefahren. Daraufhin gab es eine Art Tanz. Irgendwie war es schon ein wenig gruselig bzw. erschreckend. Die Männer waren auch besonders geschminkt, tätowiert und angezogen. Als sie dann aber angefangen haben zu reden, waren sie einem gleich super sympathisch. Man hat gar nicht gedacht, dass sie so nett und offen sind. Aber das hat mich schon gefreut. Weiter ging es dann wirklich in das kleine Maori Dorf. Alle Touristen sind in separierte Gruppen aufgeteilt gewesen. So wurde es zumindest etwas persönlicher. Im Dorf sind wir von Haus zu Haus gelaufen. An jeder Station haben wir etwas über die Tradition gelernt. Man hat uns Tänze, Spiele und vieles mehr beigebracht. Es war echt interessant. Danach ging es zur Essenszubereitung. Das Essen wird hier unter der Erde zubereitet. Wie in einem Dampfgarer wird Gemüse und Fleisch unter der Erde gegart. Das ist viel gesünder als wenn man die Lebensmittel kochen oder braten würde. So bleiben alle Nährstoffe enthalten. Echt cool!

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Während das Abendessen dann fertig zubereitet wurde, ging es für uns alle in einen kleinen Saal. Lee, Fahana, Karl, Annie, Lorna, Mikey und ich sind alle zusammen gewesen. Es ist schon cool in einer Gruppe zu sein. In dem Sall wurde uns eine kleine Show präsentiert. Die Frauen und Männer haben gesungen und getanzt. Es war überraschend gut! Wirklich cool, mehr über die Kultur des Landes zu erfahren. Ich war einfach nur froh hier sein zu können. Dennoch haben wir uns schon auf das Essen gefreut. Wir hatten alle einen riesigen Hunger. Wirklich! Das Buffet wurde nach der Vorstellung dann gleich eröffnet. Es gab die gedämpften Kartoffeln, Karotten und Süßkartoffeln, Hähnchen, Lamm mit Minzsoße, Fisch und Muscheln und auch Salat wurde angeboten. Wir waren alle mehr als happy. Für Vegetarier hatte es auch noch frittierte, gefüllte Teigtaschen. Aber ich war schon von dem Buffet mehr als begeistert. Wir konnten uns richtig satt essen. Auch Dessert gab es noch. Man konnte sich Pavlova, einen Pudding, Schokokuchen und Pfirsich holen. Wir waren alle super happy.

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Zum Abschluss mussten die Personen von unserer Gruppe, die hier auch übernachten, einen Tanz bzw. ein Lied vorführen. Das war lustig! Der Unterschied beim Übernachten war einfach, dass sie vor der Veranstaltung schon Tänze, Spiele und Lieder erlernt haben, einen Mittagstee getrunken haben, eben über Nacht bleiben, den kleinen Wirlpool nutzen können, Frühstück bekommen und einfach ein persönlicheres Verhältnis mit den Maoris aufbauen. Aber ich war einfach froh, wenigstens den Abend miterlebt zu haben. Ansonsten hätte ich mir wirklich gar nichts unter den Einheimischen und deren Kultur vorstellen können.

Jetzt ging es aber auch wieder zurück in den Bus zum verrücktesten Busfahrer den ich je hatte. Jedes Land im Bus musste ein Lied singen. Und auch er war durchgehend am singen. Als wir durch den Kreisverkehr sind, haben wir 8 Runden gedreht. Wir saßen nur im Bus und dachten wir sind im Falschen Film. Wirklich! Beim nächsten Kreisverkehr ging das dann wieder so. Der Busfahrer hatte auf jeden Fall seinen Spaß. Wir auch! Dennoch war ich dann froh endlich am Hostel angekommen zu sein. Kia Ora heißt übrigens Hallo, Tschüss, Danke und vieles mehr. Eigentlich benutzen die Maori diesen Ausdruck für Vieles. Aber auch im Alltag sagen das die Neuseeländer. Wie gesagt, versuchen sie alles, um die Tradition zu waren. Und das ist wirklich ein großer Unterschied zu Australien. Da wird den Aborigines keine Aufmerksamkeit geschenkt. Schon komisch, wie sich die Länder da unterscheiden.
Im Hostel wollte ich aber einfach nur noch ins Bett. Denn auch in Rotorua bleiben wir nur eine Nacht. Morgen geht es weiter in den Süden. Die Zeit rast und rast!

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