I am sailing

Tag 123 – Taupo

Eine gute Sache hatte die Absage des Crossings. Ich konnte Ausschlafen. Und das habe ich auch versucht. Um 8:30 Uhr war ich wach. Danach habe ich mich erstmal noch im Bett aufgehalten, einige Blogs online gestellt, YouTube Videos geschaut und einfach gechillt. Irgendwann habe ich mich dann doch mal in die Küche begeben. Karl konnte ich dann auch gleich verabschieden. Der muss morgen schon wieder in Auckland arbeiten. Er kommt nicht mit bis zur Südinsel. Schon irgendwie schade. Da kein Bus nach Auckland fährt, versucht er zu hitchhiken. Das bedeutet einfach nur, dass er sich an den Straßenrand stellt und wartet bis jemand anhält. Das ist bei Backpackern verbreitet. So spart man sich einfach einen Haufen Geld. Karl meinte nur, dass man sich irgendwas originelles einfallen lassen soll. Somit schreibt er auf sein Plakat Dinge wie „freshly showered boy“ oder so etwas. So erhofft er sich, dass schneller jemand anhält. Ob ich das persönlich machen würde bezweifel ich. In Neuseeland ist das auf jeden Fall noch eher möglich als in Asien. Aber darüber brauche ich mir ja keine Gedanken machen.

Zum Frühstück habe ich mir mal wieder viel zu viel gemacht. Danach wollte ich mich an der Rezeption wegen des Crossings informieren. Aber das wurde auch für morgen abgesagt. Somit hat sich das auch erledigt. Am Donnerstag und Freitag soll die Wanderung wieder stattfinden. So lange hier zu bleiben und darauf zu warten kann ich mir zeitlich einfach nicht leisten. Das kann sich hier keiner. Deshalb geht es wie geplant morgen weiter. Da es hier nicht wirklich viel zu machen gibt bin ich gleich mal wieder zurück ins Zimmer um mich auszuruhen. Dort habe ich auch realisiert, dass Karl seine Souvenirtüte vergessen hat. Typisch! Somit musste ich ihm erstmal noch anrufen, damit er sie noch abholen kommen konnte. Das hat er später auch. Ich hätte den ganzen Tag hier im Zimmer verbringen können! Einfach chillen, den Blog hochladen, Videos schauen, sich informieren, und und und. Aber irgendwie wollte ich dann doch etwas machen. Gestern wurde im Bus ein Segeltrip angeboten. Eigentlich hatte ich nicht vor, diesen zu machen. Da ich aber wenigstens etwas hier gemacht haben wollte, habe ich mich dafür entschieden. Für 15:30 Uhr habe ich noch einen freien Platz bekommen. Somit war mein Plan aufgestellt.

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Ich habe mich gleich fertig gerichtet und bin los in die Stadt. Die habe ich ja auch noch nicht wirklich hier gesehen. Am See beim coolen Logo habe ich mich hingesetzt und ganz in Ruhe eine Postkarte geschrieben. Dann bin ich auch gleich zur Post gelaufen, um mir noch eine Briefmarke zu kaufen und die Karte abzugeben. Glücklicherweise konnte ich hier auch gleich Geld wechseln. Bargeld brauche ich nämlich für das Segeln heute und die Fährenfahrt auf die Südinsel. Somit konnte ich das auch gleich erledigen. Danach bin ich weiter durch die Stadt zu den Hot Pools gelaufen. Ca. 30 Minuten habe ich dorthin gebraucht. Aber ich hatte ja die Zeit. Für die Hot Pools war es nicht das beste Wetter. Es war ziemlich bewölkt und der Wind war frisch. Dennoch ist immer wieder die Sonne rausgekommen. Das Wasser in diesen natürlichen Felsenöffnungen war wirklich super angenehm warm, der See allerdings super kalt. Ich habe mich hier nur kurz hingesetzt und habe mich dann schon wieder auf den Weg zurück gemacht.

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Diesmal bin ich aber entlang des Sees gelaufen. Das war wirklich schön. Zufälligerweise bin ich auch noch Lee, Glen, Jack und Jochen begegnet. Die haben sich alle beim Golfspiel befunden. Da habe ich noch einige Zeit zugeschaut. Es sah echt lustig aus. Auf dem See befindet sich eine kleine Platform, die die Spieler erreichen müssen. Wenn man das schafft, gewinnt man einen Preis. Das das aber gar nicht so einfach ist, wurde mir gleich klar. Es war zwar knapp, dennoch hat es keiner genau in das Trefferloch geschafft. Für mich wurde es dann auch Zeit zum kleinen Hafen zu laufen.

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Dort sollte ich schon um 15:00 Uhr sein. Das Segelboot habe ich mir größer vorgestellt. Aber so war es auch voll ok. Um 15:30 Uhr konnten wir endlich einsteigen. Zu Beginn wurde gleich Pizza verteilt. Für jeden war mehr als genug da. Mit dem münchner Pärchen neben mir habe ich mich gleich angefreundet. Es war super interessant und cool mit ihnen zu reden. Sie studieren beide Architektur in München und müssen nun ein Jahr im Ausland studieren. Sie studiert in Auckland, er in Sydney. Jetzt reisen sie zusammen ein wenig durch Neuseeland. Wir haben echt über vieles geredet. So wurde die Segelfahrt auch viel unterhaltsamer. Ansonsten wäre es doch etwas langweilig gewesen. Man hatte allerdings eine tolle Sicht auf Taupo und den See. Der See ist übrigens so groß wie ganz Singapur. Wirklich riesig!

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Irgendwann sind wir dann auch zu den berühmten „Carvings“ der Maori gekommen. Ich weiß gar nicht, wie man das auf deutsch nennt. Einkerbungen? Einritzungen? Keine Ahnung! Auf jeden Fall hat man die Kunst der Maori in den Felsen wiedergefunden. Das sah super cool aus. Wie die das mitten im See geschafft haben frage ich mich immer noch. Dennoch dachte ich, dass es vielleicht noch einige andere Stellen gibt, bei denen man die Kunst entdecken kann. Es war allerdings wirklich nur dieser eine Spot. Dennoch wirklich schön!

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Von dort aus haben wir uns auf den Weg zurück gemacht. Es wurde ganz schön windig! Da bin ich zwischendurch auch ziemlich nass geworden. Natürlich hat es wieder nur mich erwischt. Dadurch wurde es auch recht frisch. Aber es ging! Bei der Rückfahrt konnten wir noch einige Fallschirmspringer entdecken. Das muss so toll sein! Irgendwann will ich das auch unbedingt mal machen. Das steht fest! Wegen des Wetters werden die Sprünge hier aber auch oft abgesagt. Die müssen echt Glück gehabt haben. Denn. In der Ferne hat man gesehen, wie es geregnet hat.

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Die Sonne ging auch direkt unter, als wir noch auf dem Boot waren. Das haben wir der Zeitumstellung zu verdanken. Als sie dann aber auch unten war, haben wir am Hafen angelegt. Es war auch schon 18:00 Uhr. Für mich ging es ganz schnell in den Countdown und dann zurück ins Hostel. Ich wollte mir gleich etwas zum Abendessen kochen. Somit konnte ich wieder alle Reste aufbrauchen. Die wollte ich morgen nicht unbedingt mitschleppten.
Im Zimmer habe ich noch einmal kurz geskyped. Ansonsten ist nicht mehr viel passiert. Dafür, dass die Wanderung ausgefallen ist, habe ich den Tag doch noch gut genutzt und einfach das Beste draus gemacht. Von Taupo habe ich somit das Meiste gesehen. Jetzt hoffen wir mal, dass die nächsten Tage nach Plan verlaufen und es keine überraschenden Absagen oder Veränderungen gibt.

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