The Tongariro Nationalpark

Tag 124 – River Valley

Um 8:00 Uhr ging es heute aus dem Bett. So hatte ich wie immer genügend Zeit um zu duschen, mich zu richten, das Gepäck zu packen, zu Frühstücken und dann auszuchecken. Da das Crossing auch heute nicht stattfindet bleibe ich nicht noch eine Nacht länger. Das ist es mir dann doch nicht wert. Außerdem gehen auch alle anderen von meiner Gruppe heute weiter. Wenn man dann irgendwo einen Tag länger bleibt, muss man sich wieder ganz neu reinfinden und nach Anschluss suchen. Von Stretch wurde ich netterweise direkt an meinem Hostel abgeholt. Die anderen sind alle beim Base bzw. beim Bob´s Hostel eingestiegen. Lee hat gestern Abend extra noch einmal gefragt, ob das klar geht, wenn ich an der Rainbow Lodge abgeholt werde. Und das ging es auch! Zwar musste ich eine Zeit lang warten. Die Hauptsache ist aber, dass der Bus überhaupt gekommen ist.

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Heute geht es nach River Valley. Unter diesem Ort konnte ich mir noch recht wenig vorstellen. Eigentlich nichts! Bisher wusste keiner etwas darüber. Umso mehr waren wir gespannt. Natürlich sind wir nicht direkt dorthin gefahren. Es gab wieder einige Stops auf dem Weg. Der erste Stop war wieder zum Einkaufen gedacht. Anschließend sind wir in den Tongarironationalpark gefahren. Dort hätte auch die Wanderung stattfinden sollen. Heute wurde für uns allerdings eine kleinere Runde eingeplant. Wir wussten eigentlich alle nicht wirklich etwas davon. Aber so konnten wir wenigstens etwas vom Nationalpark sehen. Mit Emily bin ich vorne weg gelaufen. Die anderen waren uns zu Beginn einfach zu langsam. Wir haben uns wieder viel übers Reisen und das Zurückkommen nach Hause geredet. Sie war davor auch in Asien unterwegs. Dennoch ist bzw. war unser Trip extrem verschieden. Der Weg an sich hat uns noch nicht so vom Hocker gehauen. Es war einfach ein Weg durch den Wald. Nach einiger Zeit hat die Landschaft aber wirklich etwas her gemacht. Immer näher sind wir dem Wasserfall Taranaki gekommen. Und schließlich waren wir auch hier. Dort haben wir uns alle erstmal eine Weile hingesetzt. Manche haben sogar ein kleines Picknick gemacht. Der Wasserfall und die ganze Umgebung war wirklich schön. Das muss man schon sagen.

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Danach ging es alles erstmal den Berg hinauf. Das Stück bin ich mit Jack gelaufen. Der ist auch ganz Kameraverrückt und will sogar verschiedene Filme von seiner Reise zusammenschneiden. Von oben hatte man dann nochmal eine tolle Sicht und einen guten Überblick über den zurückgelegten Weg. Auf der anderen Seite konnte man leicht versteckt in den Wolken den Berg erkennen. Ich hätte mir echt gewünscht die größere Wanderung machen zu können. Dem hinterher zu trauern nützt jetzt aber auch nichts. Wir wollten nun diesen Walk genießen. Die anderen sind auf einmal alle voraus gerannt. Ich habe mich an Georgia gehalten. Die habe ich hier zufällig wieder getroffen. Schon auf den Whitsundays waren wir auf dem gleichen Boot. Dort hatten wir es noch davon, dass wir ungefährt zur gleichen Zeit hier in Neuseeland sein werden und beide mit dem Kiwi Bus fahren. Das wir uns aber wirklich treffen hätten wir nicht gedacht. Die Welt ist echt klein! Zusammen sind wir dann den ganzen Weg zurück Richtung Carpark gelaufen. Das war dann doch noch ein ganzes Stück. Unterwegs ist mir auch noch das münchner Paar entgegen gekommen, welches ich gestern beim Segeln kennengelernt habe. Das war echt wieder so ein Zufall und einfach lustig. Wir haben uns natürlich kurz unterhalten. Die meinten auch, dass der Wasserfall hier ebenfalls von der Herr der Ringe sein soll. Aber davon wusste ich nichts.

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Zurück am Bus ging es auch gleich wieder weiter Richtung River Valley. Beim nächsten Stop haben wir ein kleines Gruppenbild gemacht. Auch einen kleinen Shop und Toiletten gab es. Das wars aber auch. Eine schöne View hatte man aber auch von hier. Neuseeland ist einfach wunderschön. So viel schöne Natur habe ich bisher selten gesehen. Das hat sich auch so weitergezogen. Je näher wir River Valley gekommen sind, desto schöner wurde die Umgebung. Wir waren nur am staunen und haben ein Bild nach dem anderen gemacht. Die grünen und saftigen Wiesen, die vielen Hügel, das weite, unberührte Land und die grasenden Schafe und Kühe haben uns einfach zum staunen gebracht. Dazu war das Wetter einfach perfekt. Auch die Musik im Bus hat absolut gepasst. Wir haben wirklich eine kleine Party veranstaltet und lautstark mitgesungen. Wir waren alle super gelaunt und haben uns auf den nächsten Ort gefreut. Vor allem weil Stretch meinte, dass das mit sein Lieblingsort der Nordinsel ist, habe ich einiges erwartet. Dennoch wollte ich es einfach auf mich zukommen lassen.

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Und schließlich waren wir auch da. Um 17:45 Uhr haben wir angehalten. Von einem Hostel war hier keine Spur. Wir haben uns mitten im nirgendwo befunden. Es gab nichts außer Berge und Wiesen. Indigenen Ort gibt es auch tatsächlich nur eine Unterkunft. Diese ist fast ausschließlich auf Kiwi- Besucher ausgelegt. Um zu dieser Unterkunft zu kommen, mussten wir einen steinigen Weg hinunter laufen. Dort hat sich dann die kleine Hütte befunden. Wir fanden es richtig cool auch mal mitten in der Natur zu schlafen, wo man kein WLAN, kein Lärm, keine Autos und keine Geschäfte um sich rum hat. Man hat sich direkt wohl gefühlt. Vor allem von Innen hat die Holzhütte einiges her gemacht. Zu Beginn wurden wir auch lieb begrüßt. Nichtmal wirklich Einchecken mussten wir. Das Bezahlen wird morgen erledigt. Somit sind wir gleich in die Zimmer. Meine Gruppe hat sich für das günstigste Zimmer entschieden. Das war echt cool. Unten, sowie oben bestanden die Betten wie aus einer langen Bank. Es gab also keine getrennten Betten. Jeder hat nebeneinander geschlafen. Das war irgendwie richtig cool!

Für mich ging es gleich in die Küche zum Kochen. Es wurde auch ein Dinner angeboten. Das bestand allerdings zu 80 % aus Fleisch und war auch einfach teurer, als wenn man selber kocht. Die Küche war allerdings recht klein. Der Herd hat sich sogar draußen befunden. Da war ich ganz froh, dass heute nicht jeder selber gekocht hat. Das wäre sonst echt eng geworden. Für mich gab es heute One- Pot- Pasta. Super yummy! Darauf habe ich mich schon richtig gefreut. Beim Essen draußen habe ich mich wieder nett mit Georgia und Lucie unterhalten. Später kam dann auch noch Dani dazu. Da konnte ich mal wieder deutsch reden. Mit ihr habe ich mich gleich angefreundet. Das geht dann doch schneller, wenn man die gleiche Sprach spricht und sich einfach etwas besser unterhalten kann und versteht.

Zusammen sind wir nach dem Essen in den großen Raum zu den anderen gegangen. Dort haben wir uns beide gleich mit Andreas gut verstanden. Jetzt waren wir schonmal drei Deutsche in Mitten von Engländern. Dort kommen nämlich die meisten hier her. Die haben auch gleich angefangen ein Spiel zu spielen. Wir haben uns bemüht einigermaßen alles zu verstehen. Das viel uns allerdings etwas schwer manchmal. Wenn dann auch noch Musik gespielt wird, wird es auch akustisch etwas schwer alles zu verstehen. Es war aber wirklich lustig. Wir haben so gelacht. Auch die Entscheidung wegen der Aktivitäten morgen musste ich fällen. Ich war mir so unsicher. Man hatte die Wahl zwischen Reiten und Rafting. Eigentlich hatte ich nicht vor etwas davon zu machen. Aber es hat mich so verunsichert, dass sich so viele Leute für das Rafting entschieden haben. Fast alle haben sich dafür eingetragen. Ich habe nie darüber nachgedacht, das zu machen. Auf Wasser und Aktion hatte ich nicht so eine großen Lust. Dennoch hat man auch nicht überall die Chance dazu. Zudem soll es einer der besten Raftings der Welt sein. Mit der ganzen Gruppe zusammen ist das auch sicher super spaßig. Dennoch hat mich das Reiten mehr angesprochen. Ich dachte einfach, dass man die Landschaft dort viel mehr genießen kann und auch die Möglichkeit hat, Bilder zu machen. Ich hätte mir das einfach besser vorstellen können. Dennoch kann man Reiten eigentlich überall, auch zu Hause. Als Andi und Dani dann gemeint haben, dass sie das Rafting mit mir gemeinsam machen würden, wenn ich mich dafür entscheide, war für mich alles klar. Wir werden morgen Raften gehen! Auch wenn ich davor niemals daran gedacht hätte. Ich war super gespannt, ob das wirklich was für mich ist.

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Der Abend ging noch etwas länger weiter. Die Anderen haben echt einige Flaschen Wein getrunken. Vielleicht war das für den ein oder anderen auch etwas zu viel. Ob die morgen früh fit sind bezweifel ich. Irgendwann habe ich mich dann aber ins Zimmer begeben. Für morgen früh wollte ich noch all meine Sachen zusammen packen. Ins Bad ging es dann auch noch. Die Anderen sind auch alle bald gekommen. Das war aber eher von Nachteil. Die haben gelacht, geschrien, geredet, gesungen und irgendwelche komischen Lichtshows veranstaltet. Einzuschlafen war da schwer. Irgendwann habe ich aber auch das geschafft! Das wurde dann auch Zeit!

 

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