Water Rafting in River Valley

Tag 125 – Wellington

Nach einem langen Abend ging es schon wieder um 6:45 Uhr aus dem Bett. Eigentlich habe ich meinen Wecker auf 7:00 Uhr gestellt. Da ein anderer Wecker vor meinem runter ging, war ich also auch schon wach. Wie jeden morgen haben wir uns fertig gemacht, die Backpacks gepackt, haben gefrühstückt und ausgecheckt. Um 8:15 Uhr mussten wir unten in dem Hauptsaal sein. Heute stand nämlich das Rafting auf dem Programm. Eigentlich habe ich mich gar nicht so extrem drauf gefreut. Ich konnte mir gar nicht vorstellen, ob das etwas für mich ist. Zudem war es draußen auch nicht so warm. Dennoch haben wir uns einfach gegenseitig aufgemuntert. Außerdem soll das Water Rafting in River Valley eines der Besten der Welt sein. Das musste ja nur gut werden. Zu Beginn gab es ein kleines Breathing, bei dem uns alles Wichtige erzählt wurde. Vor allem die Klamotten wurden uns vorgestellt. Natürlich musste jeder von uns ein Formular auf dem iPad ausfüllen. Dann ging es aber auch schon weiter.

29C6500C-2FE6-4B23-9267-6D3FF18F4F5BA362F125-2352-47A1-A7C3-C723B59974D299DFD031-D2FF-4309-BA06-BAD283D57217

Bevor es aber wirklich zum Rafting geht, mussten wir uns natürlich erst einmal umziehen. Damit wir nicht frieren, haben wir einige Klamotten bekommen. Das hat mich schon einmal beruhigt. Frieren wollte ich nun echt nicht. Somit hat jeder von uns ein langärmliges Shirt bekommen, darüber noch eine Art Pulli, einen Neoprenanzug, Schuhe und ein Helm. Man war wirklich von oben bis unten eingepackt. Irgendwie sah es sogar noch ganz cool aus. Anschließend sind wir alle mit einem Van zum Startpunkt gefahren. Das hat ca. 25 Minuten gedauert. Auf dem Weg konnte man wieder die tolle Landschaft beobachten und ein weiteres Informationsblatt durchlesen. Am Flussbeginn angekommen, standen auch schon die Schlauchboote bereit. Nachdem wir uns in vierer Gruppen eingeteilt hatten und das Gruppenbild geschafft war, ging es los. Ich war mit Dani, Andreas und Georgia im Boot. Eine bessere Gruppe hätte ich mir nicht vorstellen können. Auch unser Coach war super cool. Wirklich! Es konnte nur noch gut werden. Vor allem weil das Wetter aufgemacht hat, war meine Laune umso besser. Dennoch war ich etwas aufgeregt. Ich hatte einfach keine Ahnung, was mich erwarten wird.

71FC6A84-AA05-4607-8302-B6BBBF4910C4

Anfangs war alles ganz ruhig. Wir saßen in unseren Schlauchbooten, sind den Fluss hinunter getrieben und haben die wichtigsten Befehle gelernt. Immer das, was uns der Coach gesagt hat, haben wir auch gemacht. „Paddle forwards, paddle backwards, hold on, lean left, lean right, rodeo, go down, jump left, jump right, left backwards, right backwards“! Das mussten wir natürlich erst einmal üben, bevor es zu den wilden Stellen gekommen ist. Schon jetzt hat es mir aber super Spaß gemacht. Bei jedem Erfolg haben wir eine kleine „celebration“ veranstalte, indem wir unsere Paddel in die Luft gehoben haben. Wir hatten wirklich unseren Spaß! Geklappt hat bisher auch alles super.

865DDE8B-C396-4AB8-B67F-37E573A6E69527F2B688-34ED-47E8-AEE5-8BB6EDE9254F37AAFABC-E525-4B2B-A15D-8F6FE9410019834DF979-9848-483F-84A5-6E7C88653BCAE3D80FE2-2A7B-4BF1-8215-84CFB0929E7E4520DC0E-992D-4FBE-94D3-E0A262ED85AF7714767F-9E8C-4D85-854E-7B148B0088D703F5DD6D-8979-44A0-A258-B92892C4DB284B3C095C-FCAB-4B6D-8DEA-186C2F797082A38473D0-1FB8-4715-8620-44B342E795CB5A3F15C1-D64C-4800-A6CB-0D43DD0C17DF63568784-A510-4B45-B916-9DFA707C6C3C764A74AD-377E-40D9-8EAC-8B5A3AB1DFC0E6FD188A-6935-417E-82C8-0FF5CE1F1BF66367DD97-C33C-4FB7-BD74-B6FCCD5B807132CF03DD-D89D-4316-B11E-81598E6B56D859B65BBC-2DB1-4DEC-93EC-0250B4A649661206EB14-28B3-4236-9CB1-CBD6DEA81E77B3A4C4B2-93E7-4DC5-B855-F3017C5A318306735A7B-489F-4E72-B808-D30606D35C96779174A0-F1CE-4BB4-9B40-3A552412DB54BDBCC977-F17B-43F0-9A1D-742B5885149141679013-7091-4D36-A67C-25E688ADB9AC7567284D-94AB-4C77-86BC-CF6D71F9C290B91083AC-EC42-4F99-99CF-F9E8CF33739E52A01C80-73BE-4998-ADF3-896F32E2B307

Dann ging es aber so richtig los. Dadurch, dass der Wasserspiegel relativ niedrig war, haben die Felsen eine größere Herausforderung dargestellt. Da sind wir einige Male stecken geblieben. Das war aber umso witziger und herausfordernder. Wir haben echt alles gegeben, um weiter zu kommen. Und irgendwie haben wir das auch immer geschafft. Die Boote haben sich gegenseitig auch immer nass gespritzt oder mit Moos beworfen. Unser Boot war aber eindeutig das Coolste. Beim Rodeo bzw. Surfing wurde man ganz schön nass. Da war ich froh nicht ganz vorne im Schlauchboot gewesen zu sein. Die haben einiges mehr abbekommen. Die meisten sind auch ins Wasser gefallen. Ein Boot stand irgendwie auch immer auf dem Kopf. Da mussten die Personen erst einmal wieder eingesammelt werden. Stehen sollte man zum Beispiel nicht im Fluss. Wenn man irgendwo mit dem Fuß unter einem Felsen stecken bleibt kann das gefährlich werden. In unserem Boot sind allerdings nur Dani und Andi ins Wasser gefallen. Georgia und ich haben uns wacker geschlagen. Einmal bin ich zwar über das halbe Boot geflogen. Der Coach konnte mich glücklicherweise aber auffangen.

6DE4DCFA-5A5E-45F5-B81F-B48C322D471C

Der Schwierigkeitsgrad hat sich immer gesteigert. So wurde man auch immer weiter gefordert. Zwischendurch gab es aber auch einen Part, bei dem wir uns einfach gemütlich hinsetzen und die Beine hochlegen konnten. Da haben wir alle auch noch einen riesigen Schokoriegel bekommen. Das war echt so cool. Ich fande es toll zwischen den wilden und actionreichen Stellen auch eine Zeit entspannen zu können. So hat man die Natur um sich herum auch einfach genießen können. Es war atemberaubend. Die Sonne, das ruhige Wasser, die wahnsinnige Schlucht und die Berge, tolle Leute und Schokolade. Es hätte nicht besser sein können. Wirklich! Zu Beginn dachte ich erst, dass die 2,5 Stunden auf dem Wasser echt lang sind. Aber schlussendlich hätten wir noch viel länger raften können. Es hat einfach total Spaß gemacht.

ED16A6B8-7B46-4A2B-BF87-413954740700EB7A2965-B837-4FCC-B499-731B18E70A3A7ED37E2A-78B3-4216-A878-D8E0A2D24C6B4AE4D4AB-7409-40E8-BDCD-9643EA128B737F80968D-DF19-41F4-B862-DAD8D01F004D69062C28-9F80-47C4-A415-C445432B4654D4A6CEE8-2757-4F8A-A578-957EA715CF5D696FA0C9-9055-44FD-B03A-02BAF622EB5CFD98F1B6-CFA9-4D41-8360-539E6D2B2FED7F80480D-CAC4-41C8-A230-50266AEF9AAFC78CEBFC-D037-48C6-BB82-D58C3EAA8C6E

Direkt vor unserer Unterkunft sind wir wieder angekommen. Dort haben auch schon die Anderen auf uns gewartet. Nicht jeder hat heute morgen eine Aktivität ausgeübt. Ich bin aber mehr als froh, es gemacht zu haben. Vor der Lodge zu chillen wäre aber auch schön gewesen. River Valley ist bisher wirklich eines der schönsten Orte auf der Nordinsel. Man befindet sich einfach mitten in der Natur, einfach total abgeschottet von den Städten. Und genau das haben wir genossen.
Bevor es wieder in den Bus ging haben wir uns alle erst einmal geduscht und umgezogen. An der Rezeption konnten wir uns dann die Bilder ansehen, die von uns während dem Rafting gemacht wurden. Da sind echt einige lustige Fotos entstanden. Man sieht auf jeden Fall, wie viel Spaß wir hatten. Ein schönes Andenken ist es auch. Aber natürlich musste man dafür wieder extra zahlen. Das war es uns dann aber wert. Eine Kleinigkeit gegessen haben wir auch noch. Dann mussten wir uns aber wirklich wieder in Richtung Bus begeben. Diesmal ging es den ganzen Berg hinauf.

46428424-2880-4DA3-B2EC-525975E1E42ABA05DCD0-B113-4980-AC9F-006FAB1D81661787C446-5822-4C33-B5A7-FF3AD35F5D0A3D0D9CCA-6286-45C7-81D4-C0118558ACE5954B2706-5F07-4E83-9896-A7C79BF10C9627944505-EE5A-4999-82B4-27A83837D2D0

Um 13:30 Uhr sind wir losgefahren Richtung Wellington. Wellington ist die Hauptstadt von Neuseeland und auch der letzte Stop auf der Nordinsel für uns. Die Fahrt ging wieder länger als erwartet. Eigentlich ging alles wie geplant. Wir haben einen keinen Stop gemacht und sind dann weiter in die Stadt gefahren. Sogar den wunderschönen Sonnenuntergang über dem Meer haben wir vom Bus aus bestaunen können. Wirklich toll! Dann kamen wir allerdings in den Stau. Das ist ja typisch wenn man sich Städten nähert. Somit sind wir leider erst um 18:45 Uhr, statt um 18 Uhr, in Wellington angekommen. Im Base war natürlich die Hölle los. Wir mussten ewiges warten, bis wir endlich einchecken konnten. Zum Glück konnten Dani, Andi und ich zusammen in ein Zimmer. Das war wirklich perfekt.

Wir sind dann aber gleich in den New World zum Einkaufen gegangen. Ich hatte langsam auch echt Hunger. Deshalb bin ich anschließend gleich in die Küche um mir Abendessen zu kochen. In die Bar wollte ich anschließend nicht mehr. Ich habe mich eher auf einen chilligen Abend gefreut. Es wurde dann aber doch wieder später als geplant. Wir drei haben immer so viel zum Reden und sind ständig am Lachen. Was mich nur immer an den Base Hostels nervt ist, dass das WLAN nur zwischen 7 Uhr und 19 Uhr verfügbar ist. Und das ist nichtmal gut. Nervig! Aber besser als gar keins. Morgen will ich erst einmal ausschlafen. Ich bin echt froh, zwei Nächte hier zu verbringen. Die anderen müssen morgen schon um 7:15 Uhr am Bus stehen. Die haben gar keine Chance etwas von Wellington zu erleben. Was die Stadt zu bieten hat, weiß ich noch nicht. Aber das werden Dani und ich morgen herausfinden.

 

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s