Windy Wellington

Tag 126 – Wellington

So froh war ich, heute ausschlafen zu können. Um 9:00 Uhr bin ich aus dem Bett gekrochen. Die anderen haben zwar schon mitten in er Nacht einen Terror gemacht, weil sie noch ihr Zeug packen mussten. Danach konnte ich aber glücklicherweise noch einmal einschlafen. Dani ist schon früher aufgestanden. Ich hatte erst die Bedenken, dass sie schon los in die Stadt ist und wir uns nicht mehr treffen. Als ich dann aber in die Küche zum Frühstücken gegangen bin, war sie zufälligerweise auch gerade da. Das hat echt gepasst. Zusammen haben wir dann gegessen und sind wieder hoch ins Zimmer. Um alle Busse zu organisieren, musste ich noch Kiwi Experience anrufen. Das hat aber auch alles geklappt. Das einzigste was mich nervt ist, dass man nur eine oder drei Nächte in einem Ort, wie Wanaka, schlafen kann. Ansonsten fährt kein Bus. 2 Nächte wäre für die meisten wirklich perfekt! Da muss ich mir eben etwas anderes einfallen lassen.

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Naja, wir sind dann erst einmal runter an die Rezeption, haben das WLAN ausgecheckt und uns eine Stadtkarte besorgt. Dann ging es auch schon los. Zu aller erst wollten wir in das beliebte Museum „Te Papa“ gehen. Das ist hier ein absolutes Muss. Jeder hat uns davon berichtet und es empfohlen. Vor allem weil es kostenlos ist, sollte man sich das nicht entgehen lassen. Irgendwie sind wir aber total in die falsche Richtung gelaufen. So haben wir einen kleinen Umweg gemacht. Aber dennoch sind wir dann irgendwann am richtigen Museeum angekommen. Schon von außen fand ich es ganz ansprechend. Die vielen Weltkugeln fand ich total cool. Innen drinnen haben wir uns entschieden, das Museum von oben nach unten abzuarbeiten. Es war dann doch recht groß. Ganz oben gab es eine Plattform, von der man den Hafen sehen konnte. Es war aber so windig, dass man sich nicht wirklich lange dort aufhalten wollte. Außerdem war die Sicht jetzt auch nicht atemberaubend. Da waren die Ausstellungen um einiges spannender.

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Vor allem hat sich das Museum auf die Geschichte Neuseelands und die Maoris spezialisiert. So hat man super viele Informationen über das Land, die Entwicklung und ihre Ureinwohner bekommen. Dennoch habe ich mir auch hier manchmal gedacht, dass es einfach Schade ist, dass ich nicht so viel aus diesem Museum lernen bzw. mitnehmen kann, als andere. Für uns ist es einfach manchmal anstrengend und schwer, alles auf englisch zu lesen und auch zu verstehen. Da haben es die Muttersprachler einfacher. Dennoch nimmt man immer etwas mit.

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Ganz krass fanden wir beiden die Ausstellung über den ersten Weltkrieg. Dort haben wir beide echt Gänsehaut bekommen. Das war so krass. Alles wurde so stark auf das Thema abgestimmt. Die Musik, die dunklen Räume, einfach alles hat dazu gepasst. Immer mal wieder ist man an riesigen Skulpturen vorbei gekommen. Die waren wirklich gigantisch groß, total detailreich und sahen wirklich extrem echt aus. Die Körperbehaarung, die Klamotten, die Adern, die Muskeln, die Falten, der Schweiß, wirklich jede Kleinigkeit sah mehr als real aus. Das hat es aber auch super gruselig gemacht. Irgendwie konnte man sich extrem in die Lade hineinversetzen. Für eine Ausstellung war es manchmal vielleicht auch zu intensiv.

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Bevor wir wieder raus sind, haben wir dem Kaffe noch einen Besuch abgestattet. Dann ging es aber am Hafen entlang. Wellington ist ja dafür bekannt, dass es so windig ist. Und das war es auch! Ich weiß nicht ob ich alleine deshalb nicht gerne hier leben würde. Es ist echt extrem. Auch so gefällt mir die Stadt nicht zu hundert Prozent. Irgendwie ergibt sie für mich keinen Sinn. Es gibt kein klares Konzept. Nichts ergibt ein Bild für mich. Alles ist wild zusammen gewürfelt. An der einen Ecke steht ein total modernes Haus, nebendran eine Fischerhütte und dann wieder ein Shop. Ganz komisch! Auch gebaut wird ganz viel. Dennoch habe ich definitiv schon schlechtere Städte gesehen. Sie hat definitiv etwas. Viele mögen es hier auch richtig gerne. Für mich ist die Stadt allerdings nichts. Vielleicht habe ich auch nur diesen Eindruck, weil mein Herz immer noch an Sydney hängt. Man kann das aber gar nicht miteinander vergleichen.

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Unser nächster Plan war es, zum botanischen Garten zu laufen. Um dort hinzukommen, mussten wir am Parlament und am Bahnhof vorbei. Danach ging es durch einen Friedhof. Ich habe definitiv schon schönere Wege gesehen. Aber später haben wir uns dann in einem ruhigen Wald befunden. Ganz oben haben wir uns dann auf eine Bank gesetzt. Von dort aus hatte man einen schönen Blick auf die Stadt und das Meer. Wir haben uns einfach super unterhalten. Irgendwie geht uns nie der Gesprächsstoff aus. Viel vom Garten haben wir allerdings nicht gesehen. Das hat uns schlussendlich aber auch nicht so stark interessiert. Wir sind lieber weiter zur Cable Car gelaufen. Das war wirklich cool. Mit der roten Bahn ging es dann auch für uns nach unten in die Stadt. Wirklich super easy. Im Nachhinein war das wirklich eine gute Entscheidung.

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Unten in der Stadt angekommen ging es auch schon wieder zurück Richtung Hostel. Die Läden in den Städten sind ja dann doch irgendwie immer die selben. Dennoch wollten wir noch eine coole Straße abchecken. Bei der Eva Street haben wir coole Bars und Graffitis entdeckt. Ansonsten gab es nichts spannendes zu entdecken. Deshalb sind wir auch wieder zurück. Es war ohnehin schon wieder 16 Uhr. Bevor wir zum Sonnenaufgang aufgebrochen sind, haben wir uns noch kurz im Zimmer ausgeruht, eine Kleinigkeit gegessen und Musik gehört. Gegen 17 Uhr haben wir uns wieder aufgerafft. Auf alle Fälle wollten wir zum Sonnenuntergang auf dem Mount Victoria sein. Von dort aus soll man einen tollen Überblick über die Stadt haben.

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Der Weg dorthin ging gar nicht so lange wie gedacht. Jetzt haben wir auch mal entschieden, untereinander etwas mehr englisch zu reden. Sonst reden wir hier wieder nur deutsch. Das ist aber irgendwie auch ein wenig komisch. Deutsch geht dann schon einfacher und ohne irgendwelche Überlegungen. Auf dem Weg nach oben haben wir es aber hinbekommen. Wirklich pünktlich waren wir oben am Mount Victoria. Die View hat uns wirklich nicht enttäuscht. Man hatte einen super Blick über die Stadt, den Hafen, die Berge und das Meer. Das Wetter hat auch mitgespielt. Es war zwar etwas kalt. Dennoch haben die Wolken der Sonne nicht die Schau gestohlen. Sogar die Anderen, Lee, Glen, Jack, Emily, Abby, Megan und Annie, haben wir getroffen. Wir haben wirklich noch recht lange hier gesessen und den Ausblick genossen.

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Irgendwann ging es für mich uns Dani dann aber runter in die Stadt. Das war schon recht gruselig so im dunkeln. Wir sind aber heile unten angekommen. Zum Abendessen wollten wir heute ausgehen. Wir haben uns erst überlegt Sushi zu kaufen. Dann sind wir aber auf die Idee gekommen, in den tollen Foodcourt zu gehen. Den haben wir heute Mittag auch noch entdeckt. Das Essen war total meins. Wir haben uns beide auf die Auswahl gefreut. Man musste zwar noch ein ganzes Stück gehen. Das war es uns aber wert. Wir sind eine Ewigkeit vor den ganzen Ständen gestanden, bis wir uns entschieden haben. Es gab vietnamesisch, thai, indisch, malaysisch, mexikanisch, japanisch, koreanisch, und und und. Sie hat sich schlussendlich für indische Curries, mit Reis und Naan Brot entschieden. Ich hatte zuerst koreanisches Ramen. So gut! Obwohl ich schon papp satt war musste ich mir noch etwas beim Thailänder holen. Die Preise waren wirklich gut! Das habe ich mir heute einfach mal gegönnt. Ich gehe ja nicht so oft essen hier.

Zurück im Hostel musste ich auch noch duschen und Haare waschen. Danach hab ich sogar noch einen Blog geschrieben. Es war echt schon wieder spät. Deshalb bin ich dann auch gleich ins Bett. Morgen geht es ja schon wieder super früh raus. Da kann ein wenig Schlaf auch nicht schaden. Deshalb war das so schon die richtige Entscheidung. Dani hat sich noch mit einem Local in einer Bar getroffen. Sie ist dann erst später gekommen. Wir waren nur froh, das Zimmer für uns alleine zu haben. Dann müssen wir morgen früh keine Rücksicht auf jemand anders nehmen.

 

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