Golden beaches and a beautiful lake

Tag 128 – Westport

Mein erster richtiger Tag auf der Südinsel. Um 7:05 Uhr bin ich aufgestanden, hab mich fertig gemacht und bin dann in die Küche zum Frühstücken. Dani und Lee haben mir auch gleich Gesellschaft geleistet. Danach ging es auch gleich schon wieder ans Auschecken. Wir sind wirklich nie lange an einem Ort. Aber so ist es eben, wenn man so viel wie möglich in kurzer Zeit sehen will. Und genau deshalb sind wir auch heute wieder früh los. Die meisten Anderen schlafen erst einmal aus und verbringen den Morgen ganz gechillt im Hostel. Wir allerdings haben uns entschieden den Nationalpark von Abel Tasman zu besuchen.

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Um 8:15 Uhr hat uns ein super netter, etwas älterer Mann abgeholt und zu einem Aussichtspunkt gebracht. Dort hatten wir schon einmal einen Blick auf den Nationalpark und den Strand in Kaiteriteri. Der Sand hier ist ganz orange. Das liegt daran, dass er sehr eisenhaltig ist. Eigentlich kann man auch sagen, dass der Sand aus gerostetem Eisen besteht. Der Mann meinte auch, dass dieser Strand zu den 10 schönsten Stränden der Welt gehört. Ob das wirklich stimmt, weiß ich nicht. Aber so hat er es uns weitergegeben. Auch lustig fande ich, dass die Neuseeländer allgemein immer eher gegen Australien sind. Sie reden immer davon, dass Neuseeland so viel besser ist, es keine Gefahren gibt und man sich darüber auch keine Gedanken und Sorgen machen muss. In Australien gibt es giftige Schlangen, Spinnen, Krokodile und Quallen. Alles ist tödlich in Australien. In Neuseeland gibt es davon wirklich nichts. Schon komisch. So weit voneinander weg sind die zwei Länder auch nicht. Dennoch sind sie so unterschiedlich.

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Nachdem wir auch noch unseren Tee ausgetrunken und Kekse gegessen haben ging es zurück an den Strand. Von dort aus konnten wir direkt auf das Boot gehen. Das hat uns direkt in den Nationalpark gebracht. Vom Wasser aus hat man auch noch einmal einen ganz anderen Blick. Auch am bekannten „Split Apple Rock“ sind wir vorbei gefahren. Der Felsen sieht einfach wirklich aus, als wäre er einmal in der Mitte aufgeschnitten worden. Echt verrückt, dass so etwas natürlich entsteht.

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Das war aber noch nicht unsere Endstation. Wir sind erst beim nächsten Strand ausgestiegen. Am „Apple Tree Bay“ haben wir direkt einen riesigen Stachelrochen ganz nah am Strand entdecken können. Das Wasser war so klar, dass wir ihn toll erkennen konnten.
Vom wunderschönen, orangefarbenen Sandstrand ging es auf den Wanderweg. Wir hatten nicht unglaublich viel Zeit, da wir pünktlich zur Abfahrt wieder am Bus sein mussten. Dennoch hat es für einen Spaziergang im Nationalpark gereicht. So haben wir auf jeden Fall einen schönen Einblick von Abel Tasman bekommen. Der Weg verlief zu Beginn mitten durch den Wald. Immer wieder ist man an schöne Aussichstpunkte gekommen. Von dort hatte man einen tollen Blick auf die Strände und das Meer. Alles sah einfach so unberührt, natürlich und wunderschön aus. Nirgendwo hat sich irgendjemand ein Haus gebaut oder sonst was hinterlassen. Es gab einfach nur dem Wald, den Strand und das Wasser. Während dem Laufen konnten wir uns untereinander super unterhalten. Auch zwei Niederländer sind noch mitgekommen. Mit dem Einen habe ich eine Ewigkeit über das Reisen geredet. Viele wollten von mir auch noch Tipps zu Asien haben. Wie lange sollen sie in Singapur bleiben, was fande ich am Besten, kann ich etwas empfehlen, und und und. Irgendwie ist es schon cool, sich in der Region einigermaßen gut auszukennen und anderen Leuten weiter zu helfen. Dennoch gibt es einfach noch so viel mehr zu sehen in diesen Ländern, dass ich auch selber nicht für Alles Empfehlungen geben kann.

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Am Ende von der Wanderung hat uns gleich der nette Typ wieder abgeholt. Somit waren wir pünktlich wieder am Hostel. Dennoch haben schon alle auf uns im Bus gewartet. Es wurde also schon ein wenig stressig. Ich musste mich noch kurz umziehen und meine Sachen holen. Dann ging es aber auch in den Bus. Man musste sich wirklich einen Platz suchen. Der Bus war fast bis auf jeden Platz besetzt. Heute ging es weiter nach Westport. Der Ort ans ich hat mir um ehrlich zu sein gar nichts gesagt. Allgemein kenne ich mich in Neuseeland nicht super gut aus. Für Asien habe ich mich im voraus super gut informiert. Australien und Neuseeland wurden dann etwas vernachlässigt. Deshalb verlassen ich mich da einfach auf Kiwi. Und das ist im Moment auch genau richtig.
Der Busfahrer ist mir nicht ganz so sympathisch. Irgendwie ist die Fahrt einfach nur langweilig. Er lässt keine gute Musik laufen und fahren tut er wie ein Verrückter. Wenn man hinten im Bus sitzt muss man sich wirklich festhalten, damit man nicht die ganze Zeit von der einen Seite auf die andere Fährt. Aber da können wir jetzt auch nichts ändern. Ich habe nur gemerkt, wie cool mein letzter Busfahrer Stretch war. Da haben wir ein ganz anderes Verhältnis gehabt. Aber gut.

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Einen wunderschönen Stop haben wir am Lake Rotoiti gemacht. Das war wirklich ein Wow Moment. Der blaue See und die schönen Berge dahinter haben uns geflasht. Mit dem Wetter hatten wir auch Glück. Als wir aber ausgestiegen sind, mussten wir uns alle gleich mal eine Jacke drüber ziehen. Es war so kalt. Da haben wir erst einmal gesehen wie schnell sich alles ändern kann. Da dieser Ort berühmt für seine Springbilder ist, haben sich viele auch dazu entschieden. Einfach im Bikini vom Steg aus ins eiskalte Wasser zu springen wollte ich dann aber echt nicht. Das war mir das Foto nicht wert. Vor allem wäre man danach wieder pitsch nass im Bus gesessen. Auch ohne diesen Akt konnte man tolle Bilder schießen. An der Seite vom Steg sind auch ganz ganz viele Aale geschwommen. Die haben auch einige füttern wollen. Alles in allem ein wunderschöner Ort. Hier hätte man definitiv noch länger bleiben können. Ich bin einfach froh, dass wir diesen Halt gemacht haben.

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Von dort aus ging es direkt nach Westport ins Hostel. Und das war wirklich ganz cool aufgemacht. Mit Dani, Andi und Finn bin ich in ein Vierer Zimmer gegangen. Das war nicht das schönste Zimmer. Aber für eine Nacht geht das schon klar. Wir haben uns dann alle noch dazu entschieden nach draußen zu gehen um Westport zu erkunden. Man muss ja schon was gesehen haben, wenn man hier ist. Allerdings haben wir noch nie so eine trostlose Stadt gesehen. Es war echt gar nichts los. Vielleicht lag das auch am Wetter. Es wurde nämlich immer schlechter. Schon schade! Aber dennoch. Irgendwie hat uns die Stadt nicht wirklich gefallen. Da es aber anscheinend nicht weit weg vom Meer sein soll, wollten wir wenigstens noch dahin laufen. Finn hat uns dann wieder verlassen. Der wollte noch ins Fitnessstudio gehen. Wir drei haben uns dann immer weiter nach vorne gekämpft. Der Weg war ok, hat uns aber auch nicht begeistert. Irgendwann sind wir dann aber vorne angekommen. Der Strand war wirklich riesig. Dennoch fanden wir es auch hier recht trostlos. Der Sand war grau und überall lagen Äste. Bei gutem Wetter sieht das sicher wieder ganz anders aus.

Alles wieder zurück laufen wollten wir aber echt nicht. Es war einfach nur kalt und nass. Deshalb waren wir so froh, dass gerade in dem Moment ein Auto an uns vorbei gefahren sind. Das hat netterweise auch gleich angehalten. Wir sind alle drei reingehüpft. Der nette, ältere Mann hat uns direkt vor unser Hostel abgeliefert. Mein erstes Mal Hitchhiken. Aufregend! Echt praktisch. Bei Backpackern ist das ja auch ganz geläufig. Dennoch ist es für mich immer noch nicht eine Sache, die ich ganz alleine machen würde. Zu dritt war das allerdings gar kein Thema. Es hätte echt nicht besser sein können. Wir waren echt happy.
Anschließend sind wir noch kurz in den New World zum Einkaufen gegangen. In der Küche habe ich mir dann wieder eine Reispfanne gemacht. Dani wollte sich Nudeln kochen, die sie noch da hatte. Und auch Andreas hatte noch was vom vorherigen Tag. So haben wir dann alle zusammen am Tisch draußen gegessen, geredet und Andis Skydive Video aus Abel Tasman angeschaut. Das sah einfach so cool aus! Echt!

Später sind wir einfach nur ins Zimmer. Draußen war es einfach zu kalt. Wir haben Musik gehört und versucht das WLAN auszunutzen. Wir hatten es einfach so witzig, dass wir wirklich geheult haben vor lachen. Mit den Beiden verstehe ich mich echt super gut. Ich hoffe wirklich, dass wir noch länger zusammen bleiben können. Aber im Moment sieht das ganz gut aus. Morgen geht es dann schon wieder weiter Richtung Süden. Hoffentlich macht das Wetter etwas auf. Das wäre schön! Aber wir machen ohnehin einfach das Beste daraus.

 

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