Interislander

Tag 127 – Abel Tasman

Das Aufwachen heute war eher ein Shock. Als um 6:15 Uhr der Wecker runter ging, habe ich erst einmal bemerkt, dass Dani und ich nicht alleine im Zimmer sind. Jedes Bett war belegt. Wo sind den die jetzt her gekommen? Ich habe auf jeden Fall gar nichts bemerkt. Mein Schlaf muss wirklich tief gewesen sein. Gestern haben wir uns so gefreut, dass wir heute morgen keine Rücksicht auf Andere nehmen müssen. Da haben wir uns wohl zu früh gefreut. Jetzt mussten wir eben doch unser Zeug im Dunkeln zusammen suchen. Aber das sind wir ja schon gewöhnt. Nachdem wir fertig mit Packen und Richten waren sind wir auch schon runter in die Rezeption. Um 7:30 Uhr sollten wir nämlich schon am Bus stehen. Und heute war es echt wichtig pünktlich zu sein. Denn es geht auf die Fähre.

Heute verlassen wir schon die Nordinsel und betreten die Südinsel Neuseelands. Die ist ja angeblich die beliebtere und schönere Insel in Neuseeland. Das hat man auch schon am Bus gesehen. Unser Kiwi Bus war extrem voll. Anscheinend will echt jeder in den Süden. Unser Busfahrer hat uns gleich die Tickets für das Schiff gegeben. Am Hafen mussten wir dann wie beim Flughafen unser Gepäck abgeben und einchecken. Das war aber alles einfacher als gedacht. Schon nach kurzem Warten ging es an Bord. Wir waren alle super überrascht. Das Schiff war wirklich ein riesiges Schiff. Man kam sich vor wie in einem Hotel. Es gab ein Kino, ein Restaurant, eine Plattform auf dem Dach, eine Spielecke für Kinder, und und und. Also echt ein riesiges Schiff. Wir haben uns erst einmal in den Essbereich gesetzt, um eine Kleinigkeit zu Frühstücken. Das Essen hier sah zwar auch echt gut aus. Den Preis wollten wir aber definitiv nicht dafür bezahlen. Da war ich schon froh noch etwas bei mir zu haben. Ansonsten konnte ich mich meinem Blog widmen. Zwei Einträge habe ich geschafft zu schreiben. Ich liege immer weiter und weiter hinterher. Ich muss aber auch einfach sagen, dass ich fast jeden Tag Programm von Morgens bis Abends habe. Und im Bus habe ich nicht so den Nerv an meinem Blog zu arbeiten. Vor allem nicht bei unserem neuen Busfahrer Murray. Da wird dir schon schlecht wenn du nicht nach vorne schaust. Aber jetzt hatte ich ja die Gelegenheit. Es war hier sonst eh nichts zu tun. Und dadurch, dass das Schiff so groß ist, hat man auch vom Wellengang kaum etwas gespürt. Man kam sich einfach vor wie in einem Hotel.

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Als wir auf der Zielgeraden angelangt sind, wollten wir unbedingt einmal auf das Dach gehen. Die View war der absolute Hammer. Man ist quasi an ganz vielen kleinen, unberührten Inseln vorbei gefahren. Das war schon spektakulär. Die Fahrt von der Nord- zur Südinsel soll ja auch eine der schönsten Schifffahrten der Welt sein. Aber da will ich mich jetzt nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Auf jeden Fall war es wirklich schön, aber windig. Uns hat es fast weggefegt dort oben. Aber wenn man nicht mehr wollte, konnte man sich ja wieder nach Innen begeben. Die 3,5 Stunden sind echt schnell vergangen. Ich konnte mir meine Zeit super vertreiben. Das fällt mir ja eh immer recht leicht. Gegen Ende waren wir aber auch froh endlich angekommen zu sein in Picton.

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Dort haben wir uns erst einmal unser Gepäck geholt und sind zum neuen Bus. Der hat schon auf uns gewartet. Von hier aus ging es Richtung Nelson. Schon beim Fahren hat man einen Unterschied gemerkt. Die Landschaft war immer noch wunderschön. Zu Beginn sind wir durch das Weingebiet gefahren. Dort konnten wir die Weintraubenplantagen bewundern. In Nelson waren wir wieder direkt am Meer. Hier gibt es auch einige Backpacker, die Aussteigen und einige Tage hier verweilen. Das ist aber eher ungewöhnlich. Die meisten haben ja, wie ich, auch nicht so viel Zeit hier. Dennoch sind auch hier noch mal ein paar Leute eingestiegen. Zum Glück gab es nach Nelson auch noch einen Stop zum Einkaufen. Ich habe wirklich einiges gebraucht. Und in dem Supermarkt gingen die Preise auch super klar.

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Später gab es noch einen Stop bei einer Brücke. Hier soll anscheinend ein Teil von „Der Herr der Ringe“ gedreht worden sein. Um ehrlich zu sein haben aber nicht einmal die größten Fans erkannt, dass das ein Drehort gewesen sein soll. Für mich war es auch kein Highlight. Es war eben ein Fluss mit vielen Steinen und Felsen. Trotzdem ganz nett, dass wir einen Halt gemacht haben.

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Für uns ging es erst einmal weiter nach Abel Tasman. Wir sind erst am späten Nachmittag angekommen. Nachdem wir alle Eingecheckt haben sind schon viele in die Küche zum Kochen. Es war auch schon nach 17 Uhr. Dani und ich haben allerdings noch einen kleinen Spaziergang an den Strand vor gemacht. Wir wollten wenigstens kurz sehen, wo wir hier gelandet sind. Für morgen haben wir vor in den Nationalpark zu gehen. Da sich allerdings zu wenig dafür angemeldet haben, fällt das aus. Lee, Glen, Jack, Dani und Ich wollen aber unbedingt dorthin. Ansonsten sieht man echt nichts von Abel Tasman und der Umgebung. Deshalb haben wir bzw. Lee auch noch einen anderen Anbieter angerufen. Und glücklicherweise klappt es. Sogar billiger ist es! Da haben wir uns gefreut. Jetzt war der morgige Tag schon gerettet.

In der kleinen Küche wollte ich mir etwas zum Abendessen kochen. Es war aber die Hölle los. So viele Leute auf einem Fleck. Da musste man warten, bis der eine mit dem Topf, dem Brett oder dem Messer fertig war. Echt ein bisschen nervig und einfach nur chaotisch. Dennoch habe ich irgendwie hinbekommen mein Reis und das Gemüse zu kochen. Sogar eine Avocado habe ich mir heute gegönnt. Die war im Angebot! Beim Essen haben wir auch wieder Andi getroffen. Zusammen mit zwei anderen deutschen Mädels, Antonia und Kira, haben wir begonnen Mau Mau zu spielen. Danach haben wir auf Mäxle gewechselt. Auch zwei Niederländer und eine Engländerin sind dazu gekommen. So war der Abend wirklich lustig und einfach mal anders.
Im Zimmer später habe ich mein Zeug für morgen gepackt, noch einen Blogbeitrag geschrieben und mich anschließend gleich ins Bett gelegt. Mal sehen, wie der Tag morgen so verläuft. Wird mich die Südinsel auch so überzeugen?

 

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