Desert island

Tag 129 – Lake Mahinapua

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Heute ging es um 7:15 Uhr aus dem Bett. Wie üblich haben wir unser Zeug gepackt, gefrühstückt, uns gerichtet und ausgecheckt. Ich weiß gar nicht, ob ich das noch erwähnen soll. Irgendwie ist es ja immer das Gleiche. Aber trotzdem gehört es dazu. Um 8:30 Uhr ist der Kiwi Bus losgefahren. Um einen ganz guten Platz zu bekommen, sollte man allerdings schon etwas früher da sein. In der Nordinsel war unser Bus immer mehr als zur Hälfte leer. Jetzt muss man um ein Platz kämpfen. Aber solange alle rein passen ist ja alles gut.

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Heute ging es nach Lake Mahinapua. Was uns dort erwarten wird wusste noch keiner. Eigentlich lässt man sich hier einfach nur überraschen. Wenn man nicht spontan sein kann, ist man eher falsch hier. Aber genau das ist auch das coole. So haben wir auch nach einer kurzen Fahrt schon einen Stop eingelegt. Beim Cape Foulwind hatten wir die Möglichkeit einen 1- stündigen Walk zu machen. Das Wetter war nicht das Beste. Trotzdem hat sich jeder dafür entschieden. Ich und Dani sind zusammen an der Küste entlang gelaufen. Auf dem Weg ist man an einem Leuchtturm vorbei gekommen. Auch die ganzen Strände und Klippen waren wirklich schön. Für mich war es allerdings nicht so besonders. Schöne Strände und Küstenspaziergänge habe ich schon einige gesehen und gemacht.

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Auf einmal sind allerdings alle an einer Stelle stehen geblieben. Dani und ich haben uns schon gedacht, was hier sein könnte. Und das war für mich auch das absolute Highlight dieses Walks. Wir haben wilde Robben entdeckt! So cool. Ganz viele Babys sind wie in einem Pool geschwommen. Ich wusste gar nicht, dass die so dunkel sind. Aber vielleicht gibt es auch einfach verschiedene Sorten. Auch auf den Felsen haben wir ganz viele, wilde Robben sehen dürfen. Immer wieder hat man neue entdecken können. Im tarnen sind sie gar nicht mal so schlecht. Die Farbe der Felsen ähnelt Ihnen schon sehr. So ein Leben als Robbe stelle ich mir auch entspannt vor. Die Meisten liegen einfach nur in der Sonne und dösen vor sich hin. Super süß war es zu beobachten, wie sie von A nach B hüpfen. Ich war echt happy, diese Tiere auch mal in freier Wildbahn zu sehen. Das ist immer nochmal etwas Anderes, als wenn man sie im Zoo oder einem Tierpark sieht.

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So viel Zeit durften wir uns aber auch nicht lassen. Der Bus hat schon wieder auf uns gewartet. Am Carpark gab es auch noch eine Eisdiele. Die macht durch KiwiExperience auch ihr Geschäft des Lebens. Als wir dann wieder alle zusammen waren ging es weiter nach Lake Mahinapua. Draußen war es auch echt kalt. Da wollte man gerne wieder in den Bus. Allerdings ist unser neuer Busfahrer wirklich super langweilig. Nichtmal gute Musik lässt er laufen. Ich bzw. meine ganze alte Gruppe vermisst Stretch so sehr. Es war so viel persönlicher, lustiger und unterhaltsamer. Wir waren einfach eine richtig coole Truppe! Aber dieser Zeit hinterher zu trauern nützt auch nichts. Das ist ja mit allem so. Wir machen das Beste draus.

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Die Strecke nach Lake Mahinapua hat mich immer mehr an die Great Ocean Road erinnert. Nur hier ist es eben eine normale Straße. In Australien wird wirklich alles zu einer Sehenswürdigkeit gemacht. In Neuseeland ist es egal wo man hinschaut wunderschön. Die Fahrt ging direkt am Meer entlang. Im Wasser befanden sich super coole Felsen. Und schlussendlich haben wir auch gehalten, bei den Pancake Rocks. Genau, die heißen wirklich Pancake Rocks. Anscheinend sollen die Felsen so aussehen wie ein Turm aus Pfannenkuchen. Durch das hochpeitschende Wasser sollen diese Figuren entstanden sein. Da war ich mal gespannt. Der kleine Walk zu den Felsen war wieder toll. Wir haben das Areal zu viert erkundet. Finn, Andi, Dani und ich verstehen uns echt super. Die Felsen waren auch echt beeindruckend und haben uns alle drei immer mehr an die Great Ocean Road erinnert. Trotzdem ist es etwas ganz Anderes gewesen. Die grauen Steine hatten wirklich ein bisschen etwas von gestapelten Pfannkuchen. Da muss man allerdings etwas viel Fantasie haben. Das ist wahrscheinlich auch eher eine Strategie, um mehr Touristen anzulocken. Aber wer weiß wer sich den Namen ausgedacht hat. Wir fanden es auf jeden Fall schön, waren aber nicht begeistert. Die Hauptsache ist einfach, coole Leute bei sich zu haben. Das habe ich während meiner Reise auf jeden Fall gemerkt. Und da kann ich mich im Moment nicht Beschweren.

Für uns alle ging es wieder zurück in den Bus. Irgendwie hatte ich nicht die beste Laune. Das ganze Busfahren geht mir langsam einfach auf die Nerven. Man kommt oft so spät an dem nächsten Ort an und verlässt ihn am nächsten Morgen schon wieder so früh, dass man gar nichts von dem Ort selber hat. Irgendwie schade. Allgemein fährt man mit dem Bus viel länger, als wenn man mit dem Auto fahren würde. Es ist irgendwie gut, dass wir so viele Stops einlegen. Auf der anderen Seite verliert man dadurch unglaublich viel Zeit. Wir machen so viele Toiletten-, Shopping- und Essensstops, dass es schon fast zu viel ist. Da könnte man eigentlich auch früher am nächsten Ort ankommen. Man bräuchte einfach viel mehr Zeit in Neuseeland. Zudem hat uns alle das Wetter genervt. Es ist so eisig kalt. Damit hätte keiner gerechnet. Aber gut! Wir leben noch.

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In Greymouth gab es einen nächsten Einkaufsstop. Jap, schon wieder! Diesmal hatte dieser Halt aber noch einen anderen Grund. Heute Abend findet eine Themenparty statt. Das ist anscheinend schon Tradition hier. Jede Gruppe bekommt ein anderes Thema. Unseres Thema ist „Desert Island“. Die Frage dabei ist nur, wie man auf die Insel gekommen ist? Eigentlich hatte ich nicht die größte Lust dazu. Zufälligerweise habe ich nicht meine Fasnachtskostüme mit dabei. Und jetzt etwas kaufen, was ich anschließend eh wieder wegwerfen muss, weil ich kein Platz habe, ist auch unnötig. Eine Idee hatte ich auch nicht. Das ist eine weitere Sache, die uns an Kiwi etwas nervt. Man ist verpflichtet, bestimmte Dinge mitzumachen. Auf der einen Seite ist es cool, etwas Programm zu haben. Auf der anderen Seite kostet die Unterkunft in Lake Mahinapua, die es nur zusammen mit einem Abendessen und einem Frühstück gibt, viel viel mehr, als andere Hostel. In diesem Ort gibt es aber auch nur diese Möglichkeit. Also ist jeder Verpflichtet diese Unterkunft zu bezahlen. Ich fand es trotzdem nicht schlecht. Nur wegen der Kostümparty habe ich mir Gedanken gemacht. Zu Beginn denkt man natürlich einfach an Dinge wie Taucher oder Hawaii- Girl. Dann wurden unsere Ideen immer abstrakter. Aliens, die auf der Insel gelandet sind, eine Banane oder eine Kokosnuss die von der Palme gefallen sind, Einhörner die sich verflogen haben, eine Oase, und und und. Für alles hätte man aber ein Kostüm benötigt. Wir wollten einfach nicht so viel Geld für so etwas ausgeben. Das fanden wir einfach unnötig.
Irgendwie mussten wir uns was einfallen lassen. Nichts zu machen wäre auch blöd gewesen. Irgendwann sind wir dann auf die grandiose Idee gekommen, als Geschenke zu gehen. Dani und ich sind die Geschenke, Finn der Weihnachtsmann, der uns auf die einsame Insel fallen lassen hat. Ich glaube etwas fantasievolleres hätte uns nicht einfallen können. Somit haben wir uns eine völlig überteuerte Schleife gekauft. Den Rest wollten wir in der Unterkunft zusammen suchen. Aber wenigstens hatten wir nun etwas.

Nachdem auch das erledigt war ging es zurück in den Bus. Nach Lake Mahinapua war es nun nicht mehr so weit. Angekommen sind wir am späten Nachmittag. Nachdem wir alle eingecheckt haben, sind wir erst einmal in die Zimmer. Die Unterkunft war ganz anders aufgebaut, als ein normales Hostel. Es kam einem schon eher vor wie ein Campingplatz. Wir waren auf jeden Fall froh, endlich im Zimmer zu sein. Draußen war es einfach eisig. Deshalb haben Dani und ich uns gleich dazu entschlossen einen Tee in der Stube zu trinken. Da hat uns eine ganz Komische aus unserem Bus angesprochen. Bisher fanden wir wirklich jeden nett. Aber diese Frau hat nur von Krieg und dem schlechten Leben in Saudi Arabien erzählt. Echt anstrengend. Deshalb sind wir auch bald wieder zurück. Das Zimmer haben wir drei mit Sandra geteilt. Sie kommt aus den Niederlanden. Ich finde es einfach cool, jetzt eine längere Zeit mit den gleichen Leuten zusammen zu sein. Da muss man nicht immer neu Anschluss suchen.

Das Thema Kostüme war allerdings noch nicht aus dem Raum. Deshalb sind wir jetzt auf die Suche nach weiteren Utensilien gegangen. Es gab sogar einen kleinen Kostümfundus hier von den letzten Partys. Das hätte uns auch klar sein können. Zufälligerweise hat Finn sogar ein Weihnachtsmann Kostüm gefunden. Geschenkpapier haben wir auch noch gefunden. Wir hatten also dann echt alles zusammen! Perfekt!
Heute Nachmittag wurde auch noch angeboten, sich einen eigenen „Greenstone“ zu schleifen. Das wollte ich unbedingt machen. Ich finde es wirklich ein tolles und einzigartiges Andenken. Außerdem war es auch nicht unglaublich teuer. Dani und ich sind in die Wertstadt gegangen und haben uns erst einmal ein Paar Beispiele angesehen. Man konnte sich für eine Kette, einen Anhänger, ein Armband, oder was auch immer entscheiden. Natürlich gibt es die unterschiedlichsten Motive. Ob oval, rund, eckig, klein, groß, ein Herz, ein Kiwi, ein Fisch, Farn oder eine Feder. Man hatte die freie Auswahl. Ganz beliebt war das Motiv „Farn“. Die Pflanze wächst hier einfach überall und ist neben dem Kiwi Vogel das Wahrzeichen von Neuseeland. Ich habe mich allerdings für eine schlichte, tropfenförmige Figur entschieden.

Und dann ging es auch wirklich los. Aus einer kleinen Sammlung an Steinen durften wir und einen Aussuchen, der uns von der Farbe, der Größe, der Breite und dem Muster am besten Gefallen hat. Das war schon gar nicht so einfach. Mit einem Bleispiel haben wir unser Motiv auf den Stein gemalt. Und danach ging es auch schon an die Schleifmaschine. Der Inhaber hat mir erstmal ein Stück des Steins angeschnitten, da ich nur einen kleinen Teil davon wollte. Dabei hat er natürlich etwas zu viel abgeschnitten. Das fande ich erst ein wenig blöd. Im Nachhinein ist es allerdings besser gelaufen, als gedacht. Es hat mir echt Spaß gemacht, mein eigenes Andenken zu schleifen. Und die Kette gefällt mir auch echt super gut. Wenn mich jetzt jemand fragt, woher ich dieses Schmuckstück habe, kann ich einfach sagen, dass ich es selber gemacht habe. Genau so eine Kette gibt es nirgendwo mehr. Und das macht es für mich irgendwie besonders.

Nachdem wir beide fertig waren, sind wir nur ganz kurz in unser Zimmer um uns umzuziehen. Dani wollte unbedingt noch in den Wirlpool draußen gehen. Ich habe mich da mit überreden lassen. Es war allerdings so übertrieben kalt draußen, dass wir nur so in den Pool gerannt sind. Lee, Glen, Jack und noch so ein Typ aus México waren schon drinnen. Mit Antonia, Kira, Dani, Andi und mir wurde das schon ganz eng. Aber es ging. Das Wasser habe ich mir definitiv wärmer vorgestellt. Wir haben also doch ein wenig gefroren. Dennoch hatten wir unseren Spaß. Wie gesagt, so lange man coole Leute hat, ist alles gut.

Irgendwann mussten wir den Pool dann verlassen. So schnell bin ich schon lange nicht mehr bis ins Zimmer gerannt. So kalt! Ich habe mich erstmal eine Ewigkeit und die heiße Dusche gestellt. Die hat alles wieder gut gemacht. Irgendwann hab ich dann bemerkt, dass ich mich im Männerbad befinde. Glen und Lee fanden das natürlich lustig. Ich war nur beruhigt, als mir Andi erzählt hat, dass er im Frauenbad gelandet ist. Das war zu komisch. Gleich nach dem duschen konnten wir auch schon zum Abendessen gehen. Das begann nämlich um 19 Uhr. Tischweise durften wir nach vorne gehen und unser Essen abholen. Normalerweise gab es Kartoffeln, Erbsen, Gemüse, „roast pork“ und Bratensauce. Als alternative gab es für Vegetarier auch noch einen warmen Salat aus Süßkartoffeln, Karotten, Kresse und anderem Gemüse. Ich habe mich natürlich dafür entschieden. Kartoffeln, Erbsen und Gemüse haben wir noch dazu bekommen. Also eigentlich echt mehr als die Anderen. Knoblauchbrot gab es auch noch. Aus irgend einem Grund stand auch Apfelmus auf dem Tisch. Wir hatten alle keine Ahnung zu was man das jetzt hätte essen sollen. Vielleicht ist das ja für den erhofften Nachtisch? Aber den gab es dann doch nicht.

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Zurück im Zimmer haben wir uns an die Kostüme gemacht. Nach ewiger Zeit habe ich mich mal wieder geschminkt. Ich hab mich halber nicht wieder erkannt. Mit dem Geschenkpapier haben wir uns versucht ein Oberteil und ein Rock zu basteln. Die Schleife kam ins Haar. Zöpfe haben wir uns dann auch noch geflochten. Dafür, dass wir wenige Mittel zur Verfügung hatten, haben wir das Beste draus gemacht.

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Die Party ging gegen 21:30 Uhr los. Es war echt lustig, die ganzen Kostüme zu beobachten. Es gab einen Hai, Tarzan und Jane, die Malaysian Aircrew, Einhörner, ein Ailien, eine Hexe, einen Zeitreisenden und viele Taucher. Einige haben sich auch gar nicht verkleidet oder haben sich einfach einen Haarreif getragen. Andere haben sich wieder extrem viel Mühe gegeben. Im Allgemeinen war es einfach lustig. Dann hat auch noch eine Liveband angefangen zu spielen. Zu Beginn fande ich es echt cool. Irgendwann wurde es mir aber zu langweilig. Bei den Liedern konnte man nicht mitsingen, sie waren schon super alt, weshalb ich die Hälfte eh nicht gekannt habe und dazu haben sich noch alle Songs geähnelt. Als sie eine Pause gemacht haben und die „coole“ Musik lief, war auch gleich wieder bessere Stimmung. Später hat die Band dann wieder gespielt. Ich bin dann auch irgendwann ins Bett. Der Abend war wirklich lustig. Ob es den Aufwand aber wert war, weiß ich noch nicht so wirklich.

 

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