Let‘s go to Wanaka

Tag 132 – Wanaka

Auch heute ging es wieder extrem früh aus dem Bett. Um 6:00 Uhr sind wir alle drei aufgestanden, haben uns gerichtet, unser Zeug gepackt und das Bett abgezogen. Anschließend ging es wie jeden morgen in die Küche zum Frühstücken. Um 7:15 Uhr sollten wir dann am Bus stehen. Das haben wir zeitlich auch alles hinbekommen. Trotzdem war es mal wieder viel zu früh. Unsere heutige Destination ist der Ort Wanaka. Über diesen Ort habe ich schon von einigen Leute positive Dinge gehört. Deshalb bin ich auch ganz gespannt, was wir so erleben werden.

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Von Franz Josef nach Wanaka ist es ein ganzes Stück. Unterwegs haben wir allerdings auch wieder einige Stops eingelegt. Deshalb war es auch echt notwendig so früh loszufahren. Das Wetter war leider super schlecht. Einige Leute unserer Gruppe haben nur eine Nacht in Franz Josef verbracht und sind schon gestern nach Wanaka. Da haben wir schon auf Instagram die wunderschönen Bilder sehen können. Sie hatten allerdings auch das beste Wetter. Da hatten wir mal wieder Pech. Wir haben dennoch die Stops durchgezogen. Der erste Halt war an einem See, der bekannt für seine „ReflectioNZ“ ist. Die haben wir natürlich nicht zu Gesicht bekommen. Im eiskalten Regen sind wir so schnell wie es nur ging an den See gelaufen, haben ihn uns angeschaut, ein Bild gemacht und sind dann gleich wieder Richtung Bus. Bei schönem Wetter ist es sicher traumhaft. Das haben wir ja gestern von den anderen sehen können. Dennoch war es ganz schön. Nur eben ein bisschen Schade! Echt extrem wie sich das Wetter innerhalb weniger Zeit ändern kann.

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Der nächste Stop haben wir an einem Wasserfall gemacht. Auch hier wollte eigentlich keiner so wirklich nach draußen. Nass und kalt sind keine gute Kombination. Aber irgendwie haben wir uns dann doch aus dem Bus gewagt. Auch hier haben wir schon schöne Bilder sehen dürfen. Der Wassefall war auch trotz schlechtem Wetter echt schön. Dennoch hat man einfach nicht so die gleiche Atmosphäre, als wenn die Sonne scheint. Bei Regen und Kälte ist die Mehrheit eben nicht so gut gelaunt.

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Dann kam auch schon der dritte und letzte Stop für heute an die Reihe. Diesmal ging es in eine gemütliche Stube zum Mittagessen. Wir haben uns gleich beim Kamin breit gemacht. Das war schön. Hier konnten wir uns endlich mal richtig aufwärmen. Schlussendlich kam dann sogar die Sonne raus. Endlich! Wir haben es nur nicht ganz verstanden, wieso wir so lange hier bleiben mussten. Sicher über eine Stunde hat der Busfahrer dafür eingeplant. Da verliert man einfach an Zeit. Aber deshalb will ich mich jetzt nicht beschweren. Es ist ja gut, dass wir Stops einlegen und nicht direkt durchfahren.

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Das Wetter wurde immer besser und damit auch unsere Laune. Die Natur hat mich schon wieder so begeistert. Ich habe wirklich das Gefühl, dass Neuseeland, zumindest die Südinsel, nur aus Bergen, Wiesen und Seen besteht. Eigentlich ist es schon fast zu schön um wahr zu sein. Vor allem der Schnee auf den Bergen lässt alles so unreal wirken. Man kommt sich einfach vor wie in einem Film. Man fährt und fährt und sieht einfach nur eine wunderschöne Landschaft. Da sucht man quasi nach Häusern oder Menschen. Aber wenn man Lebewesen sieht, dann sind es Schafe oder Kühe. In Neuseeland gibt es übrigens mehr Schafe als Menschen. Vor allem die Südinsel hat super wenig Einwohner. Ich meine gehört zu haben, dass die Südinsel gerade einmal so viele Einwohner hat wie alleine Auckland. Echt der Wahnsinn! Auch wirkliche Großstädte gibt es hier nicht. Die letzten Orte waren ganz kleine Städtchen. Und so wird Wanaka bestimmt auch sein.

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Je mehr wir uns Wanaka genähert haben, desto schöner wurde die Umgebung. Ich war nur damit beschäftigt, Bilder aus dem Bus zu schießen. Ich habe mich nur gefragt, wie wir hier einfach vorbei fahren können, ohne mindestens einen Fotostop einzubauen. Hätte ich jetzt ein eigenes Auto oder ein Wohnmobil gehabt, wäre ich gefühlt jede 10 Minuten stehen geblieben. Aber dann wurde mein Wunsch doch noch erhört. Wir sind doch noch kurz angehalten, um am See einen Fotostop einzulegen. Da hat sich jeder gefreut.

Nach Wanaka waren es jetzt nur noch 30 Minuten. Das heutige Hostel war wieder einmal das Base. Dort mussten wir alle erst einmal „Makkarena“ tanzen, um einzuchecken. Das hat es zuvor auch noch nie gegeben. Wir drei sind dann zusammen mit Georgia und Finn in ein Zimmer gegangen. Normalerweise bin ich ja echt kein Fan von den Base Hostels. Aber dieses Mal konnte ich mich gar nicht beklagen. Es gab WLAN bis 19 Uhr und sogar Steckdosen hatte jeder an seinem Bett. In Australien war das normal. Hier ist es schon ein Previleg.
Im Zimmer haben wir uns erst einmal etwas ausgeruht und das WLAN abgecheckt. Ich habe immer noch keine Unterkunft für meine nächste Destination gebucht. Das macht mir schon die ganze letzte Zeit sorgen. Aber ich hatte die letzte Zeit einfach kein bzw. super schlechtes WLAN. Da hatte ich einfach nicht die Möglichkeit irgendetwas zu buchen oder zu recherchieren. Außerdem fällt es mir diesmal besonders schwer. Ich möchte nichts super Billiges. Ein Vermögen ausgeben kommt aber auch nicht in Frage. Da geben einige für die Woche über 1.500 Euro aus. Und da ist nichtmal Essen im Preis mit Inbegriffen. Ich finde das einfach viel zu übertrieben. Naja! Und genau deshalb habe ich jetzt ein wenig herumgeschaut. Auch Dani und Andi haben ihre Meinung abgegeben. Zu einer endgültigen Entscheidung bin ich dennoch nicht gekommen. Ich und Entscheidungen! Darin will ich auf jeden Fall noch besser werden. Genau wissen, was ich will und mich schnell entscheiden können. Ich möchte eben immer das möglichst Beste machen.

Wir hatten noch ein weiteres Anliegen. Dani, Andi und ich wollen unbedingt morgen den Roys Peak Walk machen. Unbedingt! Gerade weil das Tongariro Crossing bei mir und der Heli Hike ausgefallen sind, wollte ich diese Wanderung bestreiten. Das Problem ist nur, dass der Bus morgen früh fährt. Und das schon ca. um 8:00 Uhr. Ich habe den Busfahrer gefragt, ob es irgendeine Möglichkeit gibt den Hike zu machen. Der meinte aber nur, dass es zeitlich einfach nicht möglich ist. Die Wanderung geht bis zu 6 Stunden. Eigentlich wollten wir alle dann eine Nacht länger hier bleiben. Das Problem ist nur, dass an diesem Tag kein Bus nach Queenstown fährt. Drei Nächte sind einfach zu lang. Das kann ich mir zeitlich nicht leisten. Deshalb haben wir uns überlegt ein anderes Transportmittel zu buchen. Und das haben wir schlussendlich auch gemacht. Der Shuttle fährt morgen Nachmittag. Da zahlen wir zwar wieder extra, können aber so den Walk machen und sind am Abend schon in Queenstown. Einen Tag verlieren tun wir somit auch nicht. Also war das einfach die beste Lösung. Andi sollte der Gesellschaft einfach mal nur anrufen, um zu fragen ob es möglich ist und ob wir extra Kosten wegen unseres Gepäcks zahlen müssen. Als Dani und ich ihn dann aber gefragt haben ob noch etwas frei ist, kam nur: „wahrscheinlich“. Wir haben uns nur gewundert, dass er seine Kreditkartennummer angegeben hat. Schlussendlich kam dann raus, dass er schon gebucht hat. Das fanden Dani und ich einfach nur zum Todlachen. Aber eigentlich war es super. Somit stand unser Plan fest!

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Am frühen Abend sind wir noch runter an den See. Es war wieder super kalt. In Wanaka sollte es anscheinend einen berühmten Baum geben. Wir hatten keine Ahnung, was wir uns darunter hätten vorstellen sollen. Wir sind einfach mal am Seeufer entlang und haben nach speziellen Bäumen Ausschau gehalten. Irgendwie wollte aber keiner kommen. Irgendwann dann stand eine Menschenmasse am Seeufer herum. Da musste er sein. Und so war es auch. Der kleine Baum steht ganz alleine Mitten im See. Das sah wirklich besonders aus. So etwas habe ich jetzt auch noch nicht gesehen. Vor allem mit den schneebedeckten Bergen im Hintergrund hat es ein tolles Bild ergeben. Allgemein hat uns Wanaka jetzt schon Gefallen. Die Stimmung war einfach toll. Später sind dann auch noch Antonia und Kira gekommen. Da wurde es dann aber auch schon dunkel. Vom Sonnenuntergang hat man nicht so viel mitgekommen. Da wären wir mal lieber bei Tageslicht gegangen.

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Irgendwann sind wir dann auch wieder zurück. Mir war auch echt kalt. Hunger hatten wir zudem. Heute wollten wir wieder zusammen kochen. Dafür mussten wir noch schnell einkaufen gehen. Zum Glück ist der Supermarkt genau hinter unserem Hostel. Das hat alles einfacher gemacht. Schon im Bus haben wir überlegt was wir kochen könnten. Wir hatten alle Lust auf etwas warmes und irgendwie typisch Deutsches. Da sind wir auf die Idee Kartoffeln und Linseneintopf zu kochen. Im Einkaufswagen sind deshalb Linsen, Lauch, Zwiebel, Karotten, Essig und Kartoffeln gelandet. In der Küche haben wir dann erst einmal einen Schock bekommen. Kleiner wäre es auch nicht gegangen. Man musste wieder auf die Töpfe, Bretter und Messer kämpfen. Nervig! Zu witzig fanden wir es, als die Gegenüber genau so wie wir Kartoffeln, Lauch, Zwiebeln und Karotten geschnitten haben. Die werden wohl etwas Ähnliches zu kochen.

Nach einer guten Zeit haben wir es dann auch mal geschafft. Am Tisch haben wir uns dann noch super lieb mit drei Deutschen Mädels unterhalten. Bei denen gab es dann doch nicht ganz das selbe. Sie haben Käse- Lauch- Suppe gemacht. Auch gut! Eigentlich leben die drei in ihrem Camperwagen. Die letzten Nächte haben sie allerdings so gefroren, dass sie gar nicht wirklich schlafen konnten. Deswegen sind sie nun hier im Hostel. Schon bitter irgendwie. Da zahlt man so viel für ein Auto und muss dann doch auch noch für eine Unterkunft zahlen. Aber es hat eben keiner damit gerechnet, dass es so kalt wird!
Für mich ging es dann nur noch unter die Dusche und ins Bett. Auch wenn wir morgen noch nicht so früh mit dem Bus gehen, müssen wir früh aufstehen. Aber das wird sich hoffentlich auch lohnen!

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