To the top

Tag 133 – Queenstown

Ich glaube noch nie in meinem Leben habe ich so etwas Wunderschönes gesehen. Wirklich! Wanaka hat definitiv ein Platz in meinem Herzen eingenommen. Wir hätten keine bessere Entscheidung treffen können. Der Aufwand hat sich auf jeden Fall gelohnt!

Der Tag begann schon wieder recht früh. Um 7:10 Uhr ging der Wecker runter. Danach ging wieder der übliche Prozess los: Aufstehen, Richten, Packen, Auschecken und Frühstücken! Gestern Abend habe ich extra noch dem Shuttle angerufen, der uns zum Startpunkt der Wanderung bringen sollte. Es schien kein Problem zu sein. Um 8:30 Uhr sollten wir parat stehen. Und wie man es von Deutschen erwartet, waren wir natürlich pünktlich. Chloe, Michael und eine Schwedin wollten den Hike auch bestreiten. So konnten wir uns zusammen ein Shuttle teilen.
Allerdings kam und kam kein Shuttle. Wir haben der Gesellschaft dann noch einmal angerufen. Anscheinend hatten sie uns nicht im System. Super! Der nächste Fahrer kam dann erst gegen 9:00 Uhr! Theoretisch ist es ja auch kein Problem, wenn man mal etwas Verspätung hat. Ich finde es nur immer blöd, wenn man sich nicht auf etwas verlassen kann und immer noch einmal nachhaken muss. Vor allem weil wir den Bus heute Nachmittag nach Queenstown nehmen, sind wir auf die Pünktlichkeit des Shuttles angewiesen gewesen. Aber es war zum Glück noch alles im Rahmen

Nach ca. einer 10- 15 minütigen Fahrt sind wir am Startpunkt des Roys Peak Walks angekommen. Viele Leute gehen schon vor Sonnenaufgang los, um diesen auf dem Berggipfel anzusehen. Das ist sicher auch ein tolles Erlebnis. Allerdings muss man dafür super früh aufstehen, es ist noch kälter als eh schon und man läuft die erste Hälfte komplett im Dunkeln. Dem habe ich dann wirklich nicht hinterher getrauert. Wir waren einfach nur happy, dass dass Wetter so super mitgespielt hat. Wenn das Wetter gut ist, bin ich auch schonmal gut gelaunt. Dann ging es aber auch los!

44FE7D44-05C7-447C-ACAD-15B64D68E7EF5C95A58A-AEFE-4065-A1C7-5346A6858A6F8A0FB779-C992-4D98-9C85-6A58563FC97D3473E774-942A-4777-BEAB-48F2F9451E10D04BE9C3-8C8A-49D3-91F5-2A890514ED3230D62AB5-BCB8-48A7-A72E-A09D315AA230BE2FFC0D-24A5-42CD-9CAF-7734517ECB1C3D40125D-F42E-4CCC-8313-658F890D575F9AF7D87B-2C64-4B56-8D91-EAD7A16FEA2A

Schon nach 15 Minuten sind wir aus der Puste gekommen. Es ging wirklich alles super steil den Berg hinauf. Das ist natürlich klar, wenn man eine schöne Aussicht vom Berggipfel aus haben möchte. Wir hatten allerdings gehofft, dass es zwischendurch auch mal flache Stellen geben würde. Danach sah es nicht aus. Wir haben einfach immer wieder kleine Pausen eingelegt. Vor allem mit der Kleidung war es nicht so einfach. Wir haben uns echt dick eingepackt. Vor allem ich hatte mal wieder tausend Schichten an. Eine Winterjacke habe ich ja nicht dabei. Da muss man auf den Zwiebellook ausweichen. Fürs Wandern ist das aber gar nicht schlecht. Es war zwar super kalt. Dennoch kam man ab und zu ins schwitzen. Die Sicht war übrigens schon jetzt der absolute Hammer. Man hatte ein schöne Sicht auf das Städtchen Wanaka, den See und die schneebedeckten Berge. Auch einige Tiere haben sich hier rumgetrieben. Wildhasen konnten wir beobachten. Aber natürlich haben sich wieder ganz viele Schafe auf den Wiesen befunden. Alleine das lässt alles so friedlich wirken.

0EC04B08-AC30-424B-A990-D308D2941B74DCC8E4B2-F4A8-4A6C-BE51-F1E131B6CE2ECB1B5BAD-0C9F-48ED-A956-DD7F3603ADA64CD936BE-7B37-48C9-AA7F-1612AAE0FB82D499C360-6DB0-431B-9E31-5B70306E9C59579F505E-983D-4FED-B7A5-17B993C7554F32BE96DB-9387-41E0-A03C-7338B418175C7F03CF91-44B4-4DFB-ABDE-D957EDF2D01334EC73E4-C849-4936-BA90-D4446409D39CA32141BE-99EB-45B9-A6AE-C4641BF5F6944D83D7C7-A7AC-4327-8FA6-3145E71EB62C

Zwischendurch wurde es dann glücklicherweise etwas flacher. Die steilen Passagen haben aber kein Ende genommen. Trotzdem ging es ganz gut. Wir haben uns wieder über so viel unterhalten, dass die Zeit wie im Flug verging. Das macht echt viel aus. Wir trauern schon dem Tag entgegen, an dem wir uns das letzte Mal sehen. So lange mit den gleichen Leuten zusammen war ich auch schon lange nicht mehr. Das hat mich echt gefreut. In Deutschland werden wir uns ganz sicher mal treffen. Auch wenn Thüringen und München nicht gerade nebenan liegen werden wir das hoffentlich schaffen. Aber wenn man etwas will, geht es auch!

5419E817-87C7-4391-A78A-489078D3199621C80EA3-4225-44D6-ACA0-665669EEDC7DE33DDC23-1C80-4CB1-BE82-460A79A49E8D993BE153-5DB4-4179-A77A-FE8D26FBEB7412D54258-8E65-4749-81D3-B0CA98B1CD395F6B1296-44CD-431A-A8AA-102A5688A01A044CEF88-09E7-45D6-884B-3F809464A19834767294-F917-4688-A9AD-802D9555C89F4560C81B-3942-4469-8651-F65DED114756F1B13635-6BBF-46E3-8850-FF581A4BC03F49F0F2E3-59FC-49CC-A53A-6358B51D23D4D29EBC63-6F5E-4991-B309-8095C61031EF06D870B0-30DD-4636-B44B-250F5F36B76E1DE4B7A7-06B9-4981-971D-E7A450AC139A869E9BCD-A028-42C1-A8FF-98DF2435B5306A570226-DFC6-442B-9FA8-655AABB7BDE10D4E6768-8406-47EC-A367-F48BF63F933DD85CBE49-8CB3-4DBB-B534-5F471A0085DDBD5DA465-B79D-4AD4-9DAF-5C9D36D0D927B84650CB-1218-4718-813C-682B357E5EEAF10D6012-A305-4303-A9DB-442F0AC356E9F7A3D70A-9A2A-47FF-90B2-E4D3BEF174B872E796F5-789F-4742-8881-EBC7F9BB072C4111063C-1F8F-4A1F-8CE2-5BC20FB3F316DA957F7B-E659-4B80-9C12-5163E00B3E19CDCB4F50-752C-4A4D-8E70-1369367105C29FA15206-6CA4-43E9-8D69-049937C85FFD8E5F5019-0962-4884-B3E5-3290914202CE6AFF287A-023C-4425-BC1D-CD23D6AD7D8B8448E8C2-69FD-431B-803F-04CB2282B125354049E1-7674-4E37-8645-19659479088A814C5CE5-4509-4659-9D43-8DDD8CC561A90D8906E5-0CE9-4779-9A68-3F8873797CA1

Dem Bergkamm sind wir immer näher gekommen. Irgendwann waren wir auch schon am ersten Aussichtspunkt. Ich kann euch gar nicht beschreiben, wie geflasht ich war. Als wir die Wanderung begonnen hatten, habe ich schon bezweifelt, dass wir ganz oben überhaupt etwas Anderes sehen werden als schon zu Beginn. Schon dort hatte man ja eine schöne Aussicht. Das ich dann aber vor so einer Landschaft stehe, hätte ich nie im Leben gedacht. Es sah so unreal aus. Einfach wie gemalt! Genau so hätte die Landschaft in einem Bilderbuch sein können. Echt gigantisch! Von oben konnte man einfach viel weiter auf die andere Seite blicken. Die Schneeberge, die Seen und die grüne Landschaft. Landschaftlich gesehen kann ich mir nichts schöneres vorstellen. Echt der Wahnsinn! Ich konnte gar nicht aufhören Bilder zu schießen. Es war zu schön um wahr zu sein! Der Aufstieg hat sich wirklich mehr als gelohnt. Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass die Anderen das alles verpasst haben. Auch wir haben bestimmt so viele schöne Orte hier gar nicht gesehen. Daran will ich gar nicht denken! In dem Moment war ich nur happy und konnte gar nicht aufhören zu schwärmen.

2F789702-DDAA-4F46-8147-96D5BEAC004470E970F5-FF43-4972-86AF-DB8E802ED33558059829-951B-4B63-81F2-38084BD667AA8A78AF8B-3DEE-433F-BC81-58267D828EC6FBEEA6D4-BF4B-4DDA-AE24-8157A29E4A49197A11CE-6F62-420C-9C95-DBFBE0A41035148A86DC-DAE8-4F5C-A670-5AB6D68CA3FA510C7F80-4F7C-4DC9-B317-69A83E19A2E421882B10-FCFE-42D6-8697-3730C46BDCFC4B33FE1E-554E-4567-80DF-C8527D4D45FBFE030461-4CDB-4A03-A925-A6E7E2EC1E595A62C3F3-D52C-473A-8F16-6C9160743EB02D6200CA-CB4B-48B5-97E7-D2F9C2862F35597630D6-0C1E-4587-A33B-27366E34C6D4D0A9088E-471D-4512-BE6B-1EEE790EE066B9DCF873-3E9B-4DB2-9EE2-4910088590A7EA12A27F-10CA-487C-8BE4-D56BE29E7812140481B9-69D9-42EB-8209-964C6BB81F6D661711D4-EA6B-44F0-8BFF-74200391832A

Dani wollte nach diesem Stop aber noch nicht umkehren. Auf dem Berggipfel waren wir ja noch nicht. Die Wanderung hat sich irgendwie noch nicht fertig angefühlt. Man muss schon ganz oben auf die Spitze. Ich weiß nicht, ob ich es wirklich gemacht hätte, wenn ich alleine gewesen wäre. Aber dadurch das sie unbedingt wollte, sind wir natürlich alle mitgekommen. Irgendwie hatte sie ja auch recht. Ich konnte mir nur gar nicht vorstellen, dass die Sicht noch schöner sein kann. Für mich war das schon ein absolutes Highlight. Aber es wurde immer besser. Je höher wir gekommen sind, desto kälter wurde es auch. Auf einmal befanden wir uns in Mitten von Schnee. Mit dem habe ich auch nicht gerechnet auf meiner Reise. Das ich wirklich Schnee sehen werde. Der Wahnsinn! Jetzt hatte ich wirklich alle verschiedenen Bedingungen und Landschaften. Berge, Seen, Schnee, Strände, Regenwald, Gletscher, Wüste, Meer, Inseln, Großstädte, das Outback, echt alles!

D27004FD-892B-489D-A901-9C6C311D303958C6BEA3-4004-40BE-BEC7-8C359341D6D59CE02776-4AF7-4651-BC59-EB4C3B323BA65B486C4C-B1AD-46EE-988F-047A78A7A475FCDCD299-CA4C-4F21-ADA6-5B91FD587D13A596A7A1-33A3-4585-A030-6D9A501B33CF22F2028A-5DC2-44B3-A712-C1E5979F03CA04919BA3-B552-4A5D-B5F3-25E3BAD42A2B705D452D-D2F8-4BA5-BB3A-52455E4A4989B430CCDD-6523-41EB-8139-A1EC5A2B9C0FAF16E06B-CFAB-41A9-A241-011889C924DB32EB7400-5117-4DCB-BCFC-6A6829B1C98293F72C18-9ACC-4423-B69F-E23DB5EA2F7CB11F97DF-0B73-4425-B7A8-73AF15ACB693DEFB9D48-9102-4068-B6A5-927F834A92DC131740B1-8B36-478F-A9EC-B4907C0CCCF46D00B22E-83A5-47C5-BA62-4292F0B8194F1DCE6EC4-4C0A-41E0-838D-2C733957B1E4BDF0F4A4-4C37-49D6-9744-4943100B87DC68BA5128-CA9D-48AF-8BEA-979A236192B5EB84309A-B7AB-4FF8-B285-6A7ECDF2FA07D555014E-D5C3-4D17-B158-F86672E7A51FDDB3B032-72A3-45B8-98C1-CFA5EF7B83BE76BD134E-0019-4920-BD4E-8686ACDF073D2DAEA867-04FE-415E-A297-F4D875D1B2FC5B860345-E848-480A-83E5-B9E9E0511DBB

EFED2D74-ADE5-4682-8D4D-01E4B5CED55E377845C1-4CC6-4A7D-A2C2-9750CA0E1440D6CDBC58-C21C-4F80-A36C-342E90AA8F600757F05C-D8C1-4089-B857-D377BCAEF84836E4163A-5E86-4BF9-AC66-FF6D6FC09B689FF473E8-5A3E-4FCA-AE40-28ED5C4A7D3E0C644DEE-C2BA-4AD8-AA28-41DA88FF5EDC2B1990B7-23CD-4BD4-B68F-5E5093BC962435B8910B-BC01-4225-AA3D-C84AF9A401944DB1D197-F87C-4982-B761-F370E53CE197A38A0D6B-12DC-4E3E-A293-771F3D3C4C3D2B15D420-8DB3-46DD-8856-EA34242B5DD77E7A5A0F-AAC5-4FF2-9FB1-B36084397225F4426A64-07C4-4430-BD87-58E6D8486D07

Nach einem letzten anstrengenden Stück sind wir dann auch endlich am alpha Punkt angekommen. Traumhaft! Wir hatten es echt geschafft. Auch noch zwei weitere Deutsche haben wir kennengelernt. Allgemein haben sich hier oben gefühlt nur Deutsche befunden. Ich glaube auch wirklich, dass gerade Deutsche, Schweizer und Österreich am Wandern interessiert sind. Beim Feiern sind es dann meisten nur Engländer. Wir gesagt. Die View war der absolute Hammer. Aber ich glaube, das habe ich jetzt mehr als oft genug erwähnt. Wir mussten jetzt auch wirklich wieder umdrehen. So viel Zeit blieb und nämlich gar nicht mehr. Der Weg nach unten kam uns echt lange vor. Man denkt ja immer „runter kommt man immer“. Aber das Stück hat sich wirklich in die Länge gezogen und ging ziemlich in die Knie. Natürlich mussten wir auch noch eine Fotosession einlegen. Ohne Bilder konnten wir echt nicht gehen. Wir verstehen uns alle drei echt so gut! Jetzt merkt man einfach, wie gut wir uns gegenseitig schon kennen. Das klappt eben auch nicht bei jedem!

Und dann waren wir auch endlich unten. Fast 6 Stunden hat es gebraucht die ca. 17 Kilometer zu laufen. Dabei weiß ich gar nicht, ob das Stück bis nach ganz oben eingerechnet ist. Lustig war nur, dass wir genau zur gleichen Zeit wie Chloe, Michael und die Schwedin angekommen sind. Auch noch drei andere Backpacker aus unserem Bus haben wir getroffen. Man hat hier wirklich schon viele Connections aufgebaut. Für uns ging es zurück ins Hostel. Der gleiche Typ hat uns wieder abgeholt. Das hat diesmal auch besser funktioniert. Im Hostel selber hatten wir dann noch etwas Zeit zum ausruhen. Die Beine haben sich wirklich schwer angefühlt. Gegen 16 Uhr haben wir alle unsere Sachen gepackt und sind vor an den See gelaufen. Dort sollte irgendwo die Haltestelle unseres Buses sein. Nachdem wir einen Local gefragt haben, sind wir auch an den richtigen Ort gekommen. Und pünktlich um 16:20 Uhr kam er auch, der Bus! Der Busfahrer war super lieb. Sogar WLAN hatte man. Ich musste während der Fahrt erst einmal die Bilder anschauen. Ich war so happy, das wir es gemacht haben! An der Stelle der Anderen wäre ich super neidisch gewesen. Allgemein ging die Fahrt echt schnell rum. Kurz nach 18 Uhr sind wir in Queenstown angekommen. Da haben wir echt mal gemerkt, wie schnell man hier von A nach B kommen kann. Die Anderen waren insgesamt 5 Stunden unterwegs. Wir 1,5 Stunden! Da machen die vielen Stops wirklich einen großen Unterschied.

EBA6FE1F-0206-4555-A3BA-9367E21CCEBE

Im Nomads Hostel in Queenstown konnten wir dann einchecken. Auch hier konnten wir wieder alle drei ins gleiche Zimmer. Sogar Lorna und Mikey sind in meinem Zimmer. So cool, die beiden wieder zu sehen! Für mich ging es dann aber noch auf Supermarkt- Suche. Ich musste natürlich erst einmal feststellen, das Queenstown gar keinen richtigen Supermarkt hat. Nur einen kleinen, überteuerten Four Square findet man. Auf den musste ich dann zurück greifen. In der Küche habe ich mir dann auch endlich etwas leckeres gekocht. Heute gab es eher etwas Mexikanisches mit Mais, Kidneybohnen, Reis und allerlei Gemüse. Anschließend haben wir uns noch lange unterhalten. Auch meine Unterkunft konnte ich endlich, endlich, endlich buchen! Da waren die anderen beiden sogar stolz auf mich. Endlich ist das auch abgehakt! Und danach ging es auch ins Zimmer und gleich ins Bett. Die Anderen freuen sich schon darauf, morgen ausschlafen zu können. Ich darf wieder früh aus dem Bett. Wieso, erzähle ich dann morgen.

 

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s