Autumn in Queenstown

Tag 136 – Queenstown

Ich war wirklich froh, mal einen Tag wie diesen zu haben. Einfach mal das tun, wozu man sich fühlt. So habe ich heute natürlich auch wieder ausgeschlafen. Danach ging es für mich unter die Dusche. Anschließend sind Andi und ich in die Küche zum Frühstücken gegangen. Dort konnten wir uns auch endlich mal ein bisschen mehr Zeit lassen. Wir saßen hier noch lange und haben einfach übers Reisen geredet und welche Länder wir unbedingt noch sehen möchten. Anschließend habe ich auch noch ein Paar Postkarten geschrieben. Dafür hat sich Tag perfekt geeignet. Wirklich etwas vor hatte ich nämlich nicht. Die Zeit verging dennoch wie im Flug.

Zurück im Zimmer habe ich es mir erst einmal im Bett gemütlich gemacht. So konnte ich mich endlich mal wieder meinem Blog widmen. Hochladen stellt dennoch eine Schwierigkeit dar. Es ist fast unmöglich. Aber wenigstens den Text möchte ich vor zu schreiben, damit ich nicht die Hälfte vergesse. Andi ist in der Zwischenzeit in ein Hostel gelaufen, um dort seine nächsten Nächte zu buchen. Das Base hier ist etwas billiger als das Nomads. Wenn man also länger hier bleibt, ist das für die Meisten die bessere Option. Ich habe auch noch feststellen müssen, dass sich mein Handyaufladekabel nicht mehr im Zimmer befunden hat. Das muss Dani mitgenommen haben. Ich hatte es immer in ihrem Adapter eingesteckt gehabt. Jetzt ist sie weg, ihr Adapter und somit auch mein Kabel. So ein Mist! Wenigstens passt das Aufladekabel meines IPads auch für mein Handy. Ansonsten wäre ich ziemlich aufgeschmissen gewesen. Der Akku meines Handys geht eh so ziemlich den Bach ab. Nach 20 Minuten kann ich die nächste Steckdose aufsuchen. Aber für die letzten Wochen wir es jetzt auch noch durchhalten. Hoffentlich!

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Andi war früher zurück als gedacht. Nachdem ich mit allem fertig war sind wir nach draußen gegangen. Wirklich viel von Queenstown gesehen habe ich ja auch noch nicht. Er wollte mir somit unbedingt den Stadtpark zeigen. Da war ich definitiv dabei. Auf dem Weg dorthin konnten wir noch einen Filmdreh beobachten. Danach standen wir auch schon mitten im Grünen. Wirklich ein toller Park hat Queenstown. Vor allem die bunten Bäume jetzt im Herbst sehen toll aus. Zu Beginn sind wir durch einen Wald und den Park an sich gelaufen. Zurück verlief ein toller Weg direkt am See entlang. Und dann war man auch schon wieder an der Promenade der Stadt.
Andi wollte sich gerne einen Bagel kaufen. Deshalb haben wir uns gleich auf den Weg zum fancy Bagelladen gemacht. Die Auswahl war wirklich gigantisch. So etwas habe ich auch noch nicht gesehen. Auch ganz spezielle Donuts und die gehypten Freek Shakes gab es zu kaufen. Vor allem das Motto hier hat mich zum Lachen gebracht. „The more you weigh, the harder you are to kidnap. Stay safe. Eat Donuts.“!

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Anschließend ging es wieder vor an die Promenade. Diesmal sind wir an der anderen Seite des Sees entlang gelaufen. Viele coole Restaurants gibt es hier auch. Egal was man essen will, hier findet man bestimmt das Passende. Ich wollte dann noch meine Postkarten loswerden. Das bin ich zum Glück auch. Danach ging es in ein Paar Souvenirläden. So lange in Neuseeland bin ich ja auch nicht mehr. Da wollte ich noch eine Kleinigkeit mitnehmen. Nur blöd, das auch Kleinigkeiten ein halbes Vermögen kosten. Ich hätte wirklich mehr in Asien mitnehmen sollen. Aber dafür ist es jetzt zu spät!
Auf dem Weg lag zufälligerweise auch noch das Base. Vorher war die Rezeption nicht belegt. Deshalb konnten wir jetzt noch einmal wegen einer Reservierung fragen. Nur blöd, dass in dem Moment gerade ein Bus angekommen ist. Die ganzen Leute von „Stray“ wollten auch einchecken. Somit hat das alles etwas länger gedauert. Ich musste nur schmunzeln, als zwei Jungs aus Kambodscha vor mir einchecken wollten. Das sieht man hier auch nicht oft. Echt cool, das sie auch die Möglichkeit haben und nutzen.

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Bevor es zurück ins Hostel ging, haben wir dem berühmten Cookie Laden einen Besuch abgestattet. Der Burgerladen und das Cookiegeschäft sind die zwei Geschäfte, die man besucht haben muss. Ganz im Trend ist momentan „raw cookie dow“! Das ist roher Keksteig, der wie eine Eiskugel portioniert wird. Das gibt es wie Eis auch in den unterschiedlichsten Sorten. Ob Schokolade mit Marshmallows, Vanille mit Schokodrops, und und und! Da hat man echt einige Sorten zur Auswahl stehen.
Im Hostel haben wir uns dann nur noch ein wenig ins Zimmer gechillt und überlegt was wir wegen des Abendessen machen sollen. Eigentlich hatten wir beide Lust auf Sushi. Nur das kann man hier fast nicht bezahlen, wenn man satt werden will. Deshalb haben wir uns entschieden wieder zu kochen. Das ist auch einfach gemütlicher. Außerdem ist es das letzte Mal, das wir zusammen kochen können. Dafür mussten wir wieder einige Dinge einkaufen gehen. Und genau deshalb ging es zurück nach draußen in den Four Square. Im Moment kaufen wir wirklich jeden Brokkoli, weil es einfach das billigste Gemüse hier ist. Paprika, Zucchini, Avocado, Spinat, Süßkartoffeln, Pilze, Tomaten oder Gurken kann man einfach nicht bezahlen. Auch ein Abstecher zu einem cooles Klamottenladen haben wir noch gemacht. Die Prints fanden wir beide super cool. Sogar sein eigenes Shirt kann man hier designen. Dafür habe ich aber keine Zeit mehr.

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In der Küche war glücklicherweise nicht die Hölle los. Dennoch waren schon einige am Kochen. Bei uns gab es Couscous mit Kichererbsencurry. Wir haben einfach alles rein geschnitten, was uns in die Finger kam. Und am Schluss hat es wirklich super super gut geschmeckt. Was uns beide noch gefreut hat war, dass wir den Niederländer aus unserem Bus in Abel Tasman wieder gesehen haben. Er ist gleich zu uns an den Tisch gekommen. Mega lieb! Manche tun ja immer so, als würden sie einen nicht kennen. Er war aber genau das Gegenteil. Immer wieder lustig, bekannte Gesichter zu treffen. Und so ging es auch weiter. Kurz nach dem wir in unserem Zimmer waren öffnet sich die Tür. Und wer stand da? Der Typ, mit dem ich auch schon in Sydney ein Zimmer geteilt habe. Echt verrückt und einfach nur lustig. Wirklich! Zufälle gibt’s! Wir hatten uns natürlich wieder viel zu erzählen. Unglaublich, wen man so alles wieder trifft! Das gleiche Land, die gleiche Stadt, das gleiche Hostel, das gleiche Zimmer und das noch zur selben Zeit.

Für mich ging es dann noch ans Packen. Das musste mal wieder sein. Morgen verlasse ich Queenstown. Den weiteren Abend habe ich noch ganz entspannt YouTube Videos angeschaut und mit meiner Mama und meinem Papa geskypet. Das ging überraschenderweise besser als gedacht. Aber danach bin nich auch wieder müde ins Bett gefallen.

 

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