Earthquakes in Christchurch

Tag 138 – Christchurch

Auch heute ging es schon wieder weiter. Und das wird auch mein letzter Stop in der Südinsel von Neuseeland sein. Heute ging es nämlich nach Christchurch.
Um pünktlich in den Bus zu kommen bin ich um 7:15 Uhr aufgestanden. Danach ging es wie üblich ans Richten, Packen und Frühstück machen. Als ich in der Küche allerdings aus dem Fenster geschaut habe, musste ich einfach meine Kamera holen und an den See laufen.

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Es sah so schön aus. Da musste das Essen eben ein bisschen warten. Außerdem hatte ich eh noch genügend Zeit. Die Sonne ist gerade erst aufgegangen. Ich hätte schon ein wenig früher kommen sollen. Aber so war ich definitiv froh, die ersten Sonnenstrahlen mitzubekommen. So früh am morgen war es auch noch einmal ein ganz anderes Erlebnis. Die Nacht hat es definitiv auf den Bergen geschneit. Neuschnee lag! Es sah toll aus, wie die Berge schneebedeckt von der Sonne angestrahlt und sich im See gespiegelt haben. Zum Glück habe ich noch einen Blick nach draußen geworfen.
Zurück in der Küche habe ich mich meinem Frühstück gewidmet. Heute habe ich mein Porridge sogar mit Pflaumen aufgepeppt. Mit zwei anderen Backpackern habe ich mich noch nett unterhalten. Danach musste ich nur noch mein Gepäck holen und zum Bus gehen. Dort sind wir kurz nach 9:00 Uhr abgefahren. Irgendwie hatten wir ein wenig Verspätung. Aber was soll’s. Die Fahrt war relativ langweilig. Ganz untypisch für Neuseeland war alles ganz flach und relativ trocken. Dafür ist die Gegend auch bekannt. Dennoch ist diese Fläche wichtig. Sie wird zum Beispiel für die Viehzucht genutzt. So wunderschön wie sonst, ist es zum Fahren dann allerdings nicht. Wenn man es allerdings mit anderen Ländern vergleicht, ist die Landschaft immer noch toll.

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Um 13 Uhr sind wir in Christchurch angekommen. Dort haben wir erst einmal im YMCA eingecheckt. Zum Glück war ich ganz vorne beim Einchecken. Die Anderen mussten eine Ewigkeit warten. Das WLAN musste man wieder kaufen. Aber das musste ich heute wirklich! Denn für meinen Weiterflug morgen wollte ich definitiv auch online einchecken. Außerdem war es auch recht günstig. Das habe ich dann auch gleich ausgenutzt und endlich mal wieder einen Blog online gestellt. Bis ich dann online einchecken konnte habe ich mir meine Zeit mit Instagram und Facebook überbrücken können. Auch die Stadtkarte von Christchurch habe ich schon einmal studiert. Und dann war es auch schon Zeit um Einchecken. Alles hat perfekt geklappt.

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Das Hostel ist übrigens der Hammer. Es erinnert mich eher an ein Hotel. Es gibt keine Hochbetten! Ich teile mir ein Zimmer nur mit Emily und Abigail. Die vielen Bäder sind auch super modern und sauber. Jedes Zimmer hat eigentlich ein eigenes Bad für sich. Echt toll! Die Location ist zudem auch optimal. Andi hat mir schon davor erzählt, wie sehr er es hier mochte. Jetzt weiß ich auch wieso!

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Um noch etwas von der Stadt zu sehen, bin ich nach draußen gegangen. Zu Beginn habe ich einen Blick in den botanischen Garten geworfen. Ich hatte gar nicht unbedingt vor, ihn zu besuchen. Aber dadurch, dass er direkt neben dem Hostel liegt, musste ich ihm einen kurzen Besuch erstatten. Und das war echt eine gute Entscheidung. Der Park hat mit super gut gefallen. Ich war in meiner Reise jetzt schon in einigen Parks und botanischen Garten. Aber dieser hier zählt definitiv zu meinen Favoriten. Vielleicht hat das auch noch mit der Jahreszeit zu tun. Alle Bäume haben den verschiedensten Herbstfarben gestrahlt. Das Wetter war dazu noch perfekt. Auch einen kleinen Fluss kann man entlang laufen. Das sieht auch super schön aus. Der botanische Garten wird auch noch in separate Abschnitte unterteilt. Im neuseeländischen Viertel zum Beispiel befindet sich wie erwartet fast ausschließlich Farn. Das ist eben typisch.

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Begeistert war ich vom Rosengarten. In den meisten Rosengärten indenen ich bisher war, befanden sich vielleicht ein Hand voll Rosen. Die meisten waren vertrocknet. Deshalb war ich auch so überrascht von diesem. Super viele verschiedene Arten, Farben und Größen konnte man wiederfinden. Und vor allem der Duft war himmlisch. Als ich in ein Tropenhaus spaziert bin, konnte ich die Wärme genießen. Eine andere Tür hat mich in ein wunderschönes Blumenhaus geführt. Damit hatte ich gar nicht gerechnet. Ich dachte es sei der Ausgang. Umso positiver überrascht war ich.
Danach habe ich mich wieder auf den Weg Richtung Stadt begeben. Schlussendlich habe ich hier doch eine längere Zeit verbracht als gedacht.

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Schon unsere Busfahrer meinte, dass Christchurch schöne Streetart zu bieten hat. Im Hostel haben wir auch eine Karte mit den beliebtesten Kunstfiguren und Grafittis bekommen. Die wollte ich mir nicht entgehen lassen. So bin ich wirklich fast alle Kunstsehenswürdigkeiten abgelaufen. Manches fand ich wirklich cool, anderes eher unspektakulär. Aber dennoch war es gut, nicht einfach sinnlos und ohne Ziel in der Stadt herumzulaufen. Zwischendurch bin ich auch in eine schöne Gasse mit kleinen Läden und Restaurants gekommen. Da wurde ich auch nochmal fündig. Ganz süß finde ich auch die altmodischen Züge, die in Christchurch durch die Stadt fahren. Das macht den Flair hier auch total aus. Die City Mall war für mich wieder eher uninteressant. Dort gab es eben wie in jeder größeren Stadt einen H&M, einen Zara, und und und. Wenn man also klamottentechnisch etwas benötigt, wird man dort fündig.

Für mich ging es zum Abschluss in den Pac and Safe zum Einkaufen. Hier wollte ich mir nur noch ein paar frische Zutaten fürs Abendessen und fürs Frühstück besorgen. Hier habe ich auch schon zum 3. Mal den Typ wieder gesehen, den ich im Outback in Australien begegnet bin. Verrückt!
Zurück im Hostel habe ich mich kurz mit Emily und Abigail ausgetauscht. Dann sind wir aber auch in die Küche zum Kochen gegangen. Die war wieder mega klein und auch nur die Hälfte der Herdplattem haben funktioniert. Aber es war okay. Ich habe mir meine restlichen Spaghetti gekocht. Schlussendlich wurden es super leckere Asia Nudeln. Sojasauce hatte es nämlich noch im Hostel selber. Auch die anderen haben sich eine Nudelpfanne gekocht. Zusammen haben wir dann zu Abend gegessen. Plötzlich stand auch Johann neben uns. Der gehört auch zu unserer Neuseeland- Crew.

Zusammen sind wir anschließend noch einmal in die Stadt gelaufen. Die beiden wollten unbedingt noch ein Eis essen. In der schönen Straße, welche ich auch heute morgen schon gesehen hatte, haben wir eine tolle Eisdiele gefunden. Wir hatten so Glück. Als wir nämlich fertig waren, befand sich plötzlich eine meterlange Warteschlange vor dem Lokal. Ich kann aber auch verstehen, wieso die Eisdile so beliebt hier ist. So viele verschiedene Sorten und alles scheint selbstgemacht und frisch zu sein.

Im Hostel selber habe ich mich nur noch um einen weiteren Shuttle gekümmert, mit den anderen geredet und YouTube Videos angeschaut. Allgemein hat mir Christchurch ganz gut gefallen. Vor allem der botanische Garten fand ich toll. Das Feeling hier ist allerdings ganz anders als in den anderen Städten in Neuseeland. Vor einigen Jahren haben Christchurch zwei Erdbeben hart getroffen. Ich meine 2010 fand das letzte Beben statt. Davon hat sich die Stadt noch lange nicht erholt. Eigentlich steht die ganze Stadt „under construction“. Überall wird gebaut! Alles ist abgezäunt! Deshalb ist es manchmal auch ein wenig mühsam, Straßen zu überqueren. Es erklärt auch, wieso Christchurch eine ganz flache Stadt ist. Die Häuser werden nun versucht erdbebenfreundlich zu bauen. Wenn in Japan oder China so etwas passiert wäre, wäre die Stadt innerhalb von einem Jahr wieder auf dem alten Stand gewesen. Neuseeland hat dafür nicht das Geld und die Mittel. Deshalb wird es wohl noch eine Zeit lang dauern, bis alles beim Alten ist.
Morgen fängt wieder ein neues Erlebnis an. Und damit auch schon fast das Letzte!

 

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