Turquoise lake Tekapo

Tag 137 – Lake Tekapo

Die Tage in Neuseeland sind gezählt. Nicht mehr lange werde ich hier sein. Ich versuche die letzten Tage hier noch einmal richtig zu genießen. Denn ich bin mir sicher, dass wenn ich einmal zu Hause bin, ich das alles hier super stark vermissen werde. Es gibt nicht viele Länder, wo ich unbedingt noch einmal zurück möchte. Aber nach Neuseeland würde ich immer wieder gerne kommen. Aber noch bin ich ja hier. In Queenstown habe ich ganze vier Nächte verbracht. Aber auch diese sind schon wieder rum. Heute ging es weiter nach Lake Tekapo, diesmal also die Ostküste entlang.

Wie immer habe ich alles gepackt, mich gerichtet und gefrühstückt. Auch von Andi habe ich mich noch kurz verabschiedet. Um 9:00 Uhr ging es dann zum Bus. Ich habe mich so auf einen anderen Busfahrer gefreut. Als ich Murray dann gesehen habe, dachte ich nur: „kidding?“. Aber so schlimm ist er ja dann doch nicht. Es war sogar super lieb von ihm, mich einfach auf die Liste zu schreiben. Irgendwie stand ich dort gar nicht drauf. Da muss bei der Office etwas schief gegangen sein. Aber solange ich mit kann, ist alles gut. Und so war es auch. Umso blöder war es, dass unsere Gruppe nun vollkommen auseinander gefallen ist. Dani ist weiter in den Süden gereist. Andi bleibt in Queenstown und sucht nach einem Job. Lee, Glen und Jack bleiben eine weitere Nacht in Queenstown. Bei Lorna und Mikey ging bereits der Weiterflug und Emily ist mit ihrer Mutter auf die Fiji Inseln geflogen. Nur Abigail, Emily und ich waren im Bus. Das war wirklich komisch. Aber so ist das eben beim Reisen. Jeder hat seinen eigenen Zeitplan.

Der erste Halt war ein kurzer Toilettenstop. Später haben wir auch noch vor einem Supermarkt angehalten. Dort konnte ich mir noch etwas zum Abendessen kaufen. Ich kann Brokkoli langsam nicht mehr sehen. Aber ratet mal, was wieder im Einkaufskorb gelandet ist. Eigentlich bei jedem. Brokkoli! Der kostet hier weniger als eine Paprika und schlussendlich hat man davon viel mehr. Also greifen echt viele darauf zurück.

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Der dritte und letzte halt war gar nicht weit davon entfernt. Beim Lake Pukaki haben wir ebenso angehalten. Das Wetter war wieder einmal nicht das Beste. Normalerweise soll man von hier aus auf den Mount Cook blicken können. Aber das konnten wir nicht. Es war dennoch echt schön. So blaues Wasser sieht man echt selten. Das hat mit den Partikeln im Wasser zu tun. Wenn die Sonne darauf scheint, reflektiert das Licht und wir bekommen ein wunderschönes helles blau zu Gesicht. Echt schön. Dennoch hätte ich mir gewünscht den Mount Cook von der Ferne sehen zu können. Viele Reisenden, so auch Dani, machen einen kleinen Abstecher zum Berg. Dafür hatte ich die Zeit allerdings nicht. Deshalb habe ich mir erhofft ihn hier zu sehen. Aber mit dem Wetter scheinen wir wirklich Pech zu haben. Es hätte allerdings definitiv schlimmer sein können. Nur wenn man hört, dass diese Gegend, die trockenste Gegend in ganz Neuseeland sein soll, dann fragt man sich schon auch wieso man mal wieder nicht das beste Wetter hat. Durch die südlichen Alpen hängen die Wolken normalerweise in den Bergen fest. Deshalb ist die Gegend an der Ostküste meist trocken.

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Vor 14 Uhr sind wir am Hostel in Lake Tekapo angekommen. Direkt am See befindet sich dieses. Wirklich eine tolle Location. WLAN gibt es mal wieder keins. Aber für eine Nacht ist das kein Problem. Die Zimmer sind extrem klein. Ich teile mir ein Vierbettzimmern mit drei anderen Mädels. Mit denen hatte ich zuvor auch noch nichts zu tun. Aber das ist vielleicht auch mal ganz nett. Bevor ich hier allerdings die Gegend erkunden wollte, habe ich mich einem Blogbeitrag gewidmet. Irgendwie war mir da gerade danach. Nach kurzer Zeit kam dann aber eine Zimmerkameradin und hat mich gefragt, ob ich mit Ihnen auf den Mount John kommen möchte. Das hatte ich heute eh vor. Deshalb hat sich das gerade super ergeben. So musste ich dann doch nicht alleine los. Ich hab also schnell meine Wanderschuhe angezogen, meine Mütze geschnappt und bin vor in die Lobby gegangen.

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Zu 5. ging der kleine Ausflug dann los. Natürlich ging zu Beginn wieder alles den Buckel hinauf. Im Vergleich zu Wanaka war das aber ein Klacks. Wir haben uns ab und zu miteinander unterhalten. Jeder hat aber dann doch sein eigenes Tempo eingehalten. Da hat sich das alles etwas auseinander gezogen. Als wir immer höher gestiegen sind, wurde es auch immer kälter und windiger. Wir waren alle froh, eine Mütze zu tragen. Ansonsten wäre das nicht so witzig gewesen. Das letzte Stück war auch noch einmal richtig anstrengend. Dennoch haben wir uns auf die Aussicht gefreut. Und die kann sich auch wirklich sehen lassen. Lake Tekapo ist wirklich wunderschön und genau wie Lake Pukaki türkis blau. Aber nicht nur den See haben wir von oben betrachten können. Auch die Landschaft drum herum war beeindruckend. Auch ein kleines Gruppenbild mussten wir schießen. Und danach ging es auch wieder zurück.

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Unten angekommen habe ich mich entschieden noch ein wenig am See entlang zu laufen. Insgesamt hat die Wanderung ca. 1,5 Stunden gedauert. Also echt nicht lange. Anscheinend sollte es noch einen weiteren Aussichtspunkt am See geben. An den bin ich auch nach ca. 30 Minuten laufen gekommen. Viele Chinesen haben sich hier befunden. Die Aussicht war schön. Aber ob man jetzt von hier oder vom Hostel auf den See schaut spielt keine große Rolle. Dennoch war es ein schöner Spaziergang. Etwas Besseres hatte ich ohnehin nicht zu tun.

Zurück in der Backpacker Lakefront Lodge habe ich meinen Blog zu Ende geschrieben. Anschließend bin ich auch schon in die Küche zum Kochen gegangen. Für mich gab es heute Pasta. Es war ganz schön hart, überhaupt einen Topf zu finden. Die Küche ist eigentlich wirklich gut. Allerdings hat sich eine chinesische Großfamilie hier breit gemacht und einfach alle Utensilien in Beschlag genommen. Es war schon fast lächerlich, was sie alles gekocht haben. Die ganzen Backpacker saßen nur da mit offenem Mund. Ich hätte diesen Tisch fotografieren sollen. Wie viele verschiedene Gerichte sie gekocht haben ist unvorstellbar. Wirklich! Kartoffeln, Krautsalat, Steak, Gemüse, und und und! Die Tischtafel sah unglaublich aus. Für uns wäre das ein Festmahl gewesen. Die Leben definitiv kein Backpacker Leben. Aber auch ich hab mein Abendessen auf die Reihe bekommen. Und auf Nudeln hatte ich wirklich mal wieder Lust.

Im Zimmer habe ich nur noch etwas gechillt. Eigentlich ist Lake Tekapo für das Star Gazing bekannt und beliebt. Nirgendwo soll man so einen schönen Sternenhimmel sehen wie hier bzw. am Mount Cook. Das wurde bei uns aber wieder abgesagt. Heute Mittag sah das Wetter echt schön aus. Gegen Abend hat es leider wieder zu gezogen. Von Sternen war deshalb keine Spur. Das war wieder Schade! Aber wie immer macht das Wetter was es will. Die Milchstraße haben wir somit auch verpasst. Dafür ging es recht früh ins Bett. Die Anderen haben sich auch noch über das Kochen aufgeregt. Ich hatte echt Glück, dass ich so früh in der Küche war. Anschließend kam nämlich auch noch eine Schulklasse oder so etwas in der Art, die wirklich alles in Anspruch genommen haben. Hoffen wir mal, dass die morgen früh noch nicht ihr Unwesen treiben.

 

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